Pro NRW: Quittung für Beisichts schmutziges Spiel – Wuppertaler Mandatsträger treten geschlossen aus – +Ergänzung+

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Archivfoto: Beisicht mit A. Molau (ehem. NPD) Nov. 2012

Austrittswelle rollt weiter
Morgen (12.08.2015) wird der Anführer der Rechtsextremisten, der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, der Leverkusener Advokat Markus Beisicht, seine ehemalige Bastion in Wuppertal verlieren. So jedenfalls lautet die Botschaft aus verlässlicher Quelle.

Damit wird den Querelen zwischen Beisicht und den dann ehemaligen Funktionären im Bergischen Land, zumindest politisch ein Ende gesetzt. Mit Beisicht wollen wir nicht in einer von ihm konstruierten NPD 2.0 weiterarbeiten, heißt es aus Funktionärskreisen.

Alle Funktionsträger aus Wuppertal, nicht nur die Ratsmitglieder Claudia Bötte und Gerd Wöll, der nun auch eventuell mit Rechnungs-Forderungen des honorigen Anwaltes rechnen kann, sondern auch alle sachkundigen Bürger, wollen geschlossen zu Pro Deutschland (PD) – Landesverband NRW wechseln. Manfred Rouhs, Vorsitzender von PD erlebt derzeit einen ungebremsten Zustrom ehemaliger Pro NRW´ler, die Beisichts Personal- und Parteipolitik nicht mehr mitgehen wollen.

Ausblick
Jetzt bleibt abzuwarten, in wieweit sich die verbliebenen Kreisverbände Gelsenkirchen (Kevin Gareth Hauer, Manuela Gelhard u. Christian Schaaf,) Bochum (Hans-Joachim Adler), Duisburg (Egon Rohmann), Rhein-Erft Kreis (Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over) und Pulheim (Markus Hintz und Wolfgang Skiba), sich dem nicht nur von Markus Wiener als Diktator bezeichneten Markus Beisicht unterwerfen und weiterhin solidarisch zeigen wollen.

Von Beisichts Fragmente-Kreisverbände wie Leverkusen (Susanne Kutzner und Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth) und seiner bevorzugten Parteikameradin (Christine Öllig), die ihm in Essen fest die Stange hält, sowie dem Hooligan Fan aus Mönchengladbach (Dominik Horst Roeseler), soll hier gar nicht erst die Rede sein.

Komplett ausgeblendet werden können Christoph von Mengersen, Beisicht adeliger Finanzgarant und sein Adlatus Tony Xaver Fiedler. Von denen kann momentan nichts erwartet werden. Der von Beisicht abgeordnete Plakattiertrupp, ergänzt durch Sebastian Pufal, ist bis zum Umfallen mit der Wahlpropaganda beschäftigt. Da schläft man auch mal weniger feudal auf einem Feldbett. Nur für eine dringende Vorstandssitzung und einer Eilentscheidung des Parteivorsitzenden und zwei weiterer Präsidiumsmitglieder, in der dann der organisatorischen Notstand über den Bezirk Bergisches Land und der Rausschmiss der Wuppertaler Funktionäre beschlossen wurde, ist offensichtlich Zeit geblieben.

Wer soll diesem selbsternannten „honorigen Anwalt“ aus Leverkusen eigentlich am 13.09.2015 seine Stimme geben? Auf sein plattes Gequäke wie: „So wählt man Beisicht“ oder „Buchhorn quälen Beisicht wählen“, fährt nun wirklich kein normaldenkender Mensch mehr ab. Wer nicht nur die Ereignisse der letzten Tage betrachtet sondern auch etwas über den Tellerrand hinaus schaut, und sich den Verfassungsschutzbericht zu Gemüte führt, wird zu keinem anderen Ergebnis kommen wie:

Keine Stimme für den Anführer der Rechtsextremisten von Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht, zur Oberbürgermeisterwahl am 13.09.2015 in Leverkusen.

