Witten: Wirrwarr um Pro-Wasdennnun Mandat von Peggy Hufenbach

RadikalenduoFraktionsgründung in Witten
Gut zwei Jahre nach der Kommunalwahl 2014 hat sich Peggy Hufenbach entschlossen nun doch eine Fraktion mit dem einst verhassten ehemaligen JN/NPD Mitglied Christoph Schmidt zu gründen. Welche Beweggründe Hufenbach veranlassten ihre Meinung um 180 Grad zu drehen und nun doch gemeinsame Sache mit den Rechtsextremisten und Verfassungsfeinden von Pro NRW einzugehen, ist unverständlich.

Zum Bild auf Beisichts Propagandablog zum Thema, liest man „Christoph Schmidt (links im Bild) und Peggy Hufenbach“ … – Liebe Rechtsextremisten: „Links ist da, wo der Daumen rechts ist“. Alles klar?

Aus Hass wird Freundschaft
Der Grund für die ehemalige Ablehnung des Rechtsradikalen Schmidt erklärt sich in einem Satz, der keinen weiteren Kommentar benötigt: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so Jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“ war Hufenbachs Meinung.

 Jetzt scheint alles Friede, Freude, Eierkuchen. Unterstützung erhält Hufenbach sicher durch den neuen Geschäftsführer Hartmut Schwefel (Hufenbachs Vater) einen engagierten Mitarbeiter wie es heißt. Ob er wohl ein Salär für seine Tätigkeit erhält?

Pro-Wasdennnun
In der Mandatsliste des Rates der Stadt Witten wird Peggy Hufenbach unter Pro Deutschland geführt. Ihren Austritt bei Pro NRW hat sie Mitte Juli 2015 erklärt. Nun war aus Vorstandskreisen von Pro Deutschland zu erfahren, dass eine Mitgliedschaft von Hufenbach möglicher Weise wegen einer fehlenden Beitrittszustimmung des Bundesvorstandes gar nicht erfolgt sein könnte. Somit wäre Hufenbach als parteiloses Mitglied des Rates zu betrachten. Von einer erneuten Mitgliedschaft bei Pro NRW ist auch nichts bekannt. Für wen sitzt Hufenbach nun im Wittener Stadtrat?

Pro Deutschland hat für den Fall einer möglicherweise doch vollzogenen Mitgliedschaft Hufenbachs ein Parteiausschlussverfahren angekündigt.

Kommentar
Hufenbach und Schwefel sollen schon auf der Kölner Erdogan-Demo gesichtet worden sein. Gerade jetzt, wo pro Köln sich eines extremen Rechtsradikalen entledigt, (Markus Beisicht wurde entsorgt, wir berichteten), stellt sich Hufenbach wieder an die Seite Derjenigen, die sie doch so verachtet hat. Das war es dann wohl, Glaubwürdigkeit ade, Frau Hufenbach!

Dazu jetzt auch die WAZ

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Witten: Christoph Schmidt distanziert sich? Warum eigentlich?

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

KZ-Gedenkstein Witten-Anne

Schadensbegrenzung
Der Wittener Ratsherr der rechtsextremen und verfassungsfeindlichen Minipartei „Pro NRW“ weist den Vorwurf zurück, in einer von ihm betreuten geschlossenen Facebookgruppe volksverhetzende Kommentare zumindest gebilligt zu haben.
„Die widerlichsten Kommentare stammten von „auswärtigen Provokateuren“, postuliert der ex. JN/NPD´ler Christoph Schmidt gegenüber der WAZ und beteuert weiter: „Ich distanziere mich davon auf das Schärfste“.

Gegenteilige Meinung
Selbst seine ehemaligen Parteikollegen von Pro NRW, die sich ja bekanntermaßen wegen des unübersehbaren „Rechtsrucks“ und der Flutung des Funktionärspools mit ex. NPD´lern angewidert abgewandt haben, sehen in Schmidts Reaktion nur den letzten Versuch sein „braunes Fell“ noch zu retten. So ist im letzten Absatz eines Artikels von Pro Deutschland / Ennepe-Ruhr-Kreis (PD) unter der Überschrift „Keine gemeinsame Fraktion mit Neonazis in Witten! *mit wichtiger Ergänzung*“, zu lesen:

„Im letzten Absatz des besagten WAZ-Beitrags verbreitet Christoph Schmidt eine glatte Lüge. Er behauptet, das Foto, das ihn neben einem Banner der NPD-Jugend „Junge Nationaldemokraten“ an der Gedenkstätte des einstigen KZ-Außenlagers in Witten-Annen zeigt, sei eine Fälschung der linksextremen „Antifa“. Es gibt Zeugen dafür, dass Schmidt tatsächlich so an der Gedenkstätte posierte.“

Zum Thema Pro NRW-Fraktion in Witten bleibt von unserer Seite nur zu berichten, dass sich zu diesem Thema bei Recherchen und Informationseingängen eine eindeutige Sachlage herauskristallisiert hatte. So kann man die Aussage von PD Ennepe-Ruhr-Kreis, „Hufenbach hat sich vielmehr vom ersten Tag an einer gemeinsamen Fraktion aufgrund von Schmidts andauernden rassistischen Äußerungen verweigert“, getrost unterstreichen. Eine eindeutige Aussage eines unmittelbar Beteiligten lautet: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“

