Pro Köln: Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes am 06. Sept. 2014

Hoffnung Gerd Altmann_pixelio.deMitgliederversammlung
Einem der Bergischen Stimme vorliegendem Papier zufolge, lädt Markus Beisicht als Vorsitzender von pro Köln seine verbliebenen Mitglieder zu einer Versammlung am kommenden Samstag in das Foyer des Handwerkerhofes (gegenüber dem Stadthaus, neben der Aral-Tankstelle) am Athener Ring 3, in 50765 Köln ein (Einlass ab 14:30 Uhr ).
Scheinbar nicht ohne Grund, bittet der Mehrfachvorsitzende um möglichst viele Teilnehmer an der seiner Meinung nach wichtigen Veranstaltung.

Tagesordnung
Interessant dürfte Tagesordnungspunkt 4 (TOP 4) werden. Dort sollen die Rechenschaftsberichte des alten Vorstandes und der Kassenprüfer vorgestellt werden. Ob je ein Mitglied Einsicht in die Berichte hatte oder gefordert hatte? Vielleicht wird ja die Gelegenheit genutzt und nachgefragt.

In TOP 5 erwartet der Vorstand mit den derzeit wegen Betrugs vor Gericht stehenden Vorstandsmitgliedern Judith Wolter, Markus Wiener und Jörg Uckermann „Entlastung“.

Wichtigster TOP (6) ist aber sicherlich die Neuwahl des Vorstandes a) Vorsitzender, b) gf. stv. Vorsitzender, c) stv. Vorsitzender, d) Schatzmeister, e) Schriftführer, f) bis zu 6 Beisitzer.

Querelen im Vorfeld
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei der Wahl Überraschungen gibt. Durch Beisichts Verzicht auf eine erneute Kandidatur darf auch um den Vorsitz gebuhlt werden. So wird gerüchteweise vermutet, dass der bekennende Homosexuelle Michael Gabel als Kandidat für den Vorsitz von höchster Stelle protegiert werden soll. Dies wiederum soll einer uns vorliegenden Information zufolge große Unruhe und Aufruhr bei langjährigen Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern ausgelöst haben.

Aus Facebook und aus internen Quellen ist zu entnehmen, dass offen gegen Wiener, Wolter und Beisicht opponiert wurde und einige Mitglieder wegen dieser Personalien pro Köln verlassen haben. Das spielt wiederum dem alten Vorstand in die Karten, die Unzufriedenen dürfen ja nicht mehr wählen! Es bleibt abzuwarten, ob Teile des alten Vorstandes weiterhin den neuen Vorstand bilden werden, oder ob die Bürgerbewegten dieses Mal etwas kritischer wählen. Schon bei der Nominierung zu den Kommunalwahlen soll es 7 Gegenstimmen für den Spitzenfunktionär gegeben haben.

Das „Schlusswort“ soll vom „neuen Vorsitzenden“ gesprochen werden, wer immer dies auch sein wird.

Ihr Ronald Micklich

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Pro Köln nominiert Kandidaten: Die Propagandaabteilung des Vereins gibt bekannt!

Wahlen 2014Kandidaten der Reserveliste
Mit lautem Getöse, wohl unerfüllbaren und utopischen Wahlprognosen aber dafür mit teilweise geschönten Berufsbezeichnungen stellt Pro Köln seine ersten 10 Kandidaten für die Reserveliste zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 vor.

Da selbst auch nur ein einziges Direktmandat in einem der Wahlkreise ausgeschlossen ist, kann eine mögliche Wahl in den Rat der Stadt Köln ausschließlich über die Reserveliste erfolgen. In der Reihenfolge der Listenplätze (LP) auf der Reserveliste (RL) werden die nominierten Kandidaten die durch die Wahl errungenen Ratsplätze belegen. Bisher hat Pro Köln 5 Mandate inne (mit 5,4% Stimmenanteil 2009 erreicht).

