Keine Stimme für Markus Beisicht (Pro NRW) zur OB-Wahl in Leverkusen

Keine_StimmeNur platte Propaganda
„Jede Stimme für Markus Beisicht ist die Höchststrafe für die Altparteien. Es gilt: Buchhorn quälen – Beisicht wählen!“, verkündet der Anführer der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei Pro NRW, Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen-Opladen auf seinem Propagandaportal.

Noch dümmer kann man seine Angst vor einem desaströsen Wahlergebnis auf seiner Online-Seite nicht zum Ausdruck bringen. Markus Beisicht ist in Leverkusen und NRW als Politiker eh schon abgeschafft, und so überflüssig wie ein Kropf.

Was hat der selbsternannte honorige Rechtsanwalt in den letzten Jahren eigentlich für seine Wähler als Stadtrat bewirkt? Nichts! Wollen Sie diesem Propagandisten etwa Ihre Stimme geben? Klar denkende Menschen sagen: „Ich bin doch nicht verrückt“, dem schließt sich die Bergische Stimme an.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Leverkusen: Beisichts Propaganda beginnt mit einer dreisten Falschbehauptung

Keine_StimmeFalschbehauptung
Offenbar nur um sich wichtig zu machen, verkündet der Anführer der vom Verfassungsschutz als Rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Minipartei seine schlecht recherchierten Zahlen zur Asyl-Situation. „Nach wie vor kommen weit über 60 Prozent aller Asylbewerber aus den sogenannten Westbalkanstaaten“ versucht Beisicht den wenigen Lesern seines Propagandaauftritts in einem offenen Brief zu verklickern.

Dies ist natürlich Nonsens und reine Panikmache, um möglichst noch ein paar Wählerstimmen für die anstehende Oberbürgermeisterwahl, bei der der selbsternannte honorige Rechtsanwalt als chancenloser Egomane seinen Achtungserfolg einfahren möchte, zu bekommen. Dafür wird eben auch das Mittel der Falschbehauptung genutzt. So wird die Zahl der Asylbewerber aus den Westbalkanstaaten kurzer Hand von 39,5% auf angeblich weit über 60% angehoben.

Fakten: Pressemitteilung 19.08.2015 (Bundesministerium des Inneren)
Beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge haben 37.531 Personen im Juli 2015 einen förmlichen Asylantrag gestellt, davon 34.384 als Erstanträge und 3.147 als Folgeanträge. Damit ist die Zahl der Asylbewerber gegenüber dem Vorjahresmonat um 18.100 Personen (93,2 Prozent) und gegenüber dem Vormonat um 2.082 Personen (5,9 Prozent) jeweils gestiegen.

Insgesamt 14.832 Anträge wurden von Staatsangehörigen der sechs Westbalkanstaaten Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Montenegro und Serbien gestellt; das sind 39,5 Prozent aller in Deutschland gestellten Asylanträge. Quelle

Kommentar
Mit falschen Informationen versucht Markus Beisicht die Wähler aufs Glatteis zu führen. Sein Gezeter wird nichts nützen, denn es werden immer weniger Gutgläubige, die dem als Diktator bezeichneten Möchtegern-OB noch Glauben schenken. Warum also seinen guten Namen und seine kostenfreie Unterstützung hergeben, nur weil ein Egomane seine persönliche Befriedigung zelebrieren will.

Ihr Ronald Micklich

Leverkusen: Runde mit drei Kandidaten der Oberbürgermeisterwahl – Beisicht nicht eingeladen

Keine_StimmeÖffentliche Diskussion („Fair Trade Stadt“)
„Die drei Leverkusener Oberbürgermeister-Kandidaten Reinhard Buchhorn, Uwe Richrath und Erhard Schoofs wollen am kommenden Montag, 10. August, 19 Uhr, über „Leverkusen – Stadt des Fairen Handels“ öffentlich diskutieren. Eingeladen haben neben dem Arbeitskreis „Eine Welt“ Leverkusen der DGB Region Köln-Bonn, die AWO Leverkusen, das NaturGut Ophoven, die Verbraucherzentrale in Leverkusen, der Katholikenrat Leverkusen und der Ev. Kirchenkreis Leverkusen“, ist in der heutigen Ausgabe der Rheinischen Post zu lesen.

