Pro Köln / Deutschland: Sommerfest am Großmarkt in Köln-Raderberg

Vorbereitungen: Bierwagen für Sommerfest wird herbei gebracht

Vorbereitungen: Bierwagen für Sommerfest wird herbei gebracht

Sommerfest geplant
„Am morgigen Samstag findet in Köln-Raderberg ein internes Sommerfest der Bürgerbewegung PRO KÖLN statt. Zu dieser Vereinsfeier wurden nur persönliche Einladungen verschickt, es handelt sich also um eine gesellige Veranstaltung in geschlossener Gesellschaft und nicht um eine öffentliche politische Kundgebung oder Ähnliches“ ist seit Freitag auf der Internetseite von Pro Köln zu lesen.

Antifa mobilisiert
Die Antifa sieht die geplante Veranstaltung in einem ganz anderen Licht. So findet man folgende Behauptungen im Netz (Auszug):

Am kommenden Samstag wollen die RassistInnen von Pro Köln zusammen mit Pro Deutschland Mitgliedern aus ganz NRW und darüber hinaus in der Marktstrasse 42 (am Großmarkt) ein Sommerfest veranstalten.Während ihre Gesinnungsgenossen Tag für Tag Flüchtlingsheime belagern, angreifen und in Brand setzten wollen die NRW-Nazis genau neben mehreren Unterkünften von Flüchtlingen auf der Marktstrasse in einer privaten Partylocation ihr Fest feiern. Betrunkene Randale gegen die Flüchtlinge zu späterer Stunde scheint eingeplant zu sein. Das werden wir auf keinen Fall zulassen. Angriffen und Hetze auf Flüchtlinge treten wir entschieden entgegen. Dafür müssen wir aber selber auf die Straße gehen. Lasst uns diese braune Spukveranstaltung verhindern und ein Zeichen gegen Rassismus setzen“ ist auf deren Facebook-Seite zu lesen.

Woher stammen die Informationen?
Diese sowie eine weitere geplante Veranstaltung in Gelsenkirchen wurde auf der Internetplattform Indymedia bekannt gegeben. In gut informierten Insiderkreisen aus den Pro-Bewegungen wird vermutet, dass die Informationen über die geplanten Veranstaltungen durch Verräter aus Pro NRW-Kreisen stammen könnten, um hier politische Demontage durchzuführen. Kann es möglich sein, dass jetzt gerade Diejenigen, die bei Bekanntgabe von Terminen und Lokalitäten von Pro NRW immer am lautesten aufgeschrien haben, dieselben Methoden, nur noch eine Nuance feiger als andere Info-Blogs, nämlich unerkannt bleibend, auf die Seite von Indymedia lanciert haben?

Christopher von Mengersen scheint die Antwort auf die Frage wer der Verräter ist, schon parat zu haben:

„… Für die Weitergabe der Informationen ist leider ein ehemaliger Mitstreiter verantwortlich zu machen, der langjährig den Kreisverband Bonn als Vorsitzender führte. Nach seinem Parteiausschluss zog er sich aus der Politik komplett zurück und entwickelte einen pathologischen Hass auf alles rechts von seiner ehemaligen Partei CDU. Über einen Mittelsmann hält er anscheinend gute Kontakte zur linken Szene, und diese Kooperation ist in Teilen bewiesen und in anderen Fällen offenkundig.“

„Ich empfehle daher allen Vertretern von freiheitlichen und nationalen Gruppierungen, einen gehörigen Sicherheitsabstand zu Herrn S. aus Bonn zu halten, wenn sie weiterhin ungestört Veranstaltungen durchführen möchten“, ist auf seiner Facebook-Präsenz unter der Überschrift „Vertreter des linksextremen Spektrums sprengen freiheitliche Versammlungen“, zu lesen.

Mit Herrn S. aus Bonn, den aus der Partei Pro NRW ausgeschlossenen langjährigen Vorsitzenden des Kreisverbandes von Pro NRW Bonn, kann Herr M., dass derzeitige Ratsmitglied einer rechtsradikalen Partei in Bonn eigentlich nur Detlev Schwarz meinen, oder? Wie erbärmlich, Herr M., um ihre lächerlichen Formulierungen einmal zu übernehmen.

