Pro Köln: Jörg Uckermann ohne Rechtsbeistand im Berufungsprozess wegen Beleidigung

Archivfoto 28.04.2014: Uckermann im Betrugsprozess

Archivfoto 28.04.2014: Uckermann im Betrugsprozess

Wegen Beleidigung verurteilt
Vorgeschichte: Am 05.12.2013 berichtet der Kölner Stadtanzeiger: „Jörg Uckermann von der rechtsextremen Partei Pro Köln ist am Mittwoch erneut wegen Beleidigung verurteilt worden. Das Amtsgericht verhängte gegen den 45-Jährigen eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro. Ebenfalls wegen Beleidigung soll Uckermanns Parteifreund Michael Gabel 750 Euro zahlen. Amtsrichter Rolf Krebber hält es für erwiesen, die beiden hätten auf einer Protestveranstaltung im Frühling dieses Jahres den Grünen-Bundestagsabgeordneten Volker Beck mit einer „Kundgabe der Missachtung“ herabgewürdigt. Die Staatsanwältin hatte für Gabel 1500 Euro Geldstrafe beantragt – und für Uckermann sogar eine viermonatige Haftstrafe auf Bewährung.“  Quelle

Uckermann ohne Rechtsbeistand
Hatte Michael Gabel als Rechtsbeistand noch Markus Beisicht an seiner Seite, saß Jörg Uckermann heute ohne Rechtsbeistand auf der Anklagebank. Frühzeitig (9:15 Uhr), salopp wie aus der Sommerfrische, mit lila Bermudas und Sweatshirt gekleidet, vertiefte sich der wegen Beleidigung vorinstanzlich Verurteilte in einen Haufen Papier, den er vor sich ausgebreitet hatte. Uckermann verteidigte sich selber. Wegen einem vor kurzem erlittenen Hörsturz  bat Uckermann etwas lauter zu sprechen, da er dadurch schlechter höre und nicht alles verstehen könne.

Um sich zu entlasten wolle er weitere Anträge stellen und auch weitere Zeugen benennen, denn er wolle nicht, dass jemand zur Meinung komme, bei ihm würde es sich um „einen notorischen Wiederholungstäter handeln“.

Bitteres Erwachen
Fünf Anträge, die Uckermann zwischenzeitlich gestellt hatte, wurden allesamt abgelehnt. Dabei ging es z.B. darum, weitere Video-Aufnahmen in Augenschein zu nehmen oder seine Schuldfähigkeit zu prüfen. Uckermann fragte nach: „Habe ich das richtig verstanden, dass alle Anträge abgelehnt wurden?“  Uckermann hatte richtig verstanden. In der Folge beantragte Uckermann Befangenheit gegen die gesamte Kammer, Voreingenommenheit würde sich in enormer Weise aufdrängen da alle Beweisanträge abgelehnt worden seien.

Weitere Anträge und Zeugen
Antrag: Volker Beck solle vorgeladen werden, fordert Uckermann. Beck solle Auskunft darüber geben, ob er tatsächlich praktizierender Homosexueller sei, oder ob er dies nur vorgäbe. Außerdem wolle er von Beck wissen, inwiefern dieser sich durch Uckermanns Worte beleidigt fühle. Uckermann machte einige „Nebenkriegsschauplätze“ auf, hatte sogar noch 2 „Entlastungszeugen“ mitgebracht. Doch auch Pro Köln-Aktivist Thomas Weber und Jürgen Spelthahn, der betonte er wäre Mitglied bei Pro Köln gewesen, aber „Gott sei Dank“ ausgetreten, brachten keine neuen Erkenntnisse. Während die Worte von Uckermann in Video- und Audioaufnahmen ausreichend dokumentiert wurden, konnten die Zeugen keine Aufklärung darüber bringen, was Beck aus der Gruppe der Gegendemonstranten gerufen haben soll. Spelthahn vermutete, dass Beck die Stimmung aufgeheizt habe.
Wie ein Prozessbeobachter mitteilte, forderte Uckermann im weiteren Prozessverlauf einen Rechtsbeistand , sowie einen Arzt für sich wegen des Hörsturzes. Auch diese Anträge sollen abgelehnt worden sein. Über den weiteren Verlauf des Prozesses werden wir berichten.

