Pro NRW/Köln, Pro Deutschland und „Die Freiheit“ im Abwind

Berlin Demo 16.03.2014Pro Deutschland
Gerade einmal drei Unentwegte kamen am Sonntag statt der angekündigten 10 Demonstranten zum Oranienplatz in Berlin um gegen das Flüchtlingscamp zu protestieren. Wo waren die Funktionäre wie Manfred Rouhs (Bundesvorsitzender), Rolf Benz (Landesschatzmeister), Dr. Manfred Schlender (Beisitzer), Lars Seidensticker (stellv. Landesvorsitzender), Günter Czichon (Landesvorsitzender), Hans-Joachim Goldschmidt (Beisitzer), Moritz Elischer (Beisitzer)? Hohn und Spott musste das Trio live bei Twitter und in der Presse über sich ergehen lassen.

So berichtet die TAZ unter der Überschrift: Pro Deutschland am Oranienplatz – Die Eier nicht wert!

Textauszug: „Wie viele Pro-Deutschland-Mitglieder braucht es für einen peinlichen Auftritt? Diese Frage haben sich die Rechtspopulisten am Sonntag auf dem Berliner Oranienplatz selbst beantwortet. Es sind drei. Einer spricht ins Megafon, einer hält mit der Kamera drauf – und einer trägt im Hintergrund die Deutschland-Flagge.

Zum Spaß-Sextett für die Gegendemonstranten fehlte nur noch der „Todeskandidat“ Nico Ernst von Pro NRW-Bonn mit seiner (ex.?) Verlobten und der ex. Pirat/Pro`ler Oliver Wesemann, um die Lachnummer perfekt zu machen. Dann hätte die Truppe Eintritt nehmen können.

Die Freiheit
Auf dem Pro NRW-freundlichen Internetportal PI gibt Michael Stürzenberger, Parteivorsitzender der Freiheit am Vortag der Kommunalwahl in Bayern bekannt, dass seine Partei die Kontakte u. A. mit Politikern von Pro Köln / Pro NRW vertiefen will. Ziel sei es, in dreieinhalb Jahren mit einer starken geeinten politischen Kraft in den Bundestag einzuziehen. Ob das mit Pro NRW mal kein Knieschuss war. Zusammen mit Beisicht und Pro NRW bleibt der Bundestag ohnehin nur eine Fiktion.

Das vorläufige Wahlergebnis in München sollte ernüchtern. Nur 0,6% der gültigen Stimmen konnte Herr Stürzenberger, da wo er wählbar war, auf sich vereinen. So muss Stürtzenberger neben einem Sitz im Rat wahrscheinlich auch auf 2291,95 Euro Grundaufwandsentschädigung plus Sitzungsgelder verzichten.

Pro NRW
Auch bei Pro NRW-Bochum gibt es offenbar Rückschläge. Augenscheinlich ist sich ein Kandidat für die Kommunalwahl 2014 über die Tragweite seiner Entscheidung, für die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Partei zu kandidieren, bewusst geworden. So soll der von Pro NRW auf Listenplatz 3 gesetzte Kandidat Max W. seine Kandidatur zurückgezogen haben oder dies vorhaben. Ob noch weitere Personen einer solchen Entscheidung folgen ist unbekannt aber nicht ausgeschlossen, da eine linksorientierte Gruppierung angekündigt hat, die ab Mitte April bekannt werdenden Kandidaten von Pro NRW auf breiter Front öffentlich bekannt zu machen. Quelle

Für die Kommunalwahl 2014 kündigt der Vierfachvorsitzende laut einer Pressemitteilung vom heutigen Tage (RP) lauthals ein Wahlergebnis von 10% in Leverkusen an. Über die Phantasien des Leverkusener Rechtsanwaltes braucht man kein Wort mehr zu verlieren. Bei Beisicht scheinen die Nerven blank zu liegen. Da kann es leicht passieren, dass die Sicherungen durchbrennen, wenn aufgezeigt wird wo die Unterschiede zwischen Realität und Wolkenkuckucksheim liegen.

