Pro NRW: Roeselers Hagen-Demo – Intellektuelle Ausdünnung der Teilnehmer unübersehbar

Alte Kameraden/innen
Seit der Gründung von Pro NRW am 6. Februar 2007, standen hinter der Bezeichnung „Bürgerbewegung“, die im Parteinamen implementiert ist, illustre Menschen wie zum Beispiel Dr. Christoph Heger, Judith Wolter, Jörg Uckermann, Max und Gerald Branghofer, Thorsten Lange, Andreas Molau, Maria Demann, Markus Wiener, Thorsten Lind, Detlev Schwarz, Karel Schiele, Udo Schäfer, Gereon Breuer, Bernd Schöppe mit seinen Brüdern, Wolfgang Palm, Wolfgang Schulz, Dr. Otto Ernst, Gabriele Mathieu und viele Andere mehr.

Gemeinsamkeiten
Die oben genannten Personen sind kein Mitglied mehr in der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei Pro NRW, unter ihrem Anführer Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen.

Bei ihren Demonstrationen gegen eine angebliche „Überfremdung“, gegen den Bau neuer Moscheen, gegen Asylanten usw. assoziierte zumindest das Äußere Auftreten der Probanden, den Begriff „Bürger“. Mit „Schlips und Kragen“ versehen und in ansprechender Kleidung steckend, waren die Funktionäre, Mandatsträger und Mitglieder auf den ersten Blick nicht als „Rechtsextremisten“ zu erkennen. Auch die Wortwahl bei den Sprachbeiträgen entsprach durchaus einem gebildetem Standard und driftete nur Temporär in die Gossen- oder auch Fäkalsprache ab.

Beisichts neue Hoffnungsträger
Augenscheinlich ist es für den Alleinherrscher Beisicht schwierig geworden, neue Mitglieder zu akquirieren. Als Beispiel für den intellektuellen Abwärtstrend bei der Auswahl der Funktionäre und dem damit verbundenen Niedergang der Partei, sei hier nur die Neubesetzung des Düsseldorfer Kreisvorstandes genannt (wir berichteten).

Bei der letzten Demo in Hagen, von Pro NRW-Parteivize Dominik Roeseler organisiert, wir deutlich, mit wem Beisicht jetzt seine Demos durchführt. Von den angeblich über 100 Teilnehmern war gerade einmal eine Handvoll Pro´ler auszumachen. Standard waren Roeseler selbst, der Landesschriftführer v. Mengersen, und Beisichts Adlatus, „Generalsekretär“ Tony Xaver Fiedler. Ins Rampenlicht stellte sich einmal mehr Sabine Twardokus, sachkundige Bürgerin aus Wuppertal und Thorsten Pohl, Ratsherr aus Remscheid.

Betrachten man den Rest der Demonstranten, zu denen unter Anderen eine Abordnung von „Die Rechte“ aus Wuppertal gehörte und auch „der Herner Rechtsradikale und HoGeSa-Organisator Andreas Kraul“, so VICE, gehört hat, sah man fast ausschließlich Hooligans, die durch ihr Aussehen und ihrer Wortwahl klar zu erkennen gaben, wo sie sozial in der Bürgerschaft einzuordnen sind. Hier finden Sie einen Bildbericht, der zu Beisichts neuen Demonstranten keine Fragen offen lässt.

Kommentar
Die neue Generation mit Tony Xaver Fiedler, v. Mengersen und Roeseler sollten den Aufbau von Pro NRW vorantreiben. Noch im Juni 2012 schwadronierte Fiedler: „Zunächst einmal möchte ich kurzfristig die ganzen neuen Mitglieder und Parteifreunde kennenlernen und schauen, wer wo seine Stärken und Schwächen hat. Und zudem will ich schauen, wo organisatorischen Schwerpunkte und Schwachstellen bestehen.“ Dann mal los Tony und Kumpel, bei den neuen Freunden gibt es genug zu analysieren, für eine seriöse Partei werden diese Hooligans wohl eher nicht zu gebrauchen sein, dafür habt ihr mit eurem Obergurru die Partei klassisch gegen die Wand gefahren.

