Köln: Pro NRW Propaganda sprengt Talkrunde von Nana Domena

Chef der Propagandaabteilung

Chef der Propagandaabteilung

Talkrunde
„In Köln findet am kommenden Sonntagabend eine hochinteressante Gesprächsrunde unter dem Titel „Keine Zukunft ohne Herkunft“ statt, bei der auch die freiheitliche Bürgerbewegung PRO NRW vertreten sein wird“, war auf der Propagandaseite der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restepartei Pro NRW zu lesen.

Veranstalter und Gäste
Als Veranstalter werden Daria Kupka (ARS CRACOVIA), Nana Domena (Lifestyler) und Frank Kraemer (Stahlgewitter) auf Domenas Facebook-Seite angegeben. Als Talkrundengäste wurden auf Beisichts Propagandablog am 02.06.2016 Vertreter der im Landtag befindlichen FDP und Piratenpartei, Dr. Hildegard Stausberg, Journalistin und Hochschullehrerin und der radikalliberale Journalist und Pädagoge David Schah genannt. Auf dem jetzt entfernten Bild waren neben oben genannten für die FDP Volker Görzel und für die Piratenpartei Jan Sicars sowie Christopher von Mengersen für die Extremistenpartei zu sehen. (Quelle: Informationen im Cache)

Post vom Anwalt?
Augenscheinlich hat der selbsternannte „honorige Anwalt“ Markus Beisicht Post von einem Medienanwalt oder einen Hinweis vom Veranstalter bekommen. Auf jeden Fall musste Beisicht zurück rudern. Das Bild ist aus dem Netz genommen, der Text wesentlich geändert. Nun werden als Gäste neben einem Vertreter der Piratenpartei nur noch Dr. Hildegard Stausberg,  David Schah und natürlich der rechtsradikale Christopher von Mengersen genannt.

Tatsachen/Informationen
Wie aus zuverlässigen Kreisen zu erfahren war, soll der ursprünglich vorgesehene Veranstaltungsort nicht mehr zur Verfügung stehen.

Frau Dr. Hildegard Stausbergs Büro schreibt: Sehr geehrter Herr …, wie ich es mir bereits dachte – Frau Dr. Stausberg wird nicht an dieser Veranstaltung teilnehmen!“

Von der FDP war zu erfahren: „… im Namen der Kölner FDP möchte ich mich für Ihren Hinweis bedanken, dass Pro NRW für eine Talkrunde mit sich und der Kölner FDP für den 5. Juni 2016 in Köln warb.

Es gab weder von der Kölner FDP noch von dem angekündigten FDP-Vertreter Volker Görzel eine Zusage zu dieser Veranstaltung. Es gab aber auch keine offizielle Einladung des Veranstalters mit Termin, Ort und Teilnehmern an die Kölner FDP bzw. an Herrn Görzel.

Der Veranstalter hat sich auch für diesen schwerwiegenden Fauxpas entschuldigt und Herrn Görzel und die Kölner FDP als Teilnehmer sofort aus dem Netz genommen.“

Christopher von Mengersen soll ausgeladen worden sein. Augenscheinlich findet die Runde, wenn überhaupt, mit neuen Gästen statt.

Kommentar
Nachdenklich stimmt die Leichtfertigkeit, mit der einer rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Partei hier eine Plattform für fremdenfeindlich Hetze geboten werden sollte. Waren sich die öffentlich gemachten Talkgäste darüber im Klaren, mit wem sie an einem Tisch sitzen sollten?  Lesen Sie hierzu nur den Artikel der taz.de und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Und wieder einmal ging der Propaganda-Schuss nach hinten los. Man darf gespannt sein, ob noch etwas über den geplanten, grandiosen Auftritt von Christopher von Mengersen, der offensichtlich wieder ordentlich in die Hose gegangen ist, zu hören sein wird. Beisichts Propagandagetöse wird immer skurriler, von Mengersen demontiert sich selber. Bemerkenswert ist auch die Gelassenheit des V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Katja Engels , c/o PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen, die hiermit die juristische Verantwortung übernimmt.

