Die Metamorphose: Pro NRW-Wuppertal -> pro-Wuppertal -> pro Deutschland-Wuppertal?

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Bäumchen wechsel Dich
Nachdem der egomane Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Mikropartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen, seine Partei klassisch gegen die Wand gefahren hat, könnten demnächst kräftige weitere Abgänge aus seiner Partei zu verzeichnen sein.

Wie auf dem Titelbild zu sehen, gibt es als Wahlwerbung zur Oberbürgermeister-Wahl in Wuppertal augenscheinlich ein Wahlplakat, das Beisicht nicht gefallen dürfte. Unter der Internetadresse pro-wuppertal.de und mit dem Logo der Bürgerbewegung pro Deutschland versehen, präsentieren die Noch-Mitglieder aus Beisichts Wuppertaler Enklave ihren OB-Kandidaten Markus Stranzenbach. Interessant auch der im Bild über dem pro Deutschland Logo stehende, schlecht zu erkennende Satz in weißer Schrift: „in Kooperation mit der“.

Die Anzeichen sind recht eindeutig. Die Wuppertaler Pro NRW-Mitglieder werden offenbar den Wechsel zu pro Deutschland anstreben, so wie es bereits mehrfach in NRW und letzte Woche im Oberbergischen Kreis und in Radevormwald, geschehen ist. Das der Lebensgefährte der Fraktionsvorsitzenden Claudia Bötte aus Wuppertal, André Hüsgen, der Geschäftsführer in Wuppertal ist und Vorsitzender der Remscheider Ratsgruppe von Pro NRW, sich ihr anschließt, dürfte auf der Hand liegen. Somit hat Markus Beisicht das komplette Oberbergische-Land an Manfred Rouhs von pro Deutschland verloren.

Alles in pro Deut(lands)scher Hand
In einer Zusammenstellung wofür sich der Kandidat von pro-Wuppertal, Herr Stranzenbach einsetzen will, gibt es eine eMail-Adresse die aufhorchen lässt. Dort wird wuppertal@pro-deutschland.net propagiert. Die URL pro Deutschland .net, führt auf die Internet Präsenz von Manfred Rouhs. Ebenso wird der Vorsitzende von Pro Deutschland mit seinen Berliner Adressen als Inhaber der Internetadresse pro-wuppertal.de geführt. Alles klar? Wann fällt der Startschuss, wann werden die Flyer verteilt? Bis zur Wahl sind es nur noch 9 Wochen und 1 Tag.

Kommentar
Die Talfahrt des ehemals unumschränkten Alleinherrschers Markus Beisicht wird immer rasanter. Die inhaltlich wenig aussagekräftige Propaganda seines Adlatus Tony Xaver Fiedler verstummt langsam. Gibt es doch schon Sperrfeuer aus Gelsenkirchen bei Facebook (PRO NRW Ruhrpott), wo sich der/die Schreiberling(e) aus Bonn als „Meister der Märchen und Fabeln“ bezeichnen lassen müssen. Wie erbärmlich.

Jetzt, wo Markus Beisicht kaum noch auf Hilfe für seinen ohnehin sinnbefreiten OB-Wahlkampf in Leverkusen rechnen kann, wird bei seiner Freundin Christine Öllig in Essen, wo es offenbar auch an Null-€-Job-Verteilern fehlt, mobilisiert. So will man sich augenscheinlich in Essen am 12.07.15 um 11.00 Uhr an der Saatbruchstraße, Ecke Huestraße (Karl-Meyer-Platz, 45309 Essen) treffen, um von dort aus die Pro NRW-Hetze zu organisieren und per Flugblatt die Briefkästen zu füllen.

Ihr Ronald Micklich

Radevormwald: Zitterpartie endet positiv für Pro NRW

RadevormwaldFraktionsstatus zurück erlangt
Einen Paukenschlag nennen die Propagandisten den erneuten Fraktionsstatus für Pro NRW im Radevormwalder Rat. Freuen wird sich der Fraktionsvorsitzende Udo Schäfer über den unerwarteten Geldregen durch die nun verdoppelte Aufwandsentschädigung sowie der von Stelle 11 der Reserveliste nachgerückte Uwe Rohde-Müller über das einfache Zubrot. Ob die Rader-Bürger auch politisches Kapital aus dieser Formation zu erwarten haben, ist eher nicht anzunehmen.

Neubesetzung der Ausschüsse
Jedem Unterstützer sein Pöstchen. Die Plätze am Tisch sind wieder frei. Es dürfte spannend werden, ob die „alten“ Ausschussmitglieder wieder in Amt und Würden gelangen.

Kommentar
Es sind eindeutige Signale die in Radevormwald gesetzt wurden. Nachdem Ronsdorf und Vogt die Partei verlassen hatten, rückte Udo Schäfer als Einzelmandatsträger im Rat nach. Durch Ronsdorfs Umzug in eine andere Stadt kam dann die Chance für einen Nachrücker. Der auf Platz 11 der Reserveliste aus 2009 geführte Uwe Rohde-Müller brachte die Erlösung. Neun vor Rohde-Müller platzierte Listenplatz-Inhaber waren entweder verzogen, verstorben, aus der Partei ausgetreten oder hatten einfach keine Lust mehr auf Pro NRW. Wer will es Ihnen verdenken. Dies ist wahrhaftig ein Paukenschlag.

Für Alle die es genau wissen möchten, hier die Listen der Bewerber für den Stadtrat Radevormwald und den Oberbergischen Kreistag.

Ihr Ronald Micklich

Radevormwald: Endgültiges Aus für die Fraktion – Pro NRW

Tobias RonsdorfKeine Fraktion mehr
Wie Herr Ronsdorf heute telefonisch bestätigte, gibt es „keine Fraktion“ Pro NRW im Rat der Stadt Radevormwald mehr. Die Nachfrage des Bürgermeisters unter Punkt 2 der Niederschrift vom 18.09.2012 könnte sich somit als nicht mehr aktuell erweisen:

2. Informationen des Bürgermeisters

„Der Bürgermeister weist auf die Berichterstattungen der letzten Tage bezüglich des Parteiausschlusses von Herrn Tobias Ronsdorf hin und möchte nun wissen, ob die Fraktion Pro NRW noch besteht. Herr Udo Schäfer erklärt, dass die Fraktion weiterhin besteht, da noch ein Urteil des Schiedsgerichtes aussteht“.

Kein Schiedsgerichts-Verfahren
Ein anstehendes Schiedsgerichts-Verfahren konnte der ehemalige Fraktionsvorsitzende von Pro NRW nicht bestätigen. Er habe mit Pro NRW nichts mehr zu tun, so Ronsdorf. Im Ratsinformationssystem der Stadt wird Herr Ronsdorf mittlerweile als parteiloses Mitglied des Rates der Stadt Radevormwald geführt.

Vorteile dahin
Das ehemalige Fraktionsbüro soll nicht mehr existieren. Auch die von Pro NRW benannten sachkundigen Bürger sollen das Feld geräumt haben. Damit dürften sich auch die Aufwandsentschädigungen für Personen und Fraktion in Wohlgefallen aufgelöst haben.

Autsch …
Dilettantisch wie gewohnt, wurden bei Herrn Ronsdorf noch die Partei-Beiträge für das 4. Quartal abgebucht … und von Herrn Ronsdorf zurück gebucht, so der Parteilose. Die Kosten der Rücklastschrift werden dann wohl von den Mitgliedern getragen.

Ihr Ronald Micklich