Blitzmeldung: Duisburg – Neuer Name für ex. Fraktion Pro NRW

BlitzmeldungFraktionsname geändert
Die Querelen um einen neuen Fraktionsnamen für die bei Pro NRW ausgetretenen Mandatsträger hat ein Ende. Gestern Abend wurde in einer Fraktionssitzung unter Leitung des Vorsitzenden Mario Malonn und Beteiligung des Landesvorsitzenden der Republikaner (André Maniera) und Ralf Goertz Bundesschatzmeister (Rep) der neue Name der Fraktion beschlossen. So wird sich die Fraktion um Mario Malonn – Fraktion „Die Republikaner“ im Rat der Stadt Duisburg – nennen.

Parteiwechsel
Viele der ausgetretenen Duisburger Pro NRW´ler, die hauptsächlich wegen Markus Beisicht und seiner Quersubventionierungs-Politik ausgetretenen sind, haben nun eine neue Heimat bei den Republikanern gefunden. So sind Fraktionschef Mario Malonn und Helga Ingenillem der Partei „Die Republikaner“ beigetreten. Josef Wolfgang Bißling, als drittes ausgetretenes Pro NRW-Mitglied, bleibt vorerst als parteiloser Mandatsträger im Verbund der neuen Fraktion. Ob, und wenn ja welche Funktionen Mario Malonn und seine Mitstreiter bei den Republikanern einnehmen werden, ist noch nicht bekannt. Nachtrag: Malonn gilt als Motor des kommunalen Wahlerfolges 2014 und führt bereits den örtlichen Kreisverband der Republikaner als Vorsitzender, ist auf der Seite der REP zu lesen.

Kommentar
Ein weiterer Tiefschlag für den im Sinkflug befindlichen Anführer der Bürgerbewegten, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen und seiner Splitterpartei. Die Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Mit dem Landesvorsitzenden der Republikaner (André Maniera) und der Hilfe des Bundesverbandes der Republikaner im Rücken, könnten diese für die „Rechtsaußen-Parteien“ ein nicht zu unterschätzender politischer Gegner zur Landtagswahl 2017 in Duisburg werden. Auch in Köln erfährt der Kreisverband der Republikaner durch einige ausgetretene Pro Köln-Mitglieder, die nun für die Republikaner aktiv sind neue Impulse.

Ihr Ronald Micklich

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Duisburg: Unglaubliche Enthüllungen über Pro NRW – eine Sache für den Staatsanwalt?

554924_original_R_K_by_uschi dreiucker_pixelio.de Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine wörtliche Wiedergabe eines Facebook-Postings auf der Seite von Mario Malonn. Die Bergische-Stimme macht sich die Inhalte nicht zu Eigen.

Die Wahrheit über die Duisburger Pro-Fraktion
Mit viel Tamtam ist momentan die Bürgerbewegung PRO NRW darum bemüht, die eigene Ratsfraktion in Duisburg zu diskreditieren. Die Markus-Beisicht-Partei, die seit einigen Monaten einem im Todeskampf befindlichen und wild um sich schlagenden Ertrinkenden gleicht, zeichnet ein verlogenes Zerrbild der drei Rebellen Mario Malonn, Wolfgang Bißling und Helga Ingenillem als selbstsüchtig und betrügerisch. Doch wo liegt die Wahrheit in diesem Dickicht aus Lügen und Niedertracht?

Zu beginnen ist die Phase der Sammlung von Unterstützungsunterschriften zum Wahlantritt Ende 2013 und im Frühjahr 2014. Damals räumte der PRO NRW-Chef Markus Beisicht dem Wahlantritt in Essen höchste Priorität ein. Zeitweise waren stündliche Anrufe bei den auswärtigen Unterschriftensammlern Mario Malonn und Detlev Schwarz an der Tagesordnung, in denen sich Beisicht erkundigte, wie viele Formblätter nun durch wahlberechtigte Bürger ausgefüllt worden sind. Hingegen zeigte der Parteivorsitzende aus Leverkusen kein Interesse am Fortkommen bezüglich des Duisburger Wahlantritts.

Dies änderte sich schlagartig am 25. Mai 2014, dem Abend der Wahl. Im ersten Telefonat nach Bekanntwerden der Duisburger Wahlergebnisse teilte Beisicht Malonn mit, die künftige Ratsfraktion werde einen Jahresetat von gut 130.000 Euro städtischer Zuwendungen haben. Schnell sollte sich der Grund für Beisichts phänomenale Rechenkünste herausstellen.

Beisicht und der damalige PRO NRW-Generalsekretär Markus Wiener versprachen daraufhin etlichen Parteikollegen, sie würden bald über die neue Duisburger Fraktion finanziell versorgt werden. Aus dem Munde Wieners soll laut Zeugen während der Unterschriftensammlungen geäußert worden sein, Malonn solle sich bis zum bitteren Ende für den nicht gerade sammelfreudigen Verband in Essen abmühen, denn trotz Zeitknappheit und anderer Widrigkeiten werde er am Ende aus eigenem Interesse als Duisburger Spitzenkandidat alle kommunalen Antritte in seiner Stadt hinbekommen.