Kommentar
Machen Sie sich selber ein Bild von den Tatsachen. Wenn es Ihnen zu gefährlich erscheint, selber vor Ort zu sein, nutzen Sie die sozialen Medien oder schauen Sie hier vorbei. Wir werden kritisch über die Veranstaltung berichten.

Ihr Ronald Micklich

Weitere Impressionen folgen:

13:30 Uhr – Es sind ca. 190 Demonstranten vor Ort. Die Marktstraße ist zu Zeit gesperrt, die Autofahrer sind sauer.

Sommerfest_1

Erste Teilnehmer am Sommersfest sind eingetroffen.

Sommerfest_3

 

13:50 Uhr – Jetzt ca. 300 Demonstranten vor Ort. Auch ein Stadtrat (Claus Ludwig, Die Linke) hat sich eingefunden.

14:05 Uhr – Volker Beck ist eingetroffen

Wir beenden jetzt die Berichterstattung, da sich nichts berichtenswertes mehr ereignet.. Vielen Dank an unseren Fotografen vor Ort. Das Sommerfest scheint einen fröhlichen Verlauf zu nehmen. Es ist Karnevalsmusik zu hören. Zusammenstöße mit Asylbewerbern oder anderen Flüchtlingen hat es nicht gegeben. Es blieb alles friedlich.

Ihr Ronald Micklich

Advertisements

Mitgliederfluktuation / Austritte bei Pro Köln – Zulauf bei den Republikanern

Pro-Köln-REPProminenter Austritt
Der von Pro Köln im Januar 2014 als Radsportlegende bejubelte Neuzugang Jochen Tiffe: „Der ehemalige Radsportprofi und Anti-Dopingaktivist der ersten Stunde, Jochen Tiffe, wird für die Bürgerbewegung PRO KÖLN zur Wahl der Bezirksvertretung Nippes als Kandidat antreten“, ist nach nur 18 Monaten Mitgliedschaft schwer enttäuscht ausgetreten. Tiffe hatte bei den Kommunalwahlen am 25.05.2014 in seinem Wahlbezirk Niehl/Longerich das drittbeste Ergebnis hinter SPD und CDU mit 13.16% der Stimmen erhalten.

Zulauf bei den Republikanern
„In der letzten Woche haben wir 16 neue Mitgliedsanträge aus Köln bekommen, 12 davon geben an, vorher bei PRO Köln gewesen zu sein“, ist aus zuverlässiger Quelle zu erfahren. Die Republikaner stellen erstmals wieder mit Kevin Krieger einen OB-Kandidaten zur Wahl. Krieger konnte erst in einer zweiten Mitgliederversammlung nominiert werden, da die erste Wahl, in der das ehemalige Pro Köln Mitglied Jürgen Spelthahn einstimmig gewählt wurde, wegen eines umstrittenen Formfehlers annulliert wurde. An der erneuten Wahl hat Jürgen Spelthahn dann nicht mehr teilgenommen. Interne Querelen und Unstimmigkeiten sollen Jürgen Spelthahn veranlasst haben, die Partei nach kurzer Zugehörigkeit wieder zu verlassen.

Kommentar
Pro NRW laufen die Funktionäre und Mitglieder scharenweise davon – hin zu Pro Deutschland (PD) und Manfred Rouhs. In Köln gibt es keinen Kreisverband (KV) von PD. In Beisichts, mit heißer Nadel gestricktem Pro NRW KV-Köln, will wohl niemand Mitglied werden. Nicht nur weil der Verfassungsschutz die Restetruppe des egomanischen Anführers (Markus Beisicht) als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnet, sonder auch wegen seiner indiskutablen politischen Entscheidungen in der jetzt niedergehenden Minipartei, wird Markus Beisicht n Köln kein Land gewinnen.

So suchen sich die bei Pro Köln / NRW ausgetretenen „Rechtspopulisten“ eine neue Heimat, und finden diese augenscheinlich bei den Republikanern.

Ihr Ronald Micklich

Schlammschlacht bei den Pro´lern (NRW / Köln / Deutschland) – Beisicht in Panik?

