Das langsame politische Sterben des ehem. Vierfachvorsitzenden – Markus Beisicht quälen – Pro Deutschland wählen

Hövels_PD_SolingenNun auch Solingen
Gestern verlor Beisicht nun auch den Kreisverband Solingen. Stephan Hövels, Kreisvorsitzender und Ratsherr in Solingen wechselt das Lager und geht zu Manfred Rouhs nach Pro Deutschland. Für den seit 2007 bei Pro NRW agierenden Funktionär sei der Wechsel „nicht einfach, aber der richtige Schritt bei diesen Schweinereien“ gewesen, so Hövels. Gemeint sein dürften die parteiinternen Auseinandersetzungen wegen dem zunehmenden „Rechtsdrall“ und Beisichts grenzwertigen Verhalten beim Ausbooten unliebsamer Präsidiumsmitglieder.

Hövels will sein Mandat behalten, denn es steht noch nicht einmal ein Nachrücker zur Verfügung, würde er denn sein Mandat zurück geben wollen. Der Pro NRW-Kreisverband ist regelrecht pulverisiert, existiert nicht mehr, ist zu vernehmen. Einige wechseln mit zu Pro Deutschland, der Rest beendet die politischen Aktivitäten.

Pro-Solingen im Internet
Seit gestern gibt es auch eine eigene Internetseite von Pro-Solingen, die nach gleichem Strickmuster wie in Remscheid angelegt ist. Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Stephan Hövels bekannt gegeben, mit Adresse und Telefonnummer. Der angebotene Link für eine eMail-Nachricht führt auch wieder auf eine Pro-Deutschland Domäne.

Kommentar
Das langsame politische Sterben des Anführers, einer nunmehr nur noch aus einer Rumpftruppe bestehenden Truppe von Rechtsextremisten, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet werden, geht scheibchenweise weiter. Die nächsten Wechsler stehen schon in den Startlöchern. Beisichts „alter-Käse-Slogan“ zur anstehenden Ob-Wahl in Leverkusen: „Buchhorn quälen, Beisicht wählen!“ wurde jetzt schon von Spöttern in „Beisicht quälen, Pro Deutschland wählen!“ umgemünzt. Sollte Markus Beisicht diesen Spott verinnerlichen, dürfte der Egomane keine Freude mehr an seinen Wahlplakaten haben, wenn er den Spruch ständig neben seiner Visage sieht.

Ihr Ronald Micklich

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Die Metamorphose: Pro NRW-Wuppertal -> pro-Wuppertal -> pro Deutschland-Wuppertal?

Facebook-Screenshot

Facebook-Screenshot

Bäumchen wechsel Dich
Nachdem der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren hat, könnten demnächst kräftige weitere Abgänge aus seiner Partei zu verzeichnen sein.

Wie auf dem Titelbild zu sehen, gibt es als Wahlwerbung zur Oberbürgermeister-Wahl in Wuppertal augenscheinlich ein Wahlplakat, das Beisicht nicht gefallen dürfte. Unter der Internetadresse pro-wuppertal.de und mit dem Logo der Bürgerbewegung pro Deutschland versehen, präsentieren die Noch-Mitglieder aus Beisichts Wuppertaler Enklave ihren OB-Kandidaten Markus Stranzenbach. Interessant auch der im Bild über dem pro Deutschland Logo stehende, schlecht zu erkennende Satz in weißer Schrift: „in Kooperation mit der“.

Die Anzeichen sind recht eindeutig. Die Wuppertaler Pro NRW-Mitglieder werden offenbar den Wechsel zu pro Deutschland anstreben, so wie es bereits mehrfach in NRW und letzte Woche im Oberbergischen Kreis und in Radevormwald, geschehen ist. Das der Lebensgefährte der Fraktionsvorsitzenden Claudia Bötte aus Wuppertal, André Hüsgen, der Geschäftsführer in Wuppertal ist und Vorsitzender der Remscheider Ratsgruppe von Pro NRW, sich ihr anschließt, dürfte auf der Hand liegen. Somit hat Markus Beisicht das komplette Oberbergische-Land an Manfred Rouhs von pro Deutschland verloren.