Auf seiner Auftaktveranstaltung zum Wahlkampf in Leverkusen konnten gerade einmal Markus Beisicht, der Rechtsanwalt Jürgen Clouth und die gerade aus einem Leverkusener Presbyterium entfernte stellvertretende Kreisvorsitzende Maria Demann aus dem Leverkusener Kreisverband, gesichtet werden. Unwahrscheinlich, dass sich Weitere getarnt haben. Viele sonst immer anwesende Alt-Pro NRW´ler nehmen offensichtlich schon seit Monaten nicht mehr an den Hetzveranstaltungen teil. Hat auch hier ein Sinneswandel stattgefunden? Die Frist, seine Pro NRW-Kandidatur noch zurückzuziehen ist der 7. April 2014, 18.00 Uhr bei Ihrem zuständigen Wahlamt. Für eine Kehrtwende ist es nie zu spät, denn bedenken Sie:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Identifizieren Sie sich trotz dieser Erkenntnisse mit Pro NRW/Köln? Können Sie dies gegenüber Ihren Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen usw. vertreten? Wollen Sie (weitehin) dazu gehören?

Unsere Meinung: „Keine Stimme und keine Unterstützung für Pro NRW zur Kommunal- und ihrem Anführer Markus Beisicht zur Europawahl 2014“

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis C. Dahlmann hat hingeschmissen

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRw Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRW Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Jetzt SPD-Mitglied
Christian Dahlmann ist jetzt nach eigenen Angaben SPD-Mitglied. Da Doppelmitgliedschaften in der SPD unzulässig sind, muss Dahlmann bei Pro NRW ausgetreten sein. Das Austrittsdatum ist nicht bekannt.

Nur heiße Luft
Der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Christian Dahlmann, ist zur Bürgerbewegung PRO NRW gewechselt. Der bekannte Islamkritiker aus dem Sauerland wird ab sofort die Planungen für einen PRO NRW-Kommunalwahlantritt in Menden und im Märkischen Kreis in Angriff nehmen“, quäkten die Propagandalautsprecher von Pro NRW noch am 25.04.2013.

Mit Zitronen gehandelt
Jetzt, ein gutes halbes Jahr später, müssen sich die Bürgerbewegten im „Märkischen Kreis“ für die Planungen des Kommunalwahlkampfes einen Anderen suchen. Ob sie wohl Einen finden?

Der durch den stellvertretenden Pro-NRW-Vorsitzenden Jörg Uckermann als spektakulären Wechsel bezeichnete Neuzugang (Dahlmann) erweist sich als Rohrkrepierer. Nichts ist es mit vielen ehemaligen „Die Freiheit“ Mitgliedern, die die Bürgerbewegten verstärken sollen. Nichts ist es mit hoch motivierten und aktivistischen neuen Mitstreitern. Nichts ist aus einer Belebung des ganzen Bezirksverbandes Südwestfalen und des “Märkischen Kreises“ geworden. Wie immer nur dumpfe Propaganda!

Auf der Hauptseite von Pro NRW ist im Bezirksverband Südwestfalen der Märkische Kreis zwar gelistet, aber weder mit einer Internetpräsenz noch mit einem Ansprechpartner hinterlegt. Der ehemalige Republikaner Gerald Thörner fungiert als Kontaktperson für den Bezirksverband, das war es aber auch schon. Die aktiven lokalen Internet-Seiten aus diesem Bereich haben deckungsgleichen Inhalt mit der Hauptseite von Pro NRW. Lokale Informationen sucht man vergeblich. Wer soll diese Renommisten eigentlich wählen?

Dahlmanns politische Karriere
Nun hat sich Christian Dahlmann, der von Spöttern gerne als „politischer Wanderpokal“ bezeichnet wird, auch bei Pro NRW verabschiedet und ist jetzt nach eigenen Angaben Mitglied der SPD. Die SPD Märkischer Kreis (SPD-MK), hier jetzt der Ortsverband Menden, hat einen Antrag von C. Dahlmann auf Mitgliedschaft abgelehnt und ist so gar nicht glücklich über den neuen „Genossen“. Doch Dahlmann bleibt hartnäckig. In einem Anschreiben an die SPD-MK, das auch an die Medien adressiert ist und der „Bergischen Stimme“ vorliegt, verweist Dahlmann auf eine bestätigte Mitgliedschaft durch den Parteivorstand der SPD in Berlin:

[…] „zudem wurde mir eine Mitgliedsausweis ( SPD-Card ) samt Mitgliedsnummer 80052XXX ausgestellt … . Des Weiteren wurde mir vom Parteivorstand mit Schreiben vom 04.11.2013 mitgeteilt, dass ich Mitglied in der SPD bin.“[…]

