Pleiten, Pech und Pannen Quartal 4 2013

ProAktionVorwort
Die Zusammenfassung “Pleiten Pech und Pannen (Peinlichkeiten)” gibt es nun schon seit Januar 2011. Auch für das vierte Quartal 2013 bekommen Sie hier wieder eine Übersicht der Ereignisse, die den Splitterparteien Pro NRW/Köln und Pro Deutschland Presse brachten und zum Nachdenken über diese Parteien anregen sollen.

Es gibt noch einige bemerkenswerte Ereignisse, die Pro NRW/Köln fragwürdig erscheinen lassen und vor der Kommunalwahl 2014 publiziert werden. Der aufmerksame, kritische Leser wird nach Studium der Serie „Pleiten, Pech und Pannen“ sicherlich die richtigen Schlüsse ziehen.

„Keine Stimme für Markus Beisicht und seine Dilettantentruppe. Keine Stimme für die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei Pro NRW/Köln bei der Kommunal- und Europawahl 2014.“

Oktober
5. Oktober Pleite:
Duisburg-Kundgebung  mit 50 angereisten Wander-Dauerdemonstranten 
Blog-Info, Blog-Info1, Blog-Info2

11. Oktober Gerichts-Pleite:
„Letzter Nazi im Rat“ – Klage von Stadtrat Gerald Thörner  (Hamm) abgewiesen  Blog-Info

13. Oktober Pro(st)-Demo:
Moschee-Besuch mit  Freibier-Truppe  
Blog-Info

14. Oktober Pleite:
Pro Köln-Mitgliederversammlung  im Brauhaus „Goldener Pflug“ geplatzt  Blog-Info

15. Oktober Cyber-Panne:
Ex-Funktionär Norbert Back und die schlampige Internet-Administration 
Blog-Info

20. Oktober peinlich:
Ex-NPDler sprechen auf Demo in Hattingen/Witten Blog-Info

21. Oktober Pleite:
Abgänge von Ausschuss-Mitgliedern  
Blog-Info 

24. Oktober Polit-Panne:
Detlev Schwarz 3 Wochen!!! vor seiner Wahl zum Geschäftsführer bereits beim Bundeswahlleiter benannt  Blog-Info

30. Oktober Pro-Pleite:
CDU Witten distanziert sich von Pro NRW Propaganda  Blog-Info

November
3. November peinlich: Selbsternannte  „Interessengemeinschaft Remscheid-Mitte“ verschmelzt mit Pro NRW   Blog-Info

9. November Demo-Posse:
Bundesverfassungsgericht erlaubt  2.  Aufmarsch in Duisburg  Blog-Info

11. November Pleite:
Fiasko bei „Asylgipfel“ von Pro Leverkusen – nach 15 Minuten war Schluss   
Blog-Info

12. November
Pro-Pleite: Sondersitzung von Pro Köln floppt nach 30 Minuten  Blog-Info

12. November Pleite: Mendener Kreisbeauftragter Christian Dahlmann schmeißt hin  Blog-Info, Blog-Info1

16. November pro-peinlich: NPD-ähnliche Werbung, Ziele, Sprüche und die gleichen Demoteilnehmer  Blog-Info

18. November peinlich:
Facebook-Enthüllungen über Pro-Deutschland Generalsekretär Lars Seidensticker  
Blog-Info

19. November Panne: Unterschriftensammler in Bochum verschweigen Pro NRW als Auftraggeber   Blog-Info

30. November Pleite:
Unterschriftenaffäre in Wuppertal – Staatsanwaltschaft ermittelt   Blog-Info, Blog-Info 1

Dezember
5. Dezember Pleite:
Stadtrat Jörg Uckermann und Michael Gabel (Pro Köln) wegen Beleidigung verurteilt
Blog-Info

