Pro NRW: Geplante Mitgliederversammlung in Wuppertal entwickelt sich zum Debakel

kein Bier für NazisPlanung
Am Sonntag, den 8. November 2015 um 17.00 Uhr möchten die Rechtsextremisten um ihren Anführer Markus Beisicht einen neuen Bezirksvorstand Bergisches Land, sowie neue Vorstände der Kreisverbände Ennepe-Ruhr-Kreis und Wuppertal wählen.

Desinformiert
Der Inhaber der ausgewählten Location war wohl nur unzureichend darüber informiert, wer in seinen Räumlichkeiten diese Wahlveranstaltung abhalten wollte. Dass es sich hierbei um eine vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei handelt, wusste der Wirt offenbar nicht.

Welche Teilnehmer explizit an der Mitgliederversammlung teilnehmen werden ist noch nicht bekannt. Es darf aber davon ausgegangen werden, dass sich dort auch ex. NPD´ler wie z. B. Thorsten Crämer mit seinen Kameraden/innen sowie der ex. JN/NPD´ler und jetziger Pro NRW Funktionär Christoph Schmidt einfinden wollten.

Klare Kante
Der Gastwirt, offenbar von mehreren Personen über Pro NRW informiert, war entsetzt und nahm die Informationen dankbar zur Kenntnis. Auf Nachfrage versicherte der Gastwirt, den „Rechtsextremisten“ kein Forum bieten zu wollen, eine Absage an deren Adresse würde kurzfristig folgen. Jetzt muss sich Beisichts braune Truppe einen anderen Platz suchen, um ihre selbsternannte „Mitgliederversammlung“ durchzuführen. Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Pro NRW: Tony Xaver Fiedler tritt als Generalsekretär zurück und erklärt seinen Parteiaustritt

Austritt jetztFiedler schmeißt hin
Wie aus verschiedenen Kanälen zu erfahren war, soll Tony Xaver Fiedler heute seine Position als Generalsekretär bei Pro NRW aufgegeben- und seinen Parteiaustritt erklärt haben. Gleichlautende Informationen finden sich derzeit schon im Internet. Weitere Informationen über Fiedlers Gründe folgen später.

Möglicherweise hat sich Tony Xaver Fiedler unseren Bericht vom 04.05.2015 (Pro NRW-Generalsekretär Tony Xaver Fiedler – zwischen den Mühlsteinen politischer und bürgerlicher Zukunft?) richtig durchgelesen und seine Zukunftschancen realisiert, sich für ein normales, erfülltes Leben entschieden. Mit Markus Beisicht und der rechtsextremistischen Minipartei Pro NRW wäre ihm dies nie gelungen.

Kommentar
Jetzt hat der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsradikal und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, einen weiteren Stützpfeiler im Parteivorstand verloren. Wie soll es jetzt weitergehen? Kompensieren kann Beisicht diesen Abgang nur schwer. Der klägliche Restehaufen ist nur noch lächerlich. Wird jetzt bei der im Dezember stattfindenden Neuwahl des Vorstandes die dritte Garnitur in Anspruch genommen, oder besetzen dann erfahrene ex. NPD´ler und Erotikdarsteller die Vorstandsplätze? Es geht steil bergab, gute Nacht Herr Beisicht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Propaganda-Portal liest sich wie Grimms Märchenbücher

Beisichts Propaganda-Autoren nur Holzköpfe?

Beisichts Propaganda-Autoren nur Holzköpfe?

Beisichts Märchenplattform
Am 21.09.2015 berichteten wir über den Austritt von Egon Rohmann, des letzten verbliebenen Mandatsträger von Pro NRW im Duisburger Rat und Bezirksvertretung. Dieses schon im Vorfeld von der Bergischen Stimme angekündigte Ereignis ließ nun Markus Beisicht und sein Restetrüppchen offenbar vollends die Fassung verlieren.

Statt den Abgang von Egon Rohmann zu akzeptieren und die Angelegenheit abzuhaken, stellen die Hasardeure um Markus Beisicht am 22.09.2015 einen Bericht auf ihrer Propagandaseite ein, in dem den Lesern vorgegaukelt wird, Egon Rohmann sei noch Mitglied der Rechtsextremisten und für diese im Duisburger Stadtrat vertreten.

