Das Ende von Pro /Deutschland/NRW/Köln zeichnet sich immer deutlicher ab

Absturz in die BedeutungslosigkeitWahlen Berlin
Während die Rechtspopulistische AfD in Berlin mit 14,1% aus dem Stand bei einer Wahlbeteiligung von 66,9% kräftig zugelangt hat, verschwinden die rechtsradikalen Gruppierungen in der Versenkung. Konnte sich Pro Deutschland (Berlin) 2011 mit 1,2% der Stimmen noch in die Parteienfinanzierung retten, befindet sich Pro Deutschland mit 0,4% (-0,8%) Stimmenanteil in Berlin im freien Fall.

Nicht anders ist es der NPD ergangen. Auch hier gehen langsam die Lichter aus. 0,6% (-1,6%) sind hier noch zu verzeichnen. Auch hier fällt die Parteienfinanzierung weg.

Betrachtet man den Aderlass in Mecklenburg Vorpommern, nur noch 3% (-3%) und somit keine Landtagszugehörigkeit mehr, erkennt man wohin die Reise geht.

Vorschau
Die letzten Landtagswahlen fanden am 13.05.2012 in NRW statt. Zu diesem Zeitpunkt erreichte der Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Partei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht, noch 1,5% der Wählerstimmen. Zur Europawahl 2014 musste sich Beisicht in NRW mit nur noch 0,6% zufrieden geben. Hier punktete die AfD erstmalig mit 5,4%. Zu diesem Zeitpunkt war die Abspaltung führender Funktionäre (z. B. Wiener, Wolter, Hüsgen, Schwarz, Dr. Heger, Bötte, Schiele, Palm und vielen Anderen) mit einem erheblichen Anteil von Mitgliedern bei Pro NRW noch nicht vollzogen.

Die kommenden Landtagswahlen finden am 14.05.2017 in NRW statt. Es ist zu erwarten, dass Pro NRW, sollten sie wirklich noch einmal antreten, mit 0,.% im unteren Zehntelbereich deklassiert würde.

Große Klappe nichts dahinter
Unter der Überschrift „Auf in die PRO NRW-Landtagswahl 2017“ war am 6.Nov.2015 Beisichts übliches Gelaber zu lesen. „Schon jetzt bereiten Aktivisten und Funktionäre von PRO NRW den Landtagswahlkampf 2017 vor. Ab Sommer 2016 werden überall im Bundesland die PRO NRW-Direktkandidaten aufgestellt und nominiert werden.“, selten so gelacht.

Heute rudert der Angeber schon zurück. „PRO NRW wird sich mit den Ergebnissen der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin in der kommenden Woche ausführlich befassen und sodann auf einer Parteivorstandssitzung die strategischen Schlussfolgerungen hieraus ziehen. Auf dieser Vorstandssitzung wird auch über einen eventuellen Wahlantritt zur Landtagswahl 2017 von PRO NRW entschieden werden.

Es mag ja sein, dass die verbliebene Restetruppe rund um Beisicht kritiklos genug ist, um diesen Nonsens zu glauben. Ist es eigentlich den wenigen verbliebenen Abhängigen oder sich aus welchen Gründen auch immer noch an Beisicht gebundenen Zwangsgläubigen entgangen, dass hier fortlaufend,  gebetsmühlenartig die ewig gleichen Worthülsen Verwendung finden?

Es gibt keine historische Chance, es wird wohl keine Teilnahme an der LTW NRW 2017 geben, es gibt keinen erfreulichen Mitgliederzuwachs, es gibt keine landesweite Konsolidierung mit seinen wenigen Mitgliedern und es gibt offenbar auch keine gut gefüllte Wahlkampfkasse und im nächsten Jahr fällt dann noch die Parteienfinanzierung weg.

Griff zum Strohhalm
„Auch den Funktionären, die uns im letzten Jahr unter dem Absingen schmutziger Lieder Richtung Pro Deutschland verlassen haben, reichen wir selbstverständlich die Hand zur Versöhnung, da es gerade in NRW darum geht, die noch verbliebenen politikfähigen Kräfte zu bündeln. PRO NRW bleibt auch die nächsten Jahre kampagnenfähig und insbesondere schuldenfrei.“, backt Beisicht kleine Brötchen und wäre wohl nicht abgeneigt seine Spitzenfunktionäre wieder einzuheimsen. Die Frage ist nur, wer hartgesotten genug ist dem egomanen Dauervorsitzenden ein zweites Mal unterwürfig zu Diensten zu sein.

Doch auch dieser Schuss würde nach hinten losgehen. Wieder gemeinsame Sache mit der NPD 2.0 machen, wie Markus Wiener Beisichts Restetruppe einmal nannte, würde politischen Selbstmord bedeuten. Dann kann die Truppe um Michael Gabel direkt ihre Vereinsauflösung bekannt geben. Synergien sind hier keine zu erwarten. Pro … hat fertig!