Ergänzung: Eine Erklärung zu den Austrittsereignissen, von Ratsherrn Gerd Wöll aus Wuppertal, finden Sie hier.

Ihr Ronald Micklich

 

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Das langsame politische Sterben des ehem. Vierfachvorsitzenden – Markus Beisicht quälen – Pro Deutschland wählen

Hövels_PD_SolingenNun auch Solingen
Gestern verlor Beisicht nun auch den Kreisverband Solingen. Stephan Hövels, Kreisvorsitzender und Ratsherr in Solingen wechselt das Lager und geht zu Manfred Rouhs nach Pro Deutschland. Für den seit 2007 bei Pro NRW agierenden Funktionär sei der Wechsel „nicht einfach, aber der richtige Schritt bei diesen Schweinereien“ gewesen, so Hövels. Gemeint sein dürften die parteiinternen Auseinandersetzungen wegen dem zunehmenden „Rechtsdrall“ und Beisichts grenzwertigen Verhalten beim Ausbooten unliebsamer Präsidiumsmitglieder.

Hövels will sein Mandat behalten, denn es steht noch nicht einmal ein Nachrücker zur Verfügung, würde er denn sein Mandat zurück geben wollen. Der Pro NRW-Kreisverband ist regelrecht pulverisiert, existiert nicht mehr, ist zu vernehmen. Einige wechseln mit zu Pro Deutschland, der Rest beendet die politischen Aktivitäten.

Pro-Solingen im Internet
Seit gestern gibt es auch eine eigene Internetseite von Pro-Solingen, die nach gleichem Strickmuster wie in Remscheid angelegt ist. Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Stephan Hövels bekannt gegeben, mit Adresse und Telefonnummer. Der angebotene Link für eine eMail-Nachricht führt auch wieder auf eine Pro-Deutschland Domäne.

Kommentar
Das langsame politische Sterben des Anführers, einer nunmehr nur noch aus einer Rumpftruppe bestehenden Truppe von Rechtsextremisten, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet werden, geht scheibchenweise weiter. Die nächsten Wechsler stehen schon in den Startlöchern. Beisichts „alter-Käse-Slogan“ zur anstehenden Ob-Wahl in Leverkusen: „Buchhorn quälen, Beisicht wählen!“ wurde jetzt schon von Spöttern in „Beisicht quälen, Pro Deutschland wählen!“ umgemünzt. Sollte Markus Beisicht diesen Spott verinnerlichen, dürfte der Egomane keine Freude mehr an seinen Wahlplakaten haben, wenn er den Spruch ständig neben seiner Visage sieht.

Ihr Ronald Micklich

Die Metamorphose: Pro NRW-Wuppertal -> pro-Wuppertal -> pro Deutschland-Wuppertal?

Facebook-Screenshot

Facebook-Screenshot

Bäumchen wechsel Dich
Nachdem der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren hat, könnten demnächst kräftige weitere Abgänge aus seiner Partei zu verzeichnen sein.

Wie auf dem Titelbild zu sehen, gibt es als Wahlwerbung zur Oberbürgermeister-Wahl in Wuppertal augenscheinlich ein Wahlplakat, das Beisicht nicht gefallen dürfte. Unter der Internetadresse pro-wuppertal.de und mit dem Logo der Bürgerbewegung pro Deutschland versehen, präsentieren die Noch-Mitglieder aus Beisichts Wuppertaler Enklave ihren OB-Kandidaten Markus Stranzenbach. Interessant auch der im Bild über dem pro Deutschland Logo stehende, schlecht zu erkennende Satz in weißer Schrift: „in Kooperation mit der“.

