Pro NRW: Propaganda unrealistisch, gelogen und lächerlich

Vierfachlautsprecher QuattroDie Pressestelle von Pro NRW gibt bekannt
Liest man derzeit die Propaganda von Pro NRW im Internet, könnte man meinen sich in der Zeit zu befinden, in der täglich zu lesen war: „Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt“. Auch Pro NRW bemüht sich sein angeschlagenes Ansehen, mit „Fanfarenstößen eingeleiteten Sondermeldungen über herausragende Erfolge“ zu übertünchen.

Tagespraktikant Christopher von Mengersen
Der von pro Köln als Tagespraktikant bezeichnete „20jährige Bonner Student und PRO-NRW-Funktionär Christopher von Mengersen“ schreibt wie das Internet hergibt, offensichtlich für die Internet-Präsenz von Pro NRW mit dem Kürzel CvM.

Bewusst gelogen oder keine Ahnung
Mengersen scheint bei seinem Artikel über den „politischen Orkan im Ruhrgebiet“ vollständig von der Realität abgerückt zu sein. Ob das zeitgleich zum Artikel vorherrschende Orkantief  Xaver, passend zu seinem Pro-Kollegen Tony Xaver Fiedler, zu seinen abstrusen Behauptungen führte oder ob verbotene Mittel eine ersehnte Bewusstseinserweiterung herbeiführten, die letztendlich zu seiner absolut abwegigen Propaganda führten, ist ungewiss.

Mengersen schreibt:

 „Mit PRO NRW tritt in Duisburg die bundesweit einzige ernstzunehmende Kraft rechts von der CDU an, die landesweit in Dutzenden Kreistagen, sowie Stadträten und Bezirksvertretungen verankert ist.“  (Hervorhebung durch Redak.)

Tatsachen
Pro NRW ist in NRW noch in 2 von 4 Kreistagen vertreten, in die sie 2009 gewählt wurden. 2 Kreistage, Rheinisch Bergischer Kreis und Rhein Neuss Kreis haben sie durch Austritt der Mandatare verloren, dazugewonnen den Kreis Minden Lübbecke mit dem Kreistagsabgeordneten Ulrich Manes (ex. REP), der am 9.4.2010 zu Pro NRW übergelaufen ist (Presse). Wo sehen Sie hier „mehrere Dutzend“ Kreistage, in denen Pro NRW Mandatsträger verankert sein sollen? Sind es eher nicht nur 3 Kreistage, rechnet man großzügig?

Empfehlung
Um sich genau über die grandiose „einzig nicht!! ernstzunehmend Kraft“ rechts der CDU und ihre Mandate zu informieren, lesen Sie bitte auch hier und hier. Dies ist insbesondere dem Freiherrn Christopher von Mengersen anzuraten, bevor er selbst in den eigenen Reihen gänzlich Münchhausen zugeordnet wird. Der selbsternannte Politiker ohne Mandat sollte die Struktur seiner gerade bevorzugten Partei schon kennen; sonst wird das nichts in Bonn, Herr Mengersen!

Kommentar
Wie wir bereits über die Jubelperser berichteten, sind die Angaben zur Anzahl von Mandatsträgern, Mitgliedern und Demo-Teilnehmer durch die Pro-Propagandaabteilung nicht nur zweifelhaft, sondern wie auch hier wieder zu sehen schlichtweg gelogen. Ein unbedeutender, offensichtlich aber spendenfreudiger Handlanger, wie Insider berichten, darf auf der Hauptseite von Pro NRW ohne Korrektur seinen lächerlichen Nonsens verbreiten. Lesen Beisicht und Wiener eigentlich die eigenen Beiträge nicht mehr, oder wirkt sich hier auch schon die sich „selbst verwirklichende Prophezeiung“ aus?