7. Dezember peinlich:
ProPaganda – unrealistisch, gelogen und lächerlich   
Blog-Info

8. Dezember Pleite:
Stadtrat Bernd M. Schöppe bei Pro Kölner Vorstands- und Bezirksvertreterwahl abserviert Blog-Info

10.  Dezember Gerichts-Pleite:
Klage von  Stadtrat Kevin Gareth Hauer (Gelsenkirchen) gegen Grünen-Politiker Peter Tertocha abgewiesen  Blog-Info

11. Dezember Wappen-Pleite:
Stadtwappenaffäre in
Wuppertal, Solingen, Duisburg, Essen, Bochum

17. Dezember pro-peinlich:
Wahl-Listenplatz 1 für Ex-NPD-ler André Hüsgen und Christoph Schmidt  Blog-Info

19. Dezember Pleite:
Pro Deutschland Generalsekretär Lars Seidensticker erhält Strafbefehl wegen Körperverletzung  Blog-Info

22. Dezember Pleite:
Anzeige gegen Wuppertaler Pro-Sammler von Unterstützungsunterschriften   Blog-Info

28. Dezember peinlich:
Mönchengladbacher Pro-Sympathisant mit Bundesdienstflagge und pikanter Sexseite im Internet  
Blog-Info

31. Dezember peinlich:
Jahresrückblick: In der Splitterpartei – Friede, Freude, Eierkuchen; in der Presse die Opferrolle und Wunschtraum-Phantasien für 2014 aus Beisicht´s Wolkenkuckucksheim
Blog-Info

Ihr B.S. Team

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Pro NRW: Schlampige Administration auf regionalen Internet-Servern

Datenschutz_Andreas_Morlok_pixelio.deDiskreditierende eMail-Adresse
Wer gut über die Kommunikation der Bürgerbewegten, auch aus regionaler Sicht, informiert sein will und keine Zeit hat diese Seiten ständig zu prüfen, überlässt dies einer Software. Dabei werden je nach Software verschiedenste Daten übertragen. Als Beispiel sollen hier die Seiten von Wuppertal und Ennepetal genannt werden. Bei der Datenübertragung von neu ins Netz gestellten Inhalten wird stets eine auf dem Server hinterlegte eMail-Adresse mitgesendet. Diese Adresse gehört hier Norbert Back, einem im Januar 2013 bei Pro NRW ausgetretenem Funktionär aus dem Linksrheinischen, der absolut nicht mehr mit der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei in Verbindung gebracht werden will und sich jetzt wehrte.

Beschwerde beim Vorsitzenden
Aus zuverlässigen, internen Pro NRW-Kreisen war zu erfahren, dass sich Norbert Back bei dem Vorsitzenden von Pro NRW, RA Markus Beisicht, beschwert habe und eine umgehende Entfernung seiner eMail-Adresse von den Servern gefordert haben soll. Ob Back weitere juristische Schritte eingeleitet hat ist noch nicht bekannt.

Schnelle Reaktion
Pro NRW hat offenbar vorsorglich die noch von Manfred Rouhs eingerichteten Präsenzen wuppertal.de, ennepetal.de und hagen.de vom Netz genommen. Vermutlich wurden hierbei auch Sicherheitsaspekte berücksichtigt, da die Liste der Zugriffsberechtigten ellenlang war. Dies kann getrost als Eingeständnis für eine schlampige Administration angesehen werden. Wieso nicht schon im Januar 2013, nach seinem Austritt, der Super-User „Norbert Back“ mit seiner Mail-Adresse gelöscht wurde, ist unverständlich. Datenschutz war nicht erst einmal ein Thema bei Pro NRW, denkt man an die Adressensammlung der Bürgerbewegten, die offensichtlich quer durch Deutschland bewegt wurde.