Die Anzeichen sind recht eindeutig. Die Wuppertaler Pro NRW-Mitglieder werden offenbar den Wechsel zu pro Deutschland anstreben, so wie es bereits mehrfach in NRW und letzte Woche im Oberbergischen Kreis und in Radevormwald, geschehen ist. Das der Lebensgefährte der Fraktionsvorsitzenden Claudia Bötte aus Wuppertal, André Hüsgen, der Geschäftsführer in Wuppertal ist und Vorsitzender der Remscheider Ratsgruppe von Pro NRW, sich ihr anschließt, dürfte auf der Hand liegen. Somit hat Markus Beisicht das komplette Oberbergische-Land an Manfred Rouhs von pro Deutschland verloren.

Alles in pro Deut(lands)scher Hand
In einer Zusammenstellung wofür sich der Kandidat von pro-Wuppertal, Herr Stranzenbach einsetzen will, gibt es eine eMail-Adresse die aufhorchen lässt. Dort wird wuppertal@pro-deutschland.net propagiert. Die URL pro Deutschland .net, führt auf die Internet Präsenz von Manfred Rouhs. Ebenso wird der Vorsitzende von Pro Deutschland mit seinen Berliner Adressen als Inhaber der Internetadresse pro-wuppertal.de geführt. Alles klar? Wann fällt der Startschuss, wann werden die Flyer verteilt? Bis zur Wahl sind es nur noch 9 Wochen und 1 Tag.

Kommentar
Die Talfahrt des ehemals unumschränkten Alleinherrschers Markus Beisicht wird immer rasanter. Die inhaltlich wenig aussagekräftige Propaganda seines Adlatus Tony Xaver Fiedler verstummt langsam. Gibt es doch schon Sperrfeuer aus Gelsenkirchen bei Facebook (PRO NRW Ruhrpott), wo sich der/die Schreiberling(e) aus Bonn als „Meister der Märchen und Fabeln“ bezeichnen lassen müssen. Wie erbärmlich.

Jetzt, wo Markus Beisicht kaum noch auf Hilfe für seinen ohnehin sinnbefreiten OB-Wahlkampf in Leverkusen rechnen kann, wird bei seiner Freundin Christine Öllig in Essen, wo es offenbar auch an Null-€-Job-Verteilern fehlt, mobilisiert. So will man sich augenscheinlich in Essen am 12.07.15 um 11.00 Uhr an der Saatbruchstraße, Ecke Huestraße (Karl-Meyer-Platz, 45309 Essen) treffen, um von dort aus die Pro NRW-Hetze zu organisieren und per Flugblatt die Briefkästen zu füllen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Bonn: Neue OB-Kandidatin gewählt – Susanne Kutzner aus Leverkusen muss herhalten

OB-Kandidatin

Bonner OB-Kandidatin Susanne Kutzner (mitte) mit KV-Vorsitzenden Tony Xaver Fiedler (li) und Vice v. Mengersen (re)

Letztes Aufgebot
Das Angebot an einigermaßen vorzeigbaren Pro-Mitgliedern tendiert offenbar gegen Null. Nun wurde die Leverkusenerin Susanne Kutzner, offenbar als Notstopfen, nominiert. Ein Bonner Kandidat stand nicht zur Verfügung. Ob die Wahl von Susanne Kutzner überhaupt den Regeln entsprach, dürfte sicherlich noch zu überprüfen sein. Gerade einmal 7 Personen sollen an der Veranstaltung teilgenommen haben. Möglicherweise sind die 3 erforderlichen Bonner Kreisverbandsmitglieder, die wahlberechtigt gewesen sein sollten, gerade so erreicht wurden. Nach der Veranstaltung erklärte eine weiteres Bonner Mitglied seinen Austritt.