Kronprinz Markus Wiener scheitert
Markus Beisicht bat Mario Malonn kurz nach der Wahl in das Leverkusen-Opladener Büro seiner Anwaltskanzlei. Begleiter von Malonn war der ebenfalls frisch gewählte Ratsherr Egon Rohmann. Gegenüber den beiden pries Beisicht mit viel Pathos Markus Wiener als „unser bester Mann“ von PRO NRW an. Dieser wolle nach dem desaströsen Kölner Wahlergebnis, bei der PRO Köln von fünf auf zwei Sitze mehr als halbiert worden war, nun in Duisburg versorgt werden. Wohlweislich erwähnte der Rechtsanwalt nur einziges Mal die Gehaltsvorstellung des aus Bayern stammenden Wiener: 3.900 Euro brutto im Monat! Ein Drittel der Duisburg Fraktionszuwendungen sollten nach Vorstellung der PRO NRW-Spitze an eine Person als „Schüssel zur Lösung der eigenen sozialen Frage“ fließen, um eine der zahlreichen Beisicht-Phrasen zu verwenden. Tiefes Entsetzen war bei Malonn und Rohmann die nachvollziehbare Reaktion.

Zu diesem Zeitpunkt war Wiener Angeklagter im PRO Köln-Betrugsprozess. Ein Fakt, den die durch die Altparteien gesteuerten Medien genüsslich ausgeschlachtet hätten, wäre Wiener tatsächlich Fraktionsgeschäftsführer in Duisburg geworden. Ein weiterer Pferdefuß war Wieners Bindung an Köln wegen des noch nicht abbezahlten Eigentumshauses in Worringen und wegen seines dortigen Ratsmandats. Ein Mitarbeiter, der mit Glück die Hälfte der Woche für seinen Arbeitgeber unmittelbar tätig sein kann, aber nach einer Festanstellung mit fürstlicher Entlohnung, die sogar über den Summen für so manche Akademiker-Vollzeit-Stellen liegt, verlangt. Welches Unternehmen in der freien Wirtschaft würde gleichartigen Irrsinn mitmachen? Natürlich kein einziges. Dem Bonzen-Sozialismus der Marke Beisicht ist verständlicherweise ein dicker Korb verpasst worden.

Abgehalfterter PRO NRW-Kader Detlev Schwarz
Eine andere Person, die sich finanziell bei der Duisburger Fraktion einnisten wollte, war Detlev Schwarz. Malonn bot an, verdiente Parteifreunde könnten Duisburger Fraktionsmitarbeiter werden, wenn sie in der Stadt selbst oder in einer direkten Nachbargemeinde ihren Wohnsitz haben und sie die nötigen Kompetenzen für die Erfüllung der Arbeitsaufgaben besitzen. Das war auch bei Schwarz nicht der Fall. Alle Behauptungen von Schwarz, Malonn habe ihm versprochen, ihn zum nicht ortsansässigen Mitarbeiter der Duisburger Fraktion zu machen, sind glatte Lügen. Als „Dankeschön“ gab es von Schwarz u.a. folgenden Erguss auf Malonns Anrufbeantworter:

Laut einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln ist es der Bergischen-Stimme verboten, den Inhalt der Nachricht des Herrn Detlev Schwarz zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen. Verfahrensbevollmächtigte im Verfügungsverfahren: Rechtsanwälte Beisicht & Dr. Schlaeper

Kollektive Pöbeleien und Tony-Xaver Fiedler
Am 07. September 2014 kam bei einer Klausurtagung der Partei in Radevormwald die Beisicht-Mafia-Maschinerie ins Rollen. Die PRO NRW-Funktionäre gleich mehrerer Verbände beschimpften die Duisburger als asozial, weil sich ihre Duisburger Fraktion geweigert hatte, sich einen Wiener oder Schwarz aufnötigen zu lassen. Zu dieser Gelegenheit wurde offenkundig, dass Fraktionsmitglied Egon Rohmann als rückgratloser Mensch den eigenen Kollegen in den Rücken fiel und sich schon längst der Beisicht-Bande angeschlossen hatte.

Wie Sauerbier wurde nun den Duisburgern der einstige Kölner Fraktionsmitarbeiter Tony-Xaver Fiedler feilgeboten. Der 25jährige ohne Studien- oder Berufsabschluss wurde als wahrhafter Tausendsassa dargestellt, der für wenig Geld sehr viel für die Fraktion leisten könne. Dass bei Malonn, Bißling und Ingenillem innerlich schon längst der Zug zur Alimentierung versorgungsbedürftiger Parteikader von extern wegen der Unverschämtheiten in den Fällen Markus Wiener und Detlev Schwarz abgefahren war, ignorierte die Beisicht-Clique geflissentlich. Malonns späterer Ratschlag an Tony-Xaver Fiedler, lieber eine ordentliche Berufsausbildung zu absolvieren, statt sich von Markus Beisicht als Lakai verheizen zu lassen, wurde erwartungsgemäß in den Gefilden der Selbstgerechten von Leverkusen-Opladen als unerhörter Affront bewertet.

Die Charakterlosigkeiten des Egon Rohmann
Zu PRO NRW kam der Rentner Egon Rohmann wie die Jungfrau zum Kinde. Da er einen Streit mit Zuwanderern vor Gericht auszufechten hatte, geriet er an die Anwaltskanzlei Beisicht. Da Markus Beisicht ohnehin zur Vermengung von beruflicher, politischer und privater Sphäre neigt, wurde Rohmann umgehend ein PRO NRW-Aufnahmeantrag zum Ausfüllen gegeben.

