Pro Deutschland: Neuer Kreisverband in Krefeld gegründet oder doch nur ein Fake?

Screenshot FB-Seite (bitte ins Bild klicken)

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Neue Facebook-Seite
Im sozialen Netzwerk bei Facebook (FB), findet sich unter dem Namen „Pro Deutschland (PD) Kreisverband Krefeld“ seit dem 26.11.2013 eine neue FB-Seite. Versehen mit dem pro Deutschland-Logo und der Unterschrift „Kreisverband Krefeld“ sieht der Auftritt auf den ersten Blick recht authentisch aus. Auch über die angegebene Telefonnummer im Titelbild erreicht man das Büro von PD in Berlin.

Rechtslastige Beiträge
Die Beiträge haben den von PD gewohnten Inhalt. Asylmissbrauch stoppen, Drogenabhängige in Krefeld, Großfamilie verwüstet Wohnung, Bilder von einem PD-Infostand und einer Kundgebung vor einer „Salafisten Moschee“ in Krefeld, sollen den Eindruck, es würde sich um eine offizielle Seite von PD handeln, vertiefen. Dazu auf den Bildern die bekannten Gesichter: Elmar Vogel mit Lebensgefährtin Susanne Kreutzer (ex. Bundestagskandidatin), Nico Ernst (ex. Beisitzer Vorstand PD), Lars Seidensticker (Bundesgeschäftsführer PD) und andere Personen aus dem bekannten Milieu.

Fatales Erwachen
Wenn nun der interessierte Besucher dieser Seite den Verweis „Gemeinschaftsseite über Bürgerbewegung pro Deutschland“ im Titelbild anklickt, wird die wahre Absicht des Besitzers der Seite schlagartig offenkundig.

„Die Bürgerbewegung pro Deutschland ist eine rechtsextreme deutsche Kleinpartei. Im Verfassungsschutzbericht des Landes Nordrhein-Westfalen über das Jahr 2011 wird pro Deutschland im Bereich Rechtsextremismus genannt. Demnach bestehen Anhaltspunkte für den Verdacht extremistischer Bestrebungen“ ist dann zu lesen.

Klickt man dann noch auf weiterlesen, wird der Interessierte mit umfänglichen Informationen über pro Deutschland vollständig versorgt. Ob sich nach diesen Infos noch jemand für die Pro-Parteien (Deutschland, Köln, NRW, usw.) entscheidet, ist eher fraglich. Das PD darüber nicht erfreut sein kann, dürfte klar sein.

Nichts ist es also mit dem vorgeblichen neuen Kreisverband von pro Deutschland in Krefeld. Markus Beisicht, Vierfachvorsitzender Pro NRW-Chef kann sich beruhigt zurücklehnen, es gibt keine Konkurrenz durch Manfred Rouhs in Krefeld.

Wenig kritische LIKER
Interessant sind die „LIKER“ der neuen Seite. Dort finden sich doch tatsächlich Mitglieder und Sympathisanten von PD, die dieses offensichtliche Fake für bare Münze nehmen. Selbst ein ex. Pirat hat augenscheinlich den Knall noch nicht gehört.

Um letzte Zweifel zu beheben, hat die Bergische Stimme im Berliner Büro von PD mit Hinweis auf die neue Internet-Präsenz (PD-KV Krefeld) nachgefragt. Eine Antwort haben wir nicht bekommen, aber auch nicht ernsthaft erwartet.

Ihr Ronald Micklich

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Pro – Pleiten Pech und Pannen (Quartal 3 2013)

pro NRWVorwort
Die Zusammenfassung „Pleiten Pech und Pannen (Peinlichkeiten)“ gibt es nun schon seit Januar 2011.

Auch für das dritte Quartal 2013 gibt es für Sie hier wieder eine Übersicht der Ereignisse, die den Kleinparteien Pro NRW/Köln und Pro Deutschland Presse brachten und zum Nachdenken über diese Parteien anregen sollen.