„„Es ist eine Schande, wenn ich mir mit anschaue, wie häufig es mittlerweile zu Eskalationen zwischen Großfamilien kommt“, äußert sich der PRO-NRW-Ratsherr Egon Rohmann … „ und weiter „…Es wird endlich Zeit, dementsprechend zu handeln“, so Rohmann abschließend„.

Kommentar
Es wird berichtet, dass Egon Rohmann seine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein schon Ende KW 37 verschickt haben soll. Bei normaler Postlaufzeit dürfte der selbsternannte „honorige Anwalt“ die fristlose Kündigung spätestens Anfang KW 38 in Händen gehalten haben. Nach dem Empfang des Rückscheins hat Herr Rohmann dann augenscheinlich die Stadt Duisburg von seinem Austritt in Kenntnis gesetzt.

Wie Herr Axel Bruckmann, Dezernat OB-1 der Stadt Duisburg heute bestätigte, hat ihm Egon Rohmann seinen Austritt bei Pro NRW zur Kenntnis gebracht. Seitdem führt ihn die Stadt Duisburg als parteiloses Mitglied im Rat und der Bezirksvertretung Duisburg-Hamborn. Aus internen Kreisen war zu erfahren, dass Herr Rohmann nicht mehr mit PRO NRW in Verbindung gebracht werden möchte.

Beisicht und seinen Propaganda-Schreiberlingen war also der Austritt Egon Rohmanns und die bitteren Folgen längst bekannt, als der Artikel (Duisburg: Massenschlägerei in Homberg) mit einem Bild von Egon Rohmann veröffentlicht wurde. Wir berichteten vorab am 21.09.2015, dass Rohmann nicht mehr mit Pro NRW in Verbindung gebracht werden wolle. Man kann diesen Artikel möglicherweise als Retourkutsche bezeichnen. Dass dafür noch Unwahrheiten geschrieben werden, ist bei Pro NRW ja keine Seltenheit und schon fast der Normalfall. Ob Egon Rohmann gerichtliche Schritte, wegen der unwahren Tatsachenbehauptung der Rechtsextremisten, einleiten will, ist nicht bekannt, wird aber von der Bergischen Stimme dringend empfohlen.

Wer glaubt diesen Lügenpredigern auch nur noch ein Wort? Dieser Artikel von Beisicht und Co. war wieder einmal eine klassische Fehlleistung und ein Schlag ins Gesicht für Egon Rohmann als Abschiedsgeschenk.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisichts Desaster in Duisburg – letztes Mandat futsch!

MASTER-OF-DESASTERProphezeiung
Am 14.09.2015 schrieben wir zum Thema OB-Wahl und Beisichts Freudentaumel über den letzten Platz in Leverkusen: „Sein unvermeidlicher Egotripp wird schon bald durch die Realität beendet, denn schon wieder verdichten sich dunkle Wolken über dem Anführer der Rechtsextremisten. Davon später mehr.“

Wie versprochen – „heute mehr“
Im Ratsinformationssystem der Stadt Duisburg wird Egon Rohmann als parteiloses Mitglied geführt. Somit hat nun augenscheinlich auch das letzte, der ehemals vier Pro NRW-Fraktionsmitglieder im Rat der Stadt Duisburg, seinen Austritt bei Pro NRW realisiert. Wie kolportiert wurde, will Egon Rohmann nicht mehr mit Pro NRW in Verbindung gebracht werden. Sein Mandat im Rat der Stadt Duisburg und in der Bezirksvertretung Duisburg-Hamborn, sowie seine Mitgliedschaft in den Ausschüssen will Egon Rohmann augenscheinlich weiter als parteiloses Mitglied wahrnehmen.

Schlimme Folgen für Beisicht
Mit dem Austritt von Egon Rohmann kann Pro NRW keine durchgängige Mitgliedschaft in der laufenden Legislaturperiode im Rat der Stadt Duisburg vorweisen. Dies bedeutet für die Rechtsextremisten, so sie 2020 überhaupt noch existieren und erneut kandidieren wollen, die erneute Beibringung der Voraussetzungen zur Teilnahme an der Wahl, wie z. B. die notwendigen Unterstützungsunterschriften. Aus heutiger Sicht dürfte dies ein fast nicht zu stemmendes Hindernis werden, da sich auch Pro Deutschland um die Unterstützer bemühen dürfte. Die Anzahl der bereitzustellenden Bewerber für einen Wahlkreis verdoppelt sich dann ergo auch. Mit der immer weiter nach „Rechts“ abdriftende Minipartei Pro NRW will ja schon heute fast niemand mehr etwas zu tun haben. Vielleicht noch ein Hardcore Nationalsozialist, dem nichts zu schäbig ist. Aber davon später mehr.