Hier gilt: Entlarvt die Lügenbarone und macht die lächerliche Propaganda von Pro NRW / Köln mit verifizierbaren Beweisen öffentlich. Wir sind gerne behilflich.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Demo Duisburg – letzte Meldungen +aktualisiert+Bilderstrecke+

Peschen Duisburg

Gegendemonstranten in Duisburg

Bilder des Tages: Hier geht es zur Bilderstrecke

Meldungen des Polizei-Presseportals
Duisburg (ots) – Erste Auseinandersetzungen mit Linksautonomen

Um 12:00 Uhr begann an der Schillerstraße die Auftaktkundgebung des „Bündnisses der Erinnerung“. Anschließend zogen rund 350 Teilnehmer in Richtung Hohenzollernplatz. An der Straße Im Neuenkamp versuchten einige der Teilnehmer eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Rund 70 Teilnehmer von PRO-NRW sammelten sich gegen 13:00 Uhr am Hohenzollernplatz und zogen mit Polizeibegleitung um 13:20 Uhr wie angekündigt in Richtung des ehemaligen Barbarakrankenhauses. Mehrere Kleingruppen, dem linksautonomen Spektrum zuzuordnen, schwarz gekleidet und zum Teil vermummt, und versuchen mit Gewalt die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen.

Duisburg (ots) – Gegen 15:00 Uhr waren die beiden Demonstrationen in Neumühl beendet. Eine vorläufige Festnahme, ein Mann schlug mit seiner Fahnenstange auf Polizisten ein und ein leicht verletzter Polizist an einer Sperrstelle, waren neben den bereits gemeldeten Versuchen, Sperren zu überwinden die einzigen Vorkommnisse. Da die einzelnen Vermummten den Kleingruppen und nicht der Versammlung des Bündnisses „Erinnern heißt Handeln“ zuzuordnen waren, war kein Straftatbestand erfüllt.

Aktuell 19:15 Uhr: Duisburg (ots) – Bis 16:00 Uhr versammelten sich rund 110 Teilnehmer des Duisburger Netzwerkes gegen Rechts im Bereich Krefelder/Schwarzenberger Straße. Rund um den Aufzugsweg von Pro-NRW versuchten Linksautonome vergeblich die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dabei kam es zum Einsatz von Pfefferspray und dem defensiven Gebrauch des Einsatzmehrzweckstockes. Die Teilnehmer von Pro-NRW hatten um 17:10 Uhr den Veranstaltungsort erreicht. Immer wieder versuchen Personengruppen die Absperrungen zu überwinden, um den Zugweg zu blockieren. Eine Person ist wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorläufig festgenommen worden. Die Pro-NRW Kundgebung begann um 17:25 Uhr, der Aufzug mit rund 70 Teilnehmern um 17:45 Uhr. Die Gruppe der Gegendemonstranten war zwischenzeitlich auf rund 300 Personen angewachsen. Von 17:55 Uhr bis 18:35 Uhr tauschten beide Lager, nur getrennt von einer Reihe Polizeifahrzeuge, lautstark ihre Meinungen aus. Um 18:50 Uhr traten alle Teilnehmer den Heimweg an. Neben der Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gab es eine weitere wegen Landfriedensbruch.

Kommentar
Es ist wie immer, vollkommen überzogene Jubelpersermeldungen der Landes-Berichterstatter der Bürgerbewegten und realistische Meldungen von Berichterstattern vor Ort per Twitter und im Internet. Die Presse berichtet umfänglich. Das arithmetische Mittelmaß kommt den Meldungen wahrscheinlich am nächsten. Deswegen hier nur die offiziellen Mitteilungen der Polizei. Einen umfänglichen Bericht mit Bildern finden Sie hier und hier.

Ihr B.S. Team

Pro NRW-Mglb.: Demo an „Ar rahman Moschee“ trotz Freibier nichts Berauschendes

Mario Malonn & lars Seidensticker in Solingen 2012

Mario Malonn (mit Schild), Mai 2012 Solingen

Keine Zwischenfälle
Ohne Zwischenfälle endete am Samstag die Demonstration der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Bürgerbewegung Pro NRW vor der „Ar-raham“-Moschee in Mönchengladbach-Rheydt. 50 Menschen protestierten gegen Pro NRW. Ein stattliches, vom Steuerzahler bezahltes Aufgebot an Polizei, schützte die fröhlichen „Zecher“.