Kommentar
Auch hier verzichten die Veranstalter auf den augenscheinlich völlig unwichtigen, weil chancenlosen OB-Kandidaten Markus Beisicht. Offenbar will man dem vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Anführer der Minipartei Pro NRW keine Plattform bieten. Die Opferrolle hat Beisicht auf seiner Propagandaseite noch nicht eingenommen, wird aber wohl bald folgen. Beisicht scheint den von Jörg Haider (FPÖ 1994) ausgeliehenen Spruch „Sie sind gegen ihn, weil er für Euch ist“, tatsächlich verinnerlicht zu haben und selbst zu glauben. Es ist wie immer, keiner will etwas mit dem „selbsternannten honorigen Anwalt“ zu tun haben. Das Interesse an seinen Ansichten tendiert stark gegen null.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW hat Demonstration gegen Asyl-Unterkünfte in Rheindorf angemeldet

Beisicht_OB_WahlDemo angemeldet
Die rechtsextremistische und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindliche Minipartei PRO NRW hat unter ihrem Anführer, dem Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht, für den 5. September eine der üblichen Hetz-Demonstration in Leverkusen-Rheindorf angemeldet. Im Stadtteil sollen drei Asylunterkünfte entstehen, unter anderem eine Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW für mindestens 800 Personen.

Unter dem Motto „Asylwelle stoppen – Kein Großasyl nach Rheindorf – Jetzt hilft nur noch Markus Beisicht“ wird die Demonstration den Höhepunkt des Oberbürgermeisterwahlkampfs bilden, schreibt Beisichts Propagandapresse. Beginn der Demonstration soll 14.00 Uhr sein. Die Auftaktkundgebung ist an der Felderstraße geplant. Anschließend soll es einen Demonstrationszug durch Rheindorf geben. Die Abschlusskundgebung soll dann an der Solinger Straße stattfinden, wo die neue Erstaufnahmeeinrichtung entstehen wird.

Kommentar
„Jetzt hilft nur noch Beisicht“ kommt dem politisch Interessierten sicherlich bekannt vor. Schon im Kommunalwahlkampf 2014 verwendete Beisicht den lächerlichen Slogan. Von den damals vorgestellten politischen Vorhaben haben die 2 Akteure im Rat der Stadt nicht einen Krümel umgesetzt. Markus Beisicht hat eben nicht geholfen, sondern hat sich als politischer Placebo erwiesen.

Auch jetzt wieder nur Propaganda. Nur Beisicht und Kutzner, die designierte OB-Kandidatin in Bonn, hätten sich mit erbitterten Widerstand gegen die Errichtung der Erstaufnahmeeinrichtung ausgesprochen. So, so, zwei von 52 Ratsleuten haben also die Entscheidung desselben nicht verhindern können. Wie tragisch, aber eben demokratisch. Auch hier, wie in fast allen politischen Entscheidungen, hilft Beisicht überhaupt nicht. Der streitbare Möchtegern-OB sollte endlich lernen, auch unattraktive Entscheidungen, gerade wenn sie so klar abgestimmt wurden, mitzutragen.

Auf seinem Internetportal faselt Beisicht etwas von 1.300 zusätzlichen Asylbewerbern. Hier wird aber verschwiegen, dass die Stadt pro Jahr rund sechs Millionen Euro sparen könnte, weil die in der NRW-Einrichtung untergebrachten Flüchtlinge auf das Kontingent, das Leverkusen ohnehin aufnehmen muss, angerechnet werden. Also auch hier wieder nur Desinformation. Quelle

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Auflösungserscheinungen – Zähneklappern bei Pro-Anführer Markus Beisicht

OB-WahlAngst vor dem Zerfall
Dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei steht das Wasser augenscheinlich bis zum Halse.

