Pro NRW Mönchengladbach: Kreisverbandsmitglied mit Bundesdienstflagge und Sexseite im Internet

Null ToleranzMissbräuchliche Nutzung
Die „Offizielle Facebook-Seite (FB-Seite) des Kreisverbandes Mönchengladbach der Bürgerbewegung PRO NRW“ zeigt in ihrem Bilder-Bereich mehrere Fotos, auf denen die Bundesdienstflagge missbräuchlich zur Schau gestellt wird (§ 124 OWiG). Auch im Videopropagandakanal von Pro NRW (videopronrw) ist zu sehen, wie ein Demo-Teilnehmer in Essen-Frintrop verbotener Weise diese Flagge (Videoanfang) benutzt. Auch der augenscheinlich Verantwortliche dieser Seite, Dominik Roeseler, verwendet auf seiner privaten FB-Seite unerlaubter Weise die Bundesdienstflagge.

Gesucht und gefunden
Ein redlicher Bürger wurde bei den Ermittlungen zum „Fahnenschwenker“ fündig. Der Pro NRW-Multifunktionär, der  bombastisch als „stellv. Parteivorsitzende, Bezirksvorsitzender Niederrhein und Kreisvorsitzende Mönchengladbach (Mglb.) der Bürgerbewegung PRO NRW, Dominik H. Roeseler“ auf der Mglb.-Facebook-Seite vorgestellt wird, stellt seinerseits auf einem Foto seinen Kreisverband vor und leistet hierbei unfreiwillig wertvolle Unterstützung. Im „Gruppenfoto“ rechts stehend, mit der Hand Roeselers auf der Schulter, findet sich der Gesuchte. Im Internet nennt er sich auf den verschiedensten Seiten Rene Vuillot.

Widerliche Internetseite
Außer einer ladungsfähigen Adresse, fand sich auch eine widerliche Sexseite, auf der Herr Vuillot im Zusammenhang mit seinem Konterfei noch einige andere abstoßende Bilder präsentiert. Auch ein 15 jähriges Mädchen ist unter der Rubrik (bemerkenswerte Seiten) zu finden. Als Hobbys benennt Vuillot Fußball, Partys und Sex. Sinniger Weise gibt er als Kontaktadresse lilafick@…de an.  Die Bergische Stimme klassifiziert diese Seite als rechtlich bedenklich und nicht jugendfrei (vk.com/id210393507) und distanziert sich ausdrücklich von dieser Seite und ihren Inhalten.

Anzeigen erstattet
Diese Erkenntnisse wurden den Behörden zur Anzeige/Kenntnis gebracht, Auszüge:

[…] „hiermit stelle ich eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gegen; Rene Vuillot, sowie gegen den verantwortlichen Pro NRW Redakteur, der das Video bei Youtube am 07.10.2013 ins Netz setzte. „Herr Vuillot nutzte missbräuchlich die Bundesdienstfahne, deren Nutzung ausschließlich den Bundesbehörden zusteht, bei einer Veranstaltung von PRO NRW am 07.10.2013. Die Ordnungswidrigkeit ist noch nicht verjährt.“ […]

[…] „Rene Vuillot… betreibt eine Internet-Seite  (Bezeichnung geändert durch Redaktion), auf der er auch – vermutlich sein Glied – öffentlich zur Schau stellt. Schaut man sich die Internetseite genau an, stellt man fest, das dort auch Kinder wie Veronika Piculina, 15 Jahre verlinkt sind. Um eine Jugendgefährdung durch pornografische frei zugängliche Abbildungen sowie einen evtl. Kindesmissbrauch präventiv vorzubeugen, …“ […]

[…] „der Kreisvorsitzender Dominik H. Roeseler, Mönchengladbach, Bezirksvorsitzender Niederrhein und stellvertretender Parteivorsitzender der Bürgerbewegung PRO NRW veröffentlich hier ein Gruppenfoto mit Bundesdienstfahne. Ich erstatte daher eine Anzeige gemäss §124 OwiG. Ladungsfähige Anschrift; …“ […]

„Sozial und Rechtschaffend“
nennen sich die Bürgerbewegten gerne auf ihren Internetseiten. Auch der Vierfachvorsitzende Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht tönte einst laut in einem Flugblatt:

„Null Toleranz gegenüber allen Rechtsbrüchen – Pro NRW fordert als Rechtsstaatspartei die Einhaltung von Recht und Gesetz sowie eine strengere Bestrafung von begangenen Unrecht.“

Dies sollte auch für Pro NRW gelten! Die Wirklichkeit sieht hier einmal mehr ganz anders aus. Die selbsternannte Pro NRW-Grundgesetzpartei, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet wird, als Wächter über Recht, Ordnung und Moral wirkt ob solcher neuen Erkenntnisse nur noch unglaubwürdig und lächerlich. Ob der von Roeseler als Kreisverbandsmitglied vorgestellte Vuilott in Mönchengladbach für Pro NRW in der Kommunalwahl 2014 als Kandidat benannt ist, ist noch nicht bekannt, aber nicht sehr unwahrscheinlich.

