Pro NRW – Kreisverband Minden-Lübbecke platt – Ulrich Manes schmeißt hin

Aus für Pro NRW in Minden Lübbecke

Aus für Pro NRW in Minden Lübbecke

Keine politische Zukunft für Pro NRW
Ulrich Manes hat augenscheinlich noch vor dem Jahreswechsel seinen Austritt bei Pro NRW erklärt. Wie aus zuverlässigen Quellen zu erfahren war, soll Manes wegen der fehlenden politischen Unterstützung des Landesverbandes in der Vergangenheit schwer enttäuscht sein. Dieselben Gründe konnten in der Vergangenheit bei der Auflösung weiterer Kreisverbände im Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe (OWL) verzeichnet werden.

Die Abspaltung wesentlicher Funktions- und Leistungsträger im Frühjahr 2015 bei Pro NRW und die Neuzugänge von ex. NPD´lern scheinen Manes zusätzlich zugesetzt zu haben. Auch sollen Kommunikationsprobleme mit Vorstandsmitgliedern weiterer Grund für seinen Austritt gewesen sein.

Prognosen
Für Pro NRW sieht Manes offensichtlich keinerlei politische Zukunft mehr. Mit dem Zusammenbruch des Kreisverbandes Minden-Lübbecke hat nun auch der letzte verbliebene Kreisverband in OWL seine Tätigkeit eingestellt. Pro NRW ist hier geradezu pulverisiert. Auch die angekündigte Teilnahme der vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Restetruppe Beisichts an der kommenden Landtagswahl (2017) in NRW, scheint Manes als ein aussichtsloses Unterfangen einzuschätzen.

Viel Rauch um nichts
Noch Ende März 2010 verkündete der damalige Generalsekretär von Pro NRW, Markus Wiener euphorisch: “Wir heißen Kreisrat Ulrich Manes ganz herzlich willkommen”. … „Herr Manes wird mit zahlreichen kommunalpolitischen Mitstreitern aus ganz OWL unsere Bürgerbewegung im Osten Nordrhein-Westfalens einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen.“

Jetzt ist der Ofen aus in OWL. So schnell kann es gehen und so falsch war die Propaganda-Prognose des geschassten ex. Generals von Pro NRW. OWL stand am Rande des Abgrundes, jetzt hat Manes Pro NRW den entscheidenden Schritt nach vorne gebracht. OWL ist Pro NRW bereinigt.

Ihr Ronald Micklich

Eilmeldung: Thomas Borgartz zieht Pegida-Demo am Montag in Bielefeld zurück

Blitzmeldung„Die Veranstaltung wurde von mir heute um 14:49 Uhr abgesagt“
„Während der Auftaktkundgebung, des Streckenverlaufes und bei der Abschlusskundgebung kann ich mit meinen Vorträgen die Teilnehmer nicht im gewünschtem Umfang erreichen, so dass das Ziel der Veranstaltung, die Vermittlung von Informationen, nicht gewährleistet ist. Dies liegt auch an denen mir bekannt gewordenen geplanten Gewalt- und Störaktionen aus den Reihen der Gegendemonstranten. Der friedliche, möglichst ungestörte Ablauf der Versammlung ist oberstes Ziel! Die Veranstaltung werden wir an einem anderen Ort in Bielefeld zeitnah nachholen“, ist auf der Facebook-Seite von Pegida Region OWL zu lesen.

Ihr BS Team

Pegida am 20.07.2015 in Bielefeld – Klarstellungen

Screenshot: Facebook Pegida OWL

Screenshot: Facebook Pegida OWL

Termin
Wann: Montag 20.07.2015 ab 19:00 Uhr, wo: Bielefelder Hauptbahnhof, Am Bahnhof 1b, 33602 Bielefeld

Zeitungsente
Anmelder der Veranstaltung ist Thomas Borgartz und nicht Pro NRW, wie in der Osnabrücker Zeitung am 16.07.2015 unter der Überschrift „Pro NRW veranstaltet Montag Pegida-Demo in Bielefeld“ vom Redakteur Jörg Sanders fälschlicher Weise behauptet wird.