In einem gestern versendetem Anschreiben an seine vermeintlichen Anhänger greint Beisicht:

es gibt Kräfte, die offenbar alles daran setzen, den schon jetzt sehr erfolgreich angelaufenen Oberbürgermeisterwahlkampf von PRO NRW in Essen, Bonn und insbesondere in Leverkusen mit Negativschlagzeilen – in wessen Auftrag auch immer – zu belasten

Im Weiteren beklagt sich Beisicht darüber, dass seiner Meinung nach von frustrierten Ex-Funktionären mit gezielten Desinformationen für Unruhe in seinen verbliebenen Enklaven gesorgt würde. Auch über die Weitergabe parteiinterner Vorgänge zeigt sich Beisicht entsetzt. Zudem behauptet Beisicht, dass dieser Personenkreis dann auch noch dreist gemeinsame Sache mit linksextremen Gegnern von Pro NRW machen würde. Und dies alles nur um der Partei weiteren Schaden zuzufügen und den Parteivorstand in der Öffentlichkeit bloßzustellen.

Schüsse gegen Konkurrenten
Der seit geraumer Zeit stetig größer gewordene Widerstand gegen den Anführer von Pro NRW, den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, hat sich nun explosionsartig mit einer Flucht aus der Partei als Folge einer total verfehlten Personalpolitik und eines unübersehbaren Rechtsrucks, Gehör verschafft.

Besonders skurril findet Beisicht, dass die ausgetretenen Funktionäre, die wenigen verbliebenen Mitglieder und Anhänger des Imperators impertinent auffordern würden, ausgerechnet zu Pro Deutschland zu wechseln.

Seinen Konkurrenten sieht Beisicht jetzt in seinem ehemaligen Freund und Kameraden Manfred Rouhs, dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), der einen regen Zulauf enttäuschter ex. Pro NRW´ler verzeichnen kann (wir berichteten). Beisicht bezeichnet sich auf seiner Internetseite auch nicht mehr als Vorsitzender des Dachverbandes der Pro-Bewegungen. Dort war Manfred Rouhs übrigens Vize. Weitere Mitglieder waren zu keiner Zeit bekannt.

Nun zeigt sich die widerliche Fratze der Propaganda-Maschine. PD bezeichnet Beisicht als „Politsekte“ von Herrn Rouhs. Dann folgt eine Aufzählung von (aus Beisichts Sicht) erfolgten Misserfolgen von PD bei den Wahlen der vergangenen Jahren. Als Vergleich zieht Beisicht gerne die NPD, die er nun wieder als „Narrensaum“ bezeichnet, heran. Danach noch ein kurzes bashing. Rouhs wird „Sucht nach Aufmerksamkeit“ unterstellt und Beisicht folgert – „Der Ex-NPD-Funktionär mit seiner Partei PRO D stellt also beim besten Willen keine seriöse Alternative zu PRO NRW dar.“

Retten was zu retten ist
Zähneklappernd bitte Beisicht seine Jünger sich nicht verunsichern zu lassen. Wo vernünftige Öffentlichkeitsarbeit gemacht würde, könne eine hervorragende Resonanz erzielt werden. So schwafelt Beisicht von einem Bündnis der Altparteien in Leverkusen, der einen angeblich „sich abzeichnenden Pro NRW-Wahlerfolg“ bei den kommenden Oberbürgermeisterwahlen noch in aller letzter Sekunde verhindern soll.

In gewohnter Propaganda-Manier fantasiert Beisicht weiter. So will er in den kommenden Wochen und Monaten nachweisen, dass Pro NRW als selbsternanntes freiheitliches und seriöses Original auch zukünftig in Nordrhein-Westfalen, Wahlerfolge erzielen kann. Dann wird dem Leser dieses Hilferufs noch suggeriert, dass Pro NRW aus diesen kritischen Tagen gestärkt herauskommen würde und Beisicht auch weiterhin auf die Unterstützung seiner verbliebenen unkritischen Resttruppe zählt.