Würden Sie einer Partei mit solchen Vertretern Ihre Stimme geben? Wir bleiben am Ball und werden zeitnah berichten.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW-Demo Duisburg – letzte Meldungen +aktualisiert+Bilderstrecke+

Peschen Duisburg

Gegendemonstranten in Duisburg

Bilder des Tages: Hier geht es zur Bilderstrecke

Meldungen des Polizei-Presseportals
Duisburg (ots) – Erste Auseinandersetzungen mit Linksautonomen

Um 12:00 Uhr begann an der Schillerstraße die Auftaktkundgebung des „Bündnisses der Erinnerung“. Anschließend zogen rund 350 Teilnehmer in Richtung Hohenzollernplatz. An der Straße Im Neuenkamp versuchten einige der Teilnehmer eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Rund 70 Teilnehmer von PRO-NRW sammelten sich gegen 13:00 Uhr am Hohenzollernplatz und zogen mit Polizeibegleitung um 13:20 Uhr wie angekündigt in Richtung des ehemaligen Barbarakrankenhauses. Mehrere Kleingruppen, dem linksautonomen Spektrum zuzuordnen, schwarz gekleidet und zum Teil vermummt, und versuchen mit Gewalt die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen.

Duisburg (ots) – Gegen 15:00 Uhr waren die beiden Demonstrationen in Neumühl beendet. Eine vorläufige Festnahme, ein Mann schlug mit seiner Fahnenstange auf Polizisten ein und ein leicht verletzter Polizist an einer Sperrstelle, waren neben den bereits gemeldeten Versuchen, Sperren zu überwinden die einzigen Vorkommnisse. Da die einzelnen Vermummten den Kleingruppen und nicht der Versammlung des Bündnisses „Erinnern heißt Handeln“ zuzuordnen waren, war kein Straftatbestand erfüllt.

Aktuell 19:15 Uhr: Duisburg (ots) – Bis 16:00 Uhr versammelten sich rund 110 Teilnehmer des Duisburger Netzwerkes gegen Rechts im Bereich Krefelder/Schwarzenberger Straße. Rund um den Aufzugsweg von Pro-NRW versuchten Linksautonome vergeblich die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dabei kam es zum Einsatz von Pfefferspray und dem defensiven Gebrauch des Einsatzmehrzweckstockes. Die Teilnehmer von Pro-NRW hatten um 17:10 Uhr den Veranstaltungsort erreicht. Immer wieder versuchen Personengruppen die Absperrungen zu überwinden, um den Zugweg zu blockieren. Eine Person ist wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorläufig festgenommen worden. Die Pro-NRW Kundgebung begann um 17:25 Uhr, der Aufzug mit rund 70 Teilnehmern um 17:45 Uhr. Die Gruppe der Gegendemonstranten war zwischenzeitlich auf rund 300 Personen angewachsen. Von 17:55 Uhr bis 18:35 Uhr tauschten beide Lager, nur getrennt von einer Reihe Polizeifahrzeuge, lautstark ihre Meinungen aus. Um 18:50 Uhr traten alle Teilnehmer den Heimweg an. Neben der Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gab es eine weitere wegen Landfriedensbruch.

Kommentar
Es ist wie immer, vollkommen überzogene Jubelpersermeldungen der Landes-Berichterstatter der Bürgerbewegten und realistische Meldungen von Berichterstattern vor Ort per Twitter und im Internet. Die Presse berichtet umfänglich. Das arithmetische Mittelmaß kommt den Meldungen wahrscheinlich am nächsten. Deswegen hier nur die offiziellen Mitteilungen der Polizei. Einen umfänglichen Bericht mit Bildern finden Sie hier und hier.