Als Mann mit reichlich Zeit für ehrenamtliche Kommunalpolitik wirkte Rohmann auf den ersten Blick als gute Wahl für einen der vorderen Duisburger Ratslistenplätze. Das sollte sich im Nachhinein als gravierende Fehlentscheidung herausstellen.

Erstmalig seltsam wurde Rohmann in seinem Verhalten, als die Ratsfraktion sich konstituiert hatte. Sein erster Kommentar nach soeben vollzogener Gründung war die Anregung, sich von PRO NRW abzuspalten. Diese Tatsache, für die es mehrere Zeugen gibt, wurde Beisicht im Vertrauen mitgeteilt. Der Leverkusener Rechtsanwalt war spätestens seit diesem Zeitpunkt im Bilde, mit Egon Rohmann einen politischen Kamikaze-Tiefflieger in seiner Partei zu haben.

Seit Bestehen der Fraktion fiel Rohmann als Quertreiber, Querulant und Zersetzer auf, der urplötzlich seine Vorliebe für den despotischen Parteivorsitzenden entdeckt hatte. Kommunalpolitisches Handeln liegt Rohmann in keiner Weise. Ständig sind von ihm der Kreisverband der Partei und die Ratsfraktion als zwei faktisch voneinander unabhängige Rechtspersönlichkeiten verwechselt worden. Am laufenden Band erhob er substanzlose Vorwürfe gegen Malonn und Bißling, sie betrieben „Mauschelei“ und handelten „illegal“. Er sei gezielt von Fraktionssitzungen ferngehalten worden, während er tatsächlich beispielsweise bei einer vorherigen Sitzung während der Ankündigung des nächsten Sitzungstermins keinen Abgleich mit seinem Terminkalender vorgenommen hatte, weshalb ihm erst zu spät die zeitliche Kollision mit einer Ausschusssitzung auffiel. Rohmann nahm die Niederschrift eines Fraktionsbeschlusses im Original an sich und weigert sich bis heute dieses Dokument an die Fraktionsgeschäftsstelle herauszugeben. Auch für Rohmanns Streuung von Unwahrheiten gegen Malonn persönlich gibt es Zeugen.

In der Ratsarbeit schoss Rohmann endgültig den Vogel ab, als er am 29. September 2014 für die Unterstützung der Stadt bei der Herrichtung des Landesasyls in Duisburg-Neumühl im ehemaligen St. Barbara-Hospital stimmte, was erst mühselig im Herbst 2013 durch Proteste, die von PRO NRW angeführt worden waren, verhindert werden konnte. Aus einem PRO NRW-Ratsherrn wurde ein waschechter Asyl-Lobbyist! Noch am Freitag vor der Ratssitzung am Montag schwang Rohmann in Neumühl eine öffentliche Rede, in der er gemäß PRO NRW-Doktrin seine Ablehnung des Landesasyls kundtat. In der Besprechung unmittelbar vor der Ratssitzung schärfte Malonn seinen drei Fraktionskollegen inklusiv Rohmann ein, auf jeden Fall gegen eine Umnutzung des St. Barbara-Hospitals zu stimmen.

Die Faktenlage lässt nur zwei Erklärungsansätze in der Angelegenheit Pro Asyl-Rohmann zu. Wohlmeinend muss man ihm Unfähigkeit als Kommunalpolitiker vorwerfen, in negativer Auslegung reine Frackigkeit gegenüber seinen Fraktionskollegen, indem er aus Spaß an der Provokation um ihrer selbst willen immer wieder abweichend abgestimmt hatte. Rohmanns Arbeit als Bezirksvertreter in Hamborn passt ganz in das Bild des alten Pro Asyl-Manns, der rein gar nichts gegen das Landesasyl Neumühl hat, jedoch nicht in das, was der Wähler von einem einwanderungskritischen Politiker erwartet.

Trotz des innerparteilich bekannten Asyl-Lobbyismus eines Egon Rohmann wurde ebendieser von PRO NRW geadelt, indem er seit 06. Dezember2014 einziger Duisburger Vertreter im Vorstand ist. Zuvor ist eine Schmiergeld-Spende in Höhe von 1.000 Euro an die Partei geflossen. Die Euro-Zeichen in den Augen ließen Markus Beisicht flott vergessen, sich einen charakterlich mehr als fragwürdigen Zeitgenossen an Bord geholt zu haben. Die fadenscheinigen Ausflüchte für Rohmanns politischen Amoklauf im Rat wurden PRO NRW-intern zur Sicherheit gleich in mehreren Varianten verbreitet. Mal soll er nicht aufmerksam genug gewesen sein, mal soll die Entscheidung ausschließlich die Frage nach der Finanzierung des Asylbewerberheims durch das Land NRW und nicht durch die Stadt Duisburg behandelt haben, was allerdings der Wortlaut des Protokolls nicht hergibt. Die Ankündigungen von PRO NRW, mit Egon Rohmann als letztem Mohikaner der Partei im Duisburger Stadtrat einen „Neuanfang“ zu vollziehen, sind an Lächerlichkeit schwer zu toppen.

Spaßeshalber ist den Einzelmandatsträgern im Rat, Holger Lücht (AfD) und Melanie Händelkäs (NPD), gesagt worden, sie könnten Rohmann gern als Partner zur Bildung einer Ratsgruppe haben, was mehr als 70.000 Euro städtische Zuwendungen ergäbe. Beide haben dankend abgelehnt. Selbstverschuldet hat sich Egon Rohmann ins absolute Aus der Duisburger Politik manövriert. Wer will sich schon mit einem erwiesenermaßen Prinzipienlosen einlassen?