Ihr Ronald Micklich

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April, April – Bei Pro NRW fast täglich im Netz

AprilVorwort
Am 1. April 2015 hatte auch die Bergische Stimme einen Aprilscherz unter der Überschrift „Pro NRW-Chef Rechtsanwalt Markus Beisicht zurückgetreten“ ins Netz gestellt. Dies wollten wir uns dieses Jahr eigentlich ersparen. Viele Anfragen erreichten uns, warum kein Artikel im Netz steht. Die Antwort ist einfach:

Es ist die Zeit nicht wert, den völlig unterirdischen Nonsens, den die rechtsextreme Minipartei mit ihren ex. NPD´lern im Vorstand um ihren Messias Markus Beisicht, die auch noch als verfassungsfeindlich eingestuft ist, präsentiert, wegen des 1. April mit einem Aprilscherz vorzuführen. Dies macht Markus Beisicht fast täglich selber. Man sollte diese unwichtigen Hansel einfach ignorieren und Geduld bis zum 14. Mai 2017 haben, dann wird sich das Thema Pro NRW wohl erledigt haben.

Einfach nur plemplem?
Auf der Wunsch- und Märchenseite des Phantasten Markus Beisicht schwadroniert dieser ohne mit der Wimper zu zucken wie folgt:

„NPD, Republikaner und andere rechte Kleinstparteien haben erklären lassen, dass sie sich selbstverständlich mit eigenen Listen an der anstehenden NRW-Landtagswahl im Jahr 2017 beteiligen wollen.“ Dies scheint dem Besitzer der Restetruppe nun überhaupt nicht zu gefallen. So sabbelt der selbsternannte „honorige“ Advokat weiter:

„In den letzten Wochen bemühte sich PRO NRW politikfähige Gruppen in Nordrhein-Westfalen jenseits des politischen Narrensaums zu bündeln. Auch diskutierte die Partei eine eventuelle politische Kooperation mit der AfD.“ Einfach lachhaft. Bitte lesen Sie unseren Arschkriecher Artikel, sofern Sie ihn noch nicht kennen.

Nun bekundet der Träumer Markus Beisicht, „Während einige örtliche Funktionäre der AfD zu der angedachten Zusammenarbeit ihre Zustimmung bekundeten, blockt die derzeitige AfD-Landesführung um den Europaabgeordneten Pretzell jedwede Zusammenarbeit mit PRO NRW noch ab. PRO NRW sucht nach wie vor den politischen Schulterschluss mit allen freiheitlichen und rechtsdemokratischen Kräften in ganz NRW.“ Auch hier liefert unser Arschkriecher Artikel interessante Informationen.

Ich mache mir die Welt, so wie sie mir gefällt …
Nochmals, auch für die ungläubigen Hiwis des Anführers. Ja, bei der Landtagswahl 2012 erreichten die Rechtsextremisten um Beisicht mit 118.326 Stimmen (1,5%). Die NPD bekam 40.007 Stimmen (0,7%). Die Tierschutzpartei bekam 58.091 Stimmen (0,7%).

Bei der Europawahl 2014, die zeitnäher an der Landtagswahl 2017 liegt und bei der die AfD mitmischte, sah die Welt bei den Rechtsextremisten schon ganz anders aus. Markus Beisicht konnte für Pro NRW nur noch 42.404 Stimmen verbuchen (0,6%) und verlor somit 64,2% seiner Wählerstimmen. Bei der NPD sah es nicht ganz so schlimm aus. Mit 38.251 Stimmen verlor die NPD 4,4% der Wählerstimmen.

Die Tierschutzpartei gewann 22508 Stimmen und kam auf (1,2%), was ein Plus von 0,5% bedeutet. Die Frage wer der große Verlierer ist, dürfte hiermit geklärt sein.