 

Juli

11. Juli Pleite:
Bandenmäßiger Betrug – Anklage gegen Pro Köln Ratspolitiker/in Wolter, Wiener, Schöppe und Uckermann  Blog-Info

19. Juli Pleite:
Pro NRW-Propaganda und die Klarstellung vom Essener CDU Sozialdezernent  Renzel  Blog-Info

20. Juli Pech:
Nutzungsverbot für Pro NRW auf Schloss Horst in Gelsenkirchen geplant  Blog-Info

27.Juli Demo-Pleite:
Pro Köln mit 25 Demonstranten gegen das Autonome Zentrum in Kalk  Blog-Info  Vorbericht 1

August

9. August Pleite:
Pro Leverkusen und die erfolglose Sommer-Sondersitzung  Blog-Info

12. August VS 2012-Pleite:
Kleiner Pyrrhus-Sieg vor Gericht – doch VS-Bericht 2012 spricht Klartext  Blog-Info   Presse

14. August Pech:
Strafanzeige gegen Pro-NRW-Funktionäre wegen Volksverhetzung und Verleumdung  Blog-Info   Blog-Info 2

16. August Pleite:
Pro Kölns  dringliche Sommer-Sondersitzung läuft ins Leere  Blog-Info

20. August Polit-Pleite:
Stefanie Wohlfarth steigt aus – Pro NRW verliert Fraktionsstatus in Gelsenkirchen Blog-Info

26. August Pech:
Ex-NPD´ler André Hüsgen als Pro NRW-Geschäftsführer offiziell „ausgetauscht“ Blog-Info

31. August 3-fach peinlich:
„Flexstaub-Demo“ – Pro Deutschland am AZ Leverkusen  Blog-Info
„Kaiserteller“ – Spott und Häme für Pro NRW-Chef Markus Beisicht  Blog-Info
„Hinterlader“ – Strafanzeige für Pro-D-Generalsekretär Lars Seidensticker von Volker Beck (Die Grünen)  Blog-Info

September

4. September pro-peinlich:
Pro Deutschland-Selbstdarsteller mit unfreiwilliger Komik auf BTW-Tour Blog-Info  Video 1  Video 2  Video3 

5. September Polit-Pleite:
Pro Köln entsorgt Podcast-Pirat Oliver Wesemann  Blog-Info

8. September Pech:
Bonner Stadtrat Nico Ernst vom eigenen Kreisverband abserviert  Blog-Info

10. September peinlich:
Pro NRW-Parteitag in Leverkusen – Propaganda-Getöse um Antritt bei Europawahl 2014  Blog-Info  Diskussion bei Bunzelrepublik

12. September Pleite:
Pro Deutschland in Frankfurt und keiner hört zu  Blog-Info

13. September Pech:
Pro NRW-Funktionär zu Geldstrafe verurteilt  Blog-Info

14. September peinliche Polit-Scharmützel:
Pro Deutschland vs. Pro NRW/Köln  Blog-Info

17. September peinlich:
Pro Deutschland ruft nach Blut und Straßenschlachten  Blog-Info

18. September Pleite:
Unterlassungsklage angedroht – Essener Sozialdezernent Renzel wehrt sich gegen Pro NRW  Blog-Info

22. September Pleite:
Bundestagswahldesaster für Pro Deutschland  Blog-Info 

24. September Pleite:
Aufruf zu einer Sammlungsbewegung unter Federführung von Pro NRW nach dem BTW-Desaster von Pro Deutschland (0,2 %) und den REP (0,2 %) ohne Resonanz Blog-Info

26. September Pech:
AfD dementiert pro Köln-Propaganda  – Anbiederungsversuch gescheitert  Blog-Info

26. September Pech:
Neue Anklage gegen Jörg Uckermann – verschwieg er eigene Einnahmen?  Blog-Info

27. September Pleite:
Ex-Pirat Andreas Winkler schmeißt enttäuscht hin  Blog-Info

Zusammengestellt von Ihrem B.S. Team

Pro NRW sucht händeringend neue Mitglieder für Großexpansion

Pro NRW will expandieren, hofft auf viele Neumitglieder

Pro NRW will expandieren, hofft auf viele Neumitglieder

Bestandsaufnahme
Nach dem mehr als beachtlichen Wahlergebnis von 4,7% für die Alternative für Deutschland (AfD), bei der mehr als 2 Millionen Bürger Ihre Stimme für Bernd Lucke und Mannschaft abgaben, flattert bei den Funktionären der Splitterparteien angesichts der kommenden Kommunalwahlen in NRW und der Europawahl offensichtlich das Hemd. Denn hier wird die AfD ebenfalls zur Wahl antreten. Offensichtlich geht bei Pro NRW die Angst um, ebenso wie REP und Pro Deutschland bei den Bundestagswahlen abzuschmieren, und in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden.

