Disharmonie zwischen Wiener (pro Köln) und Beisicht (Pro NRW) wird öffentlich

Markus_vs_MarkusArtikel gekupfert
„Fleissig fleissig: die Leverkusener Redakteure unserer Tochterpartei Pro NRW haben unseren neuesten Artikel fast auf Punkt und Komma abgeschrieben – dabei aber überall Pro Köln durch Pro NRW ersetzt. Ob da jemand politisch pubertiert?“, fragt sich höhnisch der Autor auf der Facebook-Seite von pro Köln.

Gemeint ist damit ein Artikel auf der Internetseite von pro Köln, mit der Überschrift: „Pastor-Wolff-Straße in Niehl: Asylbewerber statt Kita!“ Dieser wurde offensichtlich am 06.05.2015 um 12:40 Uhr von Autor Markus (Wiener) ins Netz gestellt. Als Bild ist ein Wahlkampfschild von pro Köln (Bürgermut stoppt Asylantenflut) mit dem Untertitel „Der Zeit mal wieder voraus: PRO-KÖLN-Plakat aus dem Kommunalwahlkampf 2014!“ im Text eingebettet.

Am selben Tage, knapp 3 Stunden (15:38 Uhr) nach dem Erscheinen des pro Köln Artikels hatte es dann der Autor des Pro NRW Propagandaorgans, Generalsekretär von Pro NRW, Tony Xaver Fiedler, geschafft, mit leicht geänderter Überschrift: „Köln: Asylbewerber statt Kita!“ und geändertem Wahlkampfschild, dieses Mal von Pro NRW (Bürgermut stoppt Asylantenflut) und dem Untertitel „Der Zeit mal wieder voraus: PRO-NRW-Plakat aus dem Kommunalwahlkampf 2014!“, den Artikel von Markus Wiener fast 1:1 zu kopieren.

Kommentar
Es ist klar zu erkennen, dass die Fehde eröffnet und nun auch öffentlich ausgetragen wird. Ob nach der Veröffentlichung noch das Urheberrecht Anwendung finden würde ist eine juristische Frage, aber soweit würde Wiener wohl noch nicht gehen wollen, oder? Da wird es wohl eher beim beißenden Spott und kleinen Seitenhieben gegen Beisicht und seinen Past&Copy-Akrobaten bleiben.

Ihr Ronald Micklich

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Pro Köln-Vorstandswahl: Wiener und Wolter wieder an den Schalthebeln des Vorstandes

Pro_NRW_Köln_BlitzVorgezogene Vorstandswahl
Am Sonntag hat, wie kolportiert wurde in Leverkusen, eine Vorstandswahl des Vereins pro Köln stattgefunden. Die letzte Wahl liegt erst gut 7 Monate zurück (06.09.2014). Warum genau schon jetzt wieder neu gewählt wurde ist nicht genau definiert. Michael Gabel spricht davon, „auf neuen Wegen an alte Erfolge anknüpfen” zu wollen. Welcher Art die neuen Wege sind, verriet er jedoch noch nicht.

Wiener und Wolter zurück
Markus Wiener und Ehefrau Judith Wolter sind zurück an den Schalthebeln im Vorstand. Michael Gabel bleibt zwar Vorsitzender aber Markus Wiener ist neuer geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender und hat damit seine Schlüsselposition zurück. Seine Ehefrau Judith Wolter ist die zweite stellvertretende Vorsitzende im Zentrum der Macht.

Alte Bekannte
Wie zu erwarten bleibt Karel Schiele Schatzmeister und Christel Tank Schriftführerin. Doris Rost, Jana Schiele und Bernd M. Schöppe konnten sich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit 3 der 4 vorhandenen Beisitzer-Plätze sichern. Es ist nicht erstaunlich, dass Bernd Schöppe wieder in der Riege der Vorstandsmitglieder auftaucht. Ist er doch augenscheinlich wieder voll mit in die politische Arbeit eingespannt und präsentiert sich der Öffentlichkeit an Infoständen und mit Bildern in den sozialen Medien.