Kommentar
Von den ehemals 56 Mandaten von Pro NRW sind 31 verlustig, 3 weitere könnten folgen. 1 Mandat (Christopher von Mengersen in Bonn) ist zumindest mit einem gewissen “Geschmäckle” zu betrachten, berichteten wir am 27.02.2016. Trotzdem trompetet der Platzhirsch seine Leier von Kampagnenfähigkeit, riesigem Mitgliederzulauf, gut besetzten Stammtischen, neugegründeten Kreisverbänden und anderen Fabeln. Er selbst scheint sich nicht zum Kreis der „Kleinstparteien“ zählen zu wollen, dabei ist er und seine Restetruppe schon jetzt so gut wie fertig.

Da eine von Markus Beisicht herbeigesehnte Bündelung der Kräfte wider seiner Erwartung scheitern wird, freut sich die Bergische Stimme schon auf die Kandidatur von Pro NRW und des Parteiprimus der Partei als aussichtsreichster Kandidat, als Ministerpräsident bei den Landtagswahlen 2017 in Nordrhein-Westfalen gewählt zu werden.

Es gibt halt wieder eine historische Chance, die nicht vergeben werden darf … Wer hat also Lust für lau zu plakatieren, Flyer zu verteilen, gefährliche Info-Stände zu ermöglichen, seine gesellschaftliche Stellung zu ruinieren, seinen Arbeitsplatz zu riskieren, nur damit die Visage von Markus Beisicht von den Wahlplakaten grinsen kann und er sein Ego ein letztes Mal auf Kosten Anderer ausleben darf.

Die Bergische Stimme wird ihn kostenlos in seinem grandiosen (Wahl) Krampf begleiten.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW will in Leverkusen-Wiesdorf und Opladen gegen Flüchtlinge und Asylpolitik hetzen

no-nazisTermine
Der Propagandablog der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Splitterpartei Pro NRW, mit ihrem Anführer, dem Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, kündigt an:

Am Samstag, dem 5. März 2016 um 12:00 Uhr soll in der Wiesdorfer Fußgängerzone vor dem Rathaus Friedrich-Ebert-Platz 1 der erste Teil einer sogenannten öffentlichen Kundgebung gegen die verfehlte städtische Asylpolitik stattfinden. Um 14:00 Uhr soll dann in der Opladener Fußgängerzone direkt vor dem Sparkassengebäude dieselbe menschenverachtende Hetze wiederholt werden.

Unterstützung angekündigt
Großmäulig wird die Unterstützung einer völlig unbekannten und selbst im Internet nicht zu findenden Bürgerinitiative „Leverkusen wehrt sich gegen den Asylmißbrauch“ sowie einigen Anwohnerinitiativen gegen den Bau von weiteren Flüchtlingsunterkünften in der Stadt angekündigt.

Man darf gespannt sein, ob sich überhaupt jemand zu den Rechtsextremisten gesellt, um sich dort als Pro NRW Verbündeter zu outen. Die Folgen sind ja hinreichend bekannt. Der selbsternannte „honorige Anwalt“ aus Opladen wird es sich sicher nicht nehmen lassen, selber das Wort zu ergreifen. Ob wohl irgend jemand seinem immer gleichen, stereotypen und gebetsmühlenartig vorgetragenem Geschwätz zuhören möchte ist fraglich.

Kommentar
Manch Propaganda-Honk scheint der Meinung zu sein, dass die Wichtigkeit einer rechtsextremistischen Kleinstgruppierung steigen würde, wenn man sich mit einer Bürgerinitiative als Verbündeten präsentieren kann. Dieser Schluss kann sich aber leicht als Bumerang erweisen, nämlich dann, wenn man nur wieder phantasiert hat und anschließend die Häme zu schmecken bekommt, weil wieder einmal nur angegeben wurde. Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW +++EKLAT NACH PRO NRW-Vorstandssitzung+++

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

FB-Header bald ohne Pro NRW Logo oder Roeseler neuer Chef?