Markus Beisicht

Wiener: vor lauter Geifern etwas gedanklich verwirrt? Passt das auch hier?Archivfoto: Köln Moschee Demo – Beisicht am Geifern

Schlammschlacht geht weiter
Mit seinem Artikel „Vorsicht Spalter“ eröffnet der Anführer der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Mikro-Partei Pro NRW, der Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, ein weiteres Kapitel in der Schlammschlacht gegen seine offensichtlich neuen Erzfeinde Manfred Rouhs, Vorsitzender Pro Deutschland und Markus Wiener, stellvertretender Vorsitzender Pro Köln und designierter Landeschef von Pro Deutschland, Landesverband NRW.

Saß man noch vor kürzerer, oder im Falle Rouhs in der jüngeren Vergangenheit beim Bier zusammen um politische Ziele zu besprechen, ist von der alten Kameradschaft nicht mehr viel zu spüren. Jetzt wo es um das politische Überleben geht, werden harte Bandagen von Beisicht angelegt. In seiner augenscheinlichen Verzweiflung ob der stetig schrumpfenden Mitgliederzahlen, und der Erkenntnis bei seinen Demos nur noch über eine erbärmliche, rechtsextremistische Mischpoke aus „Die Rechte“, „NPD“, “ freie Kameraden“ und „Hooligans aller Couleur“ zu verfügen, werden alte Freunde mit Dreck beworfen um diese zu diskreditieren.

So teilt Beisicht gegen seinen ehemaligen Generalsekretär Markus Wiener aus:

„Ausgerechnet der wegen Sitzungsgeldbetruges zur Verbesserung der eigenen Haushaltskasse vom Kölner Landgericht erstinstanzlich verurteilte Kölner Ratsherr Markus Wiener soll … im Auftrage des langjährigen ehemaligen NPD-Funktionärs Manfred Rouhs, die PRO-Bewegung in NRW spalten und einen Landesverband für dessen Kleinstpartei gründen.“

Auch Manfred Rouhs bekommt sein Fett weg. In einer Aufzählung „erklärt“ der Anführer mal wieder seinen Jüngern die Erfolglosigkeit seines Kontrahenten bei den vergangenen Wahlen, die im Absatz mit dem Satz endet:

„Der Abiturient ohne Studienabschluss Rouhs lebt seit Jahrzehnten hauptsächlich von seinen politischen Aktivitäten und insbesondere von den fleißig akquirierten Spendengeldern. Dieses Metier beherrscht er wie kaum ein anderer!“

Dazu dann noch die passende Aussage: „Er (Rouhs, Redak.) verließ jedoch Pro Köln und PRO NRW vor einigen Jahren sehr unschön unter Mitnahme von Mitglieder- und insbesondere Spenderlisten Richtung Berlin.“

Reaktion aus Köln folgte sofort
Markus Wiener kommentierte Beisichts Artikel „völlig unaufgeregt“ auf seiner Facebook-Seite. Auszüge:

„Was denn nun, Herr Beisicht: … Wohl vor lauter Geifern etwas gedanklich verwirrt? … Die Panik des ewigen Selbstdarstellers und Möchtegern-Diktators aus Leverkusen vor einer effektiven Sammlung der PRO-Bewegung auf einer partnerschaftlichen Ebene muss enorm sein!“

Kommentar
Aus seinem dezimierten Vorstand stehen offensichtlich nur noch sein Adlatus Tony Xaver Fiedler und der finanziell gut betuchte Großspender Christopher von Mengersen bedingungslos an seiner Seite, ehemalige Vorstandsmitglieder unterstellen hier Handlungsunfähigkeit.

Wie im interessierten Kreise unserer Leserschaft bekannt sein dürfte, hat Markus Beisicht ein offensichtliches Problem mit der Bergischen-Stimme. Seine undifferenzierte Hetze gegen einen politischen Info-Blog ist einfach nur lächerlich. Die Bergische Stimme handelt nicht „im Auftrag von wem auch immer“ (eine von Beisichts Lieblingsfloskeln), sondern ist nur bestrebt über seine diktatorisch geführte, immer weiter in die Rechtsextremität abrutschende Partei aufzuklären.

Viele Informanten (Interne sowie Externe) tragen zum Erfolg des Info-Blogs bei. So konnten wir in den letzten Jahren so manche Information veröffentlichen, die selbst Pro NRW Mitglieder sonst nicht erfahren hätten.