Tony Xaver Fiedlers Absturz
Der große Verlierer der Wahl ist aber offensichtlich Tony Xaver Fiedler. Seinen Job als geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender musste er erwartungsgemäß an Markus Wiener, der mit 83% der Stimmen gewählt worden sein soll, abgeben. Da nutzte es ihm auch nichts, dass er „vom ehemaligen PRO-KÖLN-Vorsitzenden Markus Beisicht ins Rennen geschickt worden war“, wie auf der Kölner Propagandaseite berichtet wird. Noch erniedrigender dürfte aber die Wahl zum Beisitzer gewesen sein, die Fiedler erst im zweiten Wahlgang vor „dem nur knapp unterlegenem Ehrenfelder Seniorenvertreter Walter Staudenherz und dem ehemaligen Lindenthaler Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters, der den Verein zwischenzeitlich schon einmal verlassen hatte, für sich entscheiden konnte.

Kommentar
Für ein Jahr sollte der im September 2014 gewählte Vorstand in Amt und Würden bleiben. Am 16.09.2014 berichteten wir unter der Überschrift „Verzicht auf Kandidatur nur gemimt“:

Die mit Bernd Schöppe und Jörg Uckermann „wegen gemeinschaftlichen Betrug vor Gericht stehenden pro Köln Stadträte Markus Wiener und seine Ehefrau Judith Wolter haben bei der Wahl des neuen Vorstandes am 06.09.2014, vorgeblich aus diesem Grunde, nicht für den Vorstand kandidiert. Gewählt wurde diesmal nur ein verkleinerter Vorstand mit einer nur einjährigen Amtsperiode und Michael Gabel als Vorsitzendem. Warum wohl?

Lange haben Wiener und Wolter die Abstinenz vom Vorstandsleben offensichtlich nicht ausgehalten. Am Freitag 12.09.2014, nur eine Woche nach dem Verzicht auf Amt und Würden, sind die beiden in der Diskussion stehenden Ehemaligen wieder zurück. “Die Ratsmitglieder Judith Wolter und Markus Wiener ergänzen somit den neuen Vorstand als “kooptierte Mitglieder”, wird vom neuen pro Köln Vorsitzenden Michael Gabel bekannt gegeben.

Da der neugewählte Vorstand nur ein Jahr in Amt und Würden ist, darf man gespannt sein wie die Verteilung der Vorstandsposten 2015 aussieht. Wetten … , ein Schelm ist, wer hier Böses denkt.

Anzumerken sei noch: Beisichts Einfluss bei Pro Köln minimiert sich mehr und mehr. Die Bergische Stimme ist auf die Reaktionen aus Leverkusen gespannt.

Ihr Ronald Micklich

Fundsache: Homophobie und antimuslimischer Rassismus – Diskriminierung nicht gegeneinander ausspielen

Screenshot: "Die Freiheitsliebe"

Screenshot: „Die Freiheitsliebe“

Ein lesenswerter Artikel, für Sie gelesen:
„In der letzten Jahren hatte die Debatte innerhalb der queeren Szene über den Umgang mit Muslimen und dem Islam an Härte zugenommen. Beginn dieser Debatte war die Anmeldung von Pro NRW für den CSD in Köln, inzwischen wird sie aber über Homophobie und Islamfeindlichkeit im Allgemeinen geführt.“

„Dass die Anmeldung von Pro NRW wenig mit einem wirklichen Interesse an den Sorgen und Bedürfnissen von Homosexuellen zu tun hatte, zeigt ein Artikel den der (damalige) Vorsitzende von Pro Köln, Markus Beisicht, laut „Die Freiheitsliebe“ im Jahr 2011 auf dem homophoben Hetzportal „Kreuz.net“ veröffentlicht haben soll.“  (Anmerkung der Redaktion: Unterstrichen, Änderungen im Text)  Weiterlesen

Hinweise: Wikipedia, report-K.