So schreibt VICE in seinem Bildbericht (Auszüge) über Beisichts neue Demonstranten: „Der Großteil davon: sichtlich betrunkene „Hooligans gegen Salafisten“—nicht zu verwechseln mit „echten“, ausgewachsenen Hooligans“ und „Ohne Hooligans bekommt die selbsternannte „Bürgerbewegung Pro NRW“ außerdem immer weniger Menschen auf die Straße … Die leicht zu mobilisierenden Hooligans (und ein ganzer Haufen Leute, die sich für Hooligans halten) scheinen da eine gern gesehene Alternative zu den „besorgten Bürgern“ und besser gekleideten Rechtspopulisten zu sein.“

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ihr Ronald Micklich

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Migrationsbericht 2012

MigrationsberichtAuszug: Vorwort Migrationsbericht 2012

Deutschland ist ein weltoffenes Land und gewinnt als Zielland von Migranten weiter an Attraktivität. Zuwanderung ist für unser Land von wachsender Bedeutung, insbesondere mit Blick auf die Diskussion um den demographischen Wandel und die Gewinnung von ausländischen Fachkräften. Dies wird auch in den nächsten Jahren so bleiben.

Die Daten zum Migrationsgeschehen im Jahr 2012 verdeutlichen dies. Der aktuelle Migrationsbericht, der im Auftrag der Bundesregierung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erstellt wurde, stellt das Migrationsgeschehen in Deutschland im Jahr 2012 dabei in den Kontext der Zu- und Abwanderung seit Beginn der 1990er Jahre.

Die Daten zeigen: Das Jahr 2012 war im Vergleich zum Vorjahr von einem deutlichen Anstieg der Zuzugszahlen bei nahezu gleichbleibender Zahl der Fortzüge gekennzeichnet. Dadurch ergab sich ein Wanderungsüberschuss von 369.000 Personen, der höchste seit dem Jahr 1995. Mit der wachsenden Zuwanderung ergeben sich auch steigende Anforderungen an eine gelingende Integration. Wenn Deutschland langfristig als Lebensstandort für Menschen aus anderen Ländern attraktiv werden und bleiben soll, muss es uns noch stärker gelingen, eine Willkommens- und Anerkennungskultur zu etablieren, die signalisiert: Deutschland braucht Vielfalt.

Hier finden Sie den Migrationsbericht 2012. Prüfen Sie die Hetze von Pro NRW / Köln. Sie werden Erstaunliches feststellen!

Wir empfehlen: Keine Unterschrift und keine Stimme für Pro NRW und Markus Beisicht zur Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht  NRW 2012. Es gibt ja Alternativen in Deutschland!

Ihr B.S. Team

Pro NRW: Wiener Akademikerball 2014 – Da simmer dabei!

Hofburg Wien

Hofburg Wien

Wiener Akademikerball
Am Freitag dem 24. Januar 2014 findet zum zweiten Mal der Wiener Akademikerball statt. Der Wiener Akademikerball Ballausschuss – Verein für Wissenschaft, Forschung, Kultur und Menschenrechte mit Sitz in Wien, „lädt zu einer rauschenden Ballnacht in die imperialen Prunksäle der Wiener Hofburg“ ein und bezeichnet die Veranstaltung als einen der großen Wiener Traditionsbälle, der in der Wiener Hofburg als akademischer Höhepunkt der Ballsaison gefeiert werden soll.

Veranstalterbekenntnis
Aus fester Überzeugung und innerstem Selbstverständnis bekennen sich die Veranstalter zu Demokratie und freier Meinungsäußerung und sprechen sich in aller Schärfe und Deutlichkeit gegen extremes Gedankengut und diskriminierende Ideologien und Verhaltensweisen aus.