Freispruch zweiter Klasse für Gabel
In einer Berufungsverhandlung (1. Termin am 30. Juli 2014)  soll das Verfahren gegen Michael Gabel gegen Zahlung von 500 Euro eingestellt worden sein. Somit hat Rechtsbeistand Markus Beisicht seinem Mandanten zumindest 250 Euro eingespart. Dennoch bleibt Gabels Auftritt und Verbalentgleisung, „Ich ficke jeden Tag“, in deutlicher Erinnerung. Dieses Niveau ist auch mit Gabels Auffassung: „In einer politischen Auseinandersetzung darf das in Deutschland auch in markigen Worten geschehen“ nicht zu entschuldigen. Bitte lesen Sie auch hier.

Kommentar
Wo sind denn die Pro-Rechtsanwälte Markus Beisicht, Judith Wolter, Jürgen Clouth und Andre Picker, wenn es gilt den stellvertretenden Landesvorsitzenden von PRO NRW, ehemaligen Stadtrat von Pro Köln und Vorstandsmitglied des sich langsam zersetzenden rechtsradikalen Kölner Vereins zu verteidigen? Kein Interesse mehr? Ist die Beweislast im Betrugsprozess schon so groß, dass sich keiner mehr für Kamerad Uckermann stark macht und lieber die Distanz sucht? Warum beantragt keiner der Anwälte Prozesskostenhilfe falls Uckermann nicht über die finanziellen Mittel für einen Rechtsbeistand verfügt? Soll Uckermann etwa wie schon viele vor ihm verheizt werden? Fragen über Fragen, die sich aber mit Sicherheit in den nächsten Wochen beantworten lassen.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Leverkusen: Nächste Runde in Demann-Posse eingeläutet

Christuskirche Leverkusen

Christuskirche Leverkusen

Die Opferrolle
„Kirchenopfer Maria Demann wehrt sich. Wir erleben derzeit eine regelrechte Hexenjagd gegen eine engagierte Christin …“, ist auf der Web-Seite der Bürgerbewegten zu lesen. Frau Demann sei „vorverurteilt, diffamiert und in einer wirklich wenig christlichen Art und Weise an den gesellschaftlichen Pranger gestellt“ worden, posaunen die vollaufgedrehten  Propaganda-Lautsprecher.

Rechtliche Schritte angekündigt
Frau Demann „beauftragte den PRO NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht mit der Wahrnehmung ihrer Interessen. Rechtsanwalt Beisicht hat umgehend für Frau Demann beim zuständigen Kreissynodalvorstand Rechtsmittel gegen den Ausschluss eingelegt. … Sollte der Kreissynodalvorstand den rechtswidrigen Ausschluss von Frau Demann nicht aufheben, werden wir das zuständige Verwaltungsgericht bemühen“, erklärt der Vierfachvorsitzende Denen, die es interessiert und schiebt noch oberlehrerhaft hinterher: „Wir werden dem evangelischen Kirchenkreis Nachhilfeunterricht in Sachen Toleranz und Rechtsstaatlichkeit erteilen.“

Der Rechtsbeistand und der Nachhilfeunterricht lässt sicherlich die Euros in Beisicht´s Kasse klimpern!

Prognose stimmt
In unserem Artikel vom 14. Januar 2014 sagten wir im Kommentar die weitere Vorgehensweise von Pro NRW voraus:

„Man begibt sich sofort in die Opferrolle, die Propagandalautsprecher werden bis zum Anschlag aufgedreht, Schlagworte sind Stigmatisierung, Diskriminierung und Diskreditierung, rechtliche Schritte werden geprüft und angedroht. Es wird versucht möglichst politisches, und vielleicht auch monitäres Kapital zu gewinnen.“

Hintergründe
Schon im März 2010  wurde in einer Pressemitteilung der evangelischen Kirche im Rheinland (ekir) ein „Gemeinsames Wort zum Zusammenleben der Religionen“ publiziert.

