Holm Teichert, ex. Pro NRW Vorstandsmitglied, will unter dem Motto „Gegen Politikwahnsinn“ in Essen demonstrieren

Screenshot Facebook

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Demo in Essen
Das ehemalige Vorstandsmitglied von Pro NRW, Holm Teichert, schlägt augenscheinlich einen ähnlichen Weg wie Dominik Horst Roeseler ein und geht seine eigenen Wege. Als Mitinitiator der selbst ernannten Initiative „Essen gegen Politikwahnsinn“ will die neue Gruppierung am 13.04.2016 ab 19:00 Uhr in Essen auf dem Hirschlandplatz unter dem Motto „Gegen Politikwahnsinn“ demonstrieren. Pressestimme

Pro NRW Thema
Dass es sich hierbei um ein typisches Pro NRW Thema handelt, dürfte jedem klar sein – Hetze gegen Asylbewerber. Auf Pegida-Kundgebung in Duisburg trat Holm Teichert wiederholt als Redner auf. Zumindest die Neonazis scheinen der Hetze von Teichert noch Gehör zu schenken. Er selbst und seine Mitstreiter seien weder rassistisch, noch fremdenfeindlich und auch nicht rechtsextrem, behauptet Teichert. Seine Pro NRW Vergangenheit spricht hier aber eine andere Sprache. Sicherlich bekommt er für seinen Austritt noch ein unerwartetes Dankschreiben, was so oder ähnlich beginnen könnte: „Nach Durchsicht meiner Akten habe ich noch unbeglichene Rechnungen gefunden …“, das übliche halt.

Kommentar
Nun zersetzt sich auch allmählich der Essener Kreisverband der rechtsradikalen und als verfassungsfeindlich bezeichneten Minitruppe Pro NRW. Markus Beisicht, Anführer der Restetruppe verliert Mandatsträger um Mandatsträger und jede Menge Mitglieder. Von den ehemals 56 Mandaten sind 32 verlustig, 1 weiteres Mandat wird so gut wie sicher folgen. Mit dem selbsternannten honorigen Anwalt will niemand etwas zu tun haben. Keine Organisation, Partei oder Bürgerinitiative sucht die Zusammenarbeit mit dem Egomanen.

Durch die Blume wird Beisicht selbst aus eigenen Reihen, Unfähigkeit zugeschrieben. Auch in der Opladener Initiative gegen den Bau von Flüchtlingswohnungen auf dem Grundstück „Zur alten Fabrik“, darf Beisicht nicht mitmischen. Außer zwei lächerlichen, aber großspurig angekündigten Propagandaveranstaltungen zum Thema Flüchtlinge, zu denen nicht einmal 10 Teilnehmer mobilisiert werden konnten, bekommt der abgehalfterte Dauervorsitzende nichts mehr gebacken. Da fällt mir doch ganz spontan ein Lied von Reinhard Mey ein ….

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW – Essen: Ratsgruppe und OB-Kandidat Fiedler so überflüssig wie ein Kropf

Schild_OB_Essen_LevUntätige und wenig nützliche Ratsgruppe
Die knapp 38 jährige Essener Ratsfrau Christine Öllig, die zu ihrer Anschrift keine Angaben machen möchte und auch ihren Beruf für sich behält, sowie ihre Kollegin, die 30 jährige Hausfrau Silwana Spiegelhoff (mit Adressangabe im Ratsinfosystem), sind seit dem 18.06.2014 (konstituierende Sitzung) Mitglieder des Essener Stadtrates.

Frau Öllig ist noch Mitglied in zwei Aufsichtsräten (Messe Essen GmbH und Theater und Philharmonie Essen), sowie Mitglied in den Bezirksvertretungen VI und IV (beratendes Mitglied).

Bis heute sind außer der konstituierenden Sitzung 8 weitere Ratssitzungen abgehalten worden. Nicht erfasst ist die Sitzung vom 26.08.2015, da noch keine Niederschrift im Ratsinformationssystem eingestellt ist. Von diesen 8 Sitzungen fehlte Silwana Spiegelhoff 3 mal.