Neue Packung „alter Käse“
Nach dem Wahlerfolg der AfD sieht der Vierfachvorsitzende offenbar seine einzige Chance im Zusammenschluss „aller Rechten“, egal woher die kommen, um einen Totalabsturz bei den kommenden Wahlen zu verhindern. Aus diesem Dilemma entstand dann vermutlich folgende Anbiederung per Mail, die augenscheinlich an jede greifbare Adresse versendet wurde.

Bezugnehmend auf das katastrophalen Abschneiden von Pro Deutschland, Republikanern und anderer rechtskonservativer Parteien bei der Bundestagswahl heißt es:

Auszug:
„Jetzt gilt es, die nötigen Konsequenzen zu ziehen und den letzten, unbeschädigten Hoffnungsträger der freiheitlichen Bewegung – also PRO KÖLN / PRO NRW – mit allen Mitteln bei der NRW-Kommunalwahl und der Europawahl zu unterstützen. Anschließend laden wir auch alle gutwilligen Mitstreiter aus anderen rechtsdemokratischen Parteien zur bundesweiten Neuaufstellung der freiheitlichen Bewegung ein.“

Wer der neue Vorsitzende dieser freiheitlichen Bewegung sein soll, erklärt der Rechtsanwalt und Vierfachvorsitzende von Pro NRW/Köln etc. seinen Anhängern auf der Pro-Hauptseite im Internet.

Auszug:
„Die rechtskonservativen Splitterparteien spielen politisch überhaupt keine Rolle mehr. Es wäre sinnvoll, Republikaner, Pro Deutschland und “Die Freiheit” schnellstmöglich abzuwickeln und diese in eine neue Sammlungsbewegung zu überführen.“

„Wir gehen davon aus, dass die verantwortlichen Personen aus diesem Wahlergebnis die notwendigen Schlüsse ziehen und diese Splitterpartei zu gegebener Zeit in ein freiheitliches Sammlungsprojekt unter der Federführung von PRO NRW und PRO KÖLN überführen werden.“

Hervorhebungen und Unterstreichungen durch die Redaktion.

Sehr erheiternde Blogger-Meinungen finden Sie zu diesem Thema bei der Bunzelrepublik (Kommentare der ersten zwei Artikel).

Kommentar
Die Vorgehensweise von Pro NRW erinnert mich ein wenig an den „Deutschen Volkssturm“. Nur sind es diesmal keine „waffenfähigen Männer im Alter von 16 bis 60 Jahren“, sondern alle gutwilligen Patrioten und Islamkritiker, die eingesammelt werden sollen, um die Partei „Pro NRW/Köln“ von Markus Beisicht vor der Bedeutungslosigkeit zu retten.

Ob Manfred Rouhs (Pro-D), Rolf Schlierer und Johann Gärtner (REP) sowie Michael Stürzenberger (Die Freiheit Bayern) um nur Einige zu nennen, einen kaum teamfähigen, machtbesessenen Egozentriker als Vorsitzenden Führer einer neuen „freiheitlichen Partei“ akzeptieren würden, ist eher unwahrscheinlich.

Zusammenarbeit angeboten
In einem Interview des „preussischen Anzeigers“ mit dem Bundesgeschäftsführer von Pro-D,  Lars Seidensticker, führte dieser die Bemühungen seiner Partei bezüglich einer Zusammenarbeit mit Pro NRW ausführlich aus

So soll am 27. Okt. 2012 ein Gespräch zwischen Markus Beisicht, Markus Wiener, Dr. Susanne Winter (FPÖ) und Manfred Rouhs stattgefunden haben, in denen die Eckpunkte von Rouhs Strategie bezüglich der Bundestagswahl vorgestellt worden sein sollen. Die Vorformulierung eines Vertrages soll am 07.11.2012 an Rechtsanwalt Beisicht zugestellt worden sein, in dem alle Modalitäten für eine Zusammenarbeit aufgelistet waren. Diese betrafen sowohl die Bundestagswahl 2013 als auch die Europawahl 2014, so Seidensticker.

