Pro NRW – Beisichts Reich zerfällt unaufhörlich weiter II

BlitzmeldungWie bereits von uns berichtet, wurden unsere Informationen bezüglich des Übertritts der Mandatsträger aus Remscheid und Solingen nun auf der Internet-Präsenz von Pro Deutschland bestätigt.

„Der politische Optimierungsprozess der Pro-Bewegung in Nordrhein-Westfalen schreitet unaufhaltsam voran. Vergangenes Wochenende erklärten die Ratsmitglieder Stephan Hövels (Solingen) sowie Thorsten Pohl und Andre Hüsgen (Remscheid), ihr politisches Engagement künftig unter dem gemeinsamen Dach von pro Deutschland ausüben zu wollen“, ist dort zu lesen.

Ihr Ronald Micklich

Das langsame politische Sterben des ehem. Vierfachvorsitzenden – Markus Beisicht quälen – Pro Deutschland wählen

Hövels_PD_SolingenNun auch Solingen
Gestern verlor Beisicht nun auch den Kreisverband Solingen. Stephan Hövels, Kreisvorsitzender und Ratsherr in Solingen wechselt das Lager und geht zu Manfred Rouhs nach Pro Deutschland. Für den seit 2007 bei Pro NRW agierenden Funktionär sei der Wechsel „nicht einfach, aber der richtige Schritt bei diesen Schweinereien“ gewesen, so Hövels. Gemeint sein dürften die parteiinternen Auseinandersetzungen wegen dem zunehmenden „Rechtsdrall“ und Beisichts grenzwertigen Verhalten beim Ausbooten unliebsamer Präsidiumsmitglieder.

Hövels will sein Mandat behalten, denn es steht noch nicht einmal ein Nachrücker zur Verfügung, würde er denn sein Mandat zurück geben wollen. Der Pro NRW-Kreisverband ist regelrecht pulverisiert, existiert nicht mehr, ist zu vernehmen. Einige wechseln mit zu Pro Deutschland, der Rest beendet die politischen Aktivitäten.

Pro-Solingen im Internet
Seit gestern gibt es auch eine eigene Internetseite von Pro-Solingen, die nach gleichem Strickmuster wie in Remscheid angelegt ist. Als verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten (V.i.S.d.P.) wird Stephan Hövels bekannt gegeben, mit Adresse und Telefonnummer. Der angebotene Link für eine eMail-Nachricht führt auch wieder auf eine Pro-Deutschland Domäne.

Kommentar
Das langsame politische Sterben des Anführers, einer nunmehr nur noch aus einer Rumpftruppe bestehenden Truppe von Rechtsextremisten, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet werden, geht scheibchenweise weiter. Die nächsten Wechsler stehen schon in den Startlöchern. Beisichts „alter-Käse-Slogan“ zur anstehenden Ob-Wahl in Leverkusen: „Buchhorn quälen, Beisicht wählen!“ wurde jetzt schon von Spöttern in „Beisicht quälen, Pro Deutschland wählen!“ umgemünzt. Sollte Markus Beisicht diesen Spott verinnerlichen, dürfte der Egomane keine Freude mehr an seinen Wahlplakaten haben, wenn er den Spruch ständig neben seiner Visage sieht.

Ihr Ronald Micklich