Alles in pro Deut(lands)scher Hand
In einer Zusammenstellung wofür sich der Kandidat von pro-Wuppertal, Herr Stranzenbach einsetzen will, gibt es eine eMail-Adresse die aufhorchen lässt. Dort wird wuppertal@pro-deutschland.net propagiert. Die URL pro Deutschland .net, führt auf die Internet Präsenz von Manfred Rouhs. Ebenso wird der Vorsitzende von Pro Deutschland mit seinen Berliner Adressen als Inhaber der Internetadresse pro-wuppertal.de geführt. Alles klar? Wann fällt der Startschuss, wann werden die Flyer verteilt? Bis zur Wahl sind es nur noch 9 Wochen und 1 Tag.

Kommentar
Die Talfahrt des ehemals unumschränkten Alleinherrschers Markus Beisicht wird immer rasanter. Die inhaltlich wenig aussagekräftige Propaganda seines Adlatus Tony Xaver Fiedler verstummt langsam. Gibt es doch schon Sperrfeuer aus Gelsenkirchen bei Facebook (PRO NRW Ruhrpott), wo sich der/die Schreiberling(e) aus Bonn als „Meister der Märchen und Fabeln“ bezeichnen lassen müssen. Wie erbärmlich.

Jetzt, wo Markus Beisicht kaum noch auf Hilfe für seinen ohnehin sinnbefreiten OB-Wahlkampf in Leverkusen rechnen kann, wird bei seiner Freundin Christine Öllig in Essen, wo es offenbar auch an Null-€-Job-Verteilern fehlt, mobilisiert. So will man sich augenscheinlich in Essen am 12.07.15 um 11.00 Uhr an der Saatbruchstraße, Ecke Huestraße (Karl-Meyer-Platz, 45309 Essen) treffen, um von dort aus die Pro NRW-Hetze zu organisieren und per Flugblatt die Briefkästen zu füllen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Gelsenkirchen: Kevin Gareth Hauer zieht Bonner Oberbürgermeisterkandidatur zurück

Screenshot Ruhrbarone

Screenshot Ruhrbarone

Hauer gibt auf
„Der Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzende Hauer hat seine Kandidatur als Bonner OB Kandidat zurückgezogen um sich voll und ganz für die Interessen der Gelsenkirchener Bürger einzusetzen. Aufgrund der zahlreichen Probleme in Gelsenkirchen gibt es keinen Raum für landesweite Aktivitäten bzw. Kandidaturen für den Fraktionsvorsitzenden“, ist auf der Gelsenkirchener Pro-Seite von Hauer zu lesen.

Beisicht düpiert
Wie Hauer ausführt, will er sich voll und ganz auf Gelsenkirchener Interessen konzentrieren. Damit muss der Anführer der rechtsextremen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei, der Leverkusen-Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, einen weiteren Nackenschlag hinnehmen. Nichts wird es aus der bombastisch angekündigten Kandidatur in Bonn. Die Propaganda Beisichts war auch hier einfach nur lächerlich.

Ob Hauer die möglicherweise folgenden Ausbrüche Beisichts wegsteckt, oder ob er auch den schwächelnden Anführer verlässt, ist noch nicht bekannt. Der Letzte macht die Türe zu.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Beisicht mit letztem Aufgebot – Ausgetretener und wieder aufgenommener Bastian Pufal soll sachkundiger Bürger werden

SelbsterfüllendeAufstieg und Austritt
Am 18.04.2015 wurde Bastian Pufal in den Vorstand des Pro NRW-Bezirksverbandes Mittelrhein gewählt. Schon da regte sich parteiintern Widerstand gegen Pufal. Bereits am 20.04.2015 erklärte dann Bastian Pufal und Melanie Dittmer in einer bühnenreifen Show ihren Austritt im Rahmen einer Dügida-Veranstaltung.

In einem Video erklärt Pufal den Rücktritt von allen Ämtern und beendet seine Parteizugehörigkeit mit dem Zerreißen seines Parteiausweises. In seiner Erklärung bemerkt er höhnisch, dass er zu „rechts“ und zu „radikal“ für Pro NRW sei, er sich aber von niemanden instrumentalisieren lassen werde und niemand seinen Willen brechen könne. Einigen Vorstandsmitgliedern bescheinigt er „kognitive Wahrnehmungsstörungen“.