Es bleibt zu hoffen, dass die WAZ auch diese Informationen an die Öffentlichkeit adressiert und so dem Wittener Funktionär einer rechtsradikalen und verfassungsfeindlichen Partei nicht noch eine Plattform für seine „schnell gestrickte“ Distanzierung bietet.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Beisichts Reich zerfällt unaufhörlich weiter

Nicht mehr aufzuhaltender Zerfall

Nicht mehr aufzuhaltender Zerfall

Weitere Abgänge
Witten / Ennepe-Ruhr Kreis:
„Die Wittener Stadträtin und ehemalige PRO-NRW-Kreisvorsitzende Peggy Hufenbach ist zusammen mit den meisten Mitstreitern ihres Kreisverbandes Ennepe-Ruhr in die Bürgerbewegung pro Deutschland eingetreten! Herzlich willkommen, die Lawine rollt weiter!“, ist auf der neuen Facebookseite der Bürgerbewegung pro Deutschland – Landesverband Nordrhein-Westfalen zu lesen.

Remscheid: Wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren war, dürfte auch die Ratsgruppe aus Remscheid um André Hüsgen kurzfristig folgen. Ein Austritt aus Beisichts Pro NRW könnte noch diese Woche erfolgen. Die Voraussetzungen im Internet wurden bereits geschaffen. So ist seit einigen Tagen die neue Internetseite von Hüsgen mit dem Label von Pro Deutschland und dem Remscheider Wappen, unter der Bezeichnung „PRO-Bewegung in Remscheid“, im Internet zu finden.

Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Andre Hüsgen mit Anschrift und Telefonnummer benannt. Bezeichnender Weise führt der angegebene Link für eine eMail-Nachricht, auf die Adresse remscheid@pro-deutschland.net

Kommentar
Alle Durchhalteparolen „des ewigen Spalters und Möchtegern-Diktators aus Leverkusen“, wie sein ehemaliger Generalsekretär Markus Wiener ihn nannte, fruchten nichts mehr. Selbst den blindesten Noch-Mitgliedern gehen langsam die Augen auf. Als nächsten Abgang kann Beisicht dann wahrscheinlich den Kreisverband Wuppertal von seiner Liste streichen. Auch hier sind alle Voraussetzungen im Internet vollzogen (wir berichteten).

Wie ist nun die Mitglieder und Funktionärs-Wanderung von Pro NRW zu Pro Deutschland zu bewerten? Ich möchte dies mit einem abstiegsgefährdeten Fußballverein vergleichen. Neuer Vorstand neuer Trainer, alte Mannschaft. Die Frage, ob sich gravierendes am Spiel ändert, ist fraglich.

Ihr Ronald Micklich

Pegida am 20.07.2015 in Bielefeld – Klarstellungen

Screenshot: Facebook Pegida OWL

Screenshot: Facebook Pegida OWL

Termin
Wann: Montag 20.07.2015 ab 19:00 Uhr, wo: Bielefelder Hauptbahnhof, Am Bahnhof 1b, 33602 Bielefeld

Zeitungsente
Anmelder der Veranstaltung ist Thomas Borgartz und nicht Pro NRW, wie in der Osnabrücker Zeitung am 16.07.2015 unter der Überschrift „Pro NRW veranstaltet Montag Pegida-Demo in Bielefeld“ vom Redakteur Jörg Sanders fälschlicher Weise behauptet wird.

Die ausführliche Berichterstattung ist außerdem inhaltlich nicht in allen Punkten richtig (z.B. Anzahl Mandate). Eine Verbindung zwischen Pro NRW und Pegida (hier Bielefeld) besteht nicht. Hier soll augenscheinlich eine Verbindung zwischen der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Radikalenpartei Pro NRW herbeigeredet werden.

Wie weiterhin bekannt wurde, soll Thomas Borgartz die Pegida Demo in Bielefeld mit dem damaligen Verantwortlichen von Pegida-NRW, Marco Probach, besprochen haben. Die interne Kommunikation solle diesbezüglich nach dem Ausscheiden von Probach nicht zufriedenstellend funktioniert haben. Dies könne der Grund dafür sein, dass die Absprache nicht bis zum Pegida-Chef Lutz Bachmann durchgedrungen sei, wird kolportiert.

Schwierige Recherche / Klarstellung
Thomas Borgartz war Mitglied bei Pro NRW, hat seinen Austritt schon vor einigen Monaten (2014) mündlich, und Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Beginn der Austrittswelle schriftlich nachgereicht. Mittlerweile haben die lethargischen Administratoren reagiert und wenigstens die Internetseite von Pro NRW-Bielefeld teilüberarbeitet. Der Name Borgartz ist von der Seite verschwunden und taucht jetzt nur noch als Pressemitteilung bezüglich der Wahl zum Bezirksvorsitzenden Ostwestfalen-Lippe vom 19. März 2012 auf der Hauptseite der Bürgerbewegten auf.

