Tierschutz: VIER PFOTEN – Für Mode ohne Echtpelz! –

Screenshot "VIER PFOTEN" -Parade gegen Pelz-

Screenshot „VIER PFOTEN“ -Parade gegen Pelz-

Liebe Bergische-Stimme Leser!

Millionen Wildtiere leiden und sterben auf Pelzfarmen unter grausamen Bedingungen, um als Pelzmantel oder Pelzaccessoire zu enden. Denn viele Modemacher setzen leider immer noch auf Pelz. Das wollen wir ändern!

VIER PFOTEN will sieben ausgewählte Unternehmen dazu bewegen, auf den Verkauf von Pelz zu verzichten: Armani, Burberry, Closed, Kookai, Max Mara, Napapijri und Prada müssen endlich ihrer ethischen Verantwortung gerecht werden und diese Tierquälerei endgültig aus ihren Kollektionen verbannen!

Machen Sie mit! Fordern auch Sie die Modefirmen auf, endlich auf Echtpelz zu verzichten.

Über diesen Link können Sie Ihr Protestmail versenden. Ein vorformulierter Text in Deutsch und Englisch steht zur Verfügung. Natürlich können Sie auch Ihren eigenen Text beifügen. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden 4417 Protestnoten versendet. Die Parade gegen Pelz (siehe Screenshot) finden Sie hier (nicht ungeduldig werden).

Ihr B.S. Team

Advertisements

Tierschutz: Image-Kampagne der Geflügelindustrie

Schlechtes Image
Die deutsche Geflügel-Industrie will ihr Image aufbessern – nach etlichen Skandalen rund um die Hühner-, Puten– und Entenmast hat sie das auch bitter nötig. Sie investiert daher hohe Beträge in eine Medienkampagne, deren Herzstück eine Webseite ist, die mit Holz-Optik Naturverbundenheit suggeriert und auf der die Industrie nur die bewegten Bilder zeigt, die sie dem Verbraucher auch zumuten will. Das ändert nichts daran, dass einige der Videos etwas unheimlich sind (Video von der Werbe-Webseite): Bitte hier klicken

Nur Halbwahrheiten
Darüber hinaus führt die Geflügelindustrie auf ihrer Webseite ein Frage-Antwort-Spiel mit Interessierten: Man darf eine Frage formulieren, die einige Zeit später veröffentlicht und beantwortet wird. Unsere Frage, wie es zu verantworten sei, dass die Tiere sich am Ende der Mast vor Überzüchtung kaum noch auf den Beinen halten können und Verätzungen an den Füßen und der Brust erleiden, weil sie Tag und Nacht in ihren eigenen Fäkalien liegen, wartet derzeit noch auf eine Antwort. Währenddessen rühmt sich die Industrie damit, keine Tiere in Käfigen zu mästen, wobei sie aber verschweigt, dass die Mast in Bodenhaltung schlichtweg billiger ist (nur bei Legehennen lohnt sich die Haltung in Käfigen). Außerdem rühmt sie sich damit, bei der Besatzdichte unter dem in der EU erlaubten Maximum zu bleiben, wobei das maximale EU-Niveau in der deutschen Standardmast ohnehin nicht legal wäre, denn die dafür notwendigen Auflagen werden nicht erfüllt. So ziehen sich die Halbwahrheiten durch sämtliche Texte.

BUND Kampagne
Diese Wanderung auf dem schmalen Grad zwischen geschönter Wahrheit und dreister Lüge provoziert natürlich zu Gegendarstellungen. So haben die KollegInnen vom BUND ihr eigenes Motiv zur Kampagne entwickelt: Quelle und BUND Flyer

Seien Sie die Gegenkampagne
Die Geflügelindustrie wird lernen müssen, dass sie lieber in die Erhöhung ihrer Tierschutzstandards als in Werbekampagnen investieren sollte. Verbreiten Sie z.B. die Hintergrundinfos zur Massentierhaltung und zeigen sie den Menschen anhand der Selbst-Wenn-Broschüre, wie einfach es ist, die alltägliche Tierquälerei nicht mehr zu unterstützen!

Ihr B.S. Team