Kommentar
Jetzt hat Beisicht auch noch Duisburg gänzlich verloren. Sein sogenanntes „Lebenswerk“ fällt immer rasanter in Schutt und Asche. Der Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei verliert mehr und mehr an Contenance. Seine Fehlerquote steigt. Wann begreift der Egomane endlich, dass seine Illusion ein Ende hat. Mit der Auflösung der Partei zerfällt auch sein Geschäftsmodell… und dann? Trauen Sie dem selbsternannten „honorigen Anwalt“ einen professionellen Abgang zu? Wohl eher nicht!

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Markus Beisicht macht augenscheinlich Akquise bei ex. Pro NRW-Funktionären

Youtube Screenshot: Bitte ins Bild klicken

Youtube Screenshot: Bitte ins Bild klicken

Bitte kommt zurück,
scheint die flehentliche Bitte des abgestürzten Imperators, Markus Beisicht von der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, an einige seiner ehemaligen Funktionäre zu sein.

So wird aus gut unterrichteten und gleichlautend aus verschiedenen Quellen berichtet, Markus Beisicht selbst, aber auch seine kommissarische Geschäftsführerin, Katja Karakus – Engels, sollen angeblich versucht haben, ehemalige Spitzenfunktionäre und Mandatsträger in NRW und speziell aus dem Raum Köln, Bonn und Leverkusen zu bewegen, zu Pro NRW zurück zu kommen. Dabei sollen auch finanzielle Angebote gemacht worden sein, die monatlich in unterschiedlicher Höhe bei einigen hundert Euro liegen sollen. Wie weiter berichtet wird, führte diese Art der „schleimigen Akquise“, wie sie genannt wurde, bisher leider in den meisten Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Hier sollte Markus Beisicht einmal in sich gehen und verinnerlichen, dass man Freunde nicht kaufen kann!

Kommentar
Noch bläht sich der selbsternannte, vermeintliche „Sieger“ der vergangenen OB-Wahlen Tag für Tag in seinem „Wolkenkuckucksheim“ mehr und mehr auf. Der Knall beim Platzen seines Traumes wird unüberhörbar sein und den Träumer schon bald auf den Boden der Realität zurück holen. So scheinen einige weitere wichtige Mitglieder sehr unzufrieden mit der Personalführung Beisichts zu sein und darüber nachzudenken, ob es sich lohnt den untergebenen Knecht ohne Mitspracherecht in einer Parteidiktatur zu spielen.

Es gibt noch drei große Kreisverbände die Beisicht treu ergeben sind. Essen mit Christine Öllig, Duisburg mit Egon Rohmann als Restetruppe und der Rhein-Erft Kreis mit Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over sowie Pulheim mit Markus Hintz und Wolfgang Skiba.

Warum gerade der Familienbetrieb Hintz im Rhein-Erft Kreis und Pulheim bei den rechtsradikalen Verfassungsfeinden bleibt, ist unerklärlich. Bei den Veranstaltungen Beisichts ist von diesen „Politikern“ nichts zu sehen. Liegt es an den angenehmen monatlichen Zuwendungen aus den Kassen der Gemeinde, und der Angst vor dem Beibringen neuer Unterstützungsunterschriften bei einem Austritt aus der Radikalenpartei, oder hat Beisicht auch hier vorgesprochen? Es läuft doch alles so schön. Aus dem erstmaligen Antritt 2009 gibt es mittlerweile viele Informationen über das Wie und Wer und den Methoden bei den Sammelaktionen, auch mit der Unterstützung eines bekannten Kölners. Hier bleiben wir am Ball und werden über die Funktionäre aus der rechtsextremistischen Partei berichten.