Vorausgegangen war ein Begehren der Beisicht-kritischen Vorstandsgruppe rund um Detlev Schwarz und Wolfgang Palm, in dem eine Mitgliedschaft von Pufal laut §4 der Satzung – Voraussetzungen, (1) Mitglied der Bürgerbewegung PRO NRW kann jeder werden, der … e) nicht wegen einer im Bundeszentralregister geführten schweren Straftat vorbestraft ist, Anwendung finden solle.

Pufal wie Phoenix aus der Asche
Nachdem sich Beisicht seiner Kritiker entledigt hatte, war Pufal wieder zur Stelle. Ein zweiter Senkrechtstart steht kurz bevor. In der heute stattfindenden Ratssitzung (Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1, 5. OG, Ratssaal, 15:00 Uhr) soll unter dem Tagesordnungspunkt Ausschussumbesetzungen, die bei Pro NRW ausgetretene sachkundige Bürgerin Maria Demann durch Bastian Pufal ersetzt werden. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Planen soll dann der Leverkusener Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth mit Kölner Kanzlei als Mitglied fungieren, seine Stellvertretung soll Pufal übernehmen. Als neues Mitglied im Betriebsausschuss KulturStadtLev ist dann Pufal vorgesehen, der Vertreter soll hier Paul Jürgen Clouth werden. Die Verwaltungsvorlagen wie Einladung, TOP, und Anträge finden Sie hier.

Kommentar
Der Anführer der Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, greift augenscheinlich auch personell auf die letzten Reserven zurück. Die Oberbürgermeisterwahl (OB-Wahl) in Leverkusen steht vor der Tür, da wird willfährige und kostenfreie Hilfe im Wahlkampf benötigt. In seinem ihm eigenen Führungsstil setzt sich Beisicht ohne Rücksicht auf Verluste in Personalfragen durch. Wen sollte er auch an seinen Entscheidungen beteiligen? Die noch verbliebenen Jünger scheinen nicht zu begreifen und würden eh nur abnicken.

So träumt der egozentrische Propagandeur weiter von einer Vielzahl von Interessenten die sich täglich melden, und wöchentlich mehreren Neumitgliedern, die es zu begrüßen gilt. Nein Herr Beisicht, die sich selbstverwirklichende Prophezeiung tritt nicht ein, da können sie propagieren so laut und falsch sie wollen. Es ist wie immer seit 2008 erlebt, es gibt keine Waschkörbe voller Rückmeldungen auf ihre Flyer und auch keine Beitritte im beschriebenen Rahmen. Die OB-Wahl in Leverkusen, Bonn und Essen ist nicht die einzige OB-Wahl in NRW. Haben sie Wuppertal vergessen?, oder ist ihnen Frau Bötte (KV-Wuppertal) und Herr Hüsgen (KV-Remscheid) auch schon von der Fahne gegangen?

Jetzt wir händeringend in Videos, Anschreiben usw. und im sozialen Netzwerk nach Geldspenden und Mitgliedern gebettelt. Die Mitgliederzahlen sinken offensichtlich, ein Schuldenberg türmt sich auf. Wer will schon aussichtlosen OB-Kandidaten wie Tony Xaver Fiedler (Essen), Kevin Gareth Hauer (Bonn) und Markus Beisicht (Leverkusen) deren Ego-Trip finanzieren? Infostände, Flyer verteilen, Plakate aufhängen, alles kostenlos in der Freizeit, für wen und warum? Für welches Ziel? Mit welchen Chancen? Nur damit Markus Beisichts Gesicht die Unbedarften vom Laternenmast angrinst?