Teilnehmer aus Deutschland
Auch in diesem Jahr will sich der stellvertretende Landesvorsitzende von Pro NRW, Kevin Gareth Hauer aus Gelsenkirchen in Wien zum Akademikerball einfinden. Dort wird er sich dann den Antidemokraten, die sich mit einer Protestaktion (Demo, Veranstalter No WKR) angekündigt haben, entgegenstellen, so auf einer Pro NRW-Facebookseite zu lesen.

Gegendemo
Bei No WKR, einer linksradikalen Antifa-Gruppierung heißt es: „Ob Leistung, Abendland, Nation, Volk, Familie oder sonst ein Unsinn – spuckt den neuen und alten Rechten am 24. Januar 2014 ins Glas. Die letzte (und beste!) Party feiern wir.“ Der Treffpunkt zur Demonstration ist am Freitag, 24. Januar 2014 um 17 Uhr, Landstraße, Wien Mitte. Die Mobilisierung findet auch in Deutschland statt. Busse fahren u.a. aus Berlin, Bremen, Frankfurt, Göttingen, Köln und Leipzig. Die „Antinationalen“ propagieren: „Die einzige Krisenlösung heißt Kommunismus!“

Kommentar
Die linken Antinationalen werden sicherlich wie im vergangenen Jahr wieder ihren Aggressionen freien Lauf lassen. Die „Spuckerei“ hat ja schon Tradition bei einigen Vollpfosten aus den Reihen der Demonstranten, wenn ihnen die Argumente ausgehen. Kommunismus, ein Relikt aus vergangenen Tagen als einzige Krisenlösung zu bezeichnen ist einfach nur dumm. Die Errungenschaften des Sozialismus erkennt man an der Lebensqualität und der Freiheit der Menschen in Vietnam, Laos, Nordkorea Kuba und China.

Pro NRW-Vertreter in Wien willkommen?
Der Ballausschuss des Wiener Akademikerballs distanziert sich ausdrücklich von extremen Gedankengut und diskriminierenden Ideologien, und bekennt sich dezidiert zur Demokratie.

Im Verfassungsschutzbericht 2012 NRW ist über die als verfassungsfeindlich einzuschätzende Splitterpartei Pro NRW/Köln zu lesen:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‚ missachten Menschenrechte, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‚Pro Köln e.V.‘ und ‚pro NRW‘ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…]

Wieso Kevin Gareth Hauer, als stellvertretender Vorsitzender von Pro NRW, nach diesen Erkenntnissen überhaupt noch eine Karte bekommt ist nicht plausibel. Wie war das noch mit der Aussage des Ballausschusses zu extremen Gedankengut, Demokratie und diskriminierenden Ideologien? Ob Hauer in diesem Jahr in Damenbegleitung erscheint, ist nicht bekannt.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Mönchengladbach: Nachklapper – Schmuddelseite gelöscht

Vuillot Profil deletetBericht zeigt Wirkung
Unser Bericht „Pro NRW Mönchengladbach: Kreisverbandsmitglied mit Bundesdienstflagge und Sexseite im Internet“ zeigt erste Wirkung. Das Profil von Herrn Rene Vuillot´s Schmuddelseite bei VK.com, auf der neben mehreren Bildern von Vuillot auch ein entblößtes Geschlechtsteil präsentiert wurde, ist gelöscht worden. „This profile has been deleted. Information on this profile is unavailable” (Dieses Profil wurde gelöscht. Informationen zu diesem Profil sind nicht verfügbar).

Staatsanwaltschaft informiert
Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach wurde bereits im alten Jahr über den Internetauftritt von Vuillot in Kenntnis gesetzt. Vuillots Seite inklusive pornografischem Inhalt ist beweissicher archiviert. Außerdem: Das Internet vergisst Nichts und nie.