Jetzt behauptet der „noch Chef“ der Kleinstpartei:

„Nicht umsonst erhalten Rouhs, Wiener, Schwarz & Co. seit geraumer Zeit heftigen Beifall für ihr Wirken ausgerechnet von der sogenannten Bergischen Stimme des notorischen PRO-NRW-Stalkers Ronald Micklich aus Leichlingen. Es findet offenbar zusammen, was zusammen gehört!“

Natürlich hat die Bergische-Stimme auch Informationen von Pro NRW Funktionären erhalten, dies bedeutet aber keineswegs einen Schulterschluss mit oben genannten Rouhs, Wiener, Schwarz & Co. Es besteht zur Zeit kein Anlass über Aktionen oder Vorgänge von Beisichts neuer Konkurrenz zu berichten, sehr wohl aber über die grenzwertigen Aktivitäten in und um Bonn mit seinen dortigen Akteuren. Auch hier wird es noch einiges geben.

Markus Beisicht betrachtet unsere Informationen als alt, größtenteils falsch, unvollständig und überholt. So hat der selbsternannte „honorige Rechtsanwalt“ auch schon vorsorglich juristische Folgen angekündigt, sollte er ein Haar in unserer Berichterstattung finden.

Wenn dem denn so ist, verstehe ich die Aufregung des immer unbedeutender werdenden Anführers der Bürgerbewegten überhaupt nicht, es sei denn, er ist voller Panik ob eines möglichen, baldigen Abgangs.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland expandiert – jetzt wird´s eng für Beisicht

Bergische Stimme Kurz notiertMit einer hochkarätigen Verstärkung peilt die Bürgerbewegung pro Deutschland nun in Kürze die Gründung eines eigenen Landesverbandes im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen an. Der 39jährige Politikwissenschaftler Markus Wiener wurde vom Bundesvorstand einstimmig zum Landesbeauftragten für NRW bestellt. Weiterlesen

Ihr B.S.Team

Pro NRW: Roeselers Hagen-Demo – Intellektuelle Ausdünnung der Teilnehmer unübersehbar

Alte Kameraden/innen
Seit der Gründung von Pro NRW am 6. Februar 2007, standen hinter der Bezeichnung „Bürgerbewegung“, die im Parteinamen implementiert ist, illustre Menschen wie zum Beispiel Dr. Christoph Heger, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Max und Gerald Branghofer, Thorsten Lange, Andreas Molau, Maria Demann, Markus Wiener, Thorsten Lind, Detlev Schwarz, Karel Schiele, Udo Schäfer, Gereon Breuer, Bernd Schöppe mit seinen Brüdern, Wolfgang Palm, Wolfgang Schulz, Dr. Otto Ernst, Gabriele Mathieu und viele Andere mehr.

Gemeinsamkeiten
Die oben genannten Personen sind kein Mitglied mehr in der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, unter ihrem Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen.

Bei ihren Demonstrationen gegen eine angebliche „Überfremdung“, gegen den Bau neuer Moscheen, gegen Asylanten usw. assoziierte zumindest das Äußere Auftreten der Probanden, den Begriff „Bürger“. Mit „Schlips und Kragen“ versehen und in ansprechender Kleidung steckend, waren die Funktionäre, Mandatsträger und Mitglieder auf den ersten Blick nicht als „Rechtsextremisten“ zu erkennen. Auch die Wortwahl bei den Sprachbeiträgen entsprach durchaus einem gebildetem Standard und driftete nur Temporär in die Gossen- oder auch Fäkalsprache ab.

Beisichts neue Hoffnungsträger
Augenscheinlich ist es für den Alleinherrscher Beisicht schwierig geworden, neue Mitglieder zu akquirieren. Als Beispiel für den intellektuellen Abwärtstrend bei der Auswahl der Funktionäre und dem damit verbundenen Niedergang der Partei, sei hier nur die Neubesetzung des Düsseldorfer Kreisvorstandes genannt (wir berichteten).