Wer geht Beisicht oder Roeseler?
Interessante News auf Roeselers Facebookseite. Fehlerkorrigierter Text: „Heute ist es erneut zu einem Eklat mit Handgreiflichkeiten und wüsten Beschimpfungen gekommen. Wieder war es nach einer Vorstandssitzung. Wieder war es Bastian Pufal. Und wieder unterlässt es der Parteivorsitzende Markus Beisicht die Konsequenzen zu ziehen.“

„▶ Ich werde jetzt eine Nacht darüber schlafen und mich morgen im Laufe des Tages ausführlich zu Wort melden.“

„Fakt ist: In dieser Art und Weise sowie mit diesem Vorsitzenden geht es nicht weiter.“

Kommentar
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“, schrieben wir am Dienstag in unserer Ankündigung der Vorstandssitzung. Nun ist es passiert. Jetzt bleibt nur die Frage offen wer geht? Die Bergische Stimme verfügt über weitere Informationen zur Situation, die später veröffentlicht werden. Warten wir doch erst einmal auf Roeselers weitere Statements.

Ihr Ronald Micklich

Politischer Aschermittwoch bei Pro NRW – geht Beisichts personelle Bereinigung weiter?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Wer setzt sich durch, Beisicht oder Roeseler?

Politischer Aschermittwoch
Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist, soll am kommenden Mittwoch in den Räumlichkeiten von PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen, vor der sogenannten politischen Diskussionsrunde, eine Vorstandssitzung stattfinden. Möglicherweise werden hier im Zuge einer weiteren personellen Bereinigung neue Personalveränderungen beschlossen/bekannt gegeben.

Politisches Tauziehen
Es gibt eine unumgängliche Regel bei der Restetruppe: „Leg dich nicht mit Beisicht an“. Bereits in der Vergangenheit hat Dominik Roeseler Markus Beisicht düpiert. Zu nennen sind hier die HoGeSa Aktionen, und die Pufal Affäre (Das Verhalten von Bastian Pufal, der vom Parteivorsitzenden Markus Beisicht offenkundig dazu angestiftet wurde, ist nicht zu entschuldigen), wir berichteten. Mitverantwortlich für den Bruch innerhalb von Pro NRW und dem Wechsel vieler Vorstandsmitglieder und Funktionäre zu Pro Deutschland, geht Roeseler offenbar auch zum Ärger von Markus Beisicht und anderen Vorstandsmitgliedern seine eigenen politischen Wege.

So soll es bezüglich eines privaten Treffens am 23.01.2016 von Hilde De Lobel und Robert Spieler mit Markus Beisicht eine Anfrage des Vizevorsitzenden Roeseler bei einem der Gäste gegeben haben. Hintergrund war hier offenbar die Informationen über Hilde De Lobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) die sich angeblich schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts bei dem Treffen fühlen. Wir berichteten. Einen Kommentar auf seine Anfrage soll Roeseler aber nicht bekommen haben. Markus Beisicht scheint über diesen Vorgang unterrichtet zu sein.

Zur Zeit sorgt Roeseler mit seiner Aussage auf seiner Facebookseite zum Thema „Tochter von Bläck Fööss-Gitarrist brutal verprügelt“, für medialen Wirbel. „Für das Mädchen tut es mir leid. Allerdings hat es bei dem Vater die richtige getroffen. Wer gegen HoGeSa, PEGIDA, AFD und PRO NRW hetzt und demonstriert, dem kann ein bisschen Realität nicht schaden. Bitte klicken und teilen!“, ist dort zu lesen. Ob diese Aktion mit Beisichts Zustimmung erfolgte, ist eher unwahrscheinlich.

Auch diese Aktion scheint selbst innerhalb des Pro-Vorstandes nicht auf ungeteilte Zustimmung zu treffen. Dem Vernehmen nach, soll sich zumindest ein Vorstandsmitglied wegen der Art und Weise der Kommunikation mit Austrittsgedanken beschäftigen.

Gestern schiebt Roeseler auf seiner Facebookseite zum Thema noch nach:

„An alle Vollpfosten, die hier auf meiner Seite strafrechtlich relevante Beschimpfungen äußern und nicht den ersten Satz meiner Aussage verstanden haben: „Für das Mädchen tut es mir leid. Ich lehne Gewalt, insbesondere gegen Frauen und Kinder ab.“ Ist das so?