Nachtrag
Im aktuell publizierten Verfassungsschutzbericht 2012 findet sich auf Seite 75, ab Zeile 3 folgender Text:
„Als Autorin auf ‚kreuz.net‘ findet sich eine ‚pro Köln e.V.’/’pro NRW‘-Aktivistin, die gleichzeitig Vorstandsmitglied von ‚pro Deutschland*‘ sowie Sprecherin des Arbeitskreises ‚Christen pro Köln‘ ist. Seit 2006 verfasste sie unter ihrem Namen und Angabe ihrer politischen Funktion im Rat der Stadt Köln mehr als zehn Beiträge mit überwiegend homophoben Inhalten, davon alleine vier in 2012. Bei einem Beitrag aus 2008 mit der Überschrift „Wird sich der Kardinal dem Homo-Perversen fügen?“ ist als Verfasser der Vorsitzende von ‚pro Köln e.V.‘, Markus Beisicht, angegeben.“

Ihr B.S. Team

Düsseldorf: Pegida Pro NRW-Abklatschfake Dügida sorgt erneut für Verkehrschaos

Rheinbahn Dügida 9.2.15Rechtsextremisten verursachen Behinderungen und immense Kosten
Ohne Rücksicht auf Behinderungen des öffentlichen Lebens und der durch die lächerliche Selbstdarstellung Einiger verursachten hohen Kosten, wollen Rechtsextremisten aller Couleur vor allem aber (Vorstands) – Mitglieder von Pro NRW, allen voran die Anmelderin der Versammlung, Melanie Dittmer (Beisitzerin Vorstand Pro NRW) und ihr Schatten Tony Xaver Fiedler (Generalsekretär Pro NRW), ihre sinnbefreite aber vom Grundgesetz garantierte Montagsparty auf Kosten der Steuerzahler zelebrieren.

Obwohl der Zulauf immer geringer wird und in der vergangenen Woche nur noch 90 Teilnehmer zu der von Rechtsextremisten gesteuerten Veranstaltung der Dügida kamen, gängelt die Gruppierung heute Abend erneut viele Düsseldorfer durch ihren erneuten Marsch durch die Innenstadt.

Wegen der Rechten-Demo rechnen Polizei und Rheinbahn erneut mit erheblichen Verkehrsproblemen rund um den Hauptbahnhof und in der Innenstadt bis zum Graf-Adolf-Platz. Die Polizei will das Gebiet großräumig absperren und wird wieder mit rund 1000 Beamten im Einsatz sein. Die Straßenbahnen und Busse werden zudem den Hauptbahnhof ab 17 Uhr nicht mehr anfahren. Die Dügida-Veranstaltung und mehrere Gegendemonstrationen werden voraussichtlich bis 23 Uhr andauern, so eine Presseinformation.

Für heute wurde bis Dato keine geänderte DÜGIDA-Route kommuniziert. Auf der Strecke gilt ab 15:00 Uhr Parkverbot. Absperrgitter stehen schon jetzt bereit. Die Route und Modalitäten finden Sie in unserem Bericht vom 02.02.2015.

Hier finden Sie eine begleitende Berichterstattung auf Twitter mit vielen Bilder und Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Ihr B.S. Team

Nachklapper: Montagsdemo in Düsseldorf und Duisburg

Screenshot Twitter: Hier der Link zum Original

Screenshot Twitter: Hier der Link zum Original

Düsseldorf
Hatten sich in der letzten Woche noch ca. 110 „Dügida“-Teilnehmern und 1000 Gegen-Demonstranten am Aufmarsch der vorwiegend von Rechtsradikalen geprägten Demo beteiligt, blieb das Klientel zwar gleich, verlor aber zusehend an Teilnehmern.  Am gestrigen Montag wurden auf beiden Seiten weniger Teilnehmer gezählt, erklärte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der RP. „Gegen 20.30 Uhr, als sich der „Dügida“-Umzug auf dem Rückweg befand, konnten etwa 80 Personen auf Seiten der „Dügida“ und rund 800 Gegendemonstranten geschätzt werden, berichtet RP-Online.