Man darf gespannt sein, wann die letzten übrig gebliebenen Nichtsmerker die Erleuchtung haben und die Reißleine ziehen. Begreift Jürgen Hintz und Co. immer noch nicht wo die Reise hingeht? Vielleicht kann ja unser nächster Artikel, über den neugegründeten Pro-Kreisverband in Düsseldorf, als Erkenntnisbringer dienen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Auflösungserscheinungen – Zähneklappern bei Pro-Anführer Markus Beisicht

OB-WahlAngst vor dem Zerfall
Dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei steht das Wasser augenscheinlich bis zum Halse.

In einem gestern versendetem Anschreiben an seine vermeintlichen Anhänger greint Beisicht:

es gibt Kräfte, die offenbar alles daran setzen, den schon jetzt sehr erfolgreich angelaufenen Oberbürgermeisterwahlkampf von PRO NRW in Essen, Bonn und insbesondere in Leverkusen mit Negativschlagzeilen – in wessen Auftrag auch immer – zu belasten

Im Weiteren beklagt sich Beisicht darüber, dass seiner Meinung nach von frustrierten Ex-Funktionären mit gezielten Desinformationen für Unruhe in seinen verbliebenen Enklaven gesorgt würde. Auch über die Weitergabe parteiinterner Vorgänge zeigt sich Beisicht entsetzt. Zudem behauptet Beisicht, dass dieser Personenkreis dann auch noch dreist gemeinsame Sache mit linksextremen Gegnern von Pro NRW machen würde. Und dies alles nur um der Partei weiteren Schaden zuzufügen und den Parteivorstand in der Öffentlichkeit bloßzustellen.

Schüsse gegen Konkurrenten
Der seit geraumer Zeit stetig größer gewordene Widerstand gegen den Anführer von Pro NRW, den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, hat sich nun explosionsartig mit einer Flucht aus der Partei als Folge einer total verfehlten Personalpolitik und eines unübersehbaren Rechtsrucks, Gehör verschafft.

Besonders skurril findet Beisicht, dass die ausgetretenen Funktionäre, die wenigen verbliebenen Mitglieder und Anhänger des Imperators impertinent auffordern würden, ausgerechnet zu Pro Deutschland zu wechseln.

Seinen Konkurrenten sieht Beisicht jetzt in seinem ehemaligen Freund und Kameraden Manfred Rouhs, dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), der einen regen Zulauf enttäuschter ex. Pro NRW´ler verzeichnen kann (wir berichteten). Beisicht bezeichnet sich auf seiner Internetseite auch nicht mehr als Vorsitzender des Dachverbandes der Pro-Bewegungen. Dort war Manfred Rouhs übrigens Vize. Weitere Mitglieder waren zu keiner Zeit bekannt.

Nun zeigt sich die widerliche Fratze der Propaganda-Maschine. PD bezeichnet Beisicht als „Politsekte“ von Herrn Rouhs. Dann folgt eine Aufzählung von (aus Beisichts Sicht) erfolgten Misserfolgen von PD bei den Wahlen der vergangenen Jahren. Als Vergleich zieht Beisicht gerne die NPD, die er nun wieder als „Narrensaum“ bezeichnet, heran. Danach noch ein kurzes bashing. Rouhs wird „Sucht nach Aufmerksamkeit“ unterstellt und Beisicht folgert – „Der Ex-NPD-Funktionär mit seiner Partei PRO D stellt also beim besten Willen keine seriöse Alternative zu PRO NRW dar.“

Retten was zu retten ist
Zähneklappernd bitte Beisicht seine Jünger sich nicht verunsichern zu lassen. Wo vernünftige Öffentlichkeitsarbeit gemacht würde, könne eine hervorragende Resonanz erzielt werden. So schwafelt Beisicht von einem Bündnis der Altparteien in Leverkusen, der einen angeblich „sich abzeichnenden Pro NRW-Wahlerfolg“ bei den kommenden Oberbürgermeisterwahlen noch in aller letzter Sekunde verhindern soll.

In gewohnter Propaganda-Manier fantasiert Beisicht weiter. So will er in den kommenden Wochen und Monaten nachweisen, dass Pro NRW als selbsternanntes freiheitliches und seriöses Original auch zukünftig in Nordrhein-Westfalen, Wahlerfolge erzielen kann. Dann wird dem Leser dieses Hilferufs noch suggeriert, dass Pro NRW aus diesen kritischen Tagen gestärkt herauskommen würde und Beisicht auch weiterhin auf die Unterstützung seiner verbliebenen unkritischen Resttruppe zählt.