Mit entscheidenden Impulsen soll Susanne Kutzner die OB-Wahl in Bonn vorantreiben. Ob Kutzner die Zeit dafür findet ist fraglich. Waren es bei Hauer zu große arbeitsmäßige Belastungen, muss sich die 54-jährige Betriebswirtin neben ihrem Job und ihren Mandaten im Leverkusener Stadtrat auch noch um die OB-Wahl von Rechtsanwalt Markus Beisicht, des Anführers der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikro-Partei Pro NRW in Leverkusen ins Zeug legen. Flyer verteilen, Info-Stände betreiben, Wahlplakate anbringen, und dies alles sowohl in Bonn als auch in Leverkusen. Wie bitte, soll Frau Kutzner dies in ausreichender Qualität schaffen?

Durchschaubare Propaganda
Mit fadenscheinigen Argumenten und den üblichen Propagandazeilen wird der Rückzug des Gelsenkirchener Pro-Vize beschönigt. Nun sollen neue beruflichen Perspektiven und eine arbeitsintensive Aufklärung des Gelsenkirchener Jugendamtskandals der Grund seines Rückzugs sein. Die Rücktrittserklärung von Kevin Gareth Hauer wurde im diktatorischen Stil von der Gelsenkirchener Pro-Internetseite entfernt (wir berichteten). Bemerkenswert dürfte die daraufhin erfolgte Reaktion von Hauer gewesen sein. So verlinkte er die Artikel der Bergischen Stimme zu diesem Thema und bemerkte hierzu: „Da kann sich nun jeder selbst mal Gedanken zu machen“ und „Ist das noch Demokratie“.

Kommentar
Markus Beisicht scheint am Ende, sein personelles Reservoir ausgeschöpft. Im immer rasanter werdendem Tempo verliert der Imperator der verdorrenden Sekte seine Jünger. Es ist erstaunlich, dass die wenigen, langjährig verbliebenen Noch-Mitglieder noch nicht erkannt haben, wohin die Reise geht und sich immer wieder vor Beisichts Karren spannen lassen, nur um dessen Ego zu befriedigen.

Über die Motivation von Beisichts Generalsekretärs und Propaganda-Adlatus Tony Xaver Fiedler, sowie dem getreuen Adelsspross Christopher von Mengersen kann nur gestaunt werden. Die beiden Akteure scheinen überhaupt noch nicht begriffen zu haben, was derzeit innerparteilich passiert. Das böse Erwachen könnte auch diesen Unentwegten kurzfristig ins Haus oder ins Raczek-Zimmerchen stehen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Hauers Rückzug als Bonner Ob-Kandidat wie in einer Diktatur zensiert

Screenshot von Hauers Artikel am 26.06.2015, 00:30 Uhr.

Screenshot von Hauers Artikel am 26.06.2015, 00:30 Uhr. Zum Vergrößern bitte ins Bild klicken!

Diktatur im Internet
In der vergangenen Nacht berichteten wir über den gegen 0:00 Uhr eingestellten Artikel von Kevin Gareth Hauer, dessen Text mit folgender Zeile beginnt: „Der Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzende Hauer hat seine Kandidatur als Bonner OB Kandidat zurückgezogen …“

Nur etwa 1 Stunde später wurde der Artikel, augenscheinlich von einem Administrator mit weitgehenden Rechten auf der Gelsenkirchener Seite, aus dem Netz genommen. In den Morgenstunden hat dann der Verfasser, offensichtlich Herr Hauer, den Artikel erneut publiziert. Doch auch hier schlug die Zensur der Diktatur wieder zu. Die Veröffentlichung wurde wieder aus dem Netz genommen.

Propagandareaktion aus Bonn
Unter der Überschrift „Vorbereitungen zur Oberbürgermeisterwahl laufen auf Hochtouren“ und dem einleitenden Kopftext: „Mit großen Schritten kommt die heiße Phase des Wahlkampfes zur Wahl des Bonner Oberbürgermeisters näher“. Auch die Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Bürgerbewegten wollen mit einem eigenen Kandidaten zur Wahl antreten. Den üblichen Propaganda-Salm über 100.000 in Auftrag gegebene Flugblätter und einer ganzen Plakatserien die im Druck sei lacht halb Bonn.