Kommentar
Markus Beisicht ist der chancenlose Oberbürgermeister (OB)-Kandidat von Pro NRW in Leverkusen. Dass Beisicht die politische Lage in Leverkusen kennen sollte ist zu erwarten, da er dem Rat der Stadt Leverkusen angehört. Seine Propaganda zu dieser Kandidatur ist unerträglich. Welcher Wahlerfolg soll verhindert werden?

Tony Xaver Fiedler als Pro NRW OB-Kandidat in Essen. Einfach eine Lachnummer. Der vollkommen politisch unerfahrene Mehrfach-Funktionäre erfüllt wohl in keiner Weise das Anforderungsprofil dieser Aufgabe. Hier gilt auch nur die Propaganda – Dabei sein ist alles.

Kevin Gareth Hauer will OB in Bonn werden… oder doch nicht? Sei es drum, Hauer hat wohl derzeit genug mit seiner Fraktion in Gelsenkirchen zu tun. Auch hier scheinen sich dunkle Wolken am Horizont zu zeigen. Mit der politischen Lage in Bonn hat sich der Gelsenkirchener augenscheinlich nur in einer Schnellunterrichtung vertraut gemacht.

„Bonn ist in den vergangenen Jahren leider nicht lebenswerter geworden, und die meisten Probleme der Bundesstadt sind hausgemacht“, weiß Hauer zu berichten, und „es wird Zeit, dass ein frischer Wind durch das Alte Rathaus weht. Jeder Bürger, der mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre, den Skandalen um das WCCB und anderen Baustellen unzufrieden ist…“, suggeriert Hauer dem verdutzen Leser, dass er mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre in Bonn bestens vertraut wäre. Dies dürfte aber unserer Meinung nach eher nicht der Fall sein.

Au weia. Da sollte sich der nicht nur wegen einer Bilderaffäre stark in die Kritik geratene Gelsenkirchener Pro NRW Partei-Vize wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre die Kandidatur zurückzuziehen, da ja auch noch eventuell eine rechtliche Frage zur Wahl zu klären sein könnte.

Unerträgliche Propaganda und Durchhalte-Parolen
Beisicht fliegt momentan seine von Markus Wiener (ehemaliger Generalsekretär Pro NRW) als eine sich in Richtung „Krawall-fixierte NPD 2.0“ Radikalenpartei um die Ohren. Der Pro Köln Vorsitzende Michael Gabel sprach von „einer Art NPD 2.0“.

Wie bereits vorhergesehen finden sich in Beisichts Information die üblichen Propaganda-Parolen: Wir werden gestärkt …., wir werden Wahlerfolge haben, wir können eine hervorragende Resonanz erzielen, der sich abzeichnende Wahlerfolg und nicht zu vergessen: Pro NRW ist das freiheitliche Original und die NRW-Grundgesetzpartei.

Dies sieht der Verfassungsschutz allerdings völlig anders. Siehe erste Zeile.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Leverkusen: Beisicht will wieder einmal Oberbürgermeister werden

Wahl 2009, gleiche Themen 2015

Wahl 2009, gleiche Themen 2015

Nur Propagandagetöse
Lautes Propagandagetöse vernimmt der politisch Interessierte zur Zeit aus dem Pro NRW-Internetkanal. Gänzlich aller Realitäten beraubt, träumt der Vorturner der Islam-Allergiker, Rechtsanwalt Markus Beisicht davon, zum Oberbürgermeister von Leverkusen gewählt zu werden. Dabei stellt er seine angeblichen Vorzüge wie folgt vor:

 „Ich trete an für einen grundlegenden Politikwechsel in der Stadt gegen Filz, Korruption und Vetternwirtschaft. Ich werde als Oberbürgermeister Politik primär Politik für die einheimische Bevölkerung betreiben, anstatt für Randgruppen und Fremde.“