Kommentar
Markus Beisicht ist der chancenlose Oberbürgermeister (OB)-Kandidat von Pro NRW in Leverkusen. Dass Beisicht die politische Lage in Leverkusen kennen sollte ist zu erwarten, da er dem Rat der Stadt Leverkusen angehört. Seine Propaganda zu dieser Kandidatur ist unerträglich. Welcher Wahlerfolg soll verhindert werden?

Tony Xaver Fiedler als Pro NRW OB-Kandidat in Essen. Einfach eine Lachnummer. Der vollkommen politisch unerfahrene Mehrfach-Funktionäre erfüllt wohl in keiner Weise das Anforderungsprofil dieser Aufgabe. Hier gilt auch nur die Propaganda – Dabei sein ist alles.

Kevin Gareth Hauer will OB in Bonn werden… oder doch nicht? Sei es drum, Hauer hat wohl derzeit genug mit seiner Fraktion in Gelsenkirchen zu tun. Auch hier scheinen sich dunkle Wolken am Horizont zu zeigen. Mit der politischen Lage in Bonn hat sich der Gelsenkirchener augenscheinlich nur in einer Schnellunterrichtung vertraut gemacht.

„Bonn ist in den vergangenen Jahren leider nicht lebenswerter geworden, und die meisten Probleme der Bundesstadt sind hausgemacht“, weiß Hauer zu berichten, und „es wird Zeit, dass ein frischer Wind durch das Alte Rathaus weht. Jeder Bürger, der mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre, den Skandalen um das WCCB und anderen Baustellen unzufrieden ist…“, suggeriert Hauer dem verdutzen Leser, dass er mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre in Bonn bestens vertraut wäre. Dies dürfte aber unserer Meinung nach eher nicht der Fall sein.

Au weia. Da sollte sich der nicht nur wegen einer Bilderaffäre stark in die Kritik geratene Gelsenkirchener Pro NRW Partei-Vize wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre die Kandidatur zurückzuziehen, da ja auch noch eventuell eine rechtliche Frage zur Wahl zu klären sein könnte.

Unerträgliche Propaganda und Durchhalte-Parolen
Beisicht fliegt momentan seine von Markus Wiener (ehemaliger Generalsekretär Pro NRW) als eine sich in Richtung „Krawall-fixierte NPD 2.0“ Radikalenpartei um die Ohren. Der Pro Köln Vorsitzende Michael Gabel sprach von „einer Art NPD 2.0“.

Wie bereits vorhergesehen finden sich in Beisichts Information die üblichen Propaganda-Parolen: Wir werden gestärkt …., wir werden Wahlerfolge haben, wir können eine hervorragende Resonanz erzielen, der sich abzeichnende Wahlerfolg und nicht zu vergessen: Pro NRW ist das freiheitliche Original und die NRW-Grundgesetzpartei.

Dies sieht der Verfassungsschutz allerdings völlig anders. Siehe erste Zeile.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW News: Wer ist der geheimnisvolle neue KV-Vorsitzende in Köln?

KaputzenmannGründung des Pro NRW-Kreisverbandes (KV) Köln am 12.06.2015
Wie für eine Sensationsnachricht versucht Beisichts Propagandatruppe einen Spannungsbogen für die zu erwartende Jubelpersermeldung über den neuen KV-Köln-Vorstand aber vor allem um den neuen Vorsitzenden aufzubauen. „Der sechsköpfige Vorstand wird von einem langjährigen Kommunalpolitiker angeführt, der mehrere Jahre für eine der Altparteien in der Bezirksvertretung Mülheim tätig war“, ist auf der Facebookseite von Pro NRW zu lesen. Ein ausführlicher Bericht soll in den nächsten Tagen folgen, wird angekündigt. Verantwortlich für diese Nachricht zeichnet der ehemalige Geschäftsführer von Pro NRW, Detlev Schwarz, der im Impressum als V.i.S.d.P. geführt wird. Ob Detlev Schwarz damit wohl einverstanden ist?