Die Ablehnung seines Mitgliedsantrages durch den Ortsverband Menden sieht Dahlmann als gegenstandslos an, da diese nicht zulässig sei. Auch ein eventuelles Parteiausschlussverfahren bezeichnet Dahlmann als aussichtslos. Seine Begründung ist höchst interessant:

[…] „Vorsorglich wird zudem mitgeteilt, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen meine Person aussichtlos ist da meine frühere Mitgliedschaft im Landesvorstand NRW der Partei ,, DIE REPUBLIKANER “ sowie meine Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender NRW  der Bürgerrechtspartei ,, DIE FREIHEIT “ und meine Mitgliedschaft in der ,, Bürgerbewegung PRO NRW “ kein Ausschlussgrund sein kann. Selbst, dass ich ein bekannter Islamkritiker bin ist keine Grund für einen Ausschluss aus der Partei.“[…]

Kommentar
In unserem Artikel „Politische Sensation: „Vizevorsitzender der FREIHEIT wechselt zur Pro NRW“ hatten wir prognostiziert und festgestellt:

„Die letzte Chance, Pro NRW? Nach seinem Beitritt in die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, gibt es keine weitere politische Option mehr.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dahlmann auch nur eine Sekunde am politischen Leben der SPD in Menden teilnimmt, tendiert wohl eher gegen Null.

„In die Reihe der „Wechsler“, wie Andreas Molau, Torsten Lange (Politiker und Wechsler), Christopher v. Mengersen, Tony Xaver Fiedler, Max u. Gerald Branghofer, Andreas Winkler, Sebastian Nobile, Oliver Wesemann und viele andere als „Hochkaräter“ verkaufte „Möchtegern-Politiker“, reiht sich Dahlmann allerdings fugenlos ein“, ja er tritt mit seinem Austritt bei Pro NRW sogar deutlich hervor.

Ihr Ronald Micklich

Pro – Pleiten Pech und Pannen (Quartal 3 2013)

pro NRWVorwort
Die Zusammenfassung „Pleiten Pech und Pannen (Peinlichkeiten)“ gibt es nun schon seit Januar 2011.

Auch für das dritte Quartal 2013 gibt es für Sie hier wieder eine Übersicht der Ereignisse, die den Kleinparteien Pro NRW/Köln und Pro Deutschland Presse brachten und zum Nachdenken über diese Parteien anregen sollen.

 

Juli

11. Juli Pleite:
Bandenmäßiger Betrug – Anklage gegen Pro Köln Ratspolitiker/in Wolter, Wiener, Schöppe und Uckermann  Blog-Info

19. Juli Pleite:
Pro NRW-Propaganda und die Klarstellung vom Essener CDU Sozialdezernent  Renzel  Blog-Info

20. Juli Pech:
Nutzungsverbot für Pro NRW auf Schloss Horst in Gelsenkirchen geplant  Blog-Info

27.Juli Demo-Pleite:
Pro Köln mit 25 Demonstranten gegen das Autonome Zentrum in Kalk  Blog-Info  Vorbericht 1

August

9. August Pleite:
Pro Leverkusen und die erfolglose Sommer-Sondersitzung  Blog-Info

12. August VS 2012-Pleite:
Kleiner Pyrrhus-Sieg vor Gericht – doch VS-Bericht 2012 spricht Klartext  Blog-Info   Presse

14. August Pech:
Strafanzeige gegen Pro-NRW-Funktionäre wegen Volksverhetzung und Verleumdung  Blog-Info   Blog-Info 2

16. August Pleite:
Pro Kölns  dringliche Sommer-Sondersitzung läuft ins Leere  Blog-Info

20. August Polit-Pleite:
Stefanie Wohlfarth steigt aus – Pro NRW verliert Fraktionsstatus in Gelsenkirchen Blog-Info

26. August Pech:
Ex-NPD´ler André Hüsgen als Pro NRW-Geschäftsführer offiziell „ausgetauscht“ Blog-Info

31. August 3-fach peinlich:
„Flexstaub-Demo“ – Pro Deutschland am AZ Leverkusen  Blog-Info
„Kaiserteller“ – Spott und Häme für Pro NRW-Chef Markus Beisicht  Blog-Info
„Hinterlader“ – Strafanzeige für Pro-D-Generalsekretär Lars Seidensticker von Volker Beck (Die Grünen)  Blog-Info