Protest gegen Salafisten
Pro NRW hatte zum Protest gegen die ebenfalls vom Verfassungsschutz unter Beobachtung stehenden Salafisten aufgerufen. So behauptet Pro NRW auf seiner Internet-Hauptseite: „in der marokkanischen „Ar rahman“ – Moschee, würden sich nachweislich Salafisten verstecken“, nachdem sie aus Eicken vertrieben worden wären.

Freibier/Demonstranten/Gegendemonstranten
100 Liter Freibier soll es gegeben haben, 50 Demonstranten aus Köln, Bonn und Berlin mögen es gewesen sein. Gleich drei stellvertretende Landesvorsitzende waren vor Ort, Wolfgang Palm (Aachen), Jörg Uckermann (Köln) und Dominik Roeseler (Mönchengladbach). Mit dabei war auch der Berliner Politnomade Mario Malonn (Gewählt zum Kreisvorsitzenden (Pro Deutschland) Berlin-Spandau im September 2013), der schon im Mai 2012 seinen Auftritt mit Pro NRW in Solingen hatte. Rechnerisch galt es also 10 Bier pro Kopf zu vertilgen.

Auch 50 Gegendemonstranten waren an der Moschee vertreten, obwohl Torben Schultz von der „Linken“ die Versammlung vor dem Bahnhof nach einer knappen Stunde aufhob. „Wir haben uns entschlossen, nicht mit vor die Moschee zu ziehen, weil wir keine Gelegenheit hatten, mit den Menschen dort vorher zu sprechen“, sagte er.

Die  dennoch vor die Moschee gezogenen Gegendemonstranten skandierten im Chor: „Ohne Freibier wärt ihr nur zu dritt, ohne Freibier wärt ihr nur zu dritt.“

Nichts aufregendes also. Man könnte auch sagen, es war wie immer: publikumsfreie Freiluft-Vorträge unter Gleichgesinnten mit ebenso vielen Kritikern.

Ihr Ronald Micklich

Solingen: Pro NRW- Demo am 1. Mai 2012 – Salafisten Urteil

Mario Malonn & lars Seidensticker in Solingen 2012

Pro NRW Demo Solingen, 1. Mai 2012 ohne Beisicht

Anklage
Vor dem Solinger Amtsgericht, waren zwei Männer (20, 34) aus Bonn und Hamburg angeklagt. Ihnen wurde vorgeworfen, Anfang Mai 2012 zunächst in Solingen und kurz darauf in Bonn an gewalttätigen Demonstrationen von Salafisten teilgenommen zu haben. Die Kundgebungen der radikalen Muslime eskalierten, als Pro-NRW-Mitglieder Mohammed-Karikaturen zeigten. Seinerzeit wurden mehrere Polizisten zum Teil schwer verletzt. Der Hamburger wurde wegen des Werfens von Steinen zu einem Jahr und drei Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Rheinische Post schlecht informiert
„Beisicht war auf der Kundgebung seiner Partei im Mai vergangenen Jahres in Solingen anwesend, in deren Folge es zu den schweren Ausschreitungen der Salafisten kam“, schreibt die RP-Online.

Kommentar
Der von seinen eigenen Parteifreunden zum „wohl mutigsten Politiker Europas“ hochstilisierte Vierfachvorsitzende von Pro NRW hat sich bei prekären Aktionen meist vornehm zurück gehalten. Auch am 1. Mai 2012 war Beisicht nicht in Solingen zu sehen. Woher der Reporter Martin Oberpiller seine Informationen hat, bleibt schleierhaft. Eine Rückfrage bei unserer Redaktion (wir berichteten) hätte Aufklärung geschafft. Auch die Aktion von Seiten eines Pro NRW Demonstranten, die bei der Staatsanwaltschaft angezeigt wurde, bleibt unerwähnt. Den Link zu dem entlarvenden Video finden sie unter Kommentare in unserem Artikel). Ob die Staatsanwaltschaft hier noch ermittelt?

Ihr Ronald Micklich

Berliner Verfassungsschutzbericht 2012 veröffentlicht

VS-Bericht 2012 BerlinPro Deutschland: Auszüge VS-Bericht
„Auch in Berlin haben in den vergangenen Jahren islamfeindliche Bestrebungen Fuß gefasst. Im Zentrum dieser Bestrebungen steht der 2010 gegründete Berliner Landesverband einer rechtspopulistischen Partei.