Zwei Überfallkommandos mit der Handschrift von Markus Beisicht
Als nach dem PRO NRW-Parteitag vom 06. Dezember 2014, der neben dem Ritterschlag Rohmanns auch die Einleitung eines Ausschlussverfahrens gegen den nicht ordnungsgemäß eingeladenen Malonn vorsah und die Akteure des Beisicht-Dunstkreises genügend Blut geleckt hatten, ging es Schlag auf Schlag weiter. Am 10. Dezember besuchten Egon Rohmann mit Detlev Schwarz und Tony-Xaver Fiedler im Schlepptau (überfallartig) das Fraktionsbüro in Duisburg-Rheinhausen. Eine Fraktionsangestellte wurde von Rohmann bedrängt, er provozierte, dass sie nur ein kleines Licht sei und sie ihre Beschäftigung nur ihm zu verdanken habe. Dann wolle sich Rohmann erstmal im Büro des nicht anwesenden Malonn „umsehen“. Erst nach dem Rufen der Polizei konnten die Möchtegern-Nötiger verjagt werden.

Ein weiterer Vorfall ähnlicher Art ereignete sich am 11. Dezember im Haus der Ratsfrau Hela Ingenillem. Egon Rohmann und Detlev Schwarz polterten unter martialischem Gebrüll gegen die Wohnungstüre der 76jährigen. Sie fabulierten, Ingenillem stünde eine Hausdurchsuchung und Verhaftung bevor, sie wäre vielleicht schon tot und deshalb müsse jetzt die Wohnungstür geöffnet werden. Ein couragierter Nachbar im Haus gab den beiden Wüterichen zu verstehen, dass die Polizei eingeschaltet wird, wenn sie nicht umgehend Land gewinnen sollten.

Das Kalkül hinter jenem Berserker-Auftritt ist klar. Ingenillem sollte dazu gedrängt werden, entweder willenlos dem Hasardeur Rohmann zu folgen oder auf Grund von Stress ihr Mandat abzugeben. Dies hätte dem Parteikaiser Beisicht wenigstens eine PRO NRW-Ratsgruppe in Duisburg gesichert, da der Nachrücker auf Listenplatz 5 finanziellen Sanierungsbedarf hat und zu den Getreuen des Leverkuseners gehört. Wer die Rolle des Detlev Schwarz als Schranze im Hofstaat Beisichts kennt, der weiß, dass er solche Aktionen nicht ohne Absprache mit seinem Idol bringt. Jegliche PRO NRW-Latrinenparole, Malonn habe am „unschuldigen“ Rohmann „Sadismus“ geübt, ist nach der Attacke auf die Ratsfrau Ingenillem gänzlich absurd.

Notwendigkeit der Loslösung von PRO NRW
Um dem Duisburger Bürger weiterhin das bieten zu können, wofür er im Mai PRO NRW in den Rat gewählt hat, nämlich freiheitliche, einwanderungs- und islamkritische Politik, ist es unausweichlich, Egon Rohmann wegen zahlreicher grober Verfehlungen mit einem Fraktionsausschlussverfahren zu belegen, einen organisatorischen Neustart mit der Bürgerbewegung Pro Duisburg e.V. einzuläuten und den Vampirzirkel um Markus Beisicht dem grellen Licht der Wahrheit auszusetzen. Wer wie Beisicht behauptet, das Verlassen eines sinkenden Parteischiffs unter fortgesetzter Wahrnehmung eines Mandats sei „Wählerbetrug“, der aber zugleich auf personifizierte Inkompetenz setzt und in Bezug auf die eigene Person beim 1991 erfolgten Wechsel von den „Republikanern“ zur „Deutschen Liga für Volk und Heimat“ mit Kölner Ratsmandat nicht im Traum an „Wählerbetrug“ denkt, dem fehlt jegliche Seriosität.

Ein gegen Mario Malonn gern verwendetes Argument ist seine Entlohnung durch die Partei von Ende 2013 bis Ende Mai 2014. Hierzu ist besonders wissenswert, dass Beisicht Malonns Abhängigkeitsverhältnis dazu missbraucht hat, leicht überhöhte Geldsummen auf ein Girokonto überweisen zu lassen, um den Differenzbetrag zum eigentlichen Lohn auf das Girokonto von PRO NRW als vermeintliche Spende zurück überweisen zu lassen. Eine künstliche Aufblähung der Parteiumsätze, wie Mario Malonn mittlerweile klargeworden ist.

Außerdem war Malonn gezwungen, während der Wahlkampfphase seine Wohnung in Berlin-Spandau parallel zu einer Bleibe in Duisburg finanzieren zu lassen. Da Beisicht zu geizig gewesen ist, Malonn eine ausreichend hohe Entlohnung zukommen zu lassen, wurde der Wohnraum in der Bundeshauptstadt kurzerhand als Materialdepot für den angeblichen PRO NRW-Europa-Wahlkampf deklariert. Zu keinem Zeitpunkt ist dort je PRO NRW-Wahlkampfmaterial eingelagert worden. Niemand bei PRO NRW außer Malonn hatte einen Schlüssel für die Wohnung. Als gewähltem Mandatsträger, der oftmals übervorsichtig ist als einmal zu nachsichtig, und nach eingehender juristischer Beratung, hat Malonn bemerkt, dass dieses „kreative“ PRO NRW-Finanzierungsmodell tatsächlich einen Betrug am Präsidenten des Deutschen Bundestags darstellt, der auch für die staatliche Parteienfinanzierung zuständig ist, von die Partei seit der Landtagswahl 2010 profitiert.