Auszüge:
 „Mit Sorge haben wir in den vergangenen Monaten wahrgenommen, dass eine kleine Gruppierung mit dem Namen „Pro NRW“ versucht, politischen Einfluss zu gewinnen. Diese Gruppierung schürt gezielt Vorurteile gegen den Islam, macht pauschal die Ausländer für die sozialen Probleme in Städten und Stadtteilen verantwortlich und versucht, sowohl die Integrationspolitik als auch das kirchliche Engagement für einen Dialog der Religionen als falsch und gefährlich darzustellen. Die Positionen dieser Gruppierung sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar.“

„Daher bitten wir Sie, die Gläubigen unserer Pfarreien und Gemeinden, unsere Pfarrerinnen und Pfarrer, alle Geistlichen sowie die Mitglieder der Presbyterien, der Räte und Gremien, sich an den von unseren Kirchen vor Ort mitgetragenen Veranstaltungen für ein Zusammenleben mit Muslimen und gegen die Aktionen von „Pro NRW“ zu beteiligen.“

Unterschrieben haben seinerzeit für die Evangelische Kirche von Westfalen Präses Dr. Alfred Buß, für das Bistum Münster Bischof Dr. Felix Genn, für das Bistum Essen Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und für die Evangelische Kirche im Rheinland Präses Nikolaus Schneider. Quelle

Rechtliches:
Die Modalitäten für den Ausschluss aus dem Presbyteramt regelt die Kirchenordnung. Hier heißt es: „Das Presbyteramt erlischt vor Ablauf der Amtszeit, wenn die Voraussetzungen für die Übertragung des Presbyteramtes nicht mehr gegeben sind. Dies wird … durch Beschluss des Presbyteriums festgestellt. Dagegen kann binnen zwei Wochen Beschwerde bei dem Kreissynodalvorstand eingelegt werden. Dieser entscheidet endgültig.
Der Kreissynodalvorstand kann einer Presbyterin oder einem Presbyter wegen Pflichtwidrigkeit eine Mahnung oder einen Verweis erteilen; bei grober Pflichtwidrigkeit kann er die Entlassung beschließen. Er hat zuvor das Presbyterium und das betroffene Mitglied zu hören. Gegen den Beschluss, der mit Angabe der Gründe dem betroffenen Mitglied und dem Presbyterium zugestellt werden muss, ist innerhalb eines Monats nach der Zustellung die Klage bei dem Verwaltungsgericht zulässig.

Kommentar
Pro NRW/Köln wird vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingeschätzt.

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Natürlich steht Frau Demann das Recht zu in einer Partei ihrer Wahl Funktionen zu übernehmen. Dabei sollte aber auf Kompatibilität zu anderen Organisationen wie Kirchen, Vereine etc. geachtet werden. Auch mit dem Arbeitgeber kann es Schwierigkeiten geben. Als Mitglied oder gar Funktionär muss mit schmerzlichen Einschränkungen in einigen Bereichen des öffentlichen und privaten Lebens gerechnet werden.

So wurden einem Pro NRW Mitglied vom Jugendamt Velbert die Pflegekinder entzogen (wir berichteten).

Der Pro NRW-Funktionär Christoph Heger hat schon 2008 nach erheblichem öffentlichen Druck den Vorsitz des Kirchbauvereins St. Lucia Immekeppel abgegeben. Auch damals sprach der Propaganda-Posaunensolist Markus Wiener von einer feigen politischen Hexenjagd“.

