Aachen – AfD-Ratsherrn Markus Mohr droht der Parteiausschluss wegen Kooperation mit ex. Pro NRW Landesvize Wolfgang Palm

Keine_ZusammenarbeitGrob Parteischädigend?
Nach dem Zusammenschluss mit dem ehemaligen Pro NRW Vize-Landesvorsitzenden Wolfgang Palm zu einer gemeinsamen Ratsgruppe, hat der Landesvorstand der AfD ein Parteiausschlussverfahren gegen den Aachener AfD-Ratsherrn Markus Mohr angestrengt. Bereits im September letzten Jahres hatte Mara Müller, Beisitzerin im AfD Landesvorstand NRW und ehemaliges Pendant von Mohr die Zusammenarbeit mit Mohr wegen seiner völkischen und rassistischen Aussagen sowie der Stimmungsmache gegen Flüchtlinge aufgekündigt. Zustimmung erhält Mohr für seine Aussagen lediglich von Palm, mit dem er seit Januar in einer sogenannten Ratsgruppe mit dem hochtrabenden Namen „Allianz für Aachen“ zusammenarbeitet.

Keine Zusammenarbeit mit Pro NRW
Wie schon berichtet, findet sich in der Unvereinbarkeitsliste der AfD natürlich die rechtsextremistische und verfassungsfeindliche Splitterpartei Pro NRW wieder. In einem Interview mit dem WDR hat der AfD-Landesvorsitzende Marcus Pretzell bereits vor gut drei Wochen das Parteiausschlussverfahren gegen Mohr erwähnt. Pretzell, Lebensgefährte der AfD-Bundesvorsitzenden Frauke Petry, wollte damit belegen, wie ernst es seiner Partei damit sei, sich von Gruppierungen am rechten Rand abzugrenzen.

Markus Mohr hätte klar sein müssen, dass für den Bürger ehemalige Führungskader von rechtsextremen Parteien wie Pro NRW, Der Dritte Weg, die Rechte oder die NPD keine Alternative als Bündnispartner sein können. Das eingeleitete Parteiausschlussverfahren ist nur die logische Konsequenz. Dass sich Markus Beisicht, Anführer der Pro-Restetruppe, bei Prezell und der AfD eine Abfuhr auf sein Gesülze eingehandelt hat, ist ebenso folgerichtig. (Unser Bericht)

Ihr Ronald Micklich

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Ex. Pro NRW-Vize Wolfgang Palm bezieht Stellung zu Beisichts Propaganda-Geschleime

Psychoville_1Hohles Geschwafel
Die nordrhein-westfälische AfD (Alternative für Deutschland) wolle nun „offenbar ihren sinnlosen Abgrenzungskurs gegenüber der Bürgerbewegung Pro NRW aufgeben“, fantasiert der Anführer der Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen Opladen. Dies hätte dazu geführt, dass der ehemalige stellvertretende PRO NRW-Parteivorsitzende Wolfgang Palm nunmehr mit einem AfD-Vertreter eine gemeinsame Ratsgruppe gebildet hat.

Seine Erkenntnis scheint der selbsternannte „honorige“ Rechtsanwalt aus einem Antrag von Markus Mohr und Wolfgang Palm, nun eine neue Ratsgruppe bilden zu wollen, abzuleiten.

Dazu die Piraten: „Der Antrag auf Gründung einer Ratsgruppe durch Herrn Mohr (AfD) und Herrn Palm, der über die Liste Pro NRW in den Stadtrat gewählt wurde, bezeugt, dass einer Zusammenarbeit dieser beiden Personen inhaltlich nichts im Wege steht. Die beiden Ratsherren bescheinigen sich mit diesem Antrag eine grundsätzliche politische Übereinstimmung, die laut Gemeindeordnung NRW(1) für die Gründung einer Ratsgruppe unerlässlich ist“.

Beisicht schleimt weiter
„PRO NRW begrüßt ausdrücklich diesen mutigen Schritt von Wolfgang Palm. Gerade angesichts der islamistischen Herausforderung ist eine Zusammenarbeit aller politikfähigen Patrioten unerlässlich.“

Reaktion von Wolfgang Palm
„Aufgrund einer Berichterstattung der Bürgerbewegung PRO NRW vom 23.11.2015 über meine Person, in Bezug auf die Bildung einer Ratsgruppe im Aachener Stadtparlament, möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Ich distanziere mich in schärfster Form von der Partei pro NRW, ihrer politischen Zielrichtung und öffentlichen Agitation. Meine Person und meine jetzige politische Tätigkeit als Parteiloser werden in eklatant missbräuchlicher Weise instrumentalisiert. Obwohl eine inhaltliche Nähe zu PRO NRW suggeriert wird, besteht eine solche nicht.

Dass eine Abgrenzung zur o.g. Partei immer noch stattfindet und auch weiterhin stattfinden muss, ist unverhandelbar. Ich habe, in Folge eines von mir maßgeblich mitinitiierten Flügelkampfes gegen extrem rechte Unterwanderer und deren Gedankengut, die Partei verlassen. Nach wie vor lehne ich jegliche Zusammenarbeit mit politischen Extremisten ab. Wolfgang Palm“ (Originaltext aus Facebook) (sic!)

Kommentar
Da die „Neuen“ in Beisichts Restetruppe augenscheinlich nicht politikfähig sind, schleimt Beisicht bei seinem ex. Vize herum und macht einen auf „schön Wetter“. Offensichtlich hat der Wunschträumer immer noch nicht begriffen, dass gerade wegen seiner völlig verfehlten Personalstrategie und dem erneuten unappetitlichen Auftreten seiner zum Teil sich psychopathisch darstellenden Hilfstruppen bei der vergangenen Köln-Demo, nun fast alle Türen zugefallen sind.

Die Überschrift “ Es wächst langsam zusammen, was zusammengehört….“ unter der Markus Beisicht seine Propaganda verbreitet hat, trifft natürlich voll umfänglich auf seine neue Truppe zu. Darüber braucht man jetzt wohl nicht mehr zu diskutieren.

Ihr Ronald Micklich