Die beiden unsauberen Sachverhalte finanzieller Art sind bereits dem polizeilichen Staatsschutz Duisburg mitgeteilt worden. Die Bundestagsverwaltung wird sicherlich ein großes Interesse am Gebaren von Markus Beisicht und der damaligen PRO NRW-Schatzmeisterin Judith Wolter haben.

Wer unter diesen Voraussetzungen „Korruptis“ der Altparteien populistisch anprangert, aber selbst in der Hinsicht etliche Leichen im Keller zu verbergen sucht, der wird vom Wähler folgerichtig „abgewatscht“, wie es ein Markus Wiener mit seinem heimatlichen Akzent sagen würde.

Die Bürgerbewegung Pro Duisburg ist weit entfernt davon, PRO NRW politisch korrekt als „rechtsextrem“ zu diffamieren, da sie nach wie vor zum politischen Konzept und damit auch zum Wählerauftrag steht, jedoch eine unmissverständliche Absage an die Sozialisten-Bonzen-Mentalität des Hauses Markus Beisicht erteilt. Das Geld der Duisburger Steuerzahler, über dessen Verwendung die Ratsfraktion dem Dezernat des Oberbürgermeisters Rechenschaft pflichtig ist, darf keinesfalls in dunklen Kanälen des PRO NRW-Apparats versickern, sondern muss allein für die Arbeit in Duisburg eingesetzt werden und dafür steht die neue Fraktion Bürgerbewegung Pro Duisburg!

Hervorhebungen durch die Redaktion.

Anmerkung der Redaktion um mögliche Missverständnisse auszuräumen:
Die in unserem Artikel unter dem Begriff „Bürgerbewegung pro Duisburg e. V.“ benannte, rechte Gruppierung, darf nicht mit dem schon 1910 gegründeten Verein Pro Duisburg e. V.“ verwechselt werden, da sie nichts miteinander zu tun haben und keine Gemeinsamkeit besteht.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Duisburg: Parteiausschlussverfahren, Telefonterror und „Hausbesuche“ bei Abweichlern

Bild Wiki: Hamborn Rathaus (CherryX)

Bild Wiki: Hamborn Rathaus (CherryX)

Ausschluss vorbereitet
Dem Duisburger Pro-Fraktionsvorsitzenden Mario Malonn wurde bereits am 08.12.2014 vorab per Mail und weiter in einem Einschreiben mit Rückschein vom 08.12.2014 ein eingeleitetes Ausschlussverfahren gegen ihn beim Schiedsgericht der Partei zugeleitet. Ferner hat der Vorstand der Bürgerbewegten das Ruhen der mitgliedschaftlichen Rechte beschlossen. Dies verbietet Malonn die Teilnahme an Veranstaltungen von Pro NRW. Weiterhin wurde ein ausdrückliches Hausverbot für alle Parteiveranstaltungen erteilt.

Gründe
Als Begründung für den Antrag auf Ausschluss wird der § 9 Abs. 5 lit. a) und b) benannt:

§ 9 Beendigung der Mitgliedschaft

(5) Ein Mitglied kann durch Beschluss des zuständigen Schiedsgerichtes ausgeschlossen werden, wenn es vorsätzlich gegen die Satzung oder erheblich gegen die Grundsätze der Bürgerbewegung PRO NRW verstößt und ihr damit schweren Schaden zufügt.

Verbandsschädigendes Verhalten stellt insbesondere dar:
a) die Veröffentlichung oder der Verrat interner Vorgänge oder Vorhaben
b) öffentliche Stellungnahme gegen die Politik der Bürgerbewegung PRO NRW

Einen Einspruch gegen die Beschlüsse kann Malonn bei RA Andre Picker, Vormholzerstraße 2 in 58456 Witten geltend machen. (Wie witzig!)

Telefonterror und Hausbesuche
Hier eine kleine Auswahl von Malonn´s Facebook-Seite:

„Tief, tiefer, pro NRW:
Detlev Schwarz, Egon Rohmann, und Tony Fiedler haben heute (überfallartig?) unsere Duisburger Fraktionsgeschäftsstelle heimgesucht. Dabei wurde die Geschäftsstellenleiterin von Rohmann genötigt. Die Polizei mußte gerufen werden!!“

„Inzwischen werden unsere Fraktionsmitglieder und ihre Angehörigen regelmäßig von Schwarz und Konsorten telefonisch beschimpft und terrorisiert. Eine feine rechtsstaatliche Partei…“

„Pro Duisburg“ Ratsfrau Helga Ingenillem (76) wurde gestern von von Detlev Schwarz und Egon Rohmann (beide Vorstand Pro NRW) in ihrem Wohnhaus aufgesucht und belästigt.
Die Eindringlinge hämmerten an die Wohnungstür der Ratsfrau und brüllten, daß sie bald verhaftet würde. Durch den Lärm wurde ein Nachbar auf die Nötiger aufmerksam. Unter Androhung die Polizei zu rufen, hat der beherzte Nachbar die beiden Nötiger zum gehen bewegen können. Diesem Vorfall ging ständiger Telefonterror durch die Pro NRW-Handlanger voraus.“