Die ausführliche Berichterstattung ist außerdem inhaltlich nicht in allen Punkten richtig (z.B. Anzahl Mandate). Eine Verbindung zwischen Pro NRW und Pegida (hier Bielefeld) besteht nicht. Hier soll augenscheinlich eine Verbindung zwischen der rechtsextremistischen und vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichneten Radikalenpartei Pro NRW herbeigeredet werden.

Wie weiterhin bekannt wurde, soll Thomas Borgartz die Pegida Demo in Bielefeld mit dem damaligen Verantwortlichen von Pegida-NRW, Marco Probach, besprochen haben. Die interne Kommunikation solle diesbezüglich nach dem Ausscheiden von Probach nicht zufriedenstellend funktioniert haben. Dies könne der Grund dafür sein, dass die Absprache nicht bis zum Pegida-Chef Lutz Bachmann durchgedrungen sei, wird kolportiert.

Schwierige Recherche / Klarstellung
Thomas Borgartz war Mitglied bei Pro NRW, hat seinen Austritt schon vor einigen Monaten (2014) mündlich, und Anfang des Jahres im Zusammenhang mit dem Beginn der Austrittswelle schriftlich nachgereicht. Mittlerweile haben die lethargischen Administratoren reagiert und wenigstens die Internetseite von Pro NRW-Bielefeld teilüberarbeitet. Der Name Borgartz ist von der Seite verschwunden und taucht jetzt nur noch als Pressemitteilung bezüglich der Wahl zum Bezirksvorsitzenden Ostwestfalen-Lippe vom 19. März 2012 auf der Hauptseite der Bürgerbewegten auf.

Nachlässige Datenpflege
Dass die Informationen aus den Propagandaseiten der Rechtsextremisten mit Vorsicht zu „genießen“ sind, ist auch daran zu erkennen, dass Detlev Schwarz, vor Wochen ausgetretener ehemaliger Geschäftsführer der Pro´ler, auf der Bielefelder Seite noch immer als “ V.i.S.d.P.: Verantwortlich für den Inhalt dieser Webseiten ist Detlev Schwarz / co PRO NRW, Humboldtstr. 2a, 51379 Leverkusen“, geführt wird. Solcherlei Fehlinformationen gibt es haufenweise auf deren Seiten. So wird z. B. die aus der Partei ausgetretene Peggy Hufenbach (Ennepe-Ruhr-Kreis) weiterhin als Kreisvorsitzende publiziert. Um es auf einen Nenner zu bringen, nicht einmal die administrativen Angaben stimmen in jedem Fall. Über den Inhalt der Propaganda braucht man da nicht weiter nachzudenken.

Kommentar
„Bitte auch etwas Glanz“ für Beisicht, könnte man denken, wenn man den Mobilisierungsaufruf auf Beisichts Hauptseite liest. „Die Bürgerbewegung PRO NRW ruft alle islam- und zuwanderungskritischen Personen auf, sich an der Demonstration in Bielefeld zu beteiligen“, ist dort zu lesen. Augenscheinlich in der Hoffnung bei den Pegida – Teilnehmern an neue Wähler zu gelangen, katzbuckeln die Rechtsextremisten natürlich auch hier wieder.

Markus Beisicht hat scheinbar immer noch nicht verinnerlicht, dass die Pegida Bewegung mit seiner Rechtsextremisten – Partei nun wirklich nichts zu tun haben will. Sein Aufruf und die mögliche Teilnahme einigen seiner Jünger an der Demo ist für Pegida nur schädlich. Ein Gespräch oder die Bitte bei der Mobilisierung zu helfen hat nicht stattgefunden und bleibt auch ausgeschlossen, war aus Pegida-Kreisen zu erfahren.

Ihr Ronald Micklich