September

4. September pro-peinlich:
Pro Deutschland-Selbstdarsteller mit unfreiwilliger Komik auf BTW-Tour Blog-Info  Video 1  Video 2  Video3 

5. September Polit-Pleite:
Pro Köln entsorgt Podcast-Pirat Oliver Wesemann  Blog-Info

8. September Pech:
Bonner Stadtrat Nico Ernst vom eigenen Kreisverband abserviert  Blog-Info

10. September peinlich:
Pro NRW-Parteitag in Leverkusen – Propaganda-Getöse um Antritt bei Europawahl 2014  Blog-Info  Diskussion bei Bunzelrepublik

12. September Pleite:
Pro Deutschland in Frankfurt und keiner hört zu  Blog-Info

13. September Pech:
Pro NRW-Funktionär zu Geldstrafe verurteilt  Blog-Info

14. September peinliche Polit-Scharmützel:
Pro Deutschland vs. Pro NRW/Köln  Blog-Info

17. September peinlich:
Pro Deutschland ruft nach Blut und Straßenschlachten  Blog-Info

18. September Pleite:
Unterlassungsklage angedroht – Essener Sozialdezernent Renzel wehrt sich gegen Pro NRW  Blog-Info

22. September Pleite:
Bundestagswahldesaster für Pro Deutschland  Blog-Info 

24. September Pleite:
Aufruf zu einer Sammlungsbewegung unter Federführung von Pro NRW nach dem BTW-Desaster von Pro Deutschland (0,2 %) und den REP (0,2 %) ohne Resonanz Blog-Info

26. September Pech:
AfD dementiert pro Köln-Propaganda  – Anbiederungsversuch gescheitert  Blog-Info

26. September Pech:
Neue Anklage gegen Jörg Uckermann – verschwieg er eigene Einnahmen?  Blog-Info

27. September Pleite:
Ex-Pirat Andreas Winkler schmeißt enttäuscht hin  Blog-Info

Zusammengestellt von Ihrem B.S. Team

Frankfurt: Keiner hört „Pro Deutschland“ zu

LS LevPressestimme
Das Interesse an Auftritten von „Pro Deutschland“ war gestern in Frankfurt und Offenbach gering. Doch das hält den Anführer der Bürgerbewegung, Lars Seidensticker, nicht davon ab, Reden zu halten. Eins wird dabei klar: Das smarte Gesicht des Rechtspopulismus ist er nicht.

Niemand will Seidensticker hören
Auszug aus der Frankfurter Rundschau: „Ihr hört ja doch nicht zu“, beschwert sich der Anführer der Bürgerbewegung Pro Deutschland. Eine realistische Einschätzung. Eigentlich will ihn außer seinen sieben Anhängern, mit denen er an diesem Tag durch Offenbach und Frankfurt tourt, niemand hören. Die linken Gegendemonstranten, etwa 30 an der Zahl, aus Prinzip nicht und der Rest der Stadt, weil sie ihn nicht ernst nimmt. Er wird trotzdem sprechen.“

Ihr B.S. Team

Pro Deutschland Tour: Spott und Häme für Pro-Chef Markus Beisicht

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Spott und Häme
Nach der gestrigen Station der Wahlkampftour von Pro Deutschland (PD) in Leverkusen, nahm die Truppe um den Generalsekretär von PD, Lars Seidensticker, die Gelegenheit wahr, den Vorsitzenden des Dachverbandes der Pro Bewegung mit einem Höflichkeitsbesuch zu beglücken.

So wurde dem Leverkusener Rechtsanwalt per Boten ein Gewinn, eine Tütensuppe, sowie eine Glückwunschkarte zur Kanzlei (Briefkasten) gebracht. Bote: Lars Seidensticker, Zeuge der Übergabe: Oliver Wesemann, sowie ein unbekannter zweiter Fotograf. Quelle

Text: „Sehr geehrter Herr Beisicht, Sie sind der Gewinner der pro- Deutschland Tütensuppe des Tages vom 31. August 2013. Mit bestem Gruß ihre pro-Deutschland-Tourmannschaft“.

Bemerkungen
Seidensticker: „Die Auszeichnung „Tütensuppe des Tages“ wurde heute dem „mutigsten Politiker Europas“ für die flammendste und mitreißendste Rede verliehen, die er gehalten hätte, wenn er zu unseren Veranstaltungen gekommen wäre!“

Uwe Wiede: „der Oberguru taucht wohl nicht auf an der Front??“

Das auch Pro NRW-Remscheid sein Like abgegeben hat, verwundert nicht sehr.