Die begleitende Berichterstattung auf Twitter zeigt viele Bilder und ist voller Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Duisburg
An der gestrigen Kundgebung von Pegida NRW nahmen bis zu 250 Personen teil. Abermals entstammten die meisten Teilnehmer der rechtsradikalen Szene, unter anderem waren wieder neonazistische Fußballfans aus Duisburg und ca. 30 Mitglieder der Partei “Die Rechte” anwesend. Im Verlauf der Kundgebung kam es zu Auseinandersetzung zwischen Pegida-Demonstranten. Den lesenswerten Artikel der „Initiative gegen Duisburger Zustände“ finden Sie hier. Einen weiteren lesenswerten Artikel der Ruhrbarone unter dem Titel „PEGIDA und die Nazis“ finden Sie hier.

Pressestimme
Unter der Überschrift „Pegida zerlegt sich munter weiter“ berichtet aus Duisburg die WAZ. Auszüge:
„Die Pegida-Bewegung zerlegt sich auch in Duisburg munter weiter. Sebastian Nobile, der bei den beiden letzten Demonstrationen in Duisburg als Anmelder und vor allem als Frontmann versucht hatte, den Kundgebungen einen Hauch vermeintlicher Bürgerlichkeit zu geben, war gestern Abend am Fernbus-Bahnhof nicht mehr zugegen.“

„Laut Polizeiangaben beschworen wieder rund 170 Teilnehmer die Islamisierung des Abendlandes. Und wie in den beiden Wochen vorher waren es in der Mehrzahl nicht die „Wutbürger“, die man aus den Fernsehbildern aus Dresden kennt, sondern vor allem Neonazis und Hooligans, die das Kundgebungsbild prägten. So sehr, dass es dann während des Spaziergangs auch dem Orga-Team zu viel wurde. Sie stoppten den Zug und forderten die „Ausländer-raus-Rufer“, die dem Vernehmen nach vor allem aus der Dortmunder Neonazi-Szene kamen, auf, den Aufzug zu verlassen.“ Quelle

Auch hier zeigt die begleitende Berichterstattung auf Twitter viele Bilder und ist voller Informationen aus den verschiedensten Kanälen.

Ihr B.S. Team

Düsseldorf: Heute wird die Innenstadt erneut wegen Dügida-Protest gesperrt

No Dügida 1Verkehrsbeeinträchtigungen durch rechtsextrem unterwanderte Dügida
Autofahrer und Rheinbahnkunden müssen sich heute Nachmittag wieder auf erhebliche Verkehrsstörungen in der Düsseldorfer-Innenstadt einstellen. Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei schickt wieder einmal ihr Vorstandsmitglied Melanie Dittmer (Anmelderin) in die Landeshauptstadt zum sogenannten „Abendspaziergang“. Auch Dittmers Dauerbegleiter Tony Xaver Fiedler, (Generalsekretär Pro NRW) dürfte mit seinem Gerätewagen wieder mit von der Party sein. Ab 15:00 Uhr gelten an der Strecke sowie in den Stichstraßen Parkverbote, die Polizei lässt u. U. auch abschleppen. Die Straßen werden ab 17:00 Uhr, Karl- und Graf-Adolf-Straße so spät wie möglich für den Verkehr gesperrt.

Zeiten und Marschroute
Um 19:00 Uhr wollen die Rechtsextremen mit einer Kundgebung auf der Friedrich-Ebert-Straße beginnen um dann über Karlstraße und Stresemannplatz zum Graf-Adolf-Platz und zurück zu spazieren. Dies dürfte wie üblich nur durch die Sicherung der Polizei möglich sein, da mehrere Gegendemonstrationen der Organisation „Düsseldorf stellt sich quer“ durchgeführt werden. Auch die Antifa wird es sich nicht nehmen lassen, das Spektakel entsprechend begleiten zu wollen. Die Veranstaltung soll um 22:00 Uhr mit einer Abschlusskundgebung enden.