Wer ist der Unbekannte?
Mit wenigen Klicks lässt sich filtern, wer als Kommunalpolitiker in der Bezirksvertretung Köln-Mülheim tätig war und ausgeschieden ist. Da bleibt bei der Recherche ein gewisser Christian Olthoff, der vom 21.10.2009 bis 13.05.2011 für die „Grünen“ in der Bezirksvertretung 9 Köln-Mülheim als Bezirksvertreter geführt wird, im Filter hängen. Bei dem Namen Olthoff macht es dann noch einmal Klick, bei dem politisch Interessierten. Katja Engels-Olthoff ist der Name der kommissarischen Geschäftsführerin von Pro NRW. Die Feierlichkeiten ihre Hochzeit fanden im Waldbad und Camping Köln-Dünnwald statt. Erstaunlicherweise findet sich im Vorstand des „Freies Ortskartell Köln-Dünnwald e.V., Peter-Baum-Weg 20, 51069 Köln“ auch ein gewisser Christian Olthoff als Beisitzer wieder. Sollte es sich hier etwa um den Vater von Katja Engels-Olthoff handeln? Zufälle gibt es!

Die Bergische Stimme ist auch hier wieder um Aufklärung bemüht. Warum diese Spielchen der Pro-Strategen? Wir haben gewählt, sagen aber noch nicht wen, ätsch. Das soll eine seriöse Partei sein? Da hält man es wohl besser mit dem Verfassungsschutz. Die Splitterpartei Pro NRW ist rechtsextrem und wird als verfassungsfeindlich bezeichnet. Jetzt könnte wohl der nächste Kandidat des Anführers Markus Beisichts, öffentlich verbrannt werden.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW oder Pro Deutschland – Ehemalige Pro NRW´ler orientieren sich neu – hat Beisicht fertig? –

Tritt_rechts_in_die_ScheißeManfred Rouhs (PD) sammelt ein
Unter der Überschrift „Mandatsträger verstärken pro Deutschland“, ist auf der Internetseite von Pro Deutschland (PD) zu lesen, dass mehrere Ratsmitglieder und Bezirksvertreter aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen künftig die Bürgerbewegung pro Deutschland verstärken werden. Hierbei soll es sich um das langjährige Hagener Ratsmitglied Wolfgang Schulz handeln, der mit zahlreichen örtlichen Aktivisten der Bürgerbewegung pro Deutschland beigetreten sein soll.

Aber auch die Leverkusener Bezirksvertreterin Maria Demann und der Bonner Bezirksvertreter Detlev Schwarz werden ihre Mandate künftig für pro Deutschland ausüben. „Verbunden sind diese Eintritte profilierter Kommunalpolitiker mit weiteren Neuaufnahmen aus dem ganzen Rheinland. Zusätzlich befinden sich zahlreiche weitere kommunale Mandatsträger und ganze politische Freundeskreise aus Nordrhein-Westfalen in Eintrittsverhandlungen mit pro Deutschland“ weiß Manfred Rouhs, Vorsitzender von PD zu berichten.

Diesem Trend folgend, soll es in Kürze auch weitere Kreisverbandsgründungen in Nordrhein-Westfalen geben.

Claudia Bötte (Beisitzer) verlässt Vorstandsposten
Ohne weitere Worte:

Sehr geehrte (Ex)-Vorstandskollegen, weniger geehrte Satzungsputschisten,

der 14. Mai dieses Jahres mit seiner „Präsidiumssitzung“, an dem verdiente Mitglieder aus der Partei geekelt worden sind, wird sicher noch lange als negatives, der innerparteilichen Demokratie hohnsprechendes Fanal der Bürgerbewegung PRO NRW in Erinnerung bleiben, als ein Tag der Schande und gewiss auch als ein Tag des größten Pyrrhussieges aller Zeiten.