Ihr Ronald Micklich

Pleiten, Pech und Peinlichkeiten (Quartal 1 2013)

ProAktionPleiten, Pech und Peinlichkeiten gibt es überall in der Politik…

Mal ist es ein designierter Landes-Chef mit einer Mädchen-Affäre, die ihm das Genick bricht; mal sind es die NSU-Ermittlungspannen, die einige Köpfe forderten. Eine  deutsche Bildungsministerin steht jetzt ohne Doktortitel da; Steinbrück (SPD) bezeichnet Silvio Berlusconi und Beppe Grillo als „Clowns“ und zieht sich den Unmut der Italiener aber auch deutschen Wähler zu und wird dafür abgestraft. Selbst dem ehemaligen Bundespräsidenten liefen Pleiten, Pech und Pannen bis heute hinterher. Dies geschieht in der „Großen Politik“ bei Parteien mit vielen tausend Mitgliedern.

Als krasses Beispiel wie sich dieses in einer von unfähigen Funktionären geleiteten Splitterpartei, die zu allem Übel auch noch als verfassungsfeindlich eingestuft ist, ausmacht, stellt unser Bericht ins „rechte Licht“:

Januar

4. Januar Pleite:
Aufgeflogen –  vermeintlicher Pro NRW Stammtisch Bergisch Gladbach im „Haus Mödder“  Blog-Info

5. Januar Pleite:
Pro-Stadtrat Stephan Hövels verläßt Dormagen – Fraktions-Aus oder wer rückt nach?  Blog-Info

7. Januar Pro-Peinlichkeiten:
Pro Deutschland kündigt Wahlantritt bei der Bundestagswahl 2013 an und löst damit eine pro-interne Verbal-Schlammschlacht aus   Blog-Info

8. Januar Gerichts-Pleite:
Kevin Gareth Hauer verliert vor dem Oberlandesgericht Hamm gegen UBP-Chef Tobias Köller Blog-Info

9. Januar  Gerichts-Schlappe:
Landgericht Köln verhandelt einstweilige Verfügung des Ex-Piraten(?) und Pro NRW-Neumitglieds Andreas Winkler gegen das Duisburger Online-Presseportal „XTRANEWS“. Ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht hat sich „XTRANEWS“ mit der Gegenseite geeinigt.   Blog-Info

15. Januar Dormagener Polit-Pleite :
Aus für die Pro-Fraktion in Dormagen! Ex-Pro-Stadtrat und Kreistags-Mitglied  Daniel M. Schöppe gründet mit Hövels-Nachrücker Norbert Back die Fraktion „Ein Herz für Dormagen“   Blog-Info1,   Blog-Info2,   Blog-Info3,   Blog-Info 4

18. Januar Familiäre Gerichts-Schlappe:
Verfahrenseinstellung gegen Pro Köln-Stadtrat Jörg Uckermann, doch Uckermann-Bruder Thorsten wegen Betrugs, Urkundenfälschung und Falschbeurkundung in 37 (!) Fällen zu 2 Jahren Haft auf Bewährung verurteilt  Blog-Info

24. Januar „Huttenbriefe“ auf  dem Pro Köln-Empfang:
Pro NRW-Vize Kevin Gareth Hauer und die „Huttenbriefe“ auf dem Pro Köln-Neujahrsempfang   Blog-Info

26. Januar Demo-Pleite für Pro Köln:
Aktion vor Asylanten-Hotel-Unterkunft mit 20 Demo-Touristen floppt   Blog-Info,   Fotostrecke mit Anmerkungen

28. Januar Pro Köln-Fiasko in Lindenthal:
Pro-Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters tritt aus und behält sein Mandat; wie üblich kein Statement von pro Köln  Blog-Info

30. Januar KPV-Pro-Pleite:
Die „Kommunalpolitische Vereinigung der Pro-Bewegung“  am Ende – Netzseite kpv-pro.de ist aktuell (Stand 01.04) abgeschaltet    Blog-Info

Februar

2. Februar Die intimen Bekenntnisse des Pro-Einsteigers Andreas Winkler:
Der justizerfahrene Winkler ohne deutschen Wohnsitz und das Interview zur so genannten „Vergewaltigungsaffäre“   Blog-Info 1,  Blog-Info2