Das Pro NRW Mitglied und Leverkusener Stadtrat, Rechtsanwalt Paul Jürgen Clouth, hat auch seine Erfahrung mit einem Kölner Karnevalsverein machen müssen. So betonte der Sprecher der „Narren-Gilde“, deren Mitglied Clouth war: Wir distanzieren uns entschieden von seinen Aktivitäten. Bei uns geht es ausschließlich um Brauchtum, extreme politische Positionen sind da völlig fehl am Platz.“ Clouth hat dann das Feld geräumt. Wichtig schien Clouth damals: „… ich wurde nicht rausgeschmissen, sondern habe meine Ämter freiwillig niedergelegt“

Pressestimme 2008
„… bei der landesweiten Pro-Organisation handele es sich nicht um eine „Bürgerbewegung, sondern um gestandene Rechtsextremisten, die im demokratischen Deckmäntelchen auf Stimmenfang gehen“ Quelle

Deswegen: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Markus Beisicht mit seinen Möchtegern-Politikern zur Kommunal- und Europawahl 2014

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Leverkusen: Der Fall Demann – Neue Erkenntnisse

LügenAls Christin im Presbyterium gelogen?
„Der Superintendent des Kirchenkreises Leverkusen, Gert-René Loerken, sagte gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea, dass die Gemeinde schon vor eineinhalb Jahren einen Hinweis bekommen habe, dass Demann Mitglied von Pro NRW sei: „Wir haben damals das Gespräch gesucht. Sie hat die Mitgliedschaft geleugnet und gesagt, dass es sich um eine Namensverwechslung handelt.“ Das habe man akzeptiert: „Wir betreiben keine Gesinnungsschnüffelei“, ist bei idea.de zu lesen.

Wie hält es Frau Demann eigentlich mit dem achten Gebot?

Parteiprogramm nicht tragbar
Es geht uns nicht darum, was Frau Demann denkt. Aber wenn sie nun für die Partei ein Amt übernimmt und zudem bei der nächsten Kommunalwahl kandidieren will, identifiziert sie sich mit den Inhalten der Partei und tritt somit ab jetzt als Parteifunktionärin auf.“ Die Werte, für die Pro NRW stehe, seien nicht vereinbar mit dem christlichen Gebot der Nächstenliebe. Das Parteiprogramm sei islamfeindlich und fremdenfeindlich: „Das können wir als Kirche nicht dulden. Das heißt nicht, dass wir als Kirche keine Kritik am Islam haben. Aber jedem Menschen gebührt erst einmal Achtung.
(Vollständiger Bericht, Hervorhebungen durch Redak.)

Kommentar
Pro NRW wirbt auf ihren Internetseiten um Unterstützungsunterschriften und versichert dabei Vertraulichkeit. „Die Unterschriften werden vertraulich behandelt und müssen von Amtswegen nach der Zulassung zur Wahl auch wieder vernichtet werden. Jeder kann also ohne Probleme unterschreiben und jeder kann auch guten Gewissens Freunde und Familienangehörige um eine Unterschrift bitten!“

Soll wohl heißen: Würden die Unterschriften nicht vertraulich behandelt und später nicht vernichtet werden, müssen Sie ein schlechtes Gewissen haben und werden Probleme bekommen. Jeder könnte dann also wissen, dass Sie Pro NRW unterstützt haben. Aber dies kann ja Gott sei Dank nicht passieren. Keiner wird wissen, dass Sie der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei Ihre Stimme gegeben haben.

Wieso eigentlich haben die Pro NRW/Köln-Sympathisanten und Unterstützer solche Angst vor einem Eingeständnis ihrer politischen Gesinnung? Wieso sagte Frau Demann, wie berichtet, bei der ersten Frage der Gemeinde nach ihrer Parteizugehörigkeit nicht die Wahrheit? Warum die Geheimniskrämerei um Stammtischtermine, Parteiveranstaltungen, Kandidatenlisten, Arbeitgeber etc.?