Weiteres Theater mit schrumpfender Teilnehmerzahl
Melanie Dittmer hat angekündigt, auch ihre Anmeldung für Rosenmontag aufrechtzuerhalten. Hier wurde auf Facebook kolportiert, die Teilnehmer wollen sich u. A. auch als islamische Terrorristen mit Bart, (Plastik)- Sprengstoffgürtel und mit orientalischen Umhängen verkleidet präsentieren.

Dittmer hat schon auf den Mittwochsspaziergang in Köln verzichtet, vorgeblich wegen der Doppelbelastung für die Wanderdemonstranten, die sonst ja jeden Montag und Mittwoch hätten präsent sein müssen. Der Zuspruch für Dittmers Theater ist jedoch in Düsseldorf kontinuierlich gesunken, zuletzt waren es nur noch knappe 100 Teilnehmer.

Da sich die Teilnehmer augenscheinlich vorwiegend aus der rechtsradikalen Szene rekrutieren, ist es nicht verwunderlich, dass in der letzten Woche mehrere Dügida-Demonstranten festgenommen wurden. Einer zeigte den Hitlergruß, einer stimmte das verbotene Horst-Wessel-Lied an, bei Anderen wurden verbotene Waffen gefunden.

Kommentar
Dügida, von Pro NRW- Mitgliedern organisiert, entwickelt sich mehr und mehr zum Rohrkrepierer für den Anführer der Bürgerbewegten, RA. Markus Beisicht aus Leverkusen. Dass von Woche zu Woche schrumpfende Häufchen Dügida-Elend wird wohl bald Geschichte sein. Sollten dies etwa die „unzähligen Aufzüge und Demonstrationen…” sein, die Beisicht großspurig ankündigte?

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln verliert zwei Verfahren gegen die Stadt und muss 15.000€ zahlen

Thorben Wengert/pixelio.de

Thorben Wengert/pixelio.de

Pro Köln muss blechen
Die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichnete Vereinigung Pro Köln, hat vor dem Oberlandesgericht Köln zwei Verfahren gegen die Stadt verloren. Die Ratsfraktion von Pro Köln hatte im Herbst 2013 mindestens 639 Werbe-Newsletter per E-Mail an Mitarbeiter der Stadt verschickt. Die Verwaltung klagte daraufhin auf Unterlassung, weil sie keine Zustimmung erteilt hatte. Pro Köln bestritt daraufhin, solche E-Mails überhaupt versendet zu haben.

Das Landgericht Köln ließ sich von dieser Darstellung nicht überzeugen und erließ eine einstweilige Verfügung, die es Pro Köln, vertreten durch den Opladener Rechtsanwalt und damaligen Anführer von Pro Köln, Markus Beisicht, untersagte, weitere Werbe-E-Mails zu verschicken. Ab Februar 2014 kamen jedoch erneut 492 Newsletter auf Computern von Stadtmitarbeitern an. Das Landgericht setzte wegen Verstoßes gegen die Unterlassungsverfügung ein Ordnungsgeld in Höhe von 15.000 Euro fest. Pro Köln legte gegen beide Entscheidungen Rechtsmittel ein – vergeblich. Das Oberlandesgericht bestätigte die Beschlüsse des Landgerichts. Quelle

Kommentar
Wenn es in die Hose geht, will es keiner gewesen sein, wie üblich. Wie dem auch sei, irgendein Dummdödel, der Zugriff auf den eMail Account der Bürgerbewegten hatte, wird wohl den umstrittenen Verteiler genutzt haben; aus Unwissenheit oder um den Pro´lern zu schaden, wer weiß das schon. Spannend dürfte jetzt sein, wer zahlen wird, da Pro Köln ja ziemlich blank sein soll.

Ihr Ronald Micklich