Mitbewerber unfähig und alt
Seine Mitbewerber scheinen u. A. auch aufgrund ihres Alters für Beisicht indiskutabel zu sein, was stark nach Altersdiskriminierung riecht. So „erklärt der designierte OB-Kandidat Beisicht“ seinen kritiklosen Lesern einmal mehr:

„Am 13. September 2015 wird in Leverkusen ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Der fast 70 Jahre alte amtierende Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn (CDU) möchte auch infolge fehlender politischer Alternativen in seiner Partei nochmals antreten, …“ und weiter, „… der bald 75-jährige Fraktionschef der Bürgerliste Erhard Schoofs dürfte sicher für Leverkusen kein Zukunftsmodell sein.“

Dies soll wohl suggerieren, dass der 51-jährige gerade wegen Beleidigung verurteilte Beisicht die bessere Wahl wäre. Wer sich für Beisichts Vita interessiert, wird hier fündig. Spezielle Informationen zu Markus Beisicht finden Sie natürlich auch auf unserem Blog.

Im Weiteren bemängelt Beisicht, dass Oberbürgermeister Buchhorn bislang noch keinen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorgelegt habe und seine Politik darin bestehen würde, die Bürger für überdimensionierte Großprojekte zur Kasse zu bitten. So habe „Buchhorn und die ihn tragenden Parteien unsere Stadt finanziell regelrecht vor die Wand gefahren“, formuliert Beisicht in seiner Erklärung und hofft deswegen auf Protestwähler.

Beisichts Chancen
Im Jahr 2009 kandidierte der Vorsitzende der heute vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichneten Partei Pro NRW, schon als Oberbürgermeister für Köln. Damals erhielt er gerade einmal chancenlose 4,8% der Wählerstimmen (pro Köln 5,36%). Für Leverkusen kandidierte damals Jörg Uckermann, jetzt mehrfach vorbestrafter Vertreter Beisichts. Mit hoffnungslosen 3,6% (Pro NRW 4%) blieb auch er auf der Strecke. Bei der Kommunalwahl in diesem Jahr konnte Pro NRW zwar um 0,4% zulegen, der Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Markus Beisicht konnte in Leverkusen aber gerade einmal 1,8% der Wählerstimmen (1.049) auf sich vereinen. Landesweit sah es noch düsterer aus (0,6%). Zum Beispiel: die neugegründete Partei AfD erhielt in Leverkusen 6,6% der Wählerstimmen (3788).

Beisichts Propaganda „Buchhorn geht, Beisicht kommt“ könnte höchsten einmal wahr werden, wenn sich beide während einer der Rats-Sitzungen auf der Toilette über den Weg laufen. Oberbürgermeister von Leverkusen wird der Opladener Rechtsanwalt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedenfalls nicht!

Wahlpropaganda
Markus Beisicht kündigt für das Jahr 2015 eine bewusst provokante, öffentlichkeitswirksame islamkritische Kundgebungsserie an. Dabei sollen hierbei bewusst soziale Brennpunkte und besonders multikulturell geprägte Stadtteile aufgesucht und dort öffentlichkeitswirksame Zeichen gegen die schleichende Islamisierung gesetzt werden. Zugleich soll auch eine Kampagne für ein Burka-Verbot in Deutschland durchgeführt werden.

Die Parteimitglieder werden Beisichts Selbstdarstellungswahn bezahlen müssen. Beisicht bekundet eine tatkräftige Unterstützung seiner gesamten Partei. Dies bedeutet Plakate aufhängen, unzählige Infostände, zehntausende von Flyern verteilen usw. Dafür werden dann wahrscheinlich wieder Parteimitglieder wie Detlev Schwarz usw. eingesetzt. Hat bis jetzt ja immer geklappt. Und die Kosten? Vielleicht greift ja ein vermögender Erbe für einen besseren Statustitel beim kommenden Parteitag noch einmal richtig in die Tasche und finanziert so den chancenlosen Versuch des Selbstdarstellers Markus Beisicht aus Leverkusen, in dieser Stadt Oberbürgermeister zu werden, großzügig mit.