Ob die ersten LP, wie 2009, wieder mit der Zahlung eines Obolusses von 3.000 €uro verbunden waren, ist nicht bekannt.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Familie Schöppe (Bernd, Daniel und Martin) , insbesondere aber das Kölner „Noch-Ratsmitglied“ Bernd Schöppe, der zu den Gründungsmitgliedern von Pro Köln gerechnet wird, nun keine Erwähnung mehr bei Pro Köln/NRW erfährt und offenbar dort auch keine Rolle mehr spielt.

Reihung
Listenplatz (LP1) Judith Wolter, LP2 Markus Wiener, LP3 Jörg Uckermann, LP4 Karel Schiele, LP5 Michael Gabel, LP6 Tony Xaver Fiedler, LP7 Christel Tank, LP8 Jana Schiele, LP9 Waldemar Staudenherz, LP10 Klaus Arlt.

Vorstellung der Kandidaten
Natürlich gilt bei der Vorstellung der Kandidaten auf der Propaganda-Webseite der Bürgerbewegten einmal mehr das beliebte Pro-Motto „mehr Schein als Sein“.

Die Bergische Stimme stellt Ihnen die Kandidaten aus einer etwas anderen Sicht vor:
Familie Wiener/Wolter – Auf LP1 wurde erwartungsgemäß die 35jährige Rechtsanwältin Judith Wolter gewählt, die in der Anwaltskanzlei des Vierfachvorsitzenden von Pro Köln/NRW, Markus Beisicht & Dr. Schlaeper arbeitet. Auf LP2 wurde ihr Ehemann Markus, der seinen Familiennamen Wiener behalten hat gewählt, was auch nicht anders zu erwarten war.

LP3: Erstaunlicher Weise konnte sich der vorbestrafte Jörg Uckermann, gegen den, wie der Kölner Stadt Anzeiger berichtete, noch ein Betrugsverfahren wegen Sozialbetrug anhängig sei, den dritten Listenplatz sichern. Seine Vorstrafenlatte scheint kein Hindernis für einen scheinbar sicheren Listenplatz zu sein.

Familie Schiele errang die LP4 und 8. Der ehrgeizige KVB-Busfahrer Karel Schiele ging zur Kommunalwahl 2009 mit LP6 baden und kam erst durch den Weggang von Manfred Rouhs in den lang ersehnten Genuss der Ratsmitgliedschaft und den damit verbundenen Erlösen.

LP5 belegt Michael Gabel, der wegen seiner Verbalausfälle bekannt ist. Als Ausschussmitglied im Rat der Stadt Köln gibt Michael Gabel in seiner „Ehrenerklärung“ als Beruf Schauspieler und als Arbeitgeber die Burghofbühne Dinslaken an. Schon vor Jahren hat sich die Burghofbühne von Gabel getrennt, ein Vertragsverhältnis besteht nicht mehr. Den von Gabel auf der Ehrenerklärung unterschriebenen Passus, „sofern sich Änderungen zu den obigen Angaben ergeben, werde ich diese unverzüglich dem Amt des Oberbürgermeisters mitteilen“, hat das Mitglied der selbsternannten NRW-Grundgesetzpartei die „Null Toleranz“ bei Rechtsverstößen propagiert offensichtlich ausgeblendet.

Auf den LP6 und 7 sowie 9 und 10 folgen der Pro Köln Fraktions-Referent Tony Fiedler, die Krankenschwester Christel Tank, der Rentner Waldemar Staudenherz und der Einzelhandelskaufmann Klaus Arlt.

Chancen
Mit der Aussage 6% plus X und einem weiteren Zugewinn an Mandaten bei der Kommunalwahl haut Pro Köln mächtig auf den Putz. Die Chancen stehen aber eher schlecht. Nur wenn es den Blendern von Pro Köln gelingt an die Wahl 2009 anzuknüpfen, sind eventuell wieder 5 Mandate drin. Die Liste schließt dann bei Michael Gabel. Die Frage ist ob dies gelingt. Der Rest der Kandidaten wird sich dann eher in den Ausschüssen wiederfinden.