Ihr Ronald Micklich

Neuer Blog „Düsseldorf Rechtsaußen“ – Wie hat sich Pro Deutschland in NRW etabliert – eine informative Zusammenfassung

Düsseldorf_RechtsaußenNeuer Blog
Unter dem Namen „Düsseldorf Rechtsaußen“ gibt es seit dem Frühjahr 2016 einen neuen, sehr weit „links“ stehenden Blog, der über Aktuelles und Hintergründe zur extremen Rechten und der Braunzone im Großraum Düsseldorf berichtet.

Mai Artikel
Unter der Überschrift: „D: „Pro Deutschland“-Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf?“ wird über den neu gegründeten Landesverband NRW von Pro Deutschland berichtet. Hier finden Sie mit Zahlen, Daten und Fakten belegte Auskünfte über die Struktur von Pro Deutschland in NRW.

Auszug: „Pro D“ profitiert von „pro NRW“-Spaltung

„Bereits seit längerer Zeit existierende Spannungen innerhalb von „pro NRW“ eskalierten 2015 und führten zu einer Spaltung der Partei. Diverse Mitglieder, Mandatsträger/innen und Parteifunktionär/innen wandten der Truppe um den Leverkusener „pro NRW“-Vorsitzenden Markus Beisicht den Rücken zu und schlossen sich „pro D“ an. Vorgeworfen wurde dem auch aufgrund seines Führungsstils in die Kritik geratenen Beisicht unter anderem, eine „NPD 2.0“ aufbauen zu wollen und nicht den erforderlichen Abstand zu Gruppierungen wie HoGeSa („Hooligans gegen Salafismus“) zu halten.“  Hier der vollständige Artikel.

Prognose
„Ein „pro D“-Antritt bei der NRW-Landtagswahl 2017 in Konkurrenz zu „pro NRW“ ist hingegen nicht zu erwarten. Wahrscheinlicher ist es, dass „pro D“ eine Wahlschlappe in NRW und eine Kritik an konkurrierenden Antritten aus dem „patriotischen“ Spektrum vermeiden möchte, einstweilen noch „pro NRW“ das Feld überlassen wird und auf das endgültige Ende der bereits arg geschwächten Beisicht-Truppe hofft.“  (Hervorhebungen durch Redak.)

Ihr B.S. Team

Urteil in der Datenschutzangelegenheit zwischen Bastian Pufal (ex. Pro NRW?) und Manfred Rouhs Pro Deutschland

Datenschutz_Andreas_Morlok_pixelio.deVorgeschichte
Am Dienstag dem 29.12.2015 um 11:30 Uhr fand im Amtsgericht Gerichtsstraße 9 in Leverkusen-Opladen, Sitzungssaal 1 im Erdgeschoss, ein Güte- und Verhandlungstermin wegen einer einstweiligen Verfügung (Datenschutzangelegenheit) zwischen Bastian Pufal und der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), Az C 443/15 statt. Wir berichteten.

Urteil
Die Bergische Stimme will Ihnen das Urteil nicht vorenthalten, dass Herr Pufal auf seiner FB-Seite veröffentlicht hat. Lesen Sie selbst.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW – Ungenügend für Beisichts Informationsgehabe

Nur wer das Chaos beherrscht ... klappt auch nicht immer!

Nur wer das Chaos beherrscht … klappt auch nicht immer!

Parteiinformationen des Bundeswahlleiters
Wer sich über eine Partei informieren möchte, könnte durchaus auf die Informationen des Bundeswahlleiters zurück greifen. Wichtiger Bestandteil ist die Benennung des Vorstandes der Partei. Der Interessierte Betrachter dieser Auskunft erfährt so im Vorspann vor der Satzung, welche Personen den Vorstand, hier Pro NRW, bilden. Bei Pro NRW wird der Stand 21.08.2013 genannt.

Von den 19 benannten Vorstandsmitgliedern sind 14 nicht mehr Mitglied bei Pro NRW. 4 Mitglieder werden mittlerweile als Vorstandsmitglieder in einer anderen Partei geführt. Offenbar sieht der selbsternannte „honorige“ Anwalt Markus Beisicht aus Leverkusen Opladen keinen Grund, diese unglaubliche Schlamperei zu korrigieren. Wie lange sich Wiener, Wolter, Schwarz und Bötte sowie die weiteren 10 ex. Mitglieder dies noch gefallen lassen, ist unklar.

Menschen im Propagandablog
Wer nun glaubt, zumindest auf der Internetseite der Rechtsextremisten eine aktuelle Aussage zur Besetzung des Vorstandes zu bekommen, hat leider wieder Pech gehabt. Nach der Korrekturwahl am 19.12.2015, bei der einige neue Mitglieder in den Pro NRW-Vorstand gewählt wurden und einige Verschiebungen in den Funktionen realisiert wurden, wäre es sicherlich erforderlich gewesen zumindest die Rubrik „Menschen“ des Internetauftritts von Pro NRW auf Vordermann zu bringen.