Kommentar
Das Verhältnis zwischen dem PD Generalsekretär L. Seidensticker und Pro NRW kann durchaus als angespannt betrachtet werden. So bezeichnete ein Pro NRW Vorstandsmitglied, in einem Gespräch am Rande einer Pro-Demo, den „General“ als  „Persona non grata, bei Pro NRW“.

Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerbewegten, Dominik H. Roeseler geht da noch einen Schritt weiter. Auf der offiziellen Facebook-Seite von Pro NRW nennt er Seidensticker im Zusammenhang mit einer seiner Reden während der Wahlkampftour, einen geistig verwirrten Menschen“. Das „Woxikon“ findet dafür folgende Synonyme: „blöde, blödsinnig, debil, geistesgestört, geisteskrank, idiotisch, irre, schwachsinnig, umnachtet, unzurechnungsfähig, verblödet, verrückt, verstört„.

Die Klage Roeselers: Herr Seidensticker hat mich … in den letzten Monaten immer wieder öffentlich als homosexuell dargestellt.“, steht offensichtlich in direktem Zusammenhang mit der Retourkutsche des Pro NRW-Funktionärs.

Addiert man noch die streckenweise üble Hetze gegen PD (auf dem Schmuddelblog von Pro NRW) hinzu, erscheint ein zukünftig gemeinsames „politisches Zusammen“ der beiden Schwester-Parteien als erkennbar ausgeschlossen. Der „Kaiser-Teller“ als Tütensuppe für Beisicht, sagt dazu alles!

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland Rally: Demo am AZ Leverkusen – 1:0 für die Antifa

PD GruppeDarsteller
Gegen 10:00 Uhr reiste der übliche Trupp mit einer halbstündigen Verspätung an. Neben dem Generalsekretär von Pro Deutschland (PD), Lars Seidensticker, war noch der Fahrer, ein weiterer Helfer sowie Stephanie Trabant, die „Burka-Komparsin“ als Berliner Teilnehmer/in dabei.

Unterstützung von Pro NRW/Köln
Von Pro NRW/Köln waren die gebuchten Dauer-Mitreisenden Oliver Wesemann (sachkundiger Bürger für Pro Köln) und Nico Ernst (Stadtverordneter für Pro NRW in Bonn) im Kleinbus. Zusätzlich leistete heute das PRO NRW Vorstandsmitglied Tony Xaver Fiedler Unterstützung. Weitere 5 bekannte Dauerdemonstranten, mehrheitlich von Pro NRW, vervollständigten das 12´er Trüppchen.

AZ LeverkErfolgloser, kurzer Auftritt
Die Antifa in Leverkusen hatte diesmal die besseren Ideen. Ca. 50 Gegendemonstranten hatte sich eingefunden und waren auch nicht sonderlich laut.

Die Ankündigung auf einem Plakat, das an dem AZ angebracht war, sollte sich jedoch bewahrheiten:

Nicht sichtbar hinter einem Kunststoffvorhang, begannen die AZ-Aktionisten mit  zwei großen, sehr lauten „Flex“, Kalksandsteine zu schneiden, und bliesen  den Schneidestaub in Richtung der PD Demonstranten. Außerdem schallte ein ohrenbetäubender Lärm aus 4 Lautsprechern, die in der 1 Etage an 2 Fenstern aufgestellt waren.

AZ Lev GegendemoDer Versuch von PD, sich dennoch Gehör zu verschaffen, scheiterte kläglich. Schon nach knapp einer halben Stunde, gegen 10:30 Uhr, gaben die Demonstranten erfolglos auf und machten sich aus dem (Flex-) Staub.