4. Februar  Das Polit-Foto „Judith mit Geertje“:
Pro NRW-Schatzmeisterin Judith Wolter´s Fotoshooting mit dem niederländischen Rechtspopulisten Geert Wilders im Maritim-Hotel in Bonn und  die Klarstellung: […] „obwohl GW die Dame bis dato gar nicht kannte“ […]  des Veranstaltungsleiters, dem  Pax-Europa-Bundesgeschäftsführers Conny Axel Meier  Blog-Info1,  Blog-Info2

10. Februar Blog-Pleite:
Uckermann Solidaritätsblog „ksta-sucks.de“ weg vom Fenster…   Blog-Info

13. Februar Happige Pro-Wunschträume und die Realität:
[…] „wenigstens 300 kommunale Mandate zur Kommunalwahl NRW 2014“ […]   Blog-Info

27. Februar Schlappe Mahnwache in Velbert:
German Defence League und Pro NRW-Mahnwache wegen „Kindesentzugs aus politischen Gründen“  – nur ein laues Lüftchen   Blog-Info1,   Hintergrund- Info,   Blog-Info 2,  externe  Fotostrecke 1,  externe Fotostrecke 2

März

6. März Bedenklicher Facebook-Eintrag:
Der stellv. Kreisvorsitzende Pro Mönchengladbach gibt einen Einblick in seine „Denkstrukturen“    Blog-Info 1, Blog-Info 2

8. März  Blasser Parteitag in Leverkusen:
101 Mitglieder bestätigen das „Dreigestirn“ Beisicht, Wiener und Wolter
Blog-Info 1, Blog-Info 2  Blog-Info 3

13. März  Parteien-Hüpfer sind jetzt „namhafte“ Neumitglieder:
Die „namhaften“ Wanderpokale von „Piraten-Partei“ und „Die Republikaner“   Blog-Info 1 , Blog-Info 2

20. März  Der Rechenschaftsbericht und die Mitglieder-Propaganda:
Der jährliche Rechenschaftsbericht für das Jahr 2011 und die tatsächlichen Mitgliederzahlen   Blog-Info

22. März Gerichts-Schlappe in Solingen:
Pro NRW-Anzeige wegen Körperverletzung endet mit Freispruch für einen Gegen-Demonstranten  Blog-Info

23. März Die schmählichen Entgleisungen von Pro NRW-Vorstandsmitgliedern in Köln:
Jörg Uckermann und Michael Gabel wettern gegen den anwesenden grünen Bundestagabgeordneten Volker Beck – Folge: Anzeige für Uckermann    Blog-Info1, Video

23. März  Ende der  Wanderzirkus-Tournee „Volksinitiative gegen Asylmissbrauch“
Auf Stimmenfang mit durchschnittlich 15 tingelnden Dauerdemonstranten – 2 Wochen possenhaftes Getöse, flapsiges Gewedel mit Piraten-Fahnen und ein rekordverdächtiger 45 Meter-Eierwurf in Bielefeld, den sogar die Bild-Zeitung  aufgreift –  Zusammenfassung:  Blog-Info , Blog-Info1, Blog-Info 2 , Blog-Info 3,  Blog-Info 4   Kommentar Ruhrbarone

Pro NRW: Was ist eigentlich aus der KPV PRO geworden?

KPV PROGründung
Am 14.06.2011 wurde die kommunalpolitische Vereinigung der Pro-Bewegung (KPV PRO) im Leverkusener Forum gegründet. Es wird von 30-40 Teilnehmern der Gründungsveranstaltung berichtet. (Unser Artikel).

Akteure
Jörg Uckermann, stellvertretender Vorsitzender von „pro NRW“, stellvertretender Vorsitzender der „pro Köln“-Ratsfraktion und Beisitzer im „pro Köln“-Vorstand fungiert als Präsident der KPV PRO. Als Stellvertreter wurde der Gelsenkirchener „pro NRW“-Fraktionsvorsitzende Kevin Gareth Hauer gewählt.