Jetzt müssen die Rechtsextremisten um den Adelsspross Mengersen erst einmal einen neuen Ob-Kandidaten wählen. Vielleicht Hooligan Aktivist Roeseler? Ob Tony Xaver Fiedler und Mengersen das hierzu nötige dritte Mitglied finden, ist fraglich. Soviel zu der „klaren Alternative zu den verbrauchten Altparteien“.

Kommentar
Von demokratischen Grundsätzen weit entfernt, entlarvt sich einmal mehr das diktatorische Vorgehen der Verantwortlichen in der Extremisten-Partei. Da wird ohne mit der Wimper zu zucken eine Erklärung des Partei-Vize aus dem Netz gelöscht. Die Wuppertaler Internetseite von Pro NRW sogar gänzlich aus dem Netz entfernt. Bloß keine gegen den Imperator gerichteten anderen Meinungen im Netz, keine Transparenz, nur Diktat.

Können Sie sich vorstellen wie viel die Meinung eines einfachen Parteimitgliedes oder eines Funktionärs auf Kreis- oder Bezirksebene wert ist? Wenn selbst Spitzenfunktionäre wie Wiener, Schwarz, Palm, Wolter, Schulz, Demann und viele Andere mehr, die von Beisicht beherrschte Partei verlassen, sollten Sie wissen was die Glocke geschlagen hat. Markus Beisicht der egozentrische Dauervorsitzende von Pro NRW hat seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren, und das ist auch gut so.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Gelsenkirchen: Kevin Gareth Hauer zieht Bonner Oberbürgermeisterkandidatur zurück

Screenshot Ruhrbarone

Screenshot Ruhrbarone

Hauer gibt auf
„Der Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzende Hauer hat seine Kandidatur als Bonner OB Kandidat zurückgezogen um sich voll und ganz für die Interessen der Gelsenkirchener Bürger einzusetzen. Aufgrund der zahlreichen Probleme in Gelsenkirchen gibt es keinen Raum für landesweite Aktivitäten bzw. Kandidaturen für den Fraktionsvorsitzenden“, ist auf der Gelsenkirchener Pro-Seite von Hauer zu lesen.

Beisicht düpiert
Wie Hauer ausführt, will er sich voll und ganz auf Gelsenkirchener Interessen konzentrieren. Damit muss der Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei, der Leverkusen-Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Nichts wird es aus der bombastisch angekündigten Kandidatur in Bonn. Die Propaganda Beisichts war auch hier einfach nur lächerlich.

Ob Hauer die möglicherweise folgenden Ausbrüche Beisichts wegsteckt, oder ob er auch den schwächelnden Anführer verlässt, ist noch nicht bekannt. Der Letzte macht die Türe zu.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht mit letztem Aufgebot – Ausgetretener und wieder aufgenommener Bastian Pufal soll sachkundiger Bürger werden

SelbsterfüllendeAufstieg und Austritt
Am 18.04.2015 wurde Bastian Pufal in den Vorstand des Pro NRW-Bezirksverbandes Mittelrhein gewählt. Schon da regte sich parteiintern Widerstand gegen Pufal. Bereits am 20.04.2015 erklärte dann Bastian Pufal und Melanie Dittmer in einer bühnenreifen Show ihren Austritt im Rahmen einer Dügida-Veranstaltung.

In einem Video erklärt Pufal den Rücktritt von allen Ämtern und beendet seine Parteizugehörigkeit mit dem Zerreißen seines Parteiausweises. In seiner Erklärung bemerkt er höhnisch, dass er zu „rechts“ und zu „radikal“ für Pro NRW sei, er sich aber von niemanden instrumentalisieren lassen werde und niemand seinen Willen brechen könne. Einigen Vorstandsmitgliedern bescheinigt er „kognitive Wahrnehmungsstörungen“.