„Tollhaus Pro NRW:
Unsere Fraktion beschäftigt eine Mitarbeiterin als Angestellte. Sie ist ein einfaches Mitglied bei Pro NRW und hat weder Mandat noch Amt. Weil sie nun in Erfüllung ihrer arbeitsvertraglichen Pflichten, das Protokoll einer Fraktionssitzung erstellte, hat sie sich „aktiv“ und „parteischädigend“ verhalten. Unsere Mitarbeiterin ist sofort bei Pro NRW ausgetreten. Ich meine: besser eine ordentliche Festanstellung als Fraktionsmitarbeiterin in Duisburg, als Mitgliedsbeiträge an ein Irrenhaus zu zahlen.“

Kommentar
Aufhänger: In einer Abstimmung stimmte Rohmann gegen seine Fraktion und Pro NRW Doktrin für das Landesasyl in Duisburg-Neumuehl (wir berichteten). Malonn will Pro NRW Funktionäre nicht quersubventionieren und legt sich mit dem uneingeschränkten Herrscher der Mini-Partei, Markus Beisicht, wegen des Pöstchengeschachers an. Reaktion – Parteiausschluss, was denn sonst. Beisichts Handlanger, Tony Xaver Fiedler und Detlev Schwarz, üben grenzwertigen Druck auf die verbliebenen Mandatsträger aus.

Auch hier eskaliert die Angelegenheit weiter. Wie zu erfahren war, lässt der Fraktionsvorsitzende Malonn derzeit ein Fraktionsausschlussverfahren gegen Egon Rohmann juristisch prüfen. Einige Pro-Mitglieder sind offenbar wach geworden. So werden über 10 Parteiaustritte, davon 6 verbindliche, aus dem Kreisverband benannt. Wer ist der/die Nächste, der die vom Verfassungsschutz als „rechtsextrem“ und „verfassungsfeindlich“ bezeichnete Sekte verlässt. Die Erosion bei Pro NRW geht unvermindert weiter.

Wir bleiben am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Führer Beisicht in Panik – Spaltung von Pro NRW-Duisburg steht bevor, Dreckkübelkampagne gegen Rebell Malonn hat bereits begonnen

Geldkoffer

Keine Duisburger Quersubventionierung für Pro NRW-Spitzenfunktionäre

Begehrlichkeiten, Pöstchen und Geld … viel Geld
Nach dem Wahldesaster für Pro Köln zur Kommunalwahl 2014 und dem Wahlerfolg für Mario Mallon in Duisburg mit dem Einzug in den Duisburger Rat in Fraktionsstärke, ergab sich für Pro NRW / Köln ein in der „Denke einiger Spitzenfunktionäre“ angenommene Sicherstellung der eigenen sozialen Belange. Diese Denke wurde aber zum Rohrkrepierer.

Tony Xaver Fiedler: Dem jetzigen Generalsekretär von Pro NRW und damaligen Fraktionsassistenten von Pro Köln wurde nach der Wahl fristlos gekündigt, da die Zahlungen der Stadt Köln nicht mehr ausreichen würden. Zwischenzeitlich soll Fiedler, Insiderangaben zufolge, aus den Fraktionstöpfen von Remscheid, Wuppertal und Leverkusen versorgt werden (insgesamt ca. 1.000 Euro).

Markus Wiener: Markus Wiener soll als Gruppengeschäftsführer derzeit 1.500 €uro aus den städtischen Pro Köln Zuwendungen bekommen, zu Fraktionszeiten sollen es noch 3.500 €uro gewesen sein.

Detlev Schwarz: Der soeben als Landesgeschäftsführer in einer Kampfabstimmung bestätigte Bonner Kreisverbandsvorsitzende soll einige Zeit aus der Fraktionskasse Leverkusen bezahlt worden sein, berichten auch hier Insider. Seine Ansprüche auf die Aufwandsentschädigung als Ratsherr in Bonn hat Schwarz nach eigenen Aussagen zufolge wegen Überlastung an Christopher von Mengersen abgegeben.

Gemeinsamkeiten
Alle drei Personen wollten augenscheinlich gerne in der Fraktion von Mario Malonn (Pro NRW Duisburg) untergebracht werden. Laut einer Aussage eines Involvierten soll  Markus Wiener als „erste Wahl“ für die Fraktionsgeschäftsführung von einem Gehalt von 3.900 €uro geträumt haben. Ebensolche Träume sollen Detlev Schwarz und Tony Xaver Fiedler gehabt haben. Auch mögliche Interventionen des Oberguru Markus Beisicht sollen nicht weitergeholfen haben.

Mit Drohungen und Beschimpfungen begann am 17.07.2014 eine unglaubliche  Schmutzkübelkampagne gegen den widerspenstigen Duisburger Fraktionsvorsitzenden. Hier ein Wortprotokoll eines Spitzenfunktionärs aus dem Köln-Bonner Raum. Das Original liegt der Bergischen Stimme vor.