Ihr B.S. Team

Proteste gegen erneute Pro NRW Demos in Duisburg sollen nur Stimmungsmache sein

Die braune FalleErneut Demos in Duisburg angemeldet
Als eine konsequente Weiterführung der Proteste bezeichnet Pro NRW sein Vorhaben, am 09. November und 07. Dezember 2013 nun zum dritten Mal an gleicher Stelle gegen Sinti und Roma in Duisburg zu demonstrieren.
Da sich am 09. November 2013 das national-sozialistischen Pogrom von 1938 jährt, will die selbsternannte „NRW-Grundgesetzpartei“ Pro NRW jeweils mit einer Schweigeminute seine „Rechtsstaatlichkeit“ untermauern.

„Wir werden mit einer Schweigeminute der Opfer des national-sozialistischen Pogroms vor 75 Jahren gedenken und gleichzeitig auf die Gefahren der geplanten Flutung der NRW-Kommunen mit Asylbewerbern hinweisen“, weiß dazu der Partei-Vize Dominik H. Roeseler zu berichten.

Pro NRW sieht nur Stimmungsmache
Die etablierten Parteien, allen voran der SPD-Oberbürgermeister Sören Link, der mit Hilfe der Presse, wie z.B. der WAZ, würden versuchen die Bürgerbewegten wegen des ersten Demonstrationsdatums in eine neo-nazistische Ecke zu drängen, schreibt Tony Xaver Fiedler. Seinem Gejammer schließen sich einige gut-gläubige Pro-Jünger auf ihren FB-Seiten an. Die übliche Opferrolle wird ausgegraben, auf die Tränendrüsen gedrückt. Wir sind „die Guten“ das sind „die Bösen“ wird propagiert. Wo Pro NRW/Köln nun wirklich steht, weiß der Verfassungsschutz zu berichten:

„Wenn sich „pro Köln e.V.“ und „pro NRW“ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes. Äußerungen und Aktivitäten haben die tatsächliche Ausrichtung auch in 2012 wieder erkennen lassen. Mit Stereotypen wird häufig ein Bedrohungsszenario gezeichnet, für das einseitig bestimmte Bevölkerungsteile verantwortlich gemacht werden. Wortwahl und Argumentationsmuster lassen ein Menschenbild deutlich werden, das mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist.“ Quelle VS-Bericht 2012 (Unterstreichungen durch Redak.)

Was denkt die Mehrheit
Wenn Pro NRW von etablierten Parteien spricht, können damit nur die gewählten Parteien und ihre Wähler gemeint sein, die sich in die Parteienlandschaft erfolgreich eingefügt haben und akzeptiert werden. Dazu gehört ausdrücklich nicht Pro NRW. Weder in den Kommunen noch in den Kreisen findet Pro NRW die nötige Akzeptanz um auf Augenhöhe politisch mitzuwirken.

Bei den Landtagswahlen am 13.05.2012 erreichten die „rechtsradikalen Parteien“ Pro NRW (1,5%) und NPD (0,5%) gerade einmal 2% der Wählerstimmen bei anonymer Wahl. Die Meinung der übrigen 98% der Menschen, Wählerstimmen und Bürger/innen einmal gleichgesetzt, denken in überwältigender Mehrheit eben anders als die „Rechtsradikalen“.

Beispiele:

„Pro NRW“ missbraucht jüdische Opfer des Holocaust
„Am 09. November, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, hat die rechtspopulistische Partei „Pro NRW“ für Duisburg zwei Kundgebungen gegen sog. „Armutseinwanderung“ und sog, „Asylmissbrauch“ angemeldet. Nachdem die Presse das Datum der Reichspogromnacht thematisiert hatte, hat Pro NRW nachgelegt und will nun das Gedenken an die Reichspogromnacht für ihren Rassismus missbrauchen.“ Quelle

Besonders bösartig
„Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass „ProKöln“ dieses Mal das Betteln aufs Korn genommen hat. Betteln ist eine Spezialität von PK selbst. Die rechte Truppe bettelt … um Aufmerksamkeit. Was soll man auch machen, wenn es in Köln nur 60-70 Leute und in NRW nur knapp 150 Leute gibt, die sich öffentlich zur Truppe bekennen und bereit sind auf die Straße zu gehen? Dann muss man um Publicity betteln – indem man „maximale Provokationen“ verspricht, von Moschee zu Moschee, von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim zieht.“ Quelle

Kommentar
Die Presse und die Blogs von „Linken“ und „Antifa“ berichten über das Vorhaben von Pro NRW. Die dabei kommunizierten Informationen beinhalten oft erstaunliche Details. So findet man unter der Überschrift: „JN Landesbeauftragter verhöhnt Opfer des Holocaust“ vom 23. April 2010, Entlarvendes über den bei Pro NRW Demos neuerdings auftretenden und sprechenden Christoph Thomas Schmidt.