Kommentar
Die Bürgerbewegten fallen in den alten Trott. Mit den „Salafisten“ lässt sich kein Blumentopf mehr gewinnen. Dies hat augenscheinlich auch Markus Beisicht erkannt. Völlig zwanglos flaniert er durch die Opladener Straßen. Kein Personenschutz, kein Polizeiauto weit und breit. Wenigstens hier wird der Steuerzahler jetzt endlich entlastet.

Die Salafisten hat jetzt die HoGeSa erfolgreich für sich verbucht. So konnte die neue Bewegung ca. 5.000 bzw. 3.000 Besucher bei zwei aufeinander folgenden Demos mobilisieren. So viele Demo-Teilnehmer hat Beisicht noch nie zusammen bekommen.

Nun wird also die alte Hetze gegen andere Kulturen oder Religionen zum Wahlkampf der Islam-Allergiker neu aufgelegt. Auch die Asylbewerber werden wieder zum Hauptthema. So fabuliert Beisicht:

„Die grundsätzliche Unterbringungspraxis von Asylbewerbern muss reformiert werden. In Zeiten solch großer Migrationsbewegungen, wie wir sie aktuell erleben, kann eine dezentrale Unterbringung nicht funktionieren. Sie ist mit großer Bürokratie verbunden, dauert lange und kostet sehr viel Geld. Stattdessen sollten sich die Altparteien mit den Forderungen der Bürgerbewegung PRO NRW auseinandersetzen und sich dafür einsetzen, dass die Asylbewerber endlich in zentralen und kostengünstigen Sammelunterkünften, z.B. ehemaligen Kasernen, untergebracht und versorgt werden. Damit würden die Kommunen deutlich entlastet werden!“ 

Somit gilt für die Oberbürgermeisterwahl in Leverkusen am 13. September 2015:

„Keine Stimme und keine Unterstützung für Markus Beisicht zur Oberbürgermeisterwahl 2015 in Leverkusen denn:

Das ist Pro NRW/Köln!
Auszüge aus dem VS-Bericht 2013: “Die Verhaltensweisen von ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ richten sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind fremdenfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind islamfeindlich. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ sind antiziganistisch. ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ diffamieren Asylbewerber. Gerichte bestätigen die Einschätzung, dass ‘pro NRW’ und ‘pro Köln’ verfassungsfeindliche Bestrebungen verfolgen.”

“Wenn sich ‘pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen auch in 2013 zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes.”

Alles klar? Hier finden Sie den aktuellen und vollständigen Verfassungsschutzbericht NRW 2013.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Wahlveranstaltungen am 17.05.2014: Eskalation vorprogrammiert

Archivfoto: Spitzenfunktionäre in Bonn 05.2013

Archivfoto: Spitzenfunktionäre in Bonn 05.2013

Bonn: Laut aber friedlich
Der Generalanzeiger Berichtet: „Rund 200 Demonstranten haben sich am Samstag auf dem Friedensplatz versammelt, um gegen eine parallel stattfindende Wahlkampfveranstaltung der rechtspopulistischen Partei Pro NRW zu protestieren.

Unter ohrenbetäubenden Lärm, aber völlig gewaltfrei sind am Samstagmittag auf dem Friedensplatz die Wahlkampfveranstaltung der rechtspopulistischen Partei Pro NRW sowie eine parallel stattfindende Gegendemonstration über die Bühne gegangen.

Teilnehmer der Protestveranstaltung waren Privatleute und linke Gruppen, Flagge und Plakate zeigten in der Schar der Demonstranten zudem SPD, Jusos, Grüne, Linkspartei, Piraten und Antifa. Ebenfalls anwesend waren Vertreter der BIG-Partei. Die von Pro NRW vor deren Abzug intonierte Nationalhymne ging im schrillen Pfeifkonzert unter.