Nachlässige Datenpflege
Dass die Informationen aus den Propagandaseiten der Rechtsextremisten mit Vorsicht zu „genießen“ sind, ist auch daran zu erkennen, dass Detlev Schwarz, vor Wochen ausgetretener ehemaliger Geschäftsführer der Pro´ler, auf der Bielefelder Seite noch immer als “ V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Detlev Schwarz / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“, geführt wird. Solcherlei Fehlinformationen gibt es haufenweise auf deren Seiten. So wird z. B. die aus der Partei ausgetretene Peggy Hufenbach (Ennepe-Ruhr-Kreis) weiterhin als Kreisvorsitzende publiziert. Um es auf einen Nenner zu bringen, nicht einmal die administrativen Angaben stimmen in jedem Fall. Über den Inhalt der Propaganda braucht man da nicht weiter nachzudenken.

Kommentar
„Bitte auch etwas Glanz“ für Beisicht, könnte man denken, wenn man den Mobilisierungsaufruf auf Beisichts Hauptseite liest. „Die Bürgerbewegung PRO NRW ruft alle islam- und zuwanderungskritischen Personen auf, sich an der Demonstration in Bielefeld zu beteiligen“, ist dort zu lesen. Augenscheinlich in der Hoffnung bei den Pegida – Teilnehmern an neue Wähler zu gelangen, katzbuckeln die Rechtsextremisten natürlich auch hier wieder.

Markus Beisicht hat scheinbar immer noch nicht verinnerlicht, dass die Pegida Bewegung mit seiner Rechtsextremisten – Partei nun wirklich nichts zu tun haben will. Sein Aufruf und die mögliche Teilnahme einigen seiner Jünger an der Demo ist für Pegida nur schädlich. Ein Gespräch oder die Bitte bei der Mobilisierung zu helfen hat nicht stattgefunden und bleibt auch ausgeschlossen, war aus Pegida-Kreisen zu erfahren.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Witten: Kreisvorsitzende und Stadträtin Peggy Hufenbach verlässt Partei

Screenshot Youtube mp4 Video

Screenshot Youtube mp4 Video

Austritt erklärt
Die Pro NRW-Kreisvorsitzende im Ennepe-Ruhr-Kreis und Stadträtin in Witten hat ihren Austritt aus der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei erklärt. Bereits am vergangenen Mittwoch (08.07.2015) ging ein entsprechendes Schreiben an die Partei.

Es brodelte schon lange
Schon seit der Kommunalwahl 2014 brodelte das Verhältnis zwischen Peggy Hufenbach und ihrem Pendant Thomas Christoph Schmidt. Versuche ein Einvernehmen herzustellen schlugen fehl. Eine Fraktion wurde in Witten nicht gegründet. Der Grund erklärt sich in einem Satz, der keinen weiteren Kommentar benötigt: „… und auch seine wirklich menschenfeindliche Überzeugung hat sich seit NPD-Zeiten nicht geändert … mit so Jemanden kann man nicht zusammenarbeiten …“. Markus Beisicht sah offenbar keine Veranlassung gegenzusteuern.

Vorausgegangen waren üble Schmutzkübel-Kampagnen, die darin gipfelten, dass sie sogar in widerlichster Form auf der Antifa-Seite „Indymedia“ ausgetragen wurden.

Über den ehemaligen JN-Landesbeauftragten (NPD) Christoph Schmidt berichteten wir bereits. Informationen finden Sie in unserem Artikel über rechtsextremistische Karrieren, im Absatz Auszug.

Kommentar
Mit Peggy Hufenbach verliert Pro NRW eine weitere schillernde Figur. Politisch wolle sie sich in der nächsten Legislaturperiode nicht wieder betätigen, ihr Mandat aber bis zur letzten Stunde ausüben. Eine Rückgabe komme für sie nicht in Frage, war zu vernehmen. So befindet sich auch der Kreisverband Ennepe-Ruhr-Kreis in Auflösung. Beisichts Traum von einer starken rechten Partei in NRW, entwickelt sich mehr und mehr zum Albtraum. So langsam verschwindet der Anführer der Rechtsextremisten von der politischen Landkarte.

Auf der Propagandaseite der Rechtsextremisten aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis ist der letzte Eintrag vom März 2015. Frau Hufenbach wird noch immer als Kreisvorsitzende präsentiert. Eine Korrektur schon jetzt ist natürlich nicht zu erwarten, da dies die Dilettanten in Beisichts Administration augenscheinlich schlichtweg überfordert. Hier wird dann Detlev Schwarz, der nun schon seit einigen Wochen kein Mitglied mehr bei Pro NRW ist, weiterhin als: „V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Detlev Schwarz / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“, publiziert. Ob Herr Schwarz mit einer Unterlassung/Abmahnung reagiert, ist nicht bekannt. Hier versagt der Internet-Beauftragte (augenscheinlich Tony Xaver Fiedler) auf ganzer Linie.

Ihr Ronald Micklich