Pro NRW – Pro Deutschland – Republikaner: Das Konstrukt zerfällt

REP ProD NRWLuftschlösser
So war es ersehnt: Pro NRW verzichtet auf die Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 und unterstützt die Partei „Die Republikaner“ (Unterstützungsunterschriften sammeln, etc). Im Gegenzug wurde die Hilfestellung der „Republikaner“ für Pro NRW bei der Landtagswahl 2012  in Nordrhein-Westfalen erwartet.

Aus sicherer Quelle ist zu entnehmen, dass diese Vereinbarung zwischen Markus Beisicht (Pro NRW) und Rolf Schlierer (REP) „ausgekegelt“ worden sei. Der Traum, eine Allianz zwischen Pro NRW und Pro Deutschland herbeizuführen, scheitert u. A. an den Machtansprüchen der Parteivorsitzenden. Einer geradezu irrealen Wahnvorstellung entspringt die Hoffnung der Vereinigungs-Traumtänzer, alle Pro-Bewegungen unter der Herrschaft des Vierfachvorsitzenden (wer denn sonst!?) zu konzentrieren.

Realität: REP – Pro NRW
Wie von Insidern zu erfahren ist, distanziert sich der NRW Landesvorstand der Republikaner entschieden von solchen Vereinbarungen. NRW Funktionäre der Republikaner sollen nicht in die Verhandlungen involviert gewesen sein und begrüßen diese Absprache auch nicht. Der NRW Landesverband liefe in diesem Punkte nicht konform mit der Bundespartei, wird berichtet. Die vom Vierfachvorsitzenden immer wieder herbeigeredete gegenseitige Unterstützung ist nichts als leeres Geschwafel. So ist auf der Seite der NRW REP zu lesen:

[…] “Damit ist der Startschuss für die Jahre 2013/2014 gesetzt, denn diese Werbemaßnahmen münden in die kommenden Bundestags- und Europawahlen, bei denen sich die Republikaner als freiheitlich-demokratische Wahlalternative zu den Altparteien präsentieren werden. Die Kommunalwahlen in NRW hat der Landesverband bereits fest anvisiert und im neuen Jahr werden die Vorbeitungen (sic!) für unsere Wahlantritte geschaffen.

Neben den bisherigen Städten und Kreisen sind zusätzliche Wahlantritte und Überraschungskandidaturen geplant, die zu einer deutlichen Steigerung unserer Mandatsträgerzahl führen wird. Neben den bundesweiten Wahlen wird deshalb eine starke kommunale Verankerung wesentliches Ziel der weiteren Aufbauarbeit sein.“ […]

Realität: REP – Pro Deutschland
Hier soll die Erklärung des geschäftsführenden stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Republikaner, Johann Gärtner, vom 13.11.2012 auf der Internetseite der REP ausreichen. Zitat:

„Unser Fazit:“

„… nach diesen Erfahrungen lehnt der Landesverband Bayern zukünftig jede Art einer Zusammenarbeit mit Pro-Deutschland ab und fordert zur Bundesvorstandssitzung einen Beschluss, dass bundesweit Herr Rouhs und seine Truppe als Gegner gesehen werden.
Sollten sich weiter Republikaner in irgendeiner Weise bei diesem Verein engagieren, sollten diese unsere Partei verlassen.“

Realität: Pro NRW – Pro Deutschland
Ein Blick auf die Kommentare der sonst so „kritiklosen“ Hetzblog-Benutzer genügt vollkommen um sich ein Bild über die „freundschaftliche Verbundenheit“ zwischen den beiden Splitterparteien zu machen. Auf die Nennung von bekannten Klarnamen wird hier verzichtet, da die Pseudonyme der Pro- und  Antagonisten des Blogs den Insidern hinlänglich bekannt sind. Ausnahme: „Markus Beisicht“. Alle Fehler im Original:

Markus Beisicht: […] „Die PRO-Bewegung stand und steht für einen Parteiaufbau nach dem Graswurzelprinzip. Andere mögen mit bundesweiten Geisterarmeen und Scheintruppen agieren und im 0 % Getto landen.“ […] Gemeint sein könnte Pro Deutschland.

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