Bei der letzten Demo in Hagen, von Pro NRW-Parteivize Dominik Roeseler organisiert, wir deutlich, mit wem Beisicht jetzt seine Demos durchführt. Von den angeblich über 100 Teilnehmern war gerade einmal eine Handvoll Pro´ler auszumachen. Standard waren Roeseler selbst, der Landesschriftführer v. Mengersen, und Beisichts Adlatus, „Generalsekretär“ Tony Xaver Fiedler. Ins Rampenlicht stellte sich einmal mehr Sabine Twardokus, sachkundige Bürgerin aus Wuppertal und Thorsten Pohl, Ratsherr aus Remscheid.

Betrachten man den Rest der Demonstranten, zu denen unter Anderen eine Abordnung von „Die Rechte“ aus Wuppertal gehörte und auch „der Herner Rechtsradikale und HoGeSa-Organisator Andreas Kraul“, so VICE, gehört hat, sah man fast ausschließlich Hooligans, die durch ihr Aussehen und ihrer Wortwahl klar zu erkennen gaben, wo sie sozial in der Bürgerschaft einzuordnen sind. Hier finden Sie einen Bildbericht, der zu Beisichts neuen Demonstranten keine Fragen offen lässt.

Kommentar
Die neue Generation mit Tony Xaver Fiedler, v. Mengersen und Roeseler sollten den Aufbau von Pro NRW vorantreiben. Noch im Juni 2012 schwadronierte Fiedler: „Zunächst einmal möchte ich kurzfristig die ganzen neuen Mitglieder und Parteifreunde kennenlernen und schauen, wer wo seine Stärken und Schwächen hat. Und zudem will ich schauen, wo organisatorischen Schwerpunkte und Schwachstellen bestehen.“ Dann mal los Tony und Kumpel, bei den neuen Freunden gibt es genug zu analysieren, für eine seriöse Partei werden diese Hooligans wohl eher nicht zu gebrauchen sein, dafür habt ihr mit eurem Obergurru die Partei klassisch gegen die Wand gefahren.

So schreibt VICE in seinem Bildbericht (Auszüge) über Beisichts neue Demonstranten: „Der Großteil davon: sichtlich betrunkene „Hooligans gegen Salafisten“—nicht zu verwechseln mit „echten“, ausgewachsenen Hooligans“ und „Ohne Hooligans bekommt die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ außerdem immer weniger Menschen auf die Straße … Die leicht zu mobilisierenden Hooligans (und ein ganzer Haufen Leute, die sich für Hooligans halten) scheinen da eine gern gesehene Alternative zu den „besorgten Bürgern“ und besser gekleideten Rechtspopulisten zu sein.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Hauers Rückzug als Bonner Ob-Kandidat wie in einer Diktatur zensiert

Screenshot von Hauers Artikel am 26.06.2015, 00:30 Uhr.

Screenshot von Hauers Artikel am 26.06.2015, 00:30 Uhr. Zum Vergrößern bitte ins Bild klicken!

Diktatur im Internet
In der vergangenen Nacht berichteten wir über den gegen 0:00 Uhr eingestellten Artikel von Kevin Gareth Hauer, dessen Text mit folgender Zeile beginnt: „Der Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzende Hauer hat seine Kandidatur als Bonner OB Kandidat zurückgezogen …“

Nur etwa 1 Stunde später wurde der Artikel, augenscheinlich von einem Administrator mit weitgehenden Rechten auf der Gelsenkirchener Seite, aus dem Netz genommen. In den Morgenstunden hat dann der Verfasser, offensichtlich Herr Hauer, den Artikel erneut publiziert. Doch auch hier schlug die Zensur der Diktatur wieder zu. Die Veröffentlichung wurde wieder aus dem Netz genommen.

Propagandareaktion aus Bonn
Unter der Überschrift „Vorbereitungen zur Oberbürgermeisterwahl laufen auf Hochtouren“ und dem einleitenden Kopftext: „Mit großen Schritten kommt die heiße Phase des Wahlkampfes zur Wahl des Bonner Oberbürgermeisters näher“. Auch die Rechtsextremisten und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Bürgerbewegten wollen mit einem eigenen Kandidaten zur Wahl antreten. Den üblichen Propaganda-Salm über 100.000 in Auftrag gegebene Flugblätter und einer ganzen Plakatserien die im Druck sei lacht halb Bonn.