Außerdem gehörten das Kölner Ratsmitglied Bernd M. Schöppe als Schriftführer sowie Markus Hintz, Norbert Back, Tobias Ronsdorf, Stephan Hövels, Susanne Kutzner und Ulrich Manes als Beisitzer dem Vorstand an. Der ex. NPD´ler André Hüsgen vervollständigt  als Mehrfach-Geschäftsführer die Runde.

Als Beiratsvorsitzender der KPV PRO wurde der Mitarbeiter der „pro Köln“-Ratsfraktion Gereon Breuer gewählt. Aufgepeppt wurde der Beirat im August 2011 durch Dr. Christoph Heger, Dr. Otto Ernst, Dr. Manfred Linn und der Regierungsrätin a.D. Gabriele Mathieu.

Ziele der KPV PRO
Bereitstellen einer Plattform für freiheitlich-konservativ denkenden Kommunalpolitiker in ganz Deutschland, die als Kompetenzzentrum für Organisation und bürgernahe Kommunalpolitik dient. Schulung und Ausbildung kommunalpolitischer Nachwuchskräfte auch für Kommunalpolitiker aus Wählervereinigungen die nicht zur PRO-BEWEGUNG gehören.

So tönte die KPV PRO in ihrem letzten Beitrag am 17.01.2012! (Vorstand beschließen Seminar- und Bildungsprogramm):

Der Beirat und der Vorstand … der KPV PRO haben Ende vergangener Woche ein umfangreiches Seminar- und Bildungsprogramm beschlossen. Kernbestandteil des Programms ist die Schulung der freiheitlichen Mandatsträger in den Bereichen Rhetorik, Anforderungen des Mandats und Öffentlichkeitsarbeit. Damit ist das Seminarprogramm auch für die Mitglieder der PRO-Bewegung besonders geeignet, die für die Kommunalwahl 2014 ein kommunales Mandat anstreben.

Kommentar
Viel war bisher nicht zu hören, von der mit großem Getöse propagierten KPV PRO. Spötter nennen sie auch die „kommunalpolitischen Versager“. Ganze 17 Beiträge finden sich seit Juni 2011 auf der Internetseite, dessen Betreiber der kürzlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilte Bruder des KPV Präsidenten Jörg Uckermann ist, wieder. 10 Beiträge wurden im August 2011 eingestellt, 7 Beiträge stellen den Rest. Seit einem Jahr ist nichts mehr zu vernehmen.

Der „wissenschaftliche Beirat“ aus Doktoren und Regierungsrätin bröckelt. Gereon Breuer ist aus der Partei ausgetreten, die Position von Dr. Linn ist unklar (wir berichteten).

Ebenso erodiert der Vorstand. Die Beisitzer Norbert Back und Tobias Ronsdorf haben Pro NRW verlassen. Bernd Schöppe scheint politisch recht inaktiv. Ob er auch nur eine Minute seiner Zeit in der KPV vergeudet ist nicht anzunehmen.

Hätten die Strategen von Pro NRW/Köln auch nur einen Mandatsträger einer anderen Partei für sich gewinnen können, würden es die Pro-Trompeten aus Köln sicher lautstark verkündet haben. Gehört hat man nichts. So ist auch hier wieder viel ProPaganda gemacht worden um Aufmerksamkeit zu erhaschen und sich gegenüber den unbedarften Mitgliedern als tolle Partei darzustellen, die ihren Mitgliedern z. B. politische und rhetorische Schulungen durch „Wissenschaftler“ ermöglicht. Die öfter recht einfältige politische Arbeit der Mandatsträger spiegelt dies leider nicht wieder.

Essenz „KPV PRO“: nur eine weitere nutzlose Internetleiche. Warum wird sie nicht beerdigt?

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Schlammschlacht gegen Dormagener ex. Partei-Kameraden

Klingeltableau vom Schmuddelblo(g)ck

Klingeltableau vom Schmuddelblo(g)ck

Vergangenheit
In der unnachahmlichen propagandistischen Art wurden die ex. Mitglieder der Bürgerbewegten Daniel Schöppe und Norbert Back in der Vergangenheit über den grünen Klee gelobt. So wurde über den Vertriebsleiter Schöppe und den IT-Administrator Back in vielen Berichten auf der Hauptseite von Pro NRW über die hervorragende politische Arbeit der beiden Ausgetretenen berichtet. Eine Auflistung erübrigt sich.