Aus den Niederschriften ergeben sich keine Redebeiträge zu den Tagesordnungspunkten (TOP). Selbst bei der Sitzung am 25.03.2015, als es um die Unterbringung von Asylbewerbern ging, war kein Redebeitrag der Pro NRW Kreisvorsitzenden zu verzeichnen. Frau Spiegelhoff fehlte bezeichnender Weise bei dieser Sitzung. Anträge oder Redebeiträge egal zu welchem Thema sind so gut wie keine zu registrieren. Vom frischen Wind im Rat durch Pro NRW ist nicht einmal ein laues warmes Lüftchen zu bemerken.

So bemängelt Öllig in einem offenen Briefauf dem Pro NRW-Propagandablog, dass die Oberbürgermeisterkandidaten Reinhard Paß (SPD) und Thomas Kufen (CDU) gemeinsam in der Vergangenheit immer dreister an der Gebühren-und Abgabenschraube gedreht hätten:

„Parkgebühren, Grundsteuer A und B, Gebühren für den Besuch städtischer Einrichtungen, städtische Dienstleistungen, Müllgebühren, Hunde-und Gewerbesteuer, alles hätte sich exorbitant zu Lasten der Essener Bürger verteuert“, meckert Öllig. Wieso hat sie dann im Rat nicht das Wort ergriffen, als diese Positionen abgestimmt wurden. Nur den Finger heben a la „dagegen“, reicht eben nicht aus um Zeichen zu setzen. Ist da etwa kein politisches Potential nach oben mehr offen?

Bemerkenswert ist das Abstimmverhalten der Damen im Rat. So findet man überproportional in den Niederschriften: „(mehrheitlich gegen die Stimmen der PRO NRW-Gruppe und des fraktionslosen Ratsmitglieds der NPD)“, und dies auch in Positionen, die ausnahmsweise mal nichts mit Flüchtlingen, Asylanten oder Ausländern allgemein, zu tun haben. Hier wächst zusammen was zusammen gehört.

Fazit: Ein schönes finanzielles Beibrot für die politischen Senkrechtstarter Öllig und Spiegelhoff in der Kommune Essen; dank der Protektion des großen Meisters aus Leverkusen. Der politische Nutzen für die Essener Bürger/innen, die Pro NRW 2014 ihre Stimme im Vertrauen auf eine wirkungsvolle Arbeit ihrer gewählten Vertreter im Rat gegeben hatten, tendiert annähernd gegen Null. Für die Bürger/innen der Stadt Essen gilt wohl: „Außer Spesen nix gewesen“! Verändert oder beeinflusst hat Pro NRW jedenfalls rein gar nichts.

OB-Kandidatur Fiedlers eine Lachnummer
Der von Spöttern auf einem Plakat als „Der Kasper kommt“ vorgestellte OB-Kandidat Tony Xaver Fiedler, führt nun wirklich bei einigen Lesern zu Lachanfällen. Will man heute dem Herrn Fiedler eine persönliche Nachricht per Post zustellen lassen, ist dies fast unmöglich. Wo haust der OB-Kandidat denn zur Zeit? Bei seinem Unterstützer in Köln, der ihn hinaus geworfen haben soll, jedenfalls nicht. In der schäbigen Lagerhalle mit Feldbett und schmuddeliger Matratze , wo er auch nicht mehr willkommen ist, wohl auch nicht mehr. Bei der alten Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn, die Fiedler ebenfalls entsorgt haben findet er auch keinen Unterschlupf mehr. Bleiben noch Freunde (hat er überhaupt noch welche?) oder möglicherweise die Leverkusener Fraktionsräumlichkeiten, wie aus gut informierten Kreisen zu erfahren ist.

Was kann Fiedler?
Nach seinem Abitur 2008 begann Fiedler ab April 2009 bis Mai 2012 ein Studium der Rechtswissenschaften, Geschichtswissenschaften und Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Den Abschluss des klassischen Ausbildungsweges (Studium) z. B. für Juristen mit dem sogenannten ersten Staatsexamen kann Fiedler nicht vorweisen.

Ab Juni 2012 bis zu der gegen ihn ausgesprochenen Kündigung im Mai 2014 arbeitete Tony Xaver Fiedler in der Fraktion der Bürgerbewegung PRO KÖLN e.V. im Rat der Stadt Köln. Nach seiner Kündigung fand er Unterschlupf bei Pro NRW, wo er heute als Generalsekretär fungiert und auch hier wieder mit Bürotätigkeiten, der Organisation von Veranstaltungen und deren Propaganda im Internet beschäftigt ist. Herr Fiedler wird allgemein als „arbeitssuchend“ bezeichnet. Von einer festen Anstellung, außerhalb von Pro NRW, ist nichts bekannt.