Ihren Ursprung hat diese Partei in Nordrhein-Westfalen, wo 1996 von ehemaligen Republikanern und NPD-Mitgliedern die Vereinigung „Bürgerbewegung pro Köln“ gegründet wurde. Nach Erfolgen bei den Kölner Stadtratswahlen 2004 und 2009 versuchte diese so genannte „Bürgerbewegung“ Strukturen zu etablieren, die über die Stadt Köln hinausgehen. Ein nordrheinwestfälischer Ableger und eine Bundespartei, deren einzig aktiver Landesverband in Berlin beheimatet ist, sind die bislang überschaubaren Ergebnisse dieser Expansionsbemühungen.“

Islamfeindliche Strömungen auf Provokationskurs
„Nachdem die Versuche, mit rechtspopulistischen Thesen auf Stimmenfang zu gehen, bei den Berliner Wahlen 2011 nicht verfingen, entschieden sich die Protagonisten dieser islamfeindlichen Strömungen in Berlin für eine Strategie, die voll und ganz auf Provokation setzte. Im August führten sie einen so genannten „Anti-Islamisierungskongress“ durch, dessen wesentliche Intention es war, der Öffentlichkeit die vermeintliche Gewaltbereitschaft von muslimischen Migranten zu illustrieren. Zu diesem Zweck zeigten die 50 bis 70 Teilnehmer dieses Kongresses vor mehreren Berliner Moscheen „Mohammed-Karikaturen“, um so gewalttätige Reaktionen der Moscheebesucher zu provozieren. Dieses Kalkül ging jedoch nicht auf, da es von muslimischer Seite zu keinen nennenswerten Gewalt- oder Störaktionen kam.“ Wir berichteten

Kommentar
Es war klar, dass Pro Deutschland seinen Platz im Verfassungsschutzbericht 2012 erhalten würden (4.5 Sonstige rechtsextremistische Aktivitäten, ab Seite 91). Dies ist die Quittung, die der „verfassungstreuen Grundgesetzpartei“ von staatlicher Stelle ausgestellt wurde. Das dies vor der Bundestagswahl im September 2013 keinen „schlanken Fuß“ macht, dürfte jedem klar sein. Lesen Sie hier die vollständige Pressefassung 2012.

Ihr Ronald Micklich

Dresden: Pro Deutschland tritt zur Bundestagswahl 2013 an

Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen
Gestern hat die Bundesversammlung von Pro Deutschland einstimmig bei drei Enthaltungen die Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 beschlossen. Der Bundesvorstand, der heute seit 10.00 Uhr tagt, hat dies um ca. 13:00 Uhr bestätigt.

Nachwahlen
Bei den Nachwahlen zum Bundesvorstand wurde gestern wie folgt gewählt: Schatzmeister Dr. Manfred Schlender, Schriftführer Mario Malonn, Beisitzer Mirko Schmidt, Anna-Verena Liesendahl und Ralf Görler und als Generalsekretär Lars Seidensticker.

Kommentar
Die Ankündigung wird sowohl für die Republikaner (REP), als auch für den Vierfachvorsitzenden von Pro-NRW, Markus Beisicht, ein Schlag ins Kontor sein.
So schrieben die Republikaner am 13.11.2012 auf Ihrer Seite:

„Unser Fazit:
Nach diesen Erfahrungen lehnt der Landesverband Bayern zukünftig jede Art einer Zusammenarbeit mit Pro-Deutschland ab und fordert zur Bundesvorstandssitzung einen Beschluss, dass bundesweit Herr Rouhs und seine Truppe als Gegner gesehen werden.
Sollten sich weiter Republikaner in irgendeiner Weise bei diesem Verein engagieren, sollten diese unsere Partei verlassen.“
 Wir berichteten.