Im letzten Absatz ist das schier unmöglich für den Vierfachvorsitzenden zu lesen:

[…]„Erreicht pro Deutschland bei der Bundestagswahl mehr als 1% der Wählerstimmen, dann tritt pro Deutschland auch zur Europawahl an. Spitzenkandidat wird Markus Beisicht, der zuvor Mitglied bei Pro Deutschland wird, nicht mehr einer anderen Partei angehört und das Mandat ausschließlich für Pro Deutschland wahrnimmt.“ […]

Und sinngemäß weiter: „Pro NRW kann nach der Wahl in pro Deutschland integriert werden oder weiterbestehen“.

Eine Antwort bekamen wir bis heute nicht, beklagt Lars Seidensticker in der August/September- Ausgabe des preussischen Anzeigers.

Da dieses Ansinnen ja schon fast als „Gotteslästerung“ zu bewerten ist, ist es nur zu verständlich, dass auf solch eine Frechheit keine Antwort gegeben wird. Wer ist denn der „mutigste Politiker Europas“ und das „unkopierbare Original“?

Ihr Ronald Micklich

Presse: Pro Deutschland ruft nach Blut und Straßenschlachten

Screenshot: vice.com/de/

Screenshot: vice.com/de/

Bei „Vice“ zu lesen
„Die Partei Pro Deutschland steuert auf ihrer Wahlkampftour „dunkle Orte“ an. Gemeint sind Moscheen, Flüchtlingsunterkünfte und linke Zentren in ganz Deutschland. Am Montag stand ein soziokulturelles Zentrum in Leipzig auf dem Programm. Auch so ein Ort, wo Pro Deutschland die „einheimischen Helfer“ radikaler Islamisten vermutet. Die, wie ich auf der Wahlkampfkundgebung von ProD erfahren musste, außerdem „faschistoide Linksfaschisten, Kommunisten-Krokodile“ sind und insgesamt einen „asozialer Haufen“ abgeben — aha.“  Hier finden Sie den ausführlichen Bildbericht.

Kommentar
Der Bericht von Jennifer Stange bringt es in allen Belangen auf den Punkt. Hier noch ein kurzer Ausschnitt aus Ihrem Artikel: „Oliver Wesemann, Ex-Pressesprecher der Kölner Piraten, der zu Pro Köln übergelaufen ist und dieser Tage bei Pro Deutschland hilft, wollte mehr: „Wir wollen Straßenschlachten, wir wollen Blut sehen, damit man mal sieht, was hier abgeht!”

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

Frankfurt: Keiner hört „Pro Deutschland“ zu

LS LevPressestimme
Das Interesse an Auftritten von „Pro Deutschland“ war gestern in Frankfurt und Offenbach gering. Doch das hält den Anführer der Bürgerbewegung, Lars Seidensticker, nicht davon ab, Reden zu halten. Eins wird dabei klar: Das smarte Gesicht des Rechtspopulismus ist er nicht.

Niemand will Seidensticker hören
Auszug aus der Frankfurter Rundschau: „Ihr hört ja doch nicht zu“, beschwert sich der Anführer der Bürgerbewegung Pro Deutschland. Eine realistische Einschätzung. Eigentlich will ihn außer seinen sieben Anhängern, mit denen er an diesem Tag durch Offenbach und Frankfurt tourt, niemand hören. Die linken Gegendemonstranten, etwa 30 an der Zahl, aus Prinzip nicht und der Rest der Stadt, weil sie ihn nicht ernst nimmt. Er wird trotzdem sprechen.“

Ihr B.S. Team

Pro Deutschland-Rallye: Auftakt in Mainz – Presse bringt es auf den Punkt

PD SuppeRallye führt nach Rheinland Pfalz
Nachdem die Suppenkasper- Wahlkampftruppe ihre Auftritte in NRW abgeschlossen hat, begann gestern die Fortsetzung in Rheinland Pfalz. Die erste Station war Mainz, und was die Presse dazu berichtet, ist für Pro Deutschland (PD) keine Werbung, sondern ein mehr als negatives Attest für eine „Schauspieler-Combo“, die kaum mehr Interesse verursacht.