Auszug:

„„Erwähnenswert an dieser Stelle sicherlich vor allem sein Auftritt vor dem Denkmal des KZ-Außenlagers von Buchenwald, in Witten-Annen, im Sommer des vergangenen Jahres. Vor abendlicher Kulisse ließ Christoph alle Hemmungen fallen und posierte im Kreis seiner “Kameraden” mit Reichsfahne, sowie mit einem JN-Wimpel, in Siegerpose vor dem offiziellen Denkmal.

Inschrifttext der Denkmaltafel:

“AUF DIESEM GELÄNDE BEFAND SICH VON SEPT. 1944 BIS APRIL 1945 EIN AUSSENKOMMANDO DES KONZENTRATIONSLAGERS BUCHENWALD. AN DIE HIER INHAFTIERTEN MENSCHEN UND DIE AN IHNEN VERGANGENEN VERBRECHEN SOLL DIESE GEDENKSTÄTTE ERINNERN.”“ Quelle mit Bildern

Dazu passt Schmidt´s ehemaliger NPD-Kamerad und jetziger Pro NRW-Funktionär, der ehem. Landes-Geschäftsführer von Pro NRW, André Hüsgen wie bestellt. Unter der Überschrift: „EX-NPD-Mann verlor gegen die Linken“ war 2011 in der Westfälischen Rundschau zu lesen:

„Unter dem Az.23C47/11 „Hüsgen gegen Zett“ ging es eigentlich um den mittlerweile 11 Jahre zurückliegenden Angriff rechtspolitisch engagierter Männer auf die Gäste einer Gedenkveranstaltung am Wuppertaler Mahnmal zum KZ Kemna, bei dem sinngemäß in einem Satz behauptet wurde, „André Hüsgen sei beteiligt gewesen an dem Angriff auf die Gedenkfeier und sei wegen Fluchthilfe verurteilt worden.“ Dagegen wehrte sich das Ratsmitglied.

Dreh und Angelpunkt: Ist André Hüsgen tatsächlich verurteilt worden? Dazu gab die Rechtsanwältin Judith Wolter, die auch Schatzmeisterin bei Pro NRW ist, folgende Erklärung ab:

„Mein Mandant ist 2004 wegen versuchter Strafvereitelung verurteilt worden. Das Urteil wurde 2005 rechtskräftig.“

Die Lebensgefährtin von André Hüsgen, Claudia Gerhardt, Mitglied im Landesvorstand von Pro NRW und ehemalige Werbeikone der NPD (2010), können Sie zusammen mit Christoph Schmidt im NPD-Wahl-Werbevideo bewundern.

So viel zu „Schweigeminute“ und „Grundgesetzpartei“!

Prägen nicht auch diese Pro NRW/Köln Mitglieder das Bild einer „rechtsradikalen, verfassungsfeindlichen Partei“? Einige von ihnen, so z. B. der ex NPD´ler und ex Pro NRW Vorstands-Mitglied Andreas Molau, der in einem Cicero-Interview anmerkte: „Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist“, sind schon in der Versenkung verschwunden, Andere fühlen sich noch sichtlich wohl, … in der Beisicht-Partei.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland Tour: Spott und Häme für Pro-Chef Markus Beisicht

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Spott und Häme
Nach der gestrigen Station der Wahlkampftour von Pro Deutschland (PD) in Leverkusen, nahm die Truppe um den Generalsekretär von PD, Lars Seidensticker, die Gelegenheit wahr, den Vorsitzenden des Dachverbandes der Pro Bewegung mit einem Höflichkeitsbesuch zu beglücken.

So wurde dem Leverkusener Rechtsanwalt per Boten ein Gewinn, eine Tütensuppe, sowie eine Glückwunschkarte zur Kanzlei (Briefkasten) gebracht. Bote: Lars Seidensticker, Zeuge der Übergabe: Oliver Wesemann, sowie ein unbekannter zweiter Fotograf. Quelle

Text: „Sehr geehrter Herr Beisicht, Sie sind der Gewinner der pro- Deutschland Tütensuppe des Tages vom 31. August 2013. Mit bestem Gruß ihre pro-Deutschland-Tourmannschaft“.