Vuillot Kommunalwahlkandidat?
Rene Vuillot, als Kreiverbandsmitglied von Dominik Roeseler (Landesvize) auf einem Bild vorgestellt, kandidiert möglicherweise bei der Kommunalwahl 2014 in Mönchengladbach. Diese unbestätigte Information sickerte aus gut unterrichteten politischen Kreisen durch. Eine Bestätigung durch die Stadt Mönchengladbach kann erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Kommentar
„Null Toleranz gegenüber Rechtsbrüchen“ propagiert die Splitterpartei Pro NRW. Wir werden die Angelegenheiten im Auge behalten und zeitnah berichten. Die weiße Weste, die Pro NRW als selbsternannte Grundgesetzpartei und Wächter über Recht und Ordnung gerne hätte, könnte hier einen weiteren hässlichen Fleck bekommen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Von maßloser Selbstüberschätzung, Monotonie und Mitgliederverlusten

Mehr sein als scheinen, viel leisten wenig hervortreten

Mehr sein als scheinen, viel leisten wenig hervortreten

Maßlose Selbstüberschätzung
Pro NRW/Köln soll angeblich 2013 im Fadenkreuz der Medien gestanden haben, so jedenfalls der Gesprächspartner im Interview mit dem PRO-NRW-Vorsitzenden Rechtsanwalt Markus Beisicht zum Jahreswechsel. Wie jedem Interessierten bekannt sein dürfte, ist die Splitterpartei mehr oder weniger nur regional, und dann auch ausschließlich mit „Negativ-Schlagzeilen“ in den Medien vertreten gewesen. Die Berichterstattung beschränkte sich vorwiegend auf die von Pro NRW angezettelten Demonstrationen. Juristische Entscheidungen zu Ungunsten von Pro-Funktionären rundeten das Bild nur ab. Politische Erfolge können nun wirklich nicht vorgezeigt werden. Dies bezeichnet der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht dann als „völlig undifferenzierte mediale Treibjagd.“

In welchen Medien Pro NRW/Köln im Fadenkreuz der Berichterstattung gestanden haben soll, weiß offensichtlich nur der Interviewer und Herr Beisicht selbst.

Monotoner Leierkasten
Die andauernden Beteuerungen, „wir sind eine zutiefst demokratische, betont bürgerliche und absolut seriöse Oppositionsgruppierung, die jeder Art von Radikalismus eine Absage erteilt“, bezeichnen Spötter schon als „tibetanische Beisichtmühle“.

Ob die in letzter Zeit nominierten ex. NPD´ler einer zutiefst demokratischen und seriösen Partei gerecht werden, scheint fraglich. Den aktuellen Verfassungsschutzbericht, in dem Pro NRW/Köln als verfassungsfeindlich bezeichnet wird scheint Beisicht einfach auszublenden. Auch hier finden sich einige Sätze zu Beisicht´s Beteuerungsgefasel. Dies ist dann nach seiner Meinung ein „Zerrbild von PRO NRW, dass mit der Wirklichkeit rein gar nichts zu tun haben soll“.

Mitgliederschwund oder Matheschwäche?
Am 07. Februar 2012 propagierte der Generalsekretär der Splitterpartei Markus Wiener auf der Pro-Internetseite. Auszug:

[…] „mit über 2100 Mitgliedern, dutzenden kommunalen Mandatsträgern und Strukturen im ganzen Bundesland“[…],

und am 30.12.2013, also knapp 2 Jahre später gibt Markus Beisicht als Superlativ:

[…] „Unsere mehr als 2.000 Mitglieder in ganz Nordrhein-Westfalen sind hoch motiviert…“[…] an.