Dazu die Antifa per Twitter: „So, die Bauarbeiten sind beendet. Das KAW glänzt wieder. Flexen gegen Rechts macht Spaß! Der kleine Haufen Pro Deutschland Anhänger musste unverrichteter Dinge wieder einpacken. Der Baulärm übertönte das rassistische Geschwafel.“

Kommentar
„Die Unterstützung von Pro NRW Parteimitgliedern sei groß, aber die Pro NRW´ler hätten Angst vor Repressalien aus den eigenen Reihen“, so der Generalsekretär in einem Gespräch am Rande der Demo. So hatte der Bezirksvorsitzende von Pro NRW aus Ostwestfalen Lippe, Thomas Borgartz in Bielefeld sogar das Mikrofon ergriffen und eine Rede gehalten. Ob dies alles die Zustimmung des Vierfachvorsitzenden Markus Beisicht findet, darf bezweifelt werden. Die Lokalpresse war anwesend und wird berichten, so hat PD zumindest sein Hauptziel, Öffentlichkeit zu erlangen, erreicht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Funktionäre ohne Stimmrecht

randnotizenRadevormwald: Ausschussmitglieder ohne Stimmrecht
In die Sitzung vom 12.03.2013 hatte die Fraktion Pro NRW die Vorschläge für die Besetzung der Ausschüsse eingebracht. Bürgermeister Dr. Josef Korsten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es sich bei den vorliegenden Vorschlägen der Pro NRW-Fraktion zur Besetzung von Ausschüssen in allen Fällen um beratende Ausschussmitglieder handelt.

Ausschussmitglieder
Die insgesamt 10 Ausschüsse werden von gerade einmal „vier“ Pro NRW´lern besetzt! In „acht“ Ausschüssen fungiert Udo Schäfer als beratendes Mitglied, die restlichen zwei Ausschüsse besetzen Frau Beate Bötte und Herr Joachim Bötte, ebenfalls als beratende Mitglieder. In allen 10 Ausschüssen ist Frau Sigrun Römerscheidt als Vertreterin benannt. Damit sind drei der ehemaligen Ausschussmitglieder nicht mehr vertreten (wir berichteten). Warum das neue Fraktionsmitglied  Uwe Rohde-Müller in den Ausschüssen keine Rolle spielt, ist unbekannt.

Kurioses am Rande
Eine eigene  eMail-Adresse für die Familie Beate und Joachim Bötte steht immer noch nicht zur Verfügung. Sollte ein Bürger/in den Kontakt über diese Schiene zu den Pro Mitgliedern im Seniorenbeirat oder Jugendhilfeausschuss suchen, landen sie laut Verzeichnis des Rates nach wie vor bei der ex. Werbeikone der NPD, Claudia Gehrhardt (ät pro-nrw.net), die als Beisitzerin im Landesvorstand der Bürgerbewegten fungiert.

Die Abstimmung verlief fast einstimmig. Einzig das ehemalige Mitglied der „Linken“ und jetziges parteiloses Mitglied des Rates, Peter Fritz Sebastian Ullmann, stimmte dagegen.

Köln
Mit viel Tärä wird das sich selbst noch als Pirat bezeichnende und jetzige Pro Köln Mitglied Oliver Wesemann in einem Ausschuss platziert. Dazu die Propaganda:

„Fraktion PRO KÖLN entsendet ersten Piraten in einen Kölner Ratsausschuss“

Niederschrift:
17.3  Antrag der Fraktion pro Köln hier: Umbesetzung Kulturausschuss AN/0407/2013
Beschluss: Auf Vorschlag der Fraktion pro Köln beschließt der Rat, anstelle von Herrn Markus Wiener Herrn Oliver Wesemann als Mitglied in den Ausschuss Kunst und Kultur zu entsenden.
Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.

Kommentar
Dieses unglaubliche Ereignis lässt dann auch im Netzwerk alle Dämme brechen. So fabuliert eine Unbedarfte:

„Olli ich bin stolz auf Dich. Du rockst den Kulturausschuss…“

Ob Olli „rockt“ ist ungewiss, gewiss ist aber, dass Olli im Kulturausschuss nur ein mit Anrecht auf Aufwandsentschädigung versorgter Statist sein wird. Herr Wesemann ist nur als beratendes Mitglied ohne Stimmrecht im Ausschuss vertreten, darf jetzt aber seine Teilnahme an den Fraktionssitzungen geltend machen. Welchen Erfolg selbst die Anträge und Einwendungen der Ratsmitglieder von Pro Köln haben, lässt sich leicht recherchieren, er tendiert eher gegen Null. Ob überhaupt irgend ein anderes Ausschussmitglied im Kulturausschuss Beiträge von Herrn Wesemann, sofern diese überhaupt kommen, in die eigene Entscheidungen einfließen lässt, ist äußerst unwahrscheinlich. Also doch besser Rockkonzert als Kulturausschuss?

Ihr Ronald Micklich