Gegen 14 Uhr waren die Kundgebungen beendet. Die etwa zweistündige Kundgebung von Pro NRW zählte 20, die Gegendemonstration knapp 200 Teilnehmer.“  Quelle

Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat Bonn - Detlev Schwarz

Kreisvorsitzender und Spitzenkandidat Bonn – Detlev Schwarz

Leverkusen: Laut mit Handgreiflichkeiten
Gegen 15:00 Uhr fuhr der Gerätewagen, von 2 Polizeifahrzeugen begleitet, an den vorgesehenen Standplatz. Die üblichen Figuren begannen nach einiger Zeit mit dem Aufbau des Unterstandes und der Lautsprecheranlage. Zum Teil wie Diebe schlichen sich einige Bürgerbewegte aus den Regionen Bonn, Köln, Aachen, Wuppertal, Solingen und Leverkusen in die Fußgängerzone am Rathaus in der Wiesdorfer-Innenstadt, um unerkannt zu bleiben. Auch die Eheleute Palm versuchten offensichtlich inkognito das Umfeld zu sondieren um dann zu den Pro-Demonstranten zu stoßen, wurden aber sofort erkannt. Einzeln und in kleinen Trüppchen versammelten sich so nicht einmal 30 handgezählte Pro´ler rund um den Info-Stand.

Gegendemonstranten in der Überzahl
Bei strahlendem Sonnenschein waren sehr viele Menschen zum Einkaufen unterwegs oder saßen in den anliegenden Straßencafe´s. In der Fußgängerzone befanden sich die Infostände der seriösen Parteien, die ihre üblichen Parteiinfos verteilten, wenig laut, friedlich und nicht beleidigend. Den versammelten Pro´ler schenkte bis dahin kaum jemand Beachtung.

Dies änderte sich allerdings schlagartig als Pro-Generalsekretär Wiener das Mikro ergriff und die Veranstaltung eröffnen wollte. Ein ohrenbetäubender Lärm aus Trillerpfeifen und Drucklufttröten schlug dem Häufchen rechten Wahlkämpfern entgegen. Eingekesselt von plötzlich ca. 150 anwesenden Gegendemonstranten, war hinter deren Reihe kaum etwas aus den voll aufgedrehten Lautsprechen von Pro NRW zu registrieren.

Handgreiflichkeiten
Da kein Absperr-Gehege für Pro NRW bereitgestellt wurde, war der Infostand anfangs für jedermann zu erreichen. Ein Bürger nahm die Gelegenheit wahr und stürmte zum Infostand, wurde abgewehrt und als er flüchtete von einigen Pro NRW-Mitgliedern verfolgt. Die Polizei beendete die Jagdszene in der Fußgängerzone ca. 50 Meter vom Infostand entfernt professionell und hatte aus jedem Lager eine Person am Schlafittchen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang noch, dass eine sonst mit Gehstützen versehene Kommunalwahlkandidatin freistehend ihre Deutschlandfahne zur Abwehr des „Aggressors“ als Schlagstock verwenden konnte. Auch bei einem zweiten Störversuch waren selbst Herren aus der Pro-Seniorenabteilung bemüht, den Angreifer in die Flucht zu schlagen.

Die übliche Hetze
Für den Vierfachvorsitzenden Markus Beisicht ergab sich die letzte Möglichkeit die Öffentlichkeit mit seinen „Ausführungen“ zur Wahl seiner Partei zu bewegen. Davon machte er langatmig und wiederholend Gebrauch. Themen waren einmal mehr die Großfamilie in Leverkusen, der unfähige Bürgermeister, die bald aufgelösten Linken, die Partei mit Internetanschluss (Piraten), die undemokratische SPD, Asylbewerber usw. Das Erbe von Willy Brandt (mehr Demokratie) würde nicht mehr von den Jusos und der SPD wahrgenommen sondern von Pro NRW gelebt. Abgesehen davon, dass kaum jemand die Hetze und die Anfeindungen wegen des enormen Lärms wahrnehmen konnte, schlug RA Markus Beisicht nur Abscheu und Widerspruch von den versammelten Bürgern/innen entgegen.