Ob seine Erfahrungen aus politischer Tätigkeit und Beruf (welcher überhaupt?) ausreichend sind, die verantwortungsvolle Tätigkeit eines Oberbürgermeisters auszufüllen, braucht wohl nicht diskutiert zu werden betrachtet man seine Vita.

Der Oberbürgermeister als Chef der Verwaltung
Der hauptamtliche Oberbürgermeister ist zugleich Chef der Verwaltung. Als solcher verantwortet er alles, was die Verwaltung erarbeitet und entscheidet. Seine Verantwortung aktualisiert sich gegenüber dem Rat, den er in seiner Gesamtheit zu beraten hat. Der OB trägt umfassende Verantwortung. Damit der Oberbürgermeister seiner Verantwortung gegenüber dem Rat und den Bürgern gerecht werden kann, muss er das Handeln der Verwaltung maßgeblich gestalten können: Weiterlesen

Kommentar
Warum hat sich Christine Öllig, als Vorsitzende des Essener Kreisverbandes und Essener Bürgerin, nicht als OB-Kandidatin aufstellen lassen? Fehlen da möglicherweise grundsätzliche Fähigkeiten? Mit „Null“ Aussagekraft wie im Rat, kommt eine Kandidatur natürlich schlecht bei den Wählern an. Eine gegenleistungsfreie Apanage gibt es als Oberbürgermeister/in übrigens auch nicht. Liegt hier der Hase etwa im Pfeffer?

Das sich Tony Xaver Fiedler vollkommen darüber im Klaren sein dürfte, dass er niemals Oberbürgermeister(OB) von Essen wird und somit auch keine verantwortliche zeitintensive Arbeit übernehmen muss, lässt die ganze Prozedur als Klamauk erscheinen. Mit viel Arbeit hat der als „Kasper“ bezeichnete OB-Kandidat in Essen für „Furore“ gesorgt. Plakate kleben, Info-Stände (meist mit 3 Personen) durchführen und die Hetze gegen Flüchtlinge, sollen den Nobody mit unbekanntem Wohnsitz zum Essener OB machen.

Mit dieser Aktion legt sich Fiedler den nächsten dicken Brocken auf dem Weg in ein bürgerliches Leben in den Weg. Arbeit findet er vielleicht noch bei Rechtsanwalt Beisicht, würde ja zum Studium passen. Aber da arbeitet ja schon Stilcke und Karakus-Engels, ob da noch Platz ist? Und dann stellt sich noch die Frage nach der Sicherheit des Arbeitsplatzes auf Dauer. Einen anderen Arbeitsplatz zu finden wird schwer, obwohl sich Fiedler als Verkäufer von Fleisch-, Feinkost und Fischwaren sowie an der Käsetheke bewährt haben soll, wird er wohl im Handel auch keinen Platz mehr finden, sofern der Personalchef Google nutzt.

Ihr Ronald Micklich

OB-Wahlen in NRW: Die wichtigsten Kandidaten werden vorgestellt – Beisicht und Fiedler (Pro NRW) sind nicht dabei

SmileyKampf um die Chefsessel in den Kommunen
Unter der Überschrift Die wichtigsten Kandidaten (Auswahl)“ präsentiert die Rheinische Post in ihrer heutigen Papierausgabe 92 Kandidaten/innen (mit Foto), aus 31 Kommunen/Kreisen, die der Gazette als wichtig erscheinen. Nicht gelistet ist der Anführer der rechtsextremistischen Minipartei, Rechtsanwalt Markus Beisicht für Leverkusen und sein Adlatus Tony Xaver Fiedler für Essen. Offenbar scheinen beide Kandidaten völlig unwichtig zu sein, was ja auch der Realität entsprechen dürfte.

Kommentar
Jetzt gibt es sicher wieder was zu greinen, für den empfindlichen, selbsternannten honorigen Anwalt. Kein Bild vom, „jetzt hilft nur noch Beisicht“ Phantasten. Überall wird er geschnitten, darf an keiner Podiumsveranstaltung o. Ä. teilnehmen, wird immer wieder ausgegrenzt. Warum wohl? Darüber nachzudenken scheidet für den Egomanen offensichtlich grundsätzlich aus. Ob auch dieses Mal wieder eine Meldung a la „Mediale Benachteiligung im Wahlkampf“ auf Beisichts Propagandaseite zu finden sein wird, ist unklar.