Dass sich die wenigen verbliebenen Vorstandsmitglieder, realiter also der Vorsitzende und seine fünf Freunde, angemaßt haben, zu einer bizarren Alibi-Veranstaltung nach Essen einzuladen, spricht ebenfalls für sich. Daran zu glauben, diesseits würde dem Zinnober nun durch Anwesenheit Ehrerbietung erwiesen, ist ein Trugschluss. Es mögen dem Herrn Vorsitzenden – gerade in Essen – andere die Stange halten. Kurzum: Als Erstmaßnahme können die Satzungsputschisten mich aus ihrem „Vorstand“ streichen, denn auf obskur-lächerliche Alibi-Veranstaltungen habe ich keinen Bock. Sie können sich hierbei weiterer niederträchtiger Satzungstricks bedienen und postdemokratische Strukturen zementieren oder auch nicht, es ist mir schlicht egal!

Diese Information erreichte die Bergische Stimme aus verschiedenen Quellen. Unterschrieben war obiger Text mit Claudia Bötte.

Pro NRW will Kreisverband in Köln gründen
Am 27.05.2015 fabulierte der Generalsekretar der Bürgerbewegten, Tony Xaver Fiedler, auf der Propagandaseite unter der Überschrift Verbandsaufbau schreitet voran: Besonderes Augenmerk liegt auf den beiden Rhein-Metropolen Düsseldorf und Köln. Hier wird es in Kürze Mitgliederversammlungen geben, bei denen neue Kreisverbände gegründet werden.“

Dies will Tony Xaver Fiedler offensichtlich auch umsetzen. So liegt dem Gastwirt der Gaststätte Haus Müller in 51105 Köln, Rolshover Str. 159, Tel. 0221/8301883, für kommenden Freitag dem 12. Juni 2015 ab 19:00 Uhr eine Reservierung durch Fiedler vor. Hier soll möglicherweise die angekündigte Neugründung eines Kreisverbandes Pro NRW – KV Köln durchgeführt werden.

Aus internen Kreisen wurde kolportiert, die Veranstaltung wäre abgesagt. Eine Nachfrage bei dem Gastwirt ergab aber, dass die Reservierung nicht storniert wäre. Soll mit diesem Verwirrspiel etwa abgelenkt werden?, oder bekommen die Rechtsextremisten tatsächlich noch nicht einmal die Notwendigen Gründungsmitglieder zusammen, da Fiedler ja seinen „Lebensmittelpunkt“ als neu gewählter Kreisvorsitzender nach Bonn verlegt haben soll.

Kommentar
Der Verbandsaufbau schreitet voran, nicht beim Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mini-Partei Pro NRW, sondern augenscheinlich bei Pro Deutschland, wohin gerade eine immense Abwanderung von enttäuschten, bei Pro NRW ausgetretenen Führungsfunktionären mit ihren Anhängern stattfindet.

Der politische Absturz des einstigen „Alleinherrschers“, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen scheint nicht mehr aufzuhalten. Der Übertritt von Beisichts ehemaligem Leistungsträger, Maria Demann, zu Pro Deutschland, unter Mitnahme ihres Bezirksvertreter-Mandats soll Beispiel für Beisichts desaströse Lage sein. Da hilft auch keine wackelige Vorstandsneugründung mit pompöser Ankündigung eines Oberbürgermeister-Kandidaten, der bei der Wahl in Bonn noch nicht einmal anwesend gewesen sein soll. Diese Nominierung wird sicher zur gegebenen Zeit einer Überprüfung durch den Wahlleiter standhalten müssen.

So langsam wird es dunkel bei Pro NRW. Besonderen Ärger könnte aber Beisichts Lakai Fiedler bekommen. Mit seinem Wohnort der letzten Monate beschäftigt sich offenbar die Verwaltung von Köln-Kalk. Als Mitglied der Bezirksvertretung bekommt Fiedler eine Aufwandsentschädigung. Der Hauptwohnsitz sollte dabei Köln sein. Trifft dies für die vergangenen Monate zu? Muss Fiedler möglicherweise erhaltene Gelder zurückzahlen? Die Pro-Kasse scheint leer. Es scheint auch für Fiedler finanziell eng zu werden. Spötter fragen schon, ob als mögliche Unterstützung der Erwerb einer Bezugskarte für die Bonner Tafel sinnvoll wäre.

Ihr Ronald Micklich