Protokoll:
Laut einer einstweiligen Verfügung des Landgerichtes Köln ist es der Bergischen-Stimme verboten, den Inhalt der Nachricht des Herrn Detlev Schwarz zu verbreiten und/oder verbreiten zu lassen. Verfahrensbevollmächtigte im Verfügungsverfahren: Rechtsanwälte Beisicht & Dr. Schlaeper

Die von der Stadt Duisburg bezahlten Beträge an die Fraktion sollen auch für die politische Arbeit derselben in Duisburg verbleiben, war aus Duisburg zu vernehmen. Im Weiteren kommentierte Mario Malonn, Fraktionsvorsitzender und Fraktionsgeschäftsführer in Duisburg am 09.12.2014 die Angelegenheit wie folgt:

„Begehrlichkeiten, die auf eine wie auch immer geartete Querfinanzierung der Landespartei (PRO NRW) hinauslaufen, lehne ich kategorisch ab. Und weil das dem Herrn Beisicht nicht ins Konzept passt, macht er Ärger.“

Ein weiteres Mail mit folgendem Inhalt erreichte uns heute:

„Tatsache ist, dass Markus Wiener noch waehrend seiner Prozessphase in Duisburg angestellt werden sollte fuer 3.900 Euro brutto im Monat. Ein Drittel der monatlichen Fraktionszuwendungen fuer nur eine Person, die darueber hinaus einen Grossteil der Zeit in Koeln und nicht in Duisburg gewesen waere. Da liess sich die Duisburger Fraktion nicht in die Kasse greifen. Die Bande Koeln/Leverkusen-Opladen hat in Duisburg zu hoch gepokert und ist zu Recht gescheitert.“

Gegenreaktionen
Als hektisch fast panische Gegenreaktion kann man die ein Anschreiben von Pro NRW Generalsekretär Tony Xaver Fiedler werten, in dem die Duisburger aus der Pro-Datei am 08.12.2014 angeschrieben wurden.

In dem Anschreiben wird Malonn böse vorgeführt. Die Rede ist von einem Feldzug gegen Pro NRW in aller Öffentlichkeit, gekappten Verbindungen zur Mutterpartei und einer Zusammenarbeit Malonns mit notorischen Parteifeinden. Weiterhin habe er die Zusammenarbeit mit der Landespartei verweigert. Es soll Zersetzungen und völlig unnötige Attacken gegen Pro NRW gegeben haben.

Von den Herren Manfred Rouhs und Lars Seidensticker (Vorstand und Bundesgeschäftsführer von Pro Deutschland) sei kolportiert worden:

Herr Malonn habe Privatinsolvenz beantragt, da er angeblich aufgrund eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz in Berlin-Tegel eine Haftstrafe absitzen musste und dadurch sogar für einen längeren Zeitraum sein passives Wahlrecht verloren hätte.

Aus diesen und weiteren Gründen wurde am 06.12.2014 der organisatorische Notstand für den Kreisverband Duisburg verhängt. Der Kreisvorstand ist nicht mehr befugt, für die Partei in Duisburg irgendwelche Stellungnahmen abzugeben. Stattdessen wurde Pro NRW-Generalsekretär Tony Xaver Fiedler, der stellvertretende Landesvorsitzende Dominik Roeseler sowie das Duisburger Ratsmitglied Egon Rohmann zu gleichberechtigten kommissarischen Sprechern des Kreisverbandes ernannt. Hier das vollständige Anschreiben.

Ausgebootet
Wie heute zu erfahren war, soll Mallon ein Einschreiben erhalten haben, in dem Ihm ein Parteiausschlussverfahren angekündigt wurde. Über die Begründung berichten wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Kommentar
Da hat sich doch tatsächlich ein Immi erdreistet die Vorstellungen des Oberhäuptlings der Kleinpartei (650 Mitglieder, Info aus dem Vorstand) zu durchkreuzen. Keine Kohle soll als Querfinanzierung der Landespartei fließen. Frech erteilt der Kreisvorsitzende Duisburgs dem unantastbaren Beisicht, seinem Adlatus Tony Xaver Fiedler und seinem Faktotum  Detlev Schwarz Hausverbot für die Fraktionsräumlichkeiten. Das kann ein egozentrischer Selbstdarsteller wie Markus Beisicht keinesfalls akzeptieren. Beisicht hat die Karre in Duisburg regelrecht gegen die Wand gefahren.

Vorschau: Gegen einen Ausschluss aus der Partei wird Malonn nichts ausrichten können. Um Beisicht und anderen Pro-Anwälten nicht zu Honoraren zu verhelfen, könnte Malonn mit den Mitgliedern und Mandatsträgern einem Rausschmiss zuvorkommen und die Partei verlassen. Sollte er hier erwachte Gleichgesinnte finden, stände einer neuen Fraktion im Rat der Stadt Duisburg nichts entgegen. Pro NRW versucht zwar wie zu erfahren war mit aggressiver Telefon-Akquise zu retten was zu retten bleibt, für Beisicht werden die Lichter in Duisburg (zu Weihnachten und auch danach) nicht besonders hell leuchten. Die Bergische-Stimme bleibt am Ball.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Propaganda-Nonsens: Erfolgswelle hält an: 7,8% (10 Wählerstimmen) für Pro NRW bei Nachwahl in Duisburg Bruckhausen!