Politisch beliebt
Am 21.03 2012, auf Schloss Horst in Gelsenkirchen, wurde Daniel Schöppe von ca. 100 stimmberechtigten Mitgliedern mit großer Mehrheit auf den Listenplatz 6 der Landesliste NRW für die Landtagswahl gewählt. Stephan Hövels erreichte dort nur Rang 19.

Am 20.03.2011 zum Landesparteitag in Leverkusen wurde Folgendes propagiert:
Einige Veränderungen gab es in der Riege der stellvertretenden Parteivorsitzenden: der 41jährige Heilpraktiker Jörg Uckermann und der 54jährige Polizeihauptkommissar Wolfgang Palm rückten neu in diese wichtige Leitungsfunktion auf, komplettiert durch die beiden schon bewährten Parteivizes Kevin Hauer und Daniel Schöppe.

Auch Norbert Back erfreute sich allgemeiner Beliebtheit. So ist auf der Hauptseite von Pro NRW am 22.11.2010 zu lesen:

„Niederrhein: Norbert Back zum ersten Bezirksvorsitzenden gewählt!
Als Vorsitzender wurde ohne Gegenstimme der 44jährige IT-Administrator Norbert Back gewählt. Zu seinen Stellvertretern bestimmte die Mitgliederversammlung den 30jährige Service-Techniker Stephan Hövels und den 36jährigen Vertriebsleiter Daniel Schöppe.“

Auch der Schmuddelblog nimmt sich des armen Norbert Back an. Am 21.09.2011 findet ein unter dem Pseudonym „Waldemar“ schreibender hoher Spitzenfunktionär zum Thema „Dormagener Tafel verweigert freiheitlichem Demokraten ehrenamtliches Engagement“ tröstende Worte:

„ Einfach widerlich, was mit Norbert geschehen ist. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden!“

Dies gilt natürlich nach Waldemars Selbstverständnis nur für Mitglieder von Pro NRW!

Gegenwart
Nachdem nun die Pro NRW-Enklave Rhein Neuss Kreis und somit auch Dormagen in einem politischen Erdbeben (um auch einmal Pro-Floskeln zu benutzen) untergegangen ist, berichtet der ProPaganda-Lautsprecher am 16.01.2013 nun doch moderat aber mit einigen Seitenhieben. Die Rede ist von dem „Ex-Funktionär diverser rechter Kleinparteien und ehemaligen PRO NRW-Kreisvorsitzenden Daniel Schöppe, der nunmehr beschlossen hat, ausgerechnet „mit dem Rechtsaußen“ Norbert Back zur Freude der Altparteien eine neue „Inkassofraktion“ im Stadtrat Dormagen zu gründen.“

Mit der Einleitung: „Es ist bekannt,…“ erklärt der PRO-NRW-Parteivorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht am Ende des Berichtes sodann in gewohnter Form den „Unwissenden“ die Gründe für das Ärgernis.

Schmuddelblog
Mit ganz anderen Bandagen geht man wie gewohnt auf dem parteieigenen Schmuddelblog vor. Es wird beleidigt, denunziert und beschimpft. Aus den ehemaligen Parteifreunden werden gehasste Verräter. Hier gibt es kein Pardon mehr für den Vertriebsleiter und den IT-Administrator. Hier einige Auszüge:

Signore Negro: „PRO NRW kann froh sein, daß der bekennende Rechtsextremist, das Großmaul Norbert Back (Spötter haben schon immer scherzhaft Kack-Back gesagt) endlich weg ist.“
„wenn einer Mitglied war, aber dann austritt, verfällt der “Anspruch” auf Listenplatz. Etwas anderes ist es, wenn der Betreffende von vornherein Parteilos war.“
Autsch