Es scheint möglicherweise noch eine andere unappetitliche Aktionen von Roeseler bei der Vorstandssitzung zur Diskussion zu stehen, über die aber erst zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden kann.

Kommentar
Kann es sich Markus Beisicht leisten einen Dominik Roeseler aus der Partei zu kicken? Ist Roeseler nicht der letzte Garant für Teilnehmer an Beisichts groß angekündigten Demonstrationen? Mit wem will der Wichtigtuer denn die strukturelle Kampagnenfähigkeit von Pro NRW in Mettmann, Oberhausen und Dortmund unter Beweis stellen? Wieder nur mit seiner Roadshow bestehend aus Christopher von Mengersen, Thorsten Weimer, Katja Engels und seinen neu rekrutierten ex. NPD´lern die eh keiner mehr ernst nimmt? Wäre es da nicht besser, den Pro-Vorsitz direkt an Dominik Horst Roeseler zu übergeben? Roeseler kann auch ohne Beisicht, aber kann Beisicht auch ohne Roeseler? Der Aschermittwoch könnte die Fragen beantworten. Warten wir es einfach ab.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Vorstands-Nachwahl – weiterer schwerer Rechtsruck zu verzeichnen

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Das Video steht leider nicht mehr zur Verfügung

Teilnehmer
Wie bereits im Vorfeld berichtet haben handgezählte 63 Personen an Beisichts Veranstaltung teilgenommen. Mit den Rednerinnen Ester Seitz und Sigrid Schüßler hatte sich das Kontingent der Gastredner aber auch schon erschöpft. Der angekündigte Stargast Lars Seidensticker erschien erst gar nicht zu Beisichts Selbstdarsteller-Veranstaltung. (Wir berichteten)

Ansonsten waren nur die üblichen unkritischen Gläubigen aus Beisichts Sekte anwesend, wie zum Beispiel Susanne Kutzner aus Leverkusen. Christine Öllig wurde mit Kindern gesichtet, Melanie Dittmer hatte einen Infotisch der Identitären Aktion aufgebaut und selbst der Finanzdienstleister von Pro NRW, Rüdiger Sreball aus Oberhausen erwies Beisicht als Gast die Ehre.

Bemerkenswert ist auch die Teilnahme des wegen eines Gewaltdelikts zu einer längeren Haftstrafe verurteilten Bastian Pufal. Welch nebulöse Rolle Pufal in Beisichts rechtsextremistischer und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei inne hat, ist selbst für gut informierte Insider schleierhaft. Da stellt sich die Frage, ob und wie viel Beisicht locker macht, damit Pufal weiterhin für den Anführer tätig ist?

Rechtsdrall
Thorsten Crämer ist der neu gewählte Geschäftsführer der rechtsextremistischen Pro NRW. 2001 wurde Crämer wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs verurteilt (Quelle). Hier die politische Historie des (selbsternannten?) Historikers, der heutzutage öfter in der Nähe der Wuppertaler Fuchsstraße gesichtet wurde:

NPD Kreistagmitglied im Ennepe Ruhr-Kreis seit den Kommunalwahlen 2009 (Quelle; Eigene Angaben auf der NPD-NRW Homepage 9/2010).

Von 1987 – 1998 Mitglied der DVU, seit 1998 Mitglied der NPD, von 1998 – 2000 Kreisvorsitzender der NPD Ennepe-Ruhr/Wuppertal, von 1999 – 2001 Bezirksvorsitzender der NPD Westfalen-Süd, 2000 Landesvorsitzender der Jungen Nationaldemokraten (JN), 2000 – 2005 Amtsleiter Politik und Bildung im Bundesvorstand der JN, seit 2004 Kreisschatzmeister und Wahlkampfleiter der NPD EN/W von 1999 – 2009 Stadtrat der NPD in Schwelm, seit 2009 Mitglied des Kreistages Ennepe-Ruhr, 2010 Landtagskandidat der NPD im Wahlkreis 105 – Ennepe-Ruhr-Kreis 1.