Traumdeuter
Ein Wahlergebnis von 10% prognostizierte der Leverkusener Rechtsanwalt als Ergebnis für Pro NRW am 25.05.2014 in seiner Heimatstadt. Dies wird wohl nur ein Wunschtraum bleiben. Die plastische Erzählung über das undemokratische Füllen seines Anwaltsbriefkasten mit menschlichen Exkrementen (vielleicht war es gar ein unzufriedener Mandant?) und der Lobgesang auf seine wegen Betrugs vor Gericht stehenden Spitzenfunktionäre Wolter, Wiener und Uckermann bringt garantiert keine zusätzliche Stimme, eher das Gegenteil ist der Fall.

Pro NRW-Vize und Spitzenkandidat Aachen - Karl Wolfgang Palm

Pro NRW-Vize und Spitzenkandidat Aachen – Karl Wolfgang Palm

Aachen: Laut mit gegenseitigen Beleidigungen
Für 18:30 Uhr war Pro NRW in Aachen angekündigt. Durch eine Blockade an der Blondelstraße durch nur 6 Gegendemonstranten verzögerte sich Palms Theaterstück um über eine Stunde und begann erst um 19:45 Uhr. Der vom Polizeidienst suspendierte Aachener Pro NRW-Spitzenkandidat und ProNRW Vize Wolfgang Palm wollte Tacheles reden. Dies missglückte wie vorausgesehen vollends. Den schon müden Wanderwahlkämpfern, die schon einige Stunden in den Knochen hatten (Bonn, Leverkusen) standen ca. 300 Gegendemonstranten gegenüber und veranstalteten die übliche Geräuschkulisse. Empfangen wurde der Aachener Spitzenkandidat, laut Ohrenzeugen, aus dem eher bürgerlichen Lager mit der Aussage: „Führer … wo ist die Gaskammer“. Auch in Aachen wurden keine Bürger/innen erreicht. Die einzige Ausbeute ist die wahrscheinlich anstehende Presse. Trotz gegenseitiger Beleidigungen verlief die Veranstaltung gewaltlos. Um ca. 21 Uhr war die Vorstellung zu Ende.

Kommentar
Wer nun gedacht hat, Beisicht oder sein Vize Palm würden bahnbrechende Wahlprogramme für die Kommunal- oder Europawahl bekannt geben, hat sich geschnitten. Wie schon erläutert der immer wieder kommunizierte Einheitsbrei, den selbst die Spitzenfunktionäre gebetsmühlenartig leiernd den eigenen Mitgliedern vorpredigen. „Würde es Euch nicht geben würde, müsste man Euch erfinden“, erklärt der Pro Vorsitzende den Gegendemonstranten in Leverkusen. „Ihr besorgt uns die nötige Presse“, ist sein Resümee. Da hat er wohl nicht ganz Unrecht, nur vergisst Beisicht offenbar, dass die Presse noch nie positiv war, sondern eher das Gegenteil. Früher fragte man sich: „wer soll diese Partei eigentlich wählen?“

Heute steht fest: „Keine Stimme für Pro Köln/NRW mit ihren Möchtegern-Politikern zur Kommunalwahl in Bonn, Leverkusen, Aachen und anderenorts, sowie für ihren Anführer Markus Beisicht zur Europawahl“ denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Vorab vielen Dank an unseren Mitarbeiter im Büro Aachen für die Bilder und seine Berichterstattung. Eine aussagefähige Bilderstrecke aus Leverkusen und Aachen folgt in den nächsten Tagen.

Ihr Ronald Micklich