Ihr Ronald Micklich

Kein Comeback von HoGeSa, Markus Beisicht und Dominik Roeseler von Pro NRW unglaubwürdig

Kein_ComebackKein Comeback von HoGeSa
Zum Jahrestag der HoGeSa-Demo in Köln mobilisieren Hooligans und Nazis erneut bundesweit zu einem Aufmarsch am 25.10.2015 nach Köln. Unter dem Motto „Der gleiche Ort – Die gleiche Demoroute – Die gleiche Uhrzeit – Köln 2.0“ruft der Pro NRW-ler und Anmelder vom letzten Mal, Dominik Roeseler, dazu auf, nach Köln zu kommen. Schon Wochen vor dem Event haben weit über tausend Personen auf Facebook ihr Kommen angesagt. Die Demonstration ist bei der Polizei angemeldet und in Hooligan- und Nazikreisen wird eifrig für eine Wiederholung der Randale vom letzten Jahr in derselben Größenordnung mobilisiert. Die rechten Hools wollen sich eine rassistisch aufgeladene Erlebniswelt schaffen, bei der sie die Straße dominieren. Sie versuchen, ihr „Wunder von Köln“, wie sie es nannten, zu wiederholen. Vollständiger Artikel

Hohles Geschwätz von Beisicht und Roeseler
Als Wortbruch könnte man die Aussagen des Anführers der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Restepartei Pro NRW, Markus Beisicht und seinem Vize Dominik Horst Roeseler getrost bezeichnen. So schwafelte der selbsternannte honorige Anwalt aus Leverkusen am 04.11.2014 auf seiner Propagandaseite:

“Der Gesamtvorstand der Bürgerbewegung PRO NRW hat gestern in Leverkusen in großer Geschlossenheit mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst. Einhellig verurteilten die Vorstandsmitglieder jegliche Zusammenarbeit mit gewaltbereiten Hooligans und Neonazis. Explizit lehnt die Bürgerbewegung PRO NRW laut einstimmigen Vorstandsbeschluss auch jede Zusammenarbeit mit den “Hooligans gegen Salafisten”, genannt Hogesa, und möglichen Nachfolgeorganisationen ab.“

“Der Vorstand hat auch einstimmig beschlossen, dass für Abweichler von dieser Linie kein Platz ist in unserer Bürgerbewegung. Diese Beschlüsse werden im Bedarfsfall auch unmittelbar und uneingeschränkt zur Anwendung kommen.“

Der Parteivize Dominik Horst Roeseler versicherte seinen damaligen Vorstandskollegen kleinlaut:

„Ich distanziere mich von jeglicher Form der Gewalt oder Extremismus und bedauere zutiefst, dass es in Köln zu Ausschreitungen gekommen ist. Desweiteren werde ich zukünftig an keinen Kundgebungen der HoGeSa mehr teilnehmen.

Diese Beschlüsse und Roeselers geheuchelte Entschuldigung wurden natürlich niemals umgesetzt. Roeseler arbeitet weiter Hand in Hand mit gewaltbereiten Hooligans. Bestes Beispiel dafür ist die von ihm für Pro NRW durchgeführte Demo Ende Juli in Hagen gewesen (wir berichteten). Für die heute endgültig abgesagte Hooligan-Demo in Hamburg mobilisierte Roeseler ebenso auf seiner Facebook-Seite, wie für die angemeldete Demo in Köln zum 25.10.2015, wo er sicher auch wieder eine maßgebliche Rolle spielen dürfte.

Auch die wieder ausgegrabene Melanie Dittmer, mit ihren angemeldeten Dügida Veranstaltungen in Düsseldorf, unterstützt Roeseler auf seiner FB-Seite. Dort teilt er unter anderem auch diesen Text:

„… Deswegen ist es umso wichtiger auf die Straße zu gehen! Jeder bringt einen Freund mit! Egal aus welcher Partei Ihr seid, aus welcher Organisation. Ihr seid alle willkommen!“ Alles klar?

Soviel zu Beisicht und Roeseler, und deren angebliche „nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei“.

Kommentar
Morgen sind OB-Wahlen auch in Leverkusen und Essen. Welchen Wert Beschlüsse, Zusagen oder Absprachen mit dem Anführer der Rechtsextremisten, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen haben, ist wie oben zu lesen, deutlich zu erkennen. Glauben Sie allen Ernstes den an die NPD angelehnten Parolen wie „Jetzt hilft nur noch Beisicht“ oder „wir sind die Zukunft Deutschlands“? Würden Sie einem OB-Kandidaten, dessen Wort augenscheinlich keinen Pfifferling wert ist, Ihre Stimme geben?