Was denn nun Herr Beisicht? Stetiger Mitgliederzuwachs, gerade im Ruhrgebiet, oder Realverlust an Mitgliedern? Oder die bittere Wahrheit als immensen Erfolg den kritiklosen Mitgliedern untergejubelt? Aktuelle Zahlen, über die wir selbstverständlich berichten werden, sind voraussichtlich im Frühjahr 2014, wahrscheinlich noch vor der Kommunalwahl, in Form des Rechenschaftsberichtes greifbar. (Lesen Sie auch hier und  hier)

Kommentar
Der Aufklärungsjournalismus über Pro NRW/Köln trägt Früchte. Im Verlauf des Jahres 2013 konnten wieder viele unangenehme Wahrheiten über Mandatsträger, Funktionäre, Mitglieder und Sympathisanten der Kleinpartei der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Auch 2014 werden wir nicht nachlassen und Fakten, Hintergründe und für die Allgemeinheit interessante Informationen publizieren.

Unser Dank gilt an dieser Stelle all Denjenigen, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben.

In diesem Sinne wünscht das Team der Bergischen Stimme allen Freunden einen fröhlichen Jahreswechsel sowie Gesundheit und Erfolg in 2014.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Mönchengladbach: Kreisverbandsmitglied mit Bundesdienstflagge und Sexseite im Internet

Null ToleranzMissbräuchliche Nutzung
Die „Offizielle Facebook-Seite (FB-Seite) des Kreisverbandes Mönchengladbach der Bürgerbewegung PRO NRW“ zeigt in ihrem Bilder-Bereich mehrere Fotos, auf denen die Bundesdienstflagge missbräuchlich zur Schau gestellt wird (§ 124 OWiG). Auch im Videopropagandakanal von Pro NRW (videopronrw) ist zu sehen, wie ein Demo-Teilnehmer in Essen-Frintrop verbotener Weise diese Flagge (Videoanfang) benutzt. Auch der augenscheinlich Verantwortliche dieser Seite, Dominik Roeseler, verwendet auf seiner privaten FB-Seite unerlaubter Weise die Bundesdienstflagge.

Gesucht und gefunden
Ein redlicher Bürger wurde bei den Ermittlungen zum „Fahnenschwenker“ fündig. Der Pro NRW-Multifunktionär, der  bombastisch als „stellv. Parteivorsitzende, Bezirksvorsitzender Niederrhein und Kreisvorsitzende Mönchengladbach (Mglb.) der Bürgerbewegung PRO NRW, Dominik H. Roeseler“ auf der Mglb.-Facebook-Seite vorgestellt wird, stellt seinerseits auf einem Foto seinen Kreisverband vor und leistet hierbei unfreiwillig wertvolle Unterstützung. Im „Gruppenfoto“ rechts stehend, mit der Hand Roeselers auf der Schulter, findet sich der Gesuchte. Im Internet nennt er sich auf den verschiedensten Seiten Rene Vuillot.

Widerliche Internetseite
Außer einer ladungsfähigen Adresse, fand sich auch eine widerliche Sexseite, auf der Herr Vuillot im Zusammenhang mit seinem Konterfei noch einige andere abstoßende Bilder präsentiert. Auch ein 15 jähriges Mädchen ist unter der Rubrik (bemerkenswerte Seiten) zu finden. Als Hobbys benennt Vuillot Fußball, Partys und Sex. Sinniger Weise gibt er als Kontaktadresse lilafick@…de an.  Die Bergische Stimme klassifiziert diese Seite als rechtlich bedenklich und nicht jugendfrei (vk.com/id210393507) und distanziert sich ausdrücklich von dieser Seite und ihren Inhalten.

Anzeigen erstattet
Diese Erkenntnisse wurden den Behörden zur Anzeige/Kenntnis gebracht, Auszüge:

[…] „hiermit stelle ich eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gegen; Rene Vuillot, sowie gegen den verantwortlichen Pro NRW Redakteur, der das Video bei Youtube am 07.10.2013 ins Netz setzte. „Herr Vuillot nutzte missbräuchlich die Bundesdienstfahne, deren Nutzung ausschließlich den Bundesbehörden zusteht, bei einer Veranstaltung von PRO NRW am 07.10.2013. Die Ordnungswidrigkeit ist noch nicht verjährt.“ […]