Die Antwort liegt nahe: Wer sich outet wird meist gesellschaftlich isoliert, Vereine drohen mit Ausschluss, man kann seine Familie und seine Freunde sowie seinen Arbeitsplatz verlieren und hat selbst nach einem Austritt aus der Partei als ehemaliger Funktionär so gut wie keine politischen Optionen offen. Sogar soziale Einrichtungen wie die „Tafel“ trennen sich von Pro-Funktionären, wenn deren Parteizugehörigkeit bekannt wird. Kurzum, man ist Pro NRW/Köln kontaminiert und wird entsprechend behandelt. Aktuelle Beispiele gibt es zur Genüge. Wollen Sie sich kontaminieren?

Wir empfehlen: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Markus Beisicht mit seinen Möchtegern-Politikern zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Leverkusen: Presbyterium schließt Demann aus

Affäre Demann abgeschlossen
Aufgrund  eines anonymen Hinweises an die ev. Kirchengemeinde Leverkusen und unserer Berichterstattung im Vorfeld, wurde die Affäre Maria Demann nun abgeschlossen.

Aus Presbyterium ausgeschlossen
Das Presbyterium der Christuskirche schließt sein Mitglied Maria Demann aus. Dass die stellvertretende Kreisvorsitzende von Pro NRW gehen muss, beschloss das evangelische Kirchengremium einstimmig in einer Krisensitzung, schreibt der KStA.

Ihr B.S. Team

Pro NRW steht im Regen: „Die Freiheit“ unterstützt „Republikaner“

Im Regen stehen„Die Freiheit“ unterstützt „Republikaner“
„Am 14.01.2014 trafen sich Delegationen der Republikaner und Freiheit zu Gesprächen in Düsseldorf. Während des sehr harmonischen Treffens wurden die ersten Bereiche der Zusammenarbeit in NRW erläutert. Sehr schnell kristallisierten sich in vielen Punkten Gemeinsamkeiten heraus. Im weiteren Verlauf des Gespräches wurden u.a. konkrete Vorgehensweisen besprochen, die nunmehr zeitnah umgesetzt werden. So unterstützt DIE FREIHEIT bei den anstehenden Kommunal- und Europawahlen DIE REPUBLIKANER. Weiterhin werden in einigen Städten auch Mitglieder der Freiheit auf den Listen der Republikaner kandidieren und sich damit aktiv in die bevorstehenden Wahlkämpfe einbringen“, ist auf der Facebook-Präsenz des Landesverbandes der Republikaner NRW zu lesen.

Kommentar
Nun steht der Vierfachvorsitzende von Pro NRW, Markus Beisicht vollends im Regen. Keine der „Rechtsparteien“ will augenscheinlich etwas mit der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei und somit Markus Beisicht zu tun haben. Beisicht mit seinen wenigen Anhängern bläst der Wind von vorne ins Gesicht. Aus der erhofften Unterstützung durch die Republikaner bei der Europawahl ist nach dem  Machtverlust von Rolf Schlierer nichts geworden. Die NRW-Rep´s gehen ihren eigenen Weg. Auch bei der Freiheit findet Beisicht, wie zu lesen, keine Unterstützung.

Es sieht düster aus für den Chef der Bürgerbewegten. Die krampfhaften Versuche an die erforderlichen Unterstützungsunterschriften zu kommen können als Beleg für den geringen Zuspruch aus der Bevölkerung gewertet werden. Auch das Gejammer über den angeblichen „… Mordanschlag gegen ihn und seine Familie am 13. März 2013…“, von dem Beisicht und seine Familie erst am nächsten Tag erfahren haben soll, stimuliert die Tränendrüsen nicht mehr. Die Opferrolle soll offenbar vor der Jährung des Geschehens noch einmal die Gemüter aufregen. Welcher Zweck damit verfolgt wird ist dabei nicht schwer zu erraten.

Wir empfehlen: Keine Unterschrift und keine Stimme für Pro NRW und Markus Beisicht zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012. Es gibt ja Alternativen in Deutschland!