Bemerkungen
Seidensticker: „Die Auszeichnung „Tütensuppe des Tages“ wurde heute dem „mutigsten Politiker Europas“ für die flammendste und mitreißendste Rede verliehen, die er gehalten hätte, wenn er zu unseren Veranstaltungen gekommen wäre!“

Uwe Wiede: „der Oberguru taucht wohl nicht auf an der Front??“

Das auch Pro NRW-Remscheid sein Like abgegeben hat, verwundert nicht sehr.

Kommentar
Das Verhältnis zwischen dem PD Generalsekretär L. Seidensticker und Pro NRW kann durchaus als angespannt betrachtet werden. So bezeichnete ein Pro NRW Vorstandsmitglied, in einem Gespräch am Rande einer Pro-Demo, den „General“ als  „Persona non grata, bei Pro NRW“.

Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerbewegten, Dominik H. Roeseler geht da noch einen Schritt weiter. Auf der offiziellen Facebook-Seite von Pro NRW nennt er Seidensticker im Zusammenhang mit einer seiner Reden während der Wahlkampftour, einen geistig verwirrten Menschen“. Das „Woxikon“ findet dafür folgende Synonyme: „blöde, blödsinnig, debil, geistesgestört, geisteskrank, idiotisch, irre, schwachsinnig, umnachtet, unzurechnungsfähig, verblödet, verrückt, verstört„.

Die Klage Roeselers: Herr Seidensticker hat mich … in den letzten Monaten immer wieder öffentlich als homosexuell dargestellt.“, steht offensichtlich in direktem Zusammenhang mit der Retourkutsche des Pro NRW-Funktionärs.

Addiert man noch die streckenweise üble Hetze gegen PD (auf dem Schmuddelblog von Pro NRW) hinzu, erscheint ein zukünftig gemeinsames „politisches Zusammen“ der beiden Schwester-Parteien als erkennbar ausgeschlossen. Der „Kaiser-Teller“ als Tütensuppe für Beisicht, sagt dazu alles!

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland Rally: Demo am AZ Leverkusen – 1:0 für die Antifa

PD GruppeDarsteller
Gegen 10:00 Uhr reiste der übliche Trupp mit einer halbstündigen Verspätung an. Neben dem Generalsekretär von Pro Deutschland (PD), Lars Seidensticker, war noch der Fahrer, ein weiterer Helfer sowie Stephanie Trabant, die „Burka-Komparsin“ als Berliner Teilnehmer/in dabei.

Unterstützung von Pro NRW/Köln
Von Pro NRW/Köln waren die gebuchten Dauer-Mitreisenden Oliver Wesemann (sachkundiger Bürger für Pro Köln) und Nico Ernst (Stadtverordneter für Pro NRW in Bonn) im Kleinbus. Zusätzlich leistete heute das PRO NRW Vorstandsmitglied Tony Xaver Fiedler Unterstützung. Weitere 5 bekannte Dauerdemonstranten, mehrheitlich von Pro NRW, vervollständigten das 12´er Trüppchen.

AZ LeverkErfolgloser, kurzer Auftritt
Die Antifa in Leverkusen hatte diesmal die besseren Ideen. Ca. 50 Gegendemonstranten hatte sich eingefunden und waren auch nicht sonderlich laut.

Die Ankündigung auf einem Plakat, das an dem AZ angebracht war, sollte sich jedoch bewahrheiten:

Nicht sichtbar hinter einem Kunststoffvorhang, begannen die AZ-Aktionisten mit  zwei großen, sehr lauten „Flex“, Kalksandsteine zu schneiden, und bliesen  den Schneidestaub in Richtung der PD Demonstranten. Außerdem schallte ein ohrenbetäubender Lärm aus 4 Lautsprechern, die in der 1 Etage an 2 Fenstern aufgestellt waren.

AZ Lev GegendemoDer Versuch von PD, sich dennoch Gehör zu verschaffen, scheiterte kläglich. Schon nach knapp einer halben Stunde, gegen 10:30 Uhr, gaben die Demonstranten erfolglos auf und machten sich aus dem (Flex-) Staub.

Dazu die Antifa per Twitter: „So, die Bauarbeiten sind beendet. Das KAW glänzt wieder. Flexen gegen Rechts macht Spaß! Der kleine Haufen Pro Deutschland Anhänger musste unverrichteter Dinge wieder einpacken. Der Baulärm übertönte das rassistische Geschwafel.“

Kommentar
„Die Unterstützung von Pro NRW Parteimitgliedern sei groß, aber die Pro NRW´ler hätten Angst vor Repressalien aus den eigenen Reihen“, so der Generalsekretär in einem Gespräch am Rande der Demo. So hatte der Bezirksvorsitzende von Pro NRW aus Ostwestfalen Lippe, Thomas Borgartz in Bielefeld sogar das Mikrofon ergriffen und eine Rede gehalten. Ob dies alles die Zustimmung des Vierfachvorsitzenden Markus Beisicht findet, darf bezweifelt werden. Die Lokalpresse war anwesend und wird berichten, so hat PD zumindest sein Hauptziel, Öffentlichkeit zu erlangen, erreicht.