Wulfen: „Es gab nicht wenige, die Daniel Schöppe schon lange nicht mehr wollten!
Ein Mann der immer nur zu sehen war, wenn man an Geld kommen kann, zum Beispiel durch gute Posten in der Partei, um dann bei guten Wahlergebnissen, demzufolge ans Geld zu kommen, ohne aber viel Parteiarbeit zu machen.“
Autsch

Karl der Käfer: “Er hat in der Vergangenheit die Deutsche Liga verraten, später die REPs und nun PRO. Einmal Verräter, immer Verräter.“

Dormagener Jung: „Was, der Schöppe hat Handys verkloppt? Der hat sich doch auf den Stimmzetteln immer großkotzig als “Vertriebsleiter” vorgestellt?! Was für ein Hochstapler ! Aber klar, daß er dann auf ein paar Extragroschen gut zu sprechen ist. Auch die Dame aus Georgien an seiner Seite soll ziemlich anspruchsvoll sein, hört man immer wieder hier in Dormagen. Das paßt schon alles irgendwie ins Bild, oder?!“

Herbert36: „Backk hatte ja auch die NSU Morde in fataler Weise verharmlost.“ (sic!)

Dormagen: „ich habe mein persönliches Erlebnis mit Herrn Norbert Back bereits gehabt. Am Rande einer Demo unterhielt ich mich mit ihm über die Perspektiven in Dormagen. Da kamen dann so tolle Antworten wie “wir brauchen wieder einen kleinen Hitler, sozial geht nur national, Ausländer mögen verrecken”

Jürgen: „Schöppe würde sogar zur Npd,oder der linken wechseln um sein Fraktionsvorsitzendengehalt zu retten …“ (sic!)

Kommentar
Man muss sich darüber im Klaren sein, dass sich auf dem Schmuddelblog anzunehmender Weise fast ausschließlich Mitglieder von Pro NRW auslassen. Selbst höchste leitende Funktionäre sollen dort unter dem Deckmantel der Anonymität ihren Hass niederschreiben. Es ist einfach erbärmlich. Wer soll diese „geistigen Tiefflieger“ noch wählen?

Ihr Ronald Micklich

B.S. Kommentar: Rhein Kreis Neuss – Politisches k.o. für Pro NRW

EHFDFakten
Daniel Mike Schöppe ist aus der Bürgerbewegung Pro NRW ausgetreten, hat seine Parteifunktion als stellvertretender Landesvorsitzender niedergelegt. Der ehemalige Einzelmandatsträger von Pro NRW im Kreistag des Rhein Neuss Kreises wird nach seinem Parteiaustritt als parteiloser Kreistagsabgeordneter geführt. Wir berichteten

Folgen für Pro NRW
Wie will Pro NRW den herben Verlust ihres Mandatsträgers, Mitbegründer und stellvertretenden Vorsitzenden ausgleichen? Der Kreisverband Rhein Kreis Neuss ist nahezu pulverisiert.
Schlimmer noch wird es für die Bürgerbewegten zur Kommunalwahl 2014 werden. Da sowohl im Kreistag als auch im Dormagener Stadtrat in der laufenden Legislaturperiode keine durchgängige Partei-Präsenz von Pro NRW besteht, müssen die formellen Voraussetzungen 2014 neu erfüllt werden. Dies bedeutet unter Anderem die Neubeschaffung von Unterstützungsunterschriften.