Jetzt müssen die Rechtsextremisten um den Adelsspross Mengersen erst einmal einen neuen Ob-Kandidaten wählen. Vielleicht Hooligan Aktivist Roeseler? Ob Tony Xaver Fiedler und Mengersen das hierzu nötige dritte Mitglied finden, ist fraglich. Soviel zu der „klaren Alternative zu den verbrauchten Altparteien“.

Kommentar
Von demokratischen Grundsätzen weit entfernt, entlarvt sich einmal mehr das diktatorische Vorgehen der Verantwortlichen in der Extremisten-Partei. Da wird ohne mit der Wimper zu zucken eine Erklärung des Partei-Vize aus dem Netz gelöscht. Die Wuppertaler Internetseite von Pro NRW sogar gänzlich aus dem Netz entfernt. Bloß keine gegen den Imperator gerichteten anderen Meinungen im Netz, keine Transparenz, nur Diktat.

Können Sie sich vorstellen wie viel die Meinung eines einfachen Parteimitgliedes oder eines Funktionärs auf Kreis- oder Bezirksebene wert ist? Wenn selbst Spitzenfunktionäre wie Wiener, Schwarz, Palm, Wolter, Schulz, Demann und viele Andere mehr, die von Beisicht beherrschte Partei verlassen, sollten Sie wissen was die Glocke geschlagen hat. Markus Beisicht der egozentrische Dauervorsitzende von Pro NRW hat seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren, und das ist auch gut so.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Auflösungserscheinungen – Zähneklappern bei Pro-Anführer Markus Beisicht

OB-WahlAngst vor dem Zerfall
Dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei steht das Wasser augenscheinlich bis zum Halse.

In einem gestern versendetem Anschreiben an seine vermeintlichen Anhänger greint Beisicht:

es gibt Kräfte, die offenbar alles daran setzen, den schon jetzt sehr erfolgreich angelaufenen Oberbürgermeisterwahlkampf von PRO NRW in Essen, Bonn und insbesondere in Leverkusen mit Negativschlagzeilen – in wessen Auftrag auch immer – zu belasten

Im Weiteren beklagt sich Beisicht darüber, dass seiner Meinung nach von frustrierten Ex-Funktionären mit gezielten Desinformationen für Unruhe in seinen verbliebenen Enklaven gesorgt würde. Auch über die Weitergabe parteiinterner Vorgänge zeigt sich Beisicht entsetzt. Zudem behauptet Beisicht, dass dieser Personenkreis dann auch noch dreist gemeinsame Sache mit linksextremen Gegnern von Pro NRW machen würde. Und dies alles nur um der Partei weiteren Schaden zuzufügen und den Parteivorstand in der Öffentlichkeit bloßzustellen.

Schüsse gegen Konkurrenten
Der seit geraumer Zeit stetig größer gewordene Widerstand gegen den Anführer von Pro NRW, den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, hat sich nun explosionsartig mit einer Flucht aus der Partei als Folge einer total verfehlten Personalpolitik und eines unübersehbaren Rechtsrucks, Gehör verschafft.

Besonders skurril findet Beisicht, dass die ausgetretenen Funktionäre, die wenigen verbliebenen Mitglieder und Anhänger des Imperators impertinent auffordern würden, ausgerechnet zu Pro Deutschland zu wechseln.

Seinen Konkurrenten sieht Beisicht jetzt in seinem ehemaligen Freund und Kameraden Manfred Rouhs, dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), der einen regen Zulauf enttäuschter ex. Pro NRW´ler verzeichnen kann (wir berichteten). Beisicht bezeichnet sich auf seiner Internetseite auch nicht mehr als Vorsitzender des Dachverbandes der Pro-Bewegungen. Dort war Manfred Rouhs übrigens Vize. Weitere Mitglieder waren zu keiner Zeit bekannt.