Nur eins dürfte den meisten Leverkusener und Essener Bürgern/innen klar sein:

Keine Stimme für die OB-Kandidaten Tony Xaver Fiedler und Rechtsanwalt Markus Beisicht aus Leverkusen, von der vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei Pro NRW.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Auflösungserscheinungen – Zähneklappern bei Pro-Anführer Markus Beisicht

OB-WahlAngst vor dem Zerfall
Dem Anführer der vom Verfassungsschutz als rechtsextrem und verfassungsfeindlich bezeichneten Splitterpartei steht das Wasser augenscheinlich bis zum Halse.

In einem gestern versendetem Anschreiben an seine vermeintlichen Anhänger greint Beisicht:

es gibt Kräfte, die offenbar alles daran setzen, den schon jetzt sehr erfolgreich angelaufenen Oberbürgermeisterwahlkampf von PRO NRW in Essen, Bonn und insbesondere in Leverkusen mit Negativschlagzeilen – in wessen Auftrag auch immer – zu belasten

Im Weiteren beklagt sich Beisicht darüber, dass seiner Meinung nach von frustrierten Ex-Funktionären mit gezielten Desinformationen für Unruhe in seinen verbliebenen Enklaven gesorgt würde. Auch über die Weitergabe parteiinterner Vorgänge zeigt sich Beisicht entsetzt. Zudem behauptet Beisicht, dass dieser Personenkreis dann auch noch dreist gemeinsame Sache mit linksextremen Gegnern von Pro NRW machen würde. Und dies alles nur um der Partei weiteren Schaden zuzufügen und den Parteivorstand in der Öffentlichkeit bloßzustellen.

Schüsse gegen Konkurrenten
Der seit geraumer Zeit stetig größer gewordene Widerstand gegen den Anführer von Pro NRW, den Leverkusener Rechtsanwalt Markus Beisicht, hat sich nun explosionsartig mit einer Flucht aus der Partei als Folge einer total verfehlten Personalpolitik und eines unübersehbaren Rechtsrucks, Gehör verschafft.

Besonders skurril findet Beisicht, dass die ausgetretenen Funktionäre, die wenigen verbliebenen Mitglieder und Anhänger des Imperators impertinent auffordern würden, ausgerechnet zu Pro Deutschland zu wechseln.

Seinen Konkurrenten sieht Beisicht jetzt in seinem ehemaligen Freund und Kameraden Manfred Rouhs, dem Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland (PD), der einen regen Zulauf enttäuschter ex. Pro NRW´ler verzeichnen kann (wir berichteten). Beisicht bezeichnet sich auf seiner Internetseite auch nicht mehr als Vorsitzender des Dachverbandes der Pro-Bewegungen. Dort war Manfred Rouhs übrigens Vize. Weitere Mitglieder waren zu keiner Zeit bekannt.

Nun zeigt sich die widerliche Fratze der Propaganda-Maschine. PD bezeichnet Beisicht als „Politsekte“ von Herrn Rouhs. Dann folgt eine Aufzählung von (aus Beisichts Sicht) erfolgten Misserfolgen von PD bei den Wahlen der vergangenen Jahren. Als Vergleich zieht Beisicht gerne die NPD, die er nun wieder als „Narrensaum“ bezeichnet, heran. Danach noch ein kurzes bashing. Rouhs wird „Sucht nach Aufmerksamkeit“ unterstellt und Beisicht folgert – „Der Ex-NPD-Funktionär mit seiner Partei PRO D stellt also beim besten Willen keine seriöse Alternative zu PRO NRW dar.“

Retten was zu retten ist
Zähneklappernd bitte Beisicht seine Jünger sich nicht verunsichern zu lassen. Wo vernünftige Öffentlichkeitsarbeit gemacht würde, könne eine hervorragende Resonanz erzielt werden. So schwafelt Beisicht von einem Bündnis der Altparteien in Leverkusen, der einen angeblich „sich abzeichnenden Pro NRW-Wahlerfolg“ bei den kommenden Oberbürgermeisterwahlen noch in aller letzter Sekunde verhindern soll.