Vorausgegangen war ein Begehren der Beisicht-kritischen Vorstandsgruppe rund um Detlev Schwarz und Wolfgang Palm, in dem eine Mitgliedschaft von Pufal laut §4 der Satzung – Voraussetzungen, (1) Mitglied der Bürgerbewegung PRO NRW kann jeder werden, der … e) nicht wegen einer im Bundeszentralregister geführten schweren Straftat vorbestraft ist, Anwendung finden solle.

Pufal wie Phoenix aus der Asche
Nachdem sich Beisicht seiner Kritiker entledigt hatte, war Pufal wieder zur Stelle. Ein zweiter Senkrechtstart steht kurz bevor. In der heute stattfindenden Ratssitzung (Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. OG, Ratssaal, 15:00 Uhr) soll unter dem Tagesordnungspunkt Ausschussumbesetzungen, die bei Pro NRW ausgetretene sachkundige Bürgerin Maria Demann durch Bastian Pufal ersetzt werden. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Planen soll dann der Leverkusener Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth mit Kölner Kanzlei als Mitglied fungieren, seine Stellvertretung soll Pufal übernehmen. Als neues Mitglied im Betriebsausschuss KulturStadtLev ist dann Pufal vorgesehen, der Vertreter soll hier Paul Jürgen Clouth werden. Die Verwaltungsvorlagen wie Einladung, TOP, und Anträge finden Sie hier.

Kommentar
Der Anführer der Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, greift augenscheinlich auch personell auf die letzten Reserven zurück. Die Oberbürgermeisterwahl (OB-Wahl) in Leverkusen steht vor der Tür, da wird willfährige und kostenfreie Hilfe im Wahlkampf benötigt. In seinem ihm eigenen Führungsstil setzt sich Beisicht ohne Rücksicht auf Verluste in Personalfragen durch. Wen sollte er auch an seinen Entscheidungen beteiligen? Die noch verbliebenen Jünger scheinen nicht zu begreifen und würden eh nur abnicken.

So träumt der egozentrische Propagandeur weiter von einer Vielzahl von Interessenten die sich täglich melden, und wöchentlich mehreren Neumitgliedern, die es zu begrüßen gilt. Nein Herr Beisicht, die sich selbstverwirklichende Prophezeiung tritt nicht ein, da können sie propagieren so laut und falsch sie wollen. Es ist wie immer seit 2008 erlebt, es gibt keine Waschkörbe voller Rückmeldungen auf ihre Flyer und auch keine Beitritte im beschriebenen Rahmen. Die OB-Wahl in Leverkusen, Bonn und Essen ist nicht die einzige OB-Wahl in NRW. Haben sie Wuppertal vergessen?, oder ist ihnen Frau Bötte (KV-Wuppertal) und Herr Hüsgen (KV-Remscheid) auch schon von der Fahne gegangen?

Jetzt wir händeringend in Videos, Anschreiben usw. und im sozialen Netzwerk nach Geldspenden und Mitgliedern gebettelt. Die Mitgliederzahlen sinken offensichtlich, ein Schuldenberg türmt sich auf. Wer will schon aussichtlosen OB-Kandidaten wie Tony Xaver Fiedler (Essen), Kevin Gareth Hauer (Bonn) und Markus Beisicht (Leverkusen) deren Ego-Trip finanzieren? Infostände, Flyer verteilen, Plakate aufhängen, alles kostenlos in der Freizeit, für wen und warum? Für welches Ziel? Mit welchen Chancen? Nur damit Markus Beisichts Gesicht die Unbedarften vom Laternenmast angrinst?

Man darf gespannt sein, wann die letzten übrig gebliebenen Nichtsmerker die Erleuchtung haben und die Reißleine ziehen. Begreift Jürgen Hintz und Co. immer noch nicht wo die Reise hingeht? Vielleicht kann ja unser nächster Artikel, über den neugegründeten Pro-Kreisverband in Düsseldorf, als Erkenntnisbringer dienen.

Ihr Ronald Micklich