Pressespiegel
Allgemeine Zeitung Rhein Main Presse Regionalteil, Auszug:
[…] „Da machen sich fünf alles andere als gut gekleidete Männer sowie eine in einen schwarzen Umhang verhüllte Frau daran, Aufsteller mit den Slogans „Mehr Bildung, weniger Zuwanderung“ zu platzieren und zwei Lautsprecherboxen an einen mitgebrachten Generator anzuschließen. Verschwitzte T-Shirts spannen über Bäuchen. Die Hosen der Männer sind ausgebeult, die Schuhe abgelaufen. Es sieht aus, als würde eine schlechte Laienspielgruppe ihren Auftritt vorbereiten.“

„Ich bin den Demonstranten dankbar, dass sie hier sind“, sagt El Hagrasy. „Wir sehen, dass hier ein billiger Zirkus von einer kleinen Gruppe aufgeführt wird, die nur ihre eigenen Stimmen bei der Wahl bekommen wird.“ […] Quelle

Rhein Zeitung Regionalteil, Auszug:
[…] „Dem Kleinbus entsteigen fünf Männer und eine komplett schwarz verschleierte Frau. Roland Schäfer, Vorsitzender von Rheinhessen gegen Rechts, kennt die Masche: Pro Deutschland provoziere häufig mit Frauen im vermeintlichen Tschador. Die Frau in Mainz ist ihre Kostümierung sichtlich nicht gewöhnt.“

„Die männlichen Vertreter blicken mit undurchdringlichen Sonnenbrillen auf die Demonstranten. Einer hat das schütter werdende Haar mit Gell angeklatscht, ein anderer trägt ein fleckiges T-Shirt überm Bauch. Ein dritter sieht mit Zauselbart, langem Haar und Safarihut für eine rechte Bewegung eher untypisch aus. Sie bauen einen Lautsprecher samt Stromgenerator auf und platzieren Plakate mit dem Slogan „Mehr Bildung statt Zuwanderung“. Damit ist das intellektuelle Niveau der Redebeiträge abgesteckt. Es geht gegen „Rumänen und Bulgaren“. Es geht angeblich nicht gegen Ausländer, aber um „Deutschland für Deutsche“. Und es geht angeblich nicht gegen Muslime, aber „gegen salafistische Moscheen“.“ […] Quelle

Pro NRW Schmuddelblog
Die Empörung über die desolate und schlichte Wahlkampftour von PD ist groß. Pappschilder sind out. Die Schreiber auf dem Blog befürchten negative Auswirkungen auf Pro NRW. Dazu noch der Frevel das Heiligtum Beisicht, mit einer Kaiser-Suppen-Aktion lächerlich zu machen.
Auszüge:
„Hat Seidensticker wirklich Beisicht mit Völker Beck und Jäger gleichgesetzt..ich fasse es nicht. Statt Wahlkampf zu machen, terrorisieren Seidensticker und Co PRO NRW-Funktionäre!“

„Offenbar soll mit diesen Kamikazeaktionen der PRO Bewegung in NRW maximaler Schaden zugefügt werden. Mit Politik hat das alles nichts mehr zu tun, eher mit staatlich bestellter Auftragsarbeit.“

„Volle Zustimmung! Der Seidensticker und seine Combo laufen Amok.“

„Nachdem Herr Seidensticker verdiente Aktivisten der Pro Bewegung wahlweise als Trinker, Schwule und Vorbestrafte tituliert hat, läuft er jetzt Amok und stellt den Vorsitzenden der Pro Bewegung mit Links Extremisten gleich.“

„Die Auftritte des “Seidi”-Zirkus sind an Einfältigkeit und Peinlichkeit kaum zu überbieten. Die spiegeln exakt das geistig-politische Niveau des Versammlungsleiters wider. Inzwischen herrscht gewaltig Schieflage durch die Marotten dieses Selbstdarstellers.