Im Januar 2010 publizierte Crämer noch unter der Überschrift „pro NRW“ sammelt zweifelhafte Charaktere als Lückenbüßer (jetzt gehört er selber dazu):

„In der unangenehmen Erkenntnis, daß die Kräfte der selbsternannten „Bürgerbewegung“ viel zu schwach sind, einen erfolgversprechenden Antritt bei der NRW-Landtagswahl im Mai dieses Jahres zu stemmen, ist deren Führung nun eifrig bemüht, jede auch noch zweifelhafte Existenz in ihre Reihen aufzunehmen, um die personellen und strukturellen Lücken notdürftig zu füllen. Angesichts dieses Kabinetts reizender Gestalten müssen unbefangene Beobachter den Eindruck haben, daß hier Versuch gemacht wird, ein Panoptikum, einen Zoo oder eine Geisterbahn aufzumachen.(sic!)

es „… findet sich größtenteils eine unangenehme Melange aus abgehalfterten Etablierten, Wendehälsen, Pöstchenspekulanten, abseitigen Sektierern und Opportunisten, welche häufig schon alle Parteien des „rechten“ politischen Spektrums oder sogar des gesamten Parteienspektrums unsicher gemacht haben. Heterogenität, fehlende inhaltliche Bindungskraft, inhaltsloser Populismus und Erfolgsfixierung als einziges loyalitätsstiftendes Element sind die Keime zum mittelfristigen Untergang auch dieses Parteienprojekts …“.

Andreas Lange ist neugewählter Schriftführer und langjähriger politischer (NPD) Begleiter von Kamerad Crämer. Nun sind Beide wieder bei Pro NRW vereint. Andreas Lange war mitverantwortlich für die Hetze auf der NPD-KV EN / Wuppertal Internetseite, die Texte stammten aber auch zum Teil aus Crämers Feder. Die auf der offiziellen Pro NRW-Facebook-Seite als auszeichnend dargestellte Information „Er ist zudem Vater von neun Kindern“ bedarf einer kleinen Korrektur. Zumindest von einem der Kinder ist Lange nicht der leibliche Vater. Hier dürfte es sich um einen Nachkommen aus der Verbindung von Langes Ehefrau und dem als „SS“ Siggi bekannten Siegfried Roland Borchardt handeln.

Franz-Herbert Schneider ist neuer stellvertretender Parteivorsitzender. Es fällt schwer ernst zu bleiben bei solchen Wahlergebnissen. Beisicht scheint wirklich über kein geeignetes Potential mehr zu verfügen. Es wurde schon zur Genüge darüber berichtet, wessen Geistes Kind sich hinter dem Landessozialbeauftragten Franz-Herbert Schneider (KV Siegen-Wittgenstein) aus Wilnsdorf verbirgt. Auszug:
“ es ist gut, daß dieses intolerante …… angezeigt wurde, im mittelalter wurden diese leute für vogelfrei erklärt, jeder durfte ihm aufs maul hauen ohne bestraft zu werden, solche antidemokraten und linksfaschisten sollte man ausrotten oder kastrieren, demokratie ist für die ein fremdwort sowie christliches denken“ (sic!)  (Hervorhebung durch Redak.) Hier weitere Details.

Timo Pradel neuer Beisitzer in Beisichts Pro NPD 2.1. Hier im Bild (2014): Siegfried Borchardt mit Gruppengeschäftsführer Timo Pradel und NPD-Landeschef Claus Cremer. Ein weiterer Kommentar ist hier wohl überflüssig.