In gewohnter Propaganda-Manier fantasiert Beisicht weiter. So will er in den kommenden Wochen und Monaten nachweisen, dass Pro NRW als selbsternanntes freiheitliches und seriöses Original auch zukünftig in Nordrhein-Westfalen, Wahlerfolge erzielen kann. Dann wird dem Leser dieses Hilferufs noch suggeriert, dass Pro NRW aus diesen kritischen Tagen gestärkt herauskommen würde und Beisicht auch weiterhin auf die Unterstützung seiner verbliebenen unkritischen Resttruppe zählt.

Kommentar
Markus Beisicht ist der chancenlose Oberbürgermeister (OB)-Kandidat von Pro NRW in Leverkusen. Dass Beisicht die politische Lage in Leverkusen kennen sollte ist zu erwarten, da er dem Rat der Stadt Leverkusen angehört. Seine Propaganda zu dieser Kandidatur ist unerträglich. Welcher Wahlerfolg soll verhindert werden?

Tony Xaver Fiedler als Pro NRW OB-Kandidat in Essen. Einfach eine Lachnummer. Der vollkommen politisch unerfahrene Mehrfach-Funktionäre erfüllt wohl in keiner Weise das Anforderungsprofil dieser Aufgabe. Hier gilt auch nur die Propaganda – Dabei sein ist alles.

Kevin Gareth Hauer will OB in Bonn werden… oder doch nicht? Sei es drum, Hauer hat wohl derzeit genug mit seiner Fraktion in Gelsenkirchen zu tun. Auch hier scheinen sich dunkle Wolken am Horizont zu zeigen. Mit der politischen Lage in Bonn hat sich der Gelsenkirchener augenscheinlich nur in einer Schnellunterrichtung vertraut gemacht.

„Bonn ist in den vergangenen Jahren leider nicht lebenswerter geworden, und die meisten Probleme der Bundesstadt sind hausgemacht“, weiß Hauer zu berichten, und „es wird Zeit, dass ein frischer Wind durch das Alte Rathaus weht. Jeder Bürger, der mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre, den Skandalen um das WCCB und anderen Baustellen unzufrieden ist…“, suggeriert Hauer dem verdutzen Leser, dass er mit der Verwaltungspolitik der vergangenen Jahre in Bonn bestens vertraut wäre. Dies dürfte aber unserer Meinung nach eher nicht der Fall sein.

Au weia. Da sollte sich der nicht nur wegen einer Bilderaffäre stark in die Kritik geratene Gelsenkirchener Pro NRW Partei-Vize wirklich überlegen, ob es nicht besser wäre die Kandidatur zurückzuziehen, da ja auch noch eventuell eine rechtliche Frage zur Wahl zu klären sein könnte.

Unerträgliche Propaganda und Durchhalte-Parolen
Beisicht fliegt momentan seine von Markus Wiener (ehemaliger Generalsekretär Pro NRW) als eine sich in Richtung „Krawall-fixierte NPD 2.0“ Radikalenpartei um die Ohren. Der Pro Köln Vorsitzende Michael Gabel sprach von „einer Art NPD 2.0“.

Wie bereits vorhergesehen finden sich in Beisichts Information die üblichen Propaganda-Parolen: Wir werden gestärkt …., wir werden Wahlerfolge haben, wir können eine hervorragende Resonanz erzielen, der sich abzeichnende Wahlerfolg und nicht zu vergessen: Pro NRW ist das freiheitliche Original und die NRW-Grundgesetzpartei.

Dies sieht der Verfassungsschutz allerdings völlig anders. Siehe erste Zeile.

Ihr Ronald Micklich

Austrittswelle bei Pro NRW-Duisburg – Partei am Boden

Bergische Stimme Kurz notiertAustritt erklärt
Kurz und bündig ist das Einschreiben des Fraktionsvorsitzenden Mario Malonn an Pro NRW:

„… ich kündige meine Mitgliedschaft. Sie löschen meine personenbezogenen Daten und werden mich künftig zu keinem Zeitpunkt anschreiben bzw. telefonisch kontaktieren.“

„Als Vorsitzender der Bürgerbewegung Pro Duisburg e. V. gebe ich ihnen zur Kenntnis, daß der Vorstand ihrer Partei von allen Veranstaltungen der Bürgerbewegung Pro Duisburg e. V. ausgeschlossen ist.“

Austrittswelle
Wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren war, sind von den ehemaligen 26 Mitgliedern des Kreisverbandes Duisburg, 9 Mitglieder ausgetreten. Dies ist ein Minus von 35%. Darunter befinden sich 4 Mandatsträger (3 Ratsmitglieder). Auch der Kreisverband Essen musste Federn lassen (1 Austritt).