Ihr Ronald Micklich

Köln-Kalk: Demobericht Pro Köln kontra Antifa AZ

Bild2aPro Köln
Insgesamt 25 Bürgerbewegte reisten in 2 Gruppen, Auto (Vorhut, 15 Personen) und U-Bahn (10 Personen nach 11:00 Uhr), zum Demostandort an der Kalker Hauptstraße / Ecke Wiersbergstraße (Haltestelle Köln-Kalk Kapelle) an. Etwa nur die knappe Hälfte der Teilnehmer waren Kölner. Die Vorhut mit dem Ratsmitglied von Köln, Karel Schiele, brachte die Lautsprecheranlage in Stellung.

Um 11:15 Uhr begann das Spektakel. Tony Xaver Fiedler, Fraktionsmitarbeiter Pro Köln, eröffnete die Demo und kündigte den stellvertretenden Pro Köln Fraktionsvorsitzenden und Pro NRW Generalsekretär als 1. Sprecher an. Markus Wiener schilderte in routinierter Ansprache die derzeitige Situation rund um das AZ, gab sogar einen historischen Hintergrund rund um die Besetzerszene. Hierbei benutzte er wie üblich in seinen Reden mehrmals provokante Aussagen wie: „da drüben stehen sie, die kriminellen und asozialen Hausbesetzer“, forderte die umgehende Räumung des AZ und verwies in diesem Zusammenhang auf einen Bild Artikel, in dem das Köln-Kalker AZ als versifftes Dreckloch bezeichnet wurde.
Auch beteuerte Wiener, dass er sowohl mit roter als auch mit brauner SA nichts zu tun haben wolle. Danach durfte noch Jörg Uckermann am Mikrofon seine Sprüche ablassen, sein Skript war diesmal aber offensichtlich Korrektur gelesen worden und war das übliche bla, bla.

Bild3Antifa und Gegendemonstranten
Etwa 185 Gegendemonstranten hatten sich versammelt. Davon schätzungsweise 25 aus der Kölner Bürgerschaft. Der überwiegende Rest war offensichtlich aus ganz Deutschland angereist um gegen Pro Köln zu demonstrieren. Außer lautem Getöse, Trillerpfeifen und Sirenengeheul gab es die bekannten Antifa Spechchöre: „wir kriegen euch alle, Alertá, Alertá Antifascista, halt´s Maul und Nazis raus.“

Kommentar
Die Kosten für die vielen Einsatzkräfte der Polizei hätte man sich sparen können. Selbst die Absperrgitter wurden nicht gebraucht, waren aber vorsorglich in Griffweite. Pro Köln erzählte altbekanntes, die Presse berichtete ja ausführlich über das AZ. Die Antifa  konnte einmal mehr nur lautstark gegentönen. Den Bürger hat die Ansprache von Pro Köln nicht erreicht. Sein Ziel erreicht hat Wiener mit seiner Mannschaft, weil es wieder ausgiebig Presse geben wird. Bezahlen wird wie immer der Steuerzahler.

Ihr Ronald Micklich

Bildbericht zur Bonner Pro NRW Demo Mai 2013

Bonn Demo 2013

Fotoreportage
Wie bereits angekündigt die Fotoreportage der Pro NRW Demo vom 05.05.2013. Wer die Lügenmärchen von Karl dem Käfer verifizieren möchte, kann gerne zählen.Ein „wirklich beachtliches Zeichen“, haben die Gegendemonstranten gesetzt und nicht die 80 unter Ausschluss der Öffentlichkeit schwadronierenden Bürgerbewegten. Auch Markus Wiener lag eklatant mit seiner Propaganda (O-Ton) daneben. Die vollständige Fotostrecke vom Einmarsch der Teilnehmer liegt der Bergischen Stimme vor, kann aber wegen der Dateigröße nicht in die Fotostrecke eingebracht werden. Die eingebundenen Bilder sollten ausreichen. Zum Anschauen der Fotostrecke klicken Sie bitte auf die Filmspule (Dateigröße ca. 2,3 MB).

Ihr Ronald Micklich