[…] „Rene Vuillot… betreibt eine Internet-Seite  (Bezeichnung geändert durch Redaktion), auf der er auch – vermutlich sein Glied – öffentlich zur Schau stellt. Schaut man sich die Internetseite genau an, stellt man fest, das dort auch Kinder wie Veronika Piculina, 15 Jahre verlinkt sind. Um eine Jugendgefährdung durch pornografische frei zugängliche Abbildungen sowie einen evtl. Kindesmissbrauch präventiv vorzubeugen, …“ […]

[…] „der Kreisvorsitzender Dominik H. Roeseler, Mönchengladbach, Bezirksvorsitzender Niederrhein und stellvertretender Parteivorsitzender der Bürgerbewegung PRO NRW veröffentlich hier ein Gruppenfoto mit Bundesdienstfahne. Ich erstatte daher eine Anzeige gemäss §124 OwiG. Ladungsfähige Anschrift; …“ […]

„Sozial und Rechtschaffend“
nennen sich die Bürgerbewegten gerne auf ihren Internetseiten. Auch der Vierfachvorsitzende Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht tönte einst laut in einem Flugblatt:

„Null Toleranz gegenüber allen Rechtsbrüchen – Pro NRW fordert als Rechtsstaatspartei die Einhaltung von Recht und Gesetz sowie eine strengere Bestrafung von begangenen Unrecht.“

Dies sollte auch für Pro NRW gelten! Die Wirklichkeit sieht hier einmal mehr ganz anders aus. Die selbsternannte Pro NRW-Grundgesetzpartei, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet wird, als Wächter über Recht, Ordnung und Moral wirkt ob solcher neuen Erkenntnisse nur noch unglaubwürdig und lächerlich. Ob der von Roeseler als Kreisverbandsmitglied vorgestellte Vuilott in Mönchengladbach für Pro NRW in der Kommunalwahl 2014 als Kandidat benannt ist, ist noch nicht bekannt, aber nicht sehr unwahrscheinlich.

Würden Sie einer Partei mit solchen Vertretern Ihre Stimme geben? Wir bleiben am Ball und werden zeitnah berichten.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Wuppertal: Erneute Strafanzeigen – Donnergrollen in der Unterschriftenaffäre

Strafanzeige1Erneute Strafanzeigen
Wie der Redaktion der Bergischen Stimme aus zuverlässigen Quellen bekannt wurde, ist von getäuschten Bürgern erneut Strafanzeige wegen Wählertäuschung und allen anderen in Betracht kommenden Delikten erstattet worden.

REP vs. Pro NRW
Auch die Partei die Republikaner (REP)  soll vertrauenswürdigen Berichten zufolge Anzeige gegen Pro NRW erstattet haben. Als Grund hierfür wird Wählertäuschung und die Erschleichung von Unterstützungsunterschriften unter Missbrauch des Namens der Republikaner genannt.

Bürgeranzeigen
Unter dem Aktenzeichen 503000-XXXXXX-13/7 liegen dem Kriminalkommissariat 35 im Wuppertaler Polizeipräsidium Anzeigen wegen Wählertäuschung (Par. 108a StGB) von getäuschten Wuppertaler Bürgern vor.

§ 108a Wählertäuschung

(1) Wer durch Täuschung bewirkt, dass jemand bei der Stimmabgabe über den Inhalt seiner Erklärung irrt oder gegen seinen Willen nicht oder ungültig wählt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Auszüge aus den Anzeigen:

Hiermit stelle ich Strafantrag wegen Wählertäuschung und aller weiteren in Betracht kommenden Delikte.

[…] „… erschien eine junge Dame mit einem kleinen Kind Bei mir und teilte mit, sie käme von den Republikanern und wäre … mit der Einholung von Unterstützungsunterschriften beauftragt.
Vor diesem Hintergrund gab ich meine Daten an und leistete die gewünschten Unterschriften.