Geben Sie dem Anführer der Rechtsextremisten keine Chance. Zeigen Sie Beisicht die rote Karte! Bedenken Sie, jede Stimme für Beisicht ist eine vergeudete Stimme. Gleiches gilt natürlich für seinen Adlatus Tony Xaver Fiedler in Essen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Essen: Ratsgruppe und OB-Kandidat Fiedler so überflüssig wie ein Kropf

Schild_OB_Essen_LevUntätige und wenig nützliche Ratsgruppe
Die knapp 38 jährige Essener Ratsfrau Christine Öllig, die zu ihrer Anschrift keine Angaben machen möchte und auch ihren Beruf für sich behält, sowie ihre Kollegin, die 30 jährige Hausfrau Silwana Spiegelhoff (mit Adressangabe im Ratsinfosystem), sind seit dem 18.06.2014 (konstituierende Sitzung) Mitglieder des Essener Stadtrates.

Frau Öllig ist noch Mitglied in zwei Aufsichtsräten (Messe Essen GmbH und Theater und Philharmonie Essen), sowie Mitglied in den Bezirksvertretungen VI und IV (beratendes Mitglied).

Bis heute sind außer der konstituierenden Sitzung 8 weitere Ratssitzungen abgehalten worden. Nicht erfasst ist die Sitzung vom 26.08.2015, da noch keine Niederschrift im Ratsinformationssystem eingestellt ist. Von diesen 8 Sitzungen fehlte Silwana Spiegelhoff 3 mal.

Aus den Niederschriften ergeben sich keine Redebeiträge zu den Tagesordnungspunkten (TOP). Selbst bei der Sitzung am 25.03.2015, als es um die Unterbringung von Asylbewerbern ging, war kein Redebeitrag der Pro NRW Kreisvorsitzenden zu verzeichnen. Frau Spiegelhoff fehlte bezeichnender Weise bei dieser Sitzung. Anträge oder Redebeiträge egal zu welchem Thema sind so gut wie keine zu registrieren. Vom frischen Wind im Rat durch Pro NRW ist nicht einmal ein laues warmes Lüftchen zu bemerken.

So bemängelt Öllig in einem offenen Briefauf dem Pro NRW-Propagandablog, dass die Oberbürgermeisterkandidaten Reinhard Paß (SPD) und Thomas Kufen (CDU) gemeinsam in der Vergangenheit immer dreister an der Gebühren-und Abgabenschraube gedreht hätten:

„Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde-und Gewerbesteuer, alles hätte sich exorbitant zu Lasten der Essener Bürger verteuert“, meckert Öllig. Wieso hat sie dann im Rat nicht das Wort ergriffen, als diese Positionen abgestimmt wurden. Nur den Finger heben a la „dagegen“, reicht eben nicht aus um Zeichen zu setzen. Ist da etwa kein politisches Potential nach oben mehr offen?

Bemerkenswert ist das Abstimmverhalten der Damen im Rat. So findet man überproportional in den Niederschriften: „(mehrheitlich gegen die Stimmen der PRO NRW-Gruppe und des fraktionslosen Ratsmitglieds der NPD)“, und dies auch in Positionen, die ausnahmsweise mal nichts mit Flüchtlingen, Asylanten oder Ausländern allgemein, zu tun haben. Hier wächst zusammen was zusammen gehört.

Fazit: Ein schönes finanzielles Beibrot für die politischen Senkrechtstarter Öllig und Spiegelhoff in der Kommune Essen; dank der Protektion des großen Meisters aus Leverkusen. Der politische Nutzen für die Essener Bürger/innen, die Pro NRW 2014 ihre Stimme im Vertrauen auf eine wirkungsvolle Arbeit ihrer gewählten Vertreter im Rat gegeben hatten, tendiert annähernd gegen Null. Für die Bürger/innen der Stadt Essen gilt wohl: „Außer Spesen nix gewesen“! Verändert oder beeinflusst hat Pro NRW jedenfalls rein gar nichts.