Katja Engels ist neue stellvertretende Landesvorsitzende. Vor noch nicht allzu langer Zeit kochte die Gerüchteküche der Bestinformierten um die Personalie Engels. So sollen Gespräche zwischen Engels und Funktionären von Pro Deutschland (PD) über einen Wechsel zu PD stattgefunden haben. Ob der avisierte Wechsel möglicherweise kurzfristig bevorsteht ist unklar. Die Zugriffsmöglichkeiten Engels auf die Datenbänke der Partei könnten schon eingeschränkt sein. Ahnt Beisicht schon was ihm blühen könnte?

Jürgen Bruno Hintz ist ebenfalls zum Landesvize gewählt worden. Hintz, der in früheren Zeiten grundsätzlich nichts mit „Rechtsextremisten“ aus der NPD zu tun haben wollte, sitzt nun genau mit diesem Klientel an einem Vorstandstisch. Ob vorbestraft oder nicht, ob ex. NPD´ler oder nicht, scheint Jürgen Hintz nicht mehr zu interessieren. Er will sich nichts kaputtmachen lassen, sprich sein Familienunternehmen mit den angenehmen Apanagen aus Steuergeldern nicht fahrlässig aufs Spiel setzen. Dabei sollte aber bedacht werden: „Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.“

Kommentar
Der weitere Rechtsruck ist unverkennbar. Auf eine Recherche zu den weiteren unbedeutenden Figuren im erweiterten Vorstand, die eh keinen Einfluss auf die Entscheidungen des Anführers Beisicht haben, wird an dieser Stelle verzichtet. Die Schlüsselpositionen sind mit Beisicht-Getreuen besetzt, eine unangenehme Überraschung im Präsidium weitgehend ausgeschlossen.

Ach so, da war ja noch der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt und jetziger Pro-Stadtrat aus Witten im Bild. Er durfte auf dem Parteitag das Saalmikrofon auf seine Tauglichkeit prüfen. Welch Vertrauensvorschuss! Für eine Wahl, selbst nur als Beisitzer im Landesvorstand, hat es dann aber doch nicht gereicht. Hat ihn denn keiner mehr lieb? Dabei hat er doch 4 der letzten 8 Ratssitzungen in Witten besucht und ist auch immer brav auf Beisichts Linie geblieben. Warum diese Schmach?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisicht bekommt kaum noch eine Vorstandssitzung zusammen

Der große Instrukteur

Der große Instrukteur

Wo sind die Funktionäre?
Gerne hätte der selbsternannte „honorige“ Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, als Anführer seiner Restetruppe bei Pro NRW eine Parteivorstandssitzung abgehalten. Doch dies scheint gar nicht mehr so einfach zu sein. Mehrere anberaumte Termine platzten, weil einfach zu wenig Funktionäre zur Verfügung standen.

„Leider zwingen uns andauernde und neu hinzugekommene Krankheitsfälle sowie anderweitig bedingte Terminprobleme von Funktionsträgern, die außerordentliche Parteivorstandssitzung erneut  zu verlegen“ erklärt der Vorsitzende der Restetruppe und schließt mit den Worten:

„Ich bedauere die Umstände der mehrfachen Verlegung,  für die wir keine Verantwortung tragen,. Kommen Sie bitte trotzdem zahlreich am kommenden Dienstag nach Opladen.“ (sic!)

Da stellt sich schon die Frage, ob ein Vorstand der gerade einmal noch aus 7 Vorstandsmitgliedern incl. 2 Beisitzern besteht handlungsfähig ist, zumal dieser erbärmliche Reste-Vorstand offenbar noch nicht einmal zu einer Zusammenkunft zu koordinieren ist.

Termin
Der neue Termin ist am Dienstag, dem 15. Dezember 2015, um 19:00 Uhr, in Leverkusen-Opladen in den Gruppenräumlichkeiten, Humboldtstraße 2 a.

Tagesordnung
1. Begrüßung durch den Parteivorsitzenden
2. Vorbereitung des Parteitages am 18. Dezember 2015
3. Sachstandbericht Finanzen
4. Verschiedenes

Es wäre sicherlich durchaus ausreichend gewesen, die Tagesordnung auf einen Punkt mit dem Inhalt „Monolog des Anführers“ zu reduzieren.

Ihr Ronald Micklich