Kommentar
Dem Pressespiegel ist nichts hinzuzufügen. Interessant sind aber einige Anmerkungen des Tour-Teilnehmers Oliver Wesemann. Mit den Worten „Ein Zeichen des Friedens, des Respektes und der Freundschaft!“ kommentiert er auf seiner Facebook-Seite den „Einwurf der Tütensuppe des Tages am 31.08.2013 in Leverkusen“ (Kaiser Suppe). Ob dies allerdings ernst gemeint war, oder ein weiterer Schuss gegen die Pro- beherrschende „Galionsfigur“ Beisicht darstellen soll, ist ungewiss.

Weiter gibt Wesemann, der Pro Deutschland-Unterstützer in Diensten von Pro Köln, auf seiner FB-Seite sinngemäß folgende Auskunft:

„Nach der Tour mit pro Deutschland, die er zusammen mit netten Menschen leidenschaftlich und gerne mache, will er dann zurückgehen, zu den politischen Wurzeln.

Des egomanen Theaters uncharismatischer, dialogunfähiger Selbstüberschätzer, die sich scheinbar für kleine Götter halten und dabei zu dumm sind, mal um mehr als eine Ecke zu denken, sei es genug.

An authentischen Persönlichkeiten wie Manfred Rouhs und Lars Seidensticker könnten sich diese Typen allerdings mal ein Beispiel nehmen!“

Offenbar um seine Gefühle zu verdeutlichen, präsentiert Wesemann zu seinem Text ein Musikvideo, in dem ein wiederkehrender Refrain als Text zu lesen ist:

Blender! Blender! Blender! ich sehe wie du bist, ich sehe dass da nichts ist“.

Und weiter heißt es im Text:

„Du strahlst so gleissend hell, Du rufst uns zum Apell, Badest im Applaus und drehst Dich mit dem Wind, ja Du bist nur Lug und Trug, Ich hab von Dir genug, Ich seh Dein wahres Ich, so klein und widerlich.“

Welche Assoziation geht da in Wesemann vor? Wen wohl, könnte Wesemann mit „kleinen Göttern“  meinen? Wer strahlt gleißend hell? Wer ruft zum Apell? Wer badet im Applaus? Zu welchen Wurzeln will er zurückkehren? Die Fragen werden sicherlich bald beantwortet sein, so oder so.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland (PD) Rallye: „PD-General Seidensticker“ nennt homosexuellen Bundestagsabgeordneten Beck „Hinterlader“ – Anzeige

Strafanzeige gestellt
Auf ksta.de ist soeben zu lesen, Zitat:
„Beck hat Strafanzeige gegen den Bundesgeschäftsführer der rechtsextremen Splitterpartei „Pro Deutschland“, Lars Seidensticker, gestellt. Seidensticker habe ihn als „Hinterlader“ beschimpft, erklärte Beck am Sonntag in Berlin. „Es darf keine falsch verstandene Toleranz für homophobe, rassistische oder antisemitische Hetze geben“, begründete Beck seine Strafanzeige wegen Beleidigung.“

Bestätigung
Auf seinem Twitter Account bestätigt Volker Beck, Zitat:
Beck hat Strafanzeige gegen den Bundesgeschäftsführer der rechtsextremen Splitterpartei «Pro Deutschland» Seidensticker gestellt“.

Kommentar
Offensichtlich hatte Seidensticker sein Mundwerk nicht unter Kontrolle. Ob die von ihm in einem Gespräch am Rande einer Demo in Leverkusen bestätigte Attacke gegen einen 17 jährigen in Göttingen auch weitere juristische Folgen hat, ist ungewiss. Die Versammlungsleitung in Wuppertal wurde ihm wohl aus diesem Grunde verwehrt. Die Anzeige des Rechtsbeistandes des Göttinger Betroffenen richtet sich jedenfalls gegen „Unbekannt“.

Ihr Ronald Micklich