Blitzmeldung: Gerichtstermin gegen Melanie Dittmer verschoben

BlitzmeldungDer für Dienstag vorgesehene Strafprozess beim Amtsgericht Düsseldorf gegen Melanie Dittmer, der Chefin des islamfeindlichen Dügida-Bündnisses, wurde auf Ende April verschoben. Der für den 1. März geplante Gerichtstermin ist damit aufgehoben.

Wie am Montag bekannt wurde, will das Amtsgericht aber nicht nur darüber verhandeln, sondern auch noch über eine zweite, umfangreichere Anklage gegen die 37-Jährige. Dafür ist jetzt der 28.April als Prozesstag reserviert. Quelle: Mehr lesen

Ihr B.S. Team

Pro NRW: Markus Beisicht macht augenscheinlich Akquise bei ex. Pro NRW-Funktionären

Youtube Screenshot: Bitte ins Bild klicken

Youtube Screenshot: Bitte ins Bild klicken

Bitte kommt zurück,
scheint die flehentliche Bitte des abgestürzten Imperators, Markus Beisicht von der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, an einige seiner ehemaligen Funktionäre zu sein.

So wird aus gut unterrichteten und gleichlautend aus verschiedenen Quellen berichtet, Markus Beisicht selbst, aber auch seine kommissarische Geschäftsführerin, Katja Karakus – Engels, sollen angeblich versucht haben, ehemalige Spitzenfunktionäre und Mandatsträger in NRW und speziell aus dem Raum Köln, Bonn und Leverkusen zu bewegen, zu Pro NRW zurück zu kommen. Dabei sollen auch finanzielle Angebote gemacht worden sein, die monatlich in unterschiedlicher Höhe bei einigen hundert Euro liegen sollen. Wie weiter berichtet wird, führte diese Art der „schleimigen Akquise“, wie sie genannt wurde, bisher leider in den meisten Fällen nicht zum gewünschten Erfolg. Hier sollte Markus Beisicht einmal in sich gehen und verinnerlichen, dass man Freunde nicht kaufen kann!

Kommentar
Noch bläht sich der selbsternannte, vermeintliche „Sieger“ der vergangenen OB-Wahlen Tag für Tag in seinem „Wolkenkuckucksheim“ mehr und mehr auf. Der Knall beim Platzen seines Traumes wird unüberhörbar sein und den Träumer schon bald auf den Boden der Realität zurück holen. So scheinen einige weitere wichtige Mitglieder sehr unzufrieden mit der Personalführung Beisichts zu sein und darüber nachzudenken, ob es sich lohnt den untergebenen Knecht ohne Mitspracherecht in einer Parteidiktatur zu spielen.

Es gibt noch drei große Kreisverbände die Beisicht treu ergeben sind. Essen mit Christine Öllig, Duisburg mit Egon Rohmann als Restetruppe und der Rhein-Erft Kreis mit Jürgen Hintz u. Hans-Joachim Over sowie Pulheim mit Markus Hintz und Wolfgang Skiba.

Warum gerade der Familienbetrieb Hintz im Rhein-Erft Kreis und Pulheim bei den rechtsradikalen Verfassungsfeinden bleibt, ist unerklärlich. Bei den Veranstaltungen Beisichts ist von diesen „Politikern“ nichts zu sehen. Liegt es an den angenehmen monatlichen Zuwendungen aus den Kassen der Gemeinde, und der Angst vor dem Beibringen neuer Unterstützungsunterschriften bei einem Austritt aus der Radikalenpartei, oder hat Beisicht auch hier vorgesprochen? Es läuft doch alles so schön. Aus dem erstmaligen Antritt 2009 gibt es mittlerweile viele Informationen über das Wie und Wer und den Methoden bei den Sammelaktionen, auch mit der Unterstützung eines bekannten Kölners. Hier bleiben wir am Ball und werden über die Funktionäre aus der rechtsextremistischen Partei berichten.

Ihr Ronald Micklich

Melanie Dittmer schmeißt bei Pro NRW hin

FB-Screenshot: Dittmer präsentiert ihren zerissenen Pro NRW-Mitgliedsausweis

FB-Screenshot: Dittmer präsentiert ihren zerissenen Pro NRW-Mitgliedsausweis

Melanie Dittmer hat hingeschmissen
Gestern ist Melanie Dittmer während der Dügida auf ihre Art und Weise bei PRO NRW ausgetreten. Nach nur 9 Monaten Mitgliedschaft, distanziere sie sich ganz deutlich von einem spießbürgerlichem Parlamentarismus der Mitte, bei dem man sich von allem und jedem distanziert der zu weit rechts oder links ist, bekundet das ehemalige Vorstandsmitglied der Bürgerbewegten. Das wäre in ihren Augen volksentzweiend und nicht zielführend. Sie würde sich weder vor einen Karren spannen lassen, noch die Dügida parteilich okkupieren, erklärt Dittmer auf ihrer Facebook-Seite.

„Wir standen immer für eine freie, patriotische Einheitsfront aus allen Lagern. Von Die Rechte, über NPD, bis zu PRO NRW oder AFD ist bei uns jeder willkommen. Wir machen bei der ganzen Spalterei nicht mit. Und wir distanzieren uns auch nicht. Mit der ganzen Distanzeritis erreicht man nichts. Gemeinsam sind wir stark“, betont der Kopf der Dügida.

Kommentar
Offensichtlich hat sich die neugegründete Opposition im Pro NRW Vorstand durchgesetzt. Beisicht hat den Kürzeren gezogen, Melanie Dittmer ist ausgetreten. Von einer nordrheinwestfälischen Grundgesetzpartei ist Beisicht mit seinen Jüngern aber noch immer meilenweit entfernt. Der Verfassungsschutz bezeichnet Pro NRW als rechtsextrem und verfassungsfeindlich und dies lange bevor Melanie Dittmer ihr kurzes Gastspiel bei Pro NRW begann.

Interessant ist die Aussage von Dittmer über die Mitglieder einer „patriotischen Einheitsfront“, zu denen nach ihrer Einschätzung Die Rechte, NPD, AFD und Pro NRW (zumindest bis gestern) gehört/e. Von den Republikanern ist keine Rede, warum wohl?

Ihr Ronald Micklich