§ 16 Kommunalwahlgesetz
(1) […] Ist die Partei oder Wählergruppe in der im Zeitpunkt der Wahlausschreibung (§ 14 Abs. 1) laufenden Wahlperiode nicht ununterbrochen in der zu wählenden Vertretung, in der Vertretung des zuständigen Kreises, im Landtag oder auf Grund eines Wahlvorschlags aus dem Land im Bundestag vertreten, so muß die Reserveliste von 1 vom Tausend der Wahlberechtigten des Wahlgebiets, und zwar mindestens von 5 und höchstens von 100 Wahlberechtigten, persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein.[…]

Kommentar
Es dürfte für Pro NRW schwierig bis unmöglich werden die notwendigen Kandidaten im Rhein Kreis Neuss für die Kommunalwahl 2014 zusammen zu bekommen, zumal wenn die neu gegründete Partei von Daniel Schöppe und Norbert Back, „Ein Herz für Dormagen“, ebenfalls antreten sollte. Eine Chance sich als bürgernahe Neu-Partei zu etablieren haben Schöppe und Back jedenfalls. Es ist zu begrüßen, dass die Dormagener Politiker Fairness signalisieren und offen auf die neue Formation zugehen wollen.

[…]„Ob die Fraktion wirklich einen Sinneswandel durchgemacht hat, oder nur ein Wolf im Schafspelz ist, werden wir in den kommenden Monaten sehen“, erklärt Wiljo Wimmer, Fraktionsvorsitzender der Dormagener CDU-Fraktion, stellvertretend für die anderen Parteien im Rat. Man wolle offen auf „Ein Herz für Dormagen“ zu gehen.[…]

Es ist sehr schwierig als PRO NRW kontaminierter Politiker glaubwürdig Fuß in einer neuen Partei zu fassen. Wer kann dies besser beurteilen als die Bergische-Stimme? Hier sollte Keinem der Weg verbaut werden, der sich politisch umorientiert für die Interessen der Bürger einsetzt.

Mit seiner Aussage:
[…]„Ich respektiere religiöse Menschen, egal, welcher Religion sie angehören. Deswegen finde ich es abstoßend, dass Pro NRW Einzelne so provoziert“[…], hat Daniel Schöppe sicher einen Schritt in die richtige Richtung getan. Quelle

Paralysiert
Die Spitzenfunktionäre rund um Beisicht, Wiener und „neu Sternchen“ Fiedler wirken wie paralysiert. Aus den ProPaganda-Lautsprechern der Bürgerbewegten werden Sie natürlich keine Stellungnahme zu den Ereignissen im Rhein Neuss Kreis erwarten können. Hier gibt man sich eher zugeknöpft.

Der Lautstärkeregler wird wieder aufgedreht, wenn als nächster Zuwachs dann voraussichtlich über die „Neugründung“ eines schlagkräftigen Kreisverbandes mit Stephan Hövels in einem vollbesetztem, renommierten Solinger Restaurant berichtet wird.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Dormagen „Nachklapper“

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ScreenShot Rhein Neuss Kreis

Soeben im „Kölner Stadtanzeiger“ erschienen:
Pro NRW Gründer gibt sich geläutert

„Ich gehöre jetzt offiziell zu den Guten“, sagt Daniel Schöppe. Ende letzter Woche ist der 38-Jährige aus der Partei Pro NRW ausgetreten, hat die Fraktion im Rat Dormagen aufgelöst und ist als einer der stellvertretenden Landesvorsitzenden zurückgetreten. Mit Norbert Back hat er die neue Fraktion „Ein Herz für Dormagen“ gegründet, im Kreistag des Rhein-Kreises Neuss wird er nun als parteiloses Mitglied sitzen.

„Die Fraktion ist keine Abspaltung von Pro NRW, sondern etwas ganz Neues“, betont Daniel Schöppe. Mit vielem, was Pro NRW in den vergangenen Jahren gemacht habe, könne er sich nicht identifizieren. Vor allem die wöchentlichen Demonstrationen der Partei vor der Kölner Moschee könne er nicht nachvollziehen. „Ich respektiere religiöse Menschen, egal, welcher Religion sie angehören. Deswegen finde ich es abstoßend, dass Pro NRW Einzelne so provoziert“, sagt Schöppe. „Die Politiker sind es doch, die in der Integrationspolitik Fehler gemacht haben.“

Lesen  Sie hier den vollständigen Artikel. Ein Kommentar mit den Auswirkungen für Pro NRW folgt.

Ihr Ronald Micklich