Pro Deutschland Rally: Demo am AZ Leverkusen – 1:0 für die Antifa

PD GruppeDarsteller
Gegen 10:00 Uhr reiste der übliche Trupp mit einer halbstündigen Verspätung an. Neben dem Generalsekretär von Pro Deutschland (PD), Lars Seidensticker, war noch der Fahrer, ein weiterer Helfer sowie Stephanie Trabant, die „Burka-Komparsin“ als Berliner Teilnehmer/in dabei.

Unterstützung von Pro NRW/Köln
Von Pro NRW/Köln waren die gebuchten Dauer-Mitreisenden Oliver Wesemann (sachkundiger Bürger für Pro Köln) und Nico Ernst (Stadtverordneter für Pro NRW in Bonn) im Kleinbus. Zusätzlich leistete heute das PRO NRW Vorstandsmitglied Tony Xaver Fiedler Unterstützung. Weitere 5 bekannte Dauerdemonstranten, mehrheitlich von Pro NRW, vervollständigten das 12´er Trüppchen.

AZ LeverkErfolgloser, kurzer Auftritt
Die Antifa in Leverkusen hatte diesmal die besseren Ideen. Ca. 50 Gegendemonstranten hatte sich eingefunden und waren auch nicht sonderlich laut.

Die Ankündigung auf einem Plakat, das an dem AZ angebracht war, sollte sich jedoch bewahrheiten:

Nicht sichtbar hinter einem Kunststoffvorhang, begannen die AZ-Aktionisten mit  zwei großen, sehr lauten „Flex“, Kalksandsteine zu schneiden, und bliesen  den Schneidestaub in Richtung der PD Demonstranten. Außerdem schallte ein ohrenbetäubender Lärm aus 4 Lautsprechern, die in der 1 Etage an 2 Fenstern aufgestellt waren.

AZ Lev GegendemoDer Versuch von PD, sich dennoch Gehör zu verschaffen, scheiterte kläglich. Schon nach knapp einer halben Stunde, gegen 10:30 Uhr, gaben die Demonstranten erfolglos auf und machten sich aus dem (Flex-) Staub.

Dazu die Antifa per Twitter: „So, die Bauarbeiten sind beendet. Das KAW glänzt wieder. Flexen gegen Rechts macht Spaß! Der kleine Haufen Pro Deutschland Anhänger musste unverrichteter Dinge wieder einpacken. Der Baulärm übertönte das rassistische Geschwafel.“

Kommentar
„Die Unterstützung von Pro NRW Parteimitgliedern sei groß, aber die Pro NRW´ler hätten Angst vor Repressalien aus den eigenen Reihen“, so der Generalsekretär in einem Gespräch am Rande der Demo. So hatte der Bezirksvorsitzende von Pro NRW aus Ostwestfalen Lippe, Thomas Borgartz in Bielefeld sogar das Mikrofon ergriffen und eine Rede gehalten. Ob dies alles die Zustimmung des Vierfachvorsitzenden Markus Beisicht findet, darf bezweifelt werden. Die Lokalpresse war anwesend und wird berichten, so hat PD zumindest sein Hauptziel, Öffentlichkeit zu erlangen, erreicht.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Leverkusen: „pro NRW“-Wahlplakate und die schnellen Reaktionen

Steuergelder verschwendet?
In einem Artikel auf der Hausseite von Pro NRW beklagt der Vierfachvorsitzende der Bürgerbewegten die „Steuergeldverschwendung im Kampf gegen Pro NRW“.
[…] „Ich hatte heute eine grenzwertige Begegnung vor meiner Anwaltskanzlei mit einer Mitarbeiterin der Stadt Leverkusen“. „Diese versuchte offenbar, ein PRO NRW-Wahlplakat zu entfernen…. Die Stadt Leverkusen setzt nun offenbar bezahlte Mitarbeiter ein, um die Öffentlichkeitsarbeit von PRO NRW in der Stadt zu unterbinden.“ […]

Verursacherprinzip
Offensichtlich hat der Opladener Rechtsanwalt dabei übersehen, dass diese Ausgaben dazu dienen, die rechtswidrig angebrachten Wahlplakate zu entfernen. Der Verursacher der Kosten ist einwandfrei Pro NRW, da sich nicht an rechtsverbindliche Vorgaben gehalten wird. Man möchte halt gerne wieder Opfer sein. Es bleibt zu hoffen, dass nicht die Leverkusener Bürger zur Kasse gebeten werden, sondern Pro NRW.

Schnelle Reaktionen
Am 18.04. (Mittwoch) berichtete die Bergische-Stimme über das Plakatier-Verhalten der Splitterpartei. Auch über den vakanten Lichtmast in der Nähe der Anwaltskanzlei wurde berichtet. Spätestens 3 Tage später (Samstag) hingen dann die rechtswidrig angebrachten Plakate an diesem Mast. Schnelle Reaktion!

Die Informationen über rechtswidrig angebrachte Schilder können von jedermann dem Ordnungsamt der Stadtverwaltung zugetragen werden. Dafür gibt es sicher keine extra angestellten „Späher“. Dies gilt übrigens für alle Kommunen. Und die Verwaltungen reagieren noch schneller!

Ihr Ronald Micklich