Kommentar
Pro NRW verliert in Duisburg den Fraktionsstatus, Egon Rohmann, einzig übrig gebliebener Bürgerbewegter als Mandatsträger, wird dann wohl auch seine Ausschusssitze verlieren und als Einzelmandatsträger ein eher unbedeutendes Dasein fristen. So gesehen ist Pro NRW-Duisburg zunächst einmal am Ende der Fahnenstange angekommen.

Ihr Ronald Micklich

Lesetipp WAZ: SPD sucht Rezepte für Umgang mit Rechten in den Räten

Screenshot WAZ

Screenshot WAZ

Artikel
„Ignorieren, Isolieren oder Bekämpfen? Sozialdemokratische Kommunalpolitiker beraten in Dortmund über den Umgang mit rechtsextremen Parteien. Doch es gibt keine einfachen Rezepte. Hier und da bröckelt längst der so gern bemühte „Konsens der Demokraten“, ist der Eingangstext eines lesenswerten Artikels in der WAZ.

Auszüge
„Hier und da bröckelt längst der so gern bemühte „Konsens der Demokraten“. Etwa in Köln, wo sich CDU-Mann Henk van Benthem mit einer Stimme von „Pro Köln“ zum Bezirksbürgermeister wählen ließ. Verfassungsfeinde? Egal.“

„Pro NRW benutze den Rat als „Flugzeugträger“, nicht zuletzt um Geld für Propagandazwecke zu mobilisieren. Das ist der Kern des Problems … / sie nutzen ihre Mandate als offene Bühne für Provokation, aber auch für die Beschaffung von Informationen“, sagt Burkhard Freier. Er ist Chef des NRW-Verfassungsschutzes und ein Kenner der braunen Szene.“

Wählerverluste
„Trotz sinkender Mitgliederzahlen erregen rechte Parteien Aufsehen. Ihre fremdenfeindliche Propaganda ist ungebrochen. Allerdings verlieren sie bei Wählern an Boden. Auch Pro NRW, das im rechtsextremistischen Lager die meisten Sitze (34) für Räte und Kreistage aufbietet, hat 5000 Stimmen verloren.“

Hier finden Sie den vollständigen Artikel

Ihr B.S. Team

Kein Platz für „Pro NRW“- Hetze gegen Flüchtlinge

Keine Stimme für Pro NRWProtestkundgebung
„Koordiniert von „Essen stellt sich quer“, dem parteiübergreifenden Bündnis gegen Rassismus und Rechtsradikalismus wird am 1. Mai ab 14.00 Uhr im Bereich zwischen Rahmstraße und Graitengraben nahe des Palmbuschwegs in Altenessen eine Kundgebung stattfinden, die sich gegen die volksverhetzenden Aktionen von Pro NRW wendet. Tatsächlich versucht Pro NRW in diesem Wahlkampf nicht bloß mit diffuser Islamfeindlichkeit Stimmen einzuheimsen, sondern glaubt auch die Diskussionen über künftige Standorte von Flüchtlingsunterkünften für ihre rechten Politikstrategien nutzen zu können.“ Vollständiger Artikel

Kommentar
Zur Auftaktveranstaltung der Pro NRW-Hetztour wird deutlich werden, welchen Stellenwert die fremdenfeidlichen Pro-Hetzer in NRW haben. Es kann davon ausgegangen werden, dass deutlich mehr Protest-Demonstranten vor Ort sein werden als Bürgerbewegte. Die Anzahl Essener Bürger, die sich auf die Seite der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Partei stellen, wird erfahrungsgemäß eher gering ausfallen. Wer will sich schon die Märchen und immer gleiche Hetze gegen Minderheiten anhören?

Auch hier gilt: “Keine Stimme zur Kommunalwahl für Pro NRW allerorts und der Christine Öllig-Truppe aus Essen, sowie ihrem Anführer Markus Beisicht zur Europawahl”, denn:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Ihr Ronald Micklich