Die ersehnte bundesweite Unterstützung bei Landtags-, Bundestags- und Europawahl zwischen den Republikanern und Pro´lern dürfte sich damit auch in Wohlgefallen aufgelöst haben. Betrachtet man nun noch das Erstarken rechtskonservativer Parteien wie die Unabhängige Bürgerpartei (UBP) im „Kohlenpott“, lässt dies für Beisicht, Hauer und Co., mit ihrer als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei, für die kommende Kommunalwahl nichts Gutes erwarten.

Ob Manfred Rouhs mit seiner Mannschaft nicht wieder einmal etwas zu euphorisch ist, bleibt abzuwarten. Mit 1,2% bei den Berliner Landtagswahlen 2011 ist der Berliner Ableger von Pro Deutschland, ohne Mandatsgewinn, soeben in die Parteienförderung gerutscht. Die Teilnahme an der Bundestagswahl 2013 erscheint eher nicht realistisch. Hier ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Salafisten rufen zu Mord in NRW auf

Pro Demo 1 Mai 2012 Solingen

Ergebnis der Westergaard Demo von Pro NRW am 1. Mai 2012 in Solingen

Salafisten planen Mordanschläge
Salafisten, die Deutschland verlassen haben, formieren sich im Nahen Osten neu und rufen von dort zum Mord an deutschen Politikern auf. Nordrhein-Westfalen ist von dieser Bedrohung besonders betroffen. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat eine neue Offensive der Salafisten bestätigt.

Einflussnahme auf Salafisten in Deutschland
Eine Schlüsselfigur der Salafisten aus Deutschland ist jetzt ganz offensichtlich damit beschäftigt, im Nahen Osten eine Art deutschsprachiges Medienzentrum aufzubauen, um so Einfluss auf Islamisten in Deutschland zu nehmen.

Abrechnung mit Deutschland
Der Verfassungsschutzpräsident verwies in diesem Zusammenhang auf ein Drohschreiben, das von einer Person, die sich als „Abu Assad al Almani“ bezeichnet, verfasst wurde und seit einigen Tagen von den Sicherheitsbehörden ausgewertet wird. In diesem Papier unter der Überschrift „Abrechnung mit Deutschland“ wird nach Maaßens Angaben „zum Mord an deutschen Politikern aufgerufen“.

Maximale ProVokation als Auslöser
Die Islamisten beziehen sich u. a. auf die Ausschreitungen in Nordrhein-Westfalen im Mai dieses Jahres und attackieren die rechtsextreme Partei Pro NRW, die vor Moscheen wiederholt mit dem Zeigen von Mohammed-Karikaturen provozierte. Sie erweitern den Mordaufruf auf alle Politiker, „die die Genehmigung für das Zeigen dieser Karikaturen guthießen und erlaubten“ sowie alle Bürger, die die Rechtsextremisten dabei unterstützten. Quelle

Kommentar
Jetzt sind die Behörden gefordert. Aufrufe zum Mord und Gewalt sind absolut indiskutabel. Hier muss mit aller Energie gegengesteuert werden. Gewaltbereite oder schon straffällig gewordene Salafisten sind mit aller Härte zu bestrafen und haben Deutschland umgehend zu verlassen.

Nun die Kehrseite der Medaille. ProVokateure, die aus purem Selbstzweck nur um Medienecho und Presse zu bekommen die Eskalation der Gewalt auslösen, sind hierfür zur Verantwortung zu ziehen.
Sich hinter dem Grundgesetz zu verstecken und die Polizei die Kastanien aus dem Feuer holen zu lassen ist einfach widerlich und feige. Mit diesen Aktionen haben die Bürgerbewegten bei vielen Mitgliedern und  Sympathisanten den Rückhalt verspielt.

Wer den Stier immer wieder mit dem roten Tuch provoziert, braucht sich nicht zu wundern wenn er auch einmal das Horn spürt.  Jetzt wird wohl wieder so manchem Islamkritiker aus den Reihen von Pro NRW das Bangen erreichen. Die bekannten Parteimitglieder werden unruhige Nächte haben, die Hauptakteure wie Christopher von Mengersen, Toni Xaver Fiedler und Mario Malonn , die die Westergaard Karikatur präsentierten, dürften wohl um einen aus Steuergeldern finanzierten Personenschutz bitten.

Ihr Ronald Micklich