ProPagandalautsprecher

ProPagandalautsprecher

Kleingeistige Propaganda
Mit der Erfolgsmeldung: „Erfolgswelle hält an: 7,8 Prozent für Pro NRW bei Nachwahl in Duisburg Bruckhausen! wollen die Propagandisten von Pro NRW auf ihrer offiziellen Facebook-Seite punkten. 42 Personen nehmen dies wohl ungeprüft zum Anlass den Daumen nach oben zu zeigen. Darunter auch der Wuppertaler Stadtrat Gerd Wöll , der seine Freude direkt durch 2 Likes zum Ausdruck bringt. Ob er weiß, was er da gut findet?

Fakten
Bei den Nachwahlen im Duisburger Stimmbezirk 1002 (Bruckhausen-Ostacker / 1060 Wahlberechtigte), machten am Sonntag 128 Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Damit lag die Beteiligung bei der Nachwahl bei 12,08 Prozent. Vier Stimmen waren ungültig.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen: SPD 47 (37,9 Prozent); CDU 11 (8,87); Linke 6; Grüne 6; FDP 0; Bürger Union 1; NPD 31 (25 Prozent); DAL 5; SGU 0; BL 1; DSP 6, JUDU 0; Piraten 0, Pro NRW 10 (7,81%).

Kommentar
Es gehört schon eine ganze Portion Frechheit dazu, seinen Wählern und Sympathisanten einen prozentualen Ergebnisrückgang von -0,25% zum Wahlergebnis vom 25.05.2014 (8,06%)  als Erfolgswelle zu verkaufen. Gerade einmal 10 Wähler haben ihre Stimme Pro NRW gegeben. Verantwortlich für diesen Propaganda-Käse zeichnet Dominik Roeseler, Vertreter von Pro-Chef Markus Beisicht.

Die Leitlinien der Pro NRW / Köln Propaganda sind nicht einzigartig, aber klar zu erkennen. Im Internet finden sich viele Einträge die deutliche Parallelen zur Vorgehensweise der Propagandisten von Heute und Gestern aufzeigen.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW zwingt Duisburger Rat zur Marathonsitzung

Stadtwappen Duisburg

Stadtwappen Duisburg

Länderspiel schauen gefährdet
„Achtelfinale hin oder her – durch Anträge von Pro NRW steuerte der Duisburger Rat am Montagabend auf eine Marathonsitzung zu. Die Rechtspopulisten hatten für mehr als 30 Abstimmungen geheime Wahl beantragt. „Irrsinn“, sagte SPD-Fraktionschef Mettler. Dennoch waren sich die Parteien einig: Da mussten sie durch.

Duisburgs Stadtparlament steuerte Montagabend auf eine der längsten Sitzungen seiner Geschichte zu. Anpfiff zum WM-Algerien-Spiel um 22 Uhr hin der her, dem Rat drohte die Mega-Verlängerung bis Mitternacht und anschließende Vertagung, nachdem die rechtspopulistische Pro NRW für über 30 Abstimmungen geheime Wahl beantragt hatte“, berichtet die WAZ.

Kommentar
Der politisch Interessierte wird es gewusst haben. Die Vorgehensweise, Ratssitzungen durch viele geheime Abstimmungen zu verlängern, ist nicht neu. Ein Blick nach Köln zeigt wie dies gehandhabt wird und welche Formen sie annehmen kann. Jetzt kommen noch die beliebten Anträge auf Sondersitzungen in den Sommerferien dazu, die auch „rechtens“ sind und von fast jeder Pro-Fraktion in der Vergangenheit in Anspruch genommen wurden.

Bezüglich geheimer Abstimmungen liegen CDU-Fraktionssprecher Enzweiler (ein Wahnsinn) und SPD-Fraktionschef Mettler (ein Irrsinn), wohl richtig. Im Duisburger Rat können sich so die „rechten Kräfte“ gegenseitig Stimmen zuschustern und es besteht sogar die Möglichkeit Zustimmung von einzelnen „Etablierten“ einzufahren. Streit, Zwietracht und Misstrauen sind dann vorprogrammiert.

Erinnern Sie sich noch: März 2012 – Duisburg: “Politiker quälen, Uckermann wählen!” – PRO NRW nominiert OB-Kandidaten. Ob nun Uckermann oder Malonn, ob OB-Kandidat oder Ratsfraktion, die Marschrichtung dürfte klar sein. Wer sich jetzt über die üble Situation beschwert, sollte einmal darüber nachdenken wie es dazu kommen konnte. Die Bürger haben gewählt – für die jetzige Zusammensetzung des Rates sind die politischen Fehlentscheidungen der Etablierten in der Vergangenheit verantwortlich.

Ihr Ronald Micklich

Duisburg: Rat beschließt Resolution gegen „Rechts“

Resolution gegen Rechts KopieKurze Sitzung
In nur 55 Minuten ging gestern die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates über die Bühne. Manfred Osenger (SPD), Volker Mosblech (CDU) und Erkan Kocalar (Linke) wurden zu Bürgermeistern gewählt“, berichtet RP-Online.


Gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Ideologien und Aktivitäten

Die WAZ berichtet: „Im Rat zeigen sich die demokratischen Parteien dann geschlossen. Sie beschließen eine Resolution und verbünden sich gegen rechtsextreme und rechtspopulistische Ideologien und Aktivitäten. Ihnen soll kein Raum für Hetze im Rat gegeben werden, eine Zusammenarbeit lehnen sie ab. „Mut machend“ findet das OB Link. AfD und Pro NRW eiern in Stellungnahmen herum, stimmen nicht zu.“ Vollständiger Artikel

Ihr B.S. Team