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Gelsenkirchen: Fraktion muss Gehalt an Ehemalige nachzahlen

Archivbild: Hauer sprachlos

Archivbild: Hauer sprachlos

Bei Pro NRW hingeschmissen
„Am 13. August 2013 ist Stefanie Wohlfahrt aus der Fraktion Pro NRW im Rat ausgetreten. Da die rechts gesinnten drei Fraktionsmitglieder dann nur noch aus Kevin Hauer und Christian Schaaf bestanden, schmolzen die Verbliebenen zu einer Gruppe. Der Fraktionsstatus, der mit höheren finanziellen Ausstattungen verbunden ist, war dahin. Das Problem: Stefanie Wohlfahrt war als Fraktionsgeschäftsführerin gleichzeitig auch Angestellte. Wer zahlt die noch ausstehenden Gehälter? Der Fall landete vor dem Arbeitsgericht.“

Ex. Pro NRW Funktionärin klagt
„Ehemalige Fraktions-Geschäftsführerin von Pro NRW in Gelsenkirchen hatte vor dem Arbeitsgericht Gelsenkirchen geklagt. Stefanie Wohlfahrt war zuvor aus der Fraktion ausgetreten. Die Kommunalpolitikerin klagte gegen die verbliebene Gruppe nicht nur auf Zahlung ausstehender Gehälter, sie wehrte sich auch gegen eine fristlose Kündigung zum 2. September. Sie bestand auf Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum 31. Oktober 2013. Bei einer 40 Std/Woche bezog Stefanie Wohlfahrt 1476,20 Euro Gehalt. Beim Kammertermin kam ans Licht, dass der Austritt durchaus persönliche Gründe gehabt haben könnte, die den zwischenmenschlichen Bereich betrafen. Es habe Spannungen zwischen ihr und ihrem Ex-Lebensgefährten Kevin Hauer gegeben. Von ihm hatte sie sich im Februar 2013 getrennt,“ berichtet die WAZ. Weiterlesen

Kommentar
Viele gewählte Mandatare haben das sinkende Boot Pro NRW in der laufenden Legislaturperiode verlassen. Ganze Kreisverbände haben sich verabschiedet. Politisch wurde rein gar nichts erreicht, nirgendwo. Die Wählerstimmen 2009 waren verschenkt.

Deshalb nicht vergessen: Keine Unterschrift und keine Stimme für Pro NRW zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Es gibt eine wählbare Alternative für Deutschland (AfD) und NRW bei der Kommunal- und Europawahl. Sie entscheiden!

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Presbyterium-Mitglied unerwünscht -Nachklapper-

Screenshot: Internet - Christuskirche Leverkusen

Screenshot: Internet – Christuskirche Leverkusen

Auf unseren Artikel: „Pro NRW: Kommunalwah-Kandidat aus Leverkusen im Presbyterium unerwünscht“, hat nun auch die Presse unter der Überschrift „Rechte im Presbyterium unerwünscht“ reagiert.

Auszug: „Es ist für uns vollkommen klar, dass jemand aus einer rechtsextremen Partei keine Leitungsposition bei uns haben kann. Daran gibt es keine Zweifel.“ Pro NRW vertrete Positionen, die menschenverachtend und nicht mit dem Glauben zu vereinbaren seien. „Pro NRW versucht sich bürgernah zu zeigen und in Vereinen und Institutionen aktiv zu sein. Da sind wir besonders wachsam“, sagte Loerken. Einen Hinweis auf die mögliche Doppelfunktion hatte Loerken durch einen Brief erhalten. Der Autor wollte aus Angst vor der Neonazi-Szene nicht genannt werden.“

Frau Demann „sieht kein Problem mit ihrem politischen Engagement und ihrem Einsatz in der Kirche“, und auch die Gesinnung von Pro NRW steht ihrer Meinung nach nicht im Gegensatz zu den Lehren der evangelischen Kirche, heißt es.

Kommentar
Da hat Frau Demann sicherlich noch nicht den Verfassungsschutzbericht NRW aus 2012 gelesen und einige Wahrheiten einfach ausgeblendet.

Deshalb nicht vergessen: Keine Unterschrift und keine Stimme für Pro NRW zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012. Alles klar Frau Demann?

Wir bleiben am Ball,
Ihr Ronald Micklich