Die AfD hat ihren Stadtparteitag am 9. Februar in der alten Versteigerungshalle, Marktstraße 10, in 50968 Köln-Raderberg abgehalten. Hier sollten die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Kölner Kommunalwahl festgezurrt werden. Ergebnisse liegen jetzt vor. Sollte es der „Alternative“ gelingen die bürokratischen Formalitäten wie die Beibringung von Unterstützungsunterschriften fristgerecht zu erfüllen, wird Pro Köln mit der AfD einen erheblichen Konkurrenten um die Gunst der Wählerstimmen im Rennen haben und die anvisierten 6% plus X wohl nicht erreichen.

Der Unterschied zwischen AfD und Pro Köln liegt auch hier:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012. Auf die AfD trifft dies nicht zu.

Deshalb: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW mit seinen Profit- Politikern zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln: Vorstand und Kandidaten für die Bezirksvertretungen gewählt

NarrenkappeVorstand
Dass der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht in seiner Funktion als Vorsitzender von pro Köln bestätigt wurde, war in einer diktatorisch geführten Sekte auch nicht anders zu erwarten. Mehr als 6 % möchte der Opladener Anwalt bei der kommenden Kommunalwahl 2014 in Köln erreichen. Das seine untergebenen Mitstreiter wie Wiener, Wolter und Schiele vom unkritischen Wahlvolk ebenso wiedergewählt wurden, war vorauszusehen.

Tony-Xaver Fiedler, ohne Gegenstimme als neuer Schriftführer  gewählt, stellt auch keine Besonderheit dar. Als Fraktionsmitarbeiter in Köln hatte er lange genug gebuckelt um in diese Position zu kommen.  Dass dabei noch die Listenführerschaft  für die Bezirksvertretung Köln-Kalk abfiel, rundet die Angelegenheit nur ab.

Als Beisitzer wurden Michael Gabel („hast Du heute schon gefickt“, „ich ficke jeden Tag“) mit bestem Ergebnis, sowie Jana Schiele, Klaus Arlt, Christel Tank, Waldemar Staudenherz und Jörg Uckermann gewählt.

Bezirksvertretungen
Als Listenführer für die 9 Kölner Bezirksvertretungen wurden gewählt:

Judith Wolter für Mülheim, Regina Wilden für Porz, Karel Schiele für Lindenthal (ersetzt Hans Willi Wolters),  Frank Maul für die Innenstadt (ersetzt Karl-Heinz Jorris), Jana Schiele für Rodenkirchen (ersetzt Bernd Schöppe), Jörg Uckermann für Ehrenfeld, Michael Gabel für Nippes (ersetzt Ellen Sänger) und Markus Wiener für Chorweiler (ersetzt Martin Schöppe).

Markus Wiener gibt seinen alten Bezirk Kalk an Emporkömmling Fiedler ab. Sein neuer Bezirk Chorweiler hat bis Dato Fraktionsstatus. So könnte Wiener bei erfolgreicher Wahl 2014 mit entsprechendem Wahlergebnis  sein Salär als Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung verdoppeln.

Wie zu erwarten ist Bernd Schöppe aus dem Rennen. Was aus ihm und seinem Bruder Martin, der offensichtlich ebenfalls keine Rolle mehr spielt und Markus Wiener weichen muss wird,  ist noch unbekannt.

Die Ratsreserveliste soll in einer zweiten Nominierungsversammlung Anfang des Jahres 2014 aufgestellt werden, die 9 Semi-Profiteure stehen fest. Gleiche Personen werden sich auch die fetten Stücke aus dem Kuchen des Mandatsträger-Salärs abgreifen, wetten?

Ihr Ronald Micklich