Einige Tage später erhielt ich aber die Mitteilung, dass es sich nicht um ein Mitglied der Republikaner gehandelt hat und diese Person auch nicht von … beauftragt wurde Unterschriften zu sammeln. Vielmehr gehörte die Dame der Partei „Pro NRW“ an.

Gegenüber dem Wahlamt habe ich deshalb die Unterstützungsunterschriften widerrufen, denn ich fühle mich getäuscht. Hätte die Sammlerin wahrheitsgemäß vorgetragen, dass sie von der Partei PRO NRW kommt und für diese Unterschriften für die Wahlzulassung sammelt, so hätte ich sicherlich keine Unterstützungsunterschrift geleistet.“ […]  (Hervorhebung durch Redak.)

Kommentar
Bereits am 30.11.2013 berichteten wir über die merkwürdige Vorgehensweise bei der Beschaffung der notwendigen Unterstützungsunterschriften für die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestufte Splitterpartei in Wuppertal.

„Vertreter einer rechtsradikalen Partei hätten bei den Bewohnern angeschellt und sich zuerst als Stadt Wuppertal an der Haustüre vorgestellt“, bestätigt damals eine Mitarbeiterin der Stadt Wuppertal. Auch hier ermittelt die Wuppertaler Polizei für den Staatsschutz. Dazu soll ein Strafverfahren eingeleitet worden sein, dass der Staatsanwaltschaft zur rechtlichen Prüfung vorgelegt worden sei, hieß es am 30.11.2013.

Die Frage nach der namentlich nicht erwähnten Unterschriften-Sammlerin mit kleinem Kind erübrigt sich vorerst. Aussagen der Betroffenen sind hier recht eindeutig, Insider wissen eh wer diese Person sein könnte/ist.

Doch nicht nur in Wuppertal sondern auch in Bochum sorgt Pro NRW in gleicher Sache für Negativ-Presse:

„In Bochum soll sich ein Werber der Bewegung “Pro NRW” als Mitarbeiter des städtischen Wahlamtes ausgegeben haben, um Unterstützungsunterschriften zur Teilnahme an der Kommunalwahl zu sammeln. Dabei sei versichert worden, dass mit der Unterschrift keinesfalls eine rechtsradikale Gruppe unterstützt werde.“ (unser Bericht)

Nebenbei bemerkt
Wer will schon eine Partei wählen, die extrem rechtslastige ehemalige NPD´ler und DVU´ler sowie deren Sympathisanten im Vorstand und führenden Funktionärspositionen präsentiert? Ein mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommener und vorbestrafter stellvertretender Landesvorsitzender (Jörg Uckermann) als Hauptsprecher im Kölner Stadtrat und ein Landessozialbeauftragter der Andersdenkende als „antidemokraten und linksfaschisten“ bezeichnet die „man ausrotten oder kastrieren“ solle und der auf der offiziellen Pro NRW-Facebookseite unzensiert zum Thema Muslime behauptet:

Zitate: typisch für einen moslem, die ähneln einem fehlgeschlagenen aufzuchtsversuch von nachgeburten, alle moslems“ oder „gibt es moslems die überhaupt ein mü von intilegenz besitzen“ (sic!),  sollen hier nur als ein Beispiel dienen.

Die „intilegenz“ von Herrn Franz-Herbert Schneider, der immerhin Kreisvorsitzender von Pro NRW in Siegen-Wittgenstein und Landessozialbeauftragter der Partei sein soll, erkennen Sie sicher an seiner eigenartigen Rechtschreibung und den parteischädigenden Verbalattacken. Ist Pro NRW mit Schneiders Ausführungen konform, da keine Korrektur stattfindet? Ob nach einem Landessozialbeauftragten mit  einem etwas höheren Intelligenzquotienten gesucht wird ist unbekannt. Augenscheinlich scheint die Personaldecke hier recht dünn zu sein oder fühlt man sich mit Schneider bestens vertreten?

Ihr Ronald Micklich