Nun zeigt sich die widerliche Fratze der Propaganda-Maschine. PD bezeichnet Beisicht als „Politsekte“ von Herrn Rouhs. Dann folgt eine Aufzählung von (aus Beisichts Sicht) erfolgten Misserfolgen von PD bei den Wahlen der vergangenen Jahren. Als Vergleich zieht Beisicht gerne die NPD, die er nun wieder als „Narrensaum“ bezeichnet, heran. Danach noch ein kurzes bashing. Rouhs wird „Sucht nach Aufmerksamkeit“ unterstellt und Beisicht folgert – „Der Ex-NPD-Funktionär mit seiner Partei PRO D stellt also beim besten Willen keine seriöse Alternative zu PRO NRW dar.“

Retten was zu retten ist
Zähneklappernd bitte Beisicht seine Jünger sich nicht verunsichern zu lassen. Wo vernünftige Öffentlichkeitsarbeit gemacht würde, könne eine hervorragende Resonanz erzielt werden. So schwafelt Beisicht von einem Bündnis der Altparteien in Leverkusen, der einen angeblich „sich abzeichnenden Pro NRW-Wahlerfolg“ bei den kommenden Oberbürgermeisterwahlen noch in aller letzter Sekunde verhindern soll.

In gewohnter Propaganda-Manier fantasiert Beisicht weiter. So will er in den kommenden Wochen und Monaten nachweisen, dass Pro NRW als selbsternanntes freiheitliches und seriöses Original auch zukünftig in Nordrhein-Westfalen, Wahlerfolge erzielen kann. Dann wird dem Leser dieses Hilferufs noch suggeriert, dass Pro NRW aus diesen kritischen Tagen gestärkt herauskommen würde und Beisicht auch weiterhin auf die Unterstützung seiner verbliebenen unkritischen Resttruppe zählt.

Kommentar
Markus Beisicht ist der chancenlose Oberbürgermeister (OB)-Kandidat von Pro NRW in Leverkusen. Dass Beisicht die politische Lage in Leverkusen kennen sollte ist zu erwarten, da er dem Rat der Stadt Leverkusen angehört. Seine Propaganda zu dieser Kandidatur ist unerträglich. Welcher Wahlerfolg soll verhindert werden?

Tony Xaver Fiedler als Pro NRW OB-Kandidat in Essen. Einfach eine Lachnummer. Der vollkommen politisch unerfahrene Mehrfach-Funktionäre erfüllt wohl in keiner Weise das Anforderungsprofil dieser Aufgabe. Hier gilt auch nur die Propaganda – Dabei sein ist alles.

Kevin Gareth Hauer will OB in Bonn werden… oder doch nicht? Sei es drum, Hauer hat wohl derzeit genug mit seiner Fraktion in Gelsenkirchen zu tun. Auch hier scheinen sich dunkle Wolken am Horizont zu zeigen. Mit der politischen Lage in Bonn hat sich der Gelsenkirchener augenscheinlich nur in einer Schnellunterrichtung vertraut gemacht.

„Bonn ist in den vergangenen Jahren leider nicht lebenswerter geworden, und die meisten Probleme der Bundesstadt sind hausgemacht“, weiß Hauer zu berichten, und „es wird Zeit, dass ein frischer Wind durch das Alte Rathaus weht. Jeder Bürger, der mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre, den Skandalen um das WCCB und anderen Baustellen unzufrieden ist…“, suggeriert Hauer dem verdutzen Leser, dass er mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre in Bonn bestens vertraut wäre. Dies dürfte aber unserer Meinung nach eher nicht der Fall sein.

Au weia. Da sollte sich der nicht nur wegen einer Bilderaffäre stark in die Kritik geratene Gelsenkirchener Pro NRW Partei-Vize wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre die Kandidatur zurückzuziehen, da ja auch noch eventuell eine rechtliche Frage zur Wahl zu klären sein könnte.

Unerträgliche Propaganda und Durchhalte-Parolen
Beisicht fliegt momentan seine von Markus Wiener (ehemaliger Generalsekretär Pro NRW) als eine sich in Richtung „Krawall-fixierte NPD 2.0“ Radikalenpartei um die Ohren. Der Pro Köln Vorsitzende Michael Gabel sprach von „einer Art NPD 2.0“.

Wie bereits vorhergesehen finden sich in Beisichts Information die üblichen Propaganda-Parolen: Wir werden gestärkt …., wir werden Wahlerfolge haben, wir können eine hervorragende Resonanz erzielen, der sich abzeichnende Wahlerfolg und nicht zu vergessen: Pro NRW ist das freiheitliche Original und die NRW-Grundgesetzpartei.

Dies sieht der Verfassungsschutz allerdings völlig anders. Siehe erste Zeile.

Ihr Ronald Micklich