Doch auch hier findet sich nur der „alte Käse“ wieder, der auch noch abweichend von der Liste des Bundeswahlleiters keine verifizierbaren Infos bietet. Welche Dilettanten sind hier eigentlich am Werk? Bekommt der neu gewählte „Geschäftsführer“ Thorsten Crämer selbst eine so leichte Aufgabe nicht gestemmt? Ohne den EDV – affinen ex. Generalsekretar Fiedler, der erst im Oktober 2015 fluchtartig die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Restetruppe verlassen hatte, scheint bezüglich Internet – Plattform nichts mehr zu laufen.

Kommentar
Was will man auch von einem Trupp augenscheinlich unfähiger Mitarbeiter erwarten? Eine dicke Scheibe kann sich Beisicht bezüglich der Pflege der Internetpräsenz vom Bundesvorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs abschneiden. Auf dessen Seite finden sich in der notwendigen Transparenz alle Angaben zu den Vorständen auf Bundes- und Landesebene. Mit Stand 10.12.2015 wurden selbst die Angaben beim Bundeswahlleiter zeitnah aktualisiert, so wie es an und für sich üblich ist.

Ihr Ronald Micklich

Gütetermin in Datenschutzangelegenheit zwischen Bastian Pufal (ex. Pro NRW?) und Manfred Rouhs Pro Deutschland

Datenschutz_Andreas_Morlok_pixelio.deTermin
Wie aus gut informierten Kreisen bekannt wurde, soll am Dienstag dem 29.12.2015 um 11:30 Uhr im Amtsgericht Gerichtsstraße 9 in Leverkusen-Opladen, Sitzungssaal 1 im Erdgeschoss, ein Güte- und Verhandlungstermin wegen einer einstweiligen Verfügung (Datenschutzangelegenheit) zwischen Bastian Pufal und der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), Az C 443/15. stattfinden. Quelle

Hintergrund
Bastian Pufal soll, trotzdem er sich ausdrücklich und mehrfach dagegen verwahrt haben soll, mit elektronischer Infopost von PD beglückt worden sein. Eine einstweilige Verfügung diese Zusendungen zu unterlassen soll Manfred Rouhs, dem Chef von PD, bereits zugestellt worden sein. Wie gemunkelt wird, soll Pufal vom selbsternannten „honorigen“ Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Opladen vertreten werden.

Die Vehemenz der Streithähne könnte aber auch den Schluss zulassen, dass die Angelegenheit doch nur eine Auseinandersetzung zwischen Markus Beisicht Pro NRW und Manfred Rouhs (PD) ist. Dabei hatten sich die Beiden doch einst so lieb.

Ihr Ronald Micklich

Opladen: Flyer- und Aufkleberschlacht der „Rechtsradikalen“ von Pro NRW und Pro Deutschland +Ergänzung+

Radikaler_Müll_1Flyer gegen Aufkleber
Der Kampf um Sympathisanten, Spender und eventuell sogar neue Mitglieder ist in Opladen voll entbrannt. So sollen am heutigen Morgen rund um die von einem Investor geplanten Flüchtlingsneubauten an der Stauffenbergstraße, mehrere Hundert Aufkleber der Rechtspopulisten von Pro Deutschland verteilt worden sein. Bürger aus dem Bereich Lützenkirchener-, Pommern-, Feld-, Kolberger- und Görlitzerstraße bestätigten, die Hetze in ihren Briefkästen vorgefunden zu haben. Dabei handelt es sich um Postkartengroße Aufkleber mit der Aufschrift „Asylmissbrauch stoppen!“.

Außerdem findet man entlang der augenscheinlichen Verteilerroute auch noch die Hetze auf Aufklebern („Heute sind wir tolerant, morgen fremd im eigenen Land“), an diversen Stellen an den Straßen. Selbst das AZ der Antifa soll zugeklebt worden sein.

In den frühen Morgenstunden soll auch Thorsten Crämer, vorbestrafter ex. NPD´ler und nun Pro NRW-Funktionär, an der Lützenkirchener Str. gesichtet worden sein. Ob auch er mit den menschenverachtenden Flyern von Pro NRW unterwegs war ist unklar. Anzunehmen dürfte hingegen sein, dass der Anführer der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Opladen, die Briefkästen in dieser Region nun auch fluten wird. Hier wird Beisicht sich sicher nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollen.

Ergänzung
Wie bereits vermutet, legt der selbsternannte „honorige“ Advokat Markus Beisicht nach:

Leverkusen: PRO NRW kündigt Kampagne gegen geplantes Asylbewerber-Ghetto in Opladen an„, ist auf der Propagandaseite der Rechtsextremisten von Pro NRW zu lesen. Die Reaktion auf unseren Bericht und die Aktivitäten von Pro Deutschland erfolgte erstaunlicherweise umgehend, was bei eMails an Beisichts Kanzlei leider nicht der Fall ist (davon später mehr).

Wie dem auch sei, im Flyer- und Aufkleberkampf der Rechtsradikalen um Sympatisanten in Opladen, hat Beisicht vorerst den Kürzeren gezogen.

Ihr Ronald Micklich