OB-Kandidatur Fiedlers eine Lachnummer
Der von Spöttern auf einem Plakat als „Der Kasper kommt“ vorgestellte OB-Kandidat Tony Xaver Fiedler, führt nun wirklich bei einigen Lesern zu Lachanfällen. Will man heute dem Herrn Fiedler eine persönliche Nachricht per Post zustellen lassen, ist dies fast unmöglich. Wo haust der OB-Kandidat denn zur Zeit? Bei seinem Unterstützer in Köln, der ihn hinaus geworfen haben soll, jedenfalls nicht. In der schäbigen Lagerhalle mit Feldbett und schmuddeliger Matratze , wo er auch nicht mehr willkommen ist, wohl auch nicht mehr. Bei der alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn, die Fiedler ebenfalls entsorgt haben findet er auch keinen Unterschlupf mehr. Bleiben noch Freunde (hat er überhaupt noch welche?) oder möglicherweise die Leverkusener Fraktionsräumlichkeiten, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist.

Was kann Fiedler?
Nach seinem Abitur 2008 begann Fiedler ab April 2009 bis Mai 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften, Geschichtswissenschaften und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Den Abschluss des klassischen Ausbildungsweges (Studium) z. B. für Juristen mit dem sogenannten ersten Staatsexamen kann Fiedler nicht vorweisen.

Ab Juni 2012 bis zu der gegen ihn ausgesprochenen Kündigung im Mai 2014 arbeitete Tony Xaver Fiedler in der Fraktion der Bürgerbewegung PRO KÖLN e.V. im Rat der Stadt Köln. Nach seiner Kündigung fand er Unterschlupf bei Pro NRW, wo er heute als Generalsekretär fungiert und auch hier wieder mit Bürotätigkeiten, der Organisation von Veranstaltungen und deren Propaganda im Internet beschäftigt ist. Herr Fiedler wird allgemein als „arbeitssuchend“ bezeichnet. Von einer festen Anstellung, außerhalb von Pro NRW, ist nichts bekannt.

Ob seine Erfahrungen aus politischer Tätigkeit und Beruf (welcher überhaupt?) ausreichend sind, die verantwortungsvolle Tätigkeit eines Oberbürgermeisters auszufüllen, braucht wohl nicht diskutiert zu werden betrachtet man seine Vita.

Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung
Der hauptamtliche Oberbürgermeister ist zugleich Chef der Verwaltung. Als solcher verantwortet er alles, was die Verwaltung erarbeitet und entscheidet. Seine Verantwortung aktualisiert sich gegenüber dem Rat, den er in seiner Gesamtheit zu beraten hat. Der OB trägt umfassende Verantwortung. Damit der Oberbürgermeister seiner Verantwortung gegenüber dem Rat und den Bürgern gerecht werden kann, muss er das Handeln der Verwaltung maßgeblich gestalten können: Weiterlesen

Kommentar
Warum hat sich Christine Öllig, als Vorsitzende des Essener Kreisverbandes und Essener Bürgerin, nicht als OB-Kandidatin aufstellen lassen? Fehlen da möglicherweise grundsätzliche Fähigkeiten? Mit „Null“ Aussagekraft wie im Rat, kommt eine Kandidatur natürlich schlecht bei den Wählern an. Eine gegenleistungsfreie Apanage gibt es als Oberbürgermeister/in übrigens auch nicht. Liegt hier der Hase etwa im Pfeffer?

Das sich Tony Xaver Fiedler vollkommen darüber im Klaren sein dürfte, dass er niemals Oberbürgermeister(OB) von Essen wird und somit auch keine verantwortliche zeitintensive Arbeit übernehmen muss, lässt die ganze Prozedur als Klamauk erscheinen. Mit viel Arbeit hat der als „Kasper“ bezeichnete OB-Kandidat in Essen für „Furore“ gesorgt. Plakate kleben, Info-Stände (meist mit 3 Personen) durchführen und die Hetze gegen Flüchtlinge, sollen den Nobody mit unbekanntem Wohnsitz zum Essener OB machen.

Mit dieser Aktion legt sich Fiedler den nächsten dicken Brocken auf dem Weg in ein bürgerliches Leben in den Weg. Arbeit findet er vielleicht noch bei Rechtsanwalt Beisicht, würde ja zum Studium passen. Aber da arbeitet ja schon Stilcke und Karakus-Engels, ob da noch Platz ist? Und dann stellt sich noch die Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes auf Dauer. Einen anderen Arbeitsplatz zu finden wird schwer, obwohl sich Fiedler als Verkäufer von Fleisch-, Feinkost und Fischwaren sowie an der Käsetheke bewährt haben soll, wird er wohl im Handel auch keinen Platz mehr finden, sofern der Personalchef Google nutzt.

Ihr Ronald Micklich