Pro NRW Mönchengladbach: Kreisverbandsmitglied mit Bundesdienstflagge und Sexseite im Internet

Null ToleranzMissbräuchliche Nutzung
Die „Offizielle Facebook-Seite (FB-Seite) des Kreisverbandes Mönchengladbach der Bürgerbewegung PRO NRW“ zeigt in ihrem Bilder-Bereich mehrere Fotos, auf denen die Bundesdienstflagge missbräuchlich zur Schau gestellt wird (§ 124 OWiG). Auch im Videopropagandakanal von Pro NRW (videopronrw) ist zu sehen, wie ein Demo-Teilnehmer in Essen-Frintrop verbotener Weise diese Flagge (Videoanfang) benutzt. Auch der augenscheinlich Verantwortliche dieser Seite, Dominik Roeseler, verwendet auf seiner privaten FB-Seite unerlaubter Weise die Bundesdienstflagge.

Gesucht und gefunden
Ein redlicher Bürger wurde bei den Ermittlungen zum „Fahnenschwenker“ fündig. Der Pro NRW-Multifunktionär, der  bombastisch als „stellv. Parteivorsitzende, Bezirksvorsitzender Niederrhein und Kreisvorsitzende Mönchengladbach (Mglb.) der Bürgerbewegung PRO NRW, Dominik H. Roeseler“ auf der Mglb.-Facebook-Seite vorgestellt wird, stellt seinerseits auf einem Foto seinen Kreisverband vor und leistet hierbei unfreiwillig wertvolle Unterstützung. Im „Gruppenfoto“ rechts stehend, mit der Hand Roeselers auf der Schulter, findet sich der Gesuchte. Im Internet nennt er sich auf den verschiedensten Seiten Rene Vuillot.

Widerliche Internetseite
Außer einer ladungsfähigen Adresse, fand sich auch eine widerliche Sexseite, auf der Herr Vuillot im Zusammenhang mit seinem Konterfei noch einige andere abstoßende Bilder präsentiert. Auch ein 15 jähriges Mädchen ist unter der Rubrik (bemerkenswerte Seiten) zu finden. Als Hobbys benennt Vuillot Fußball, Partys und Sex. Sinniger Weise gibt er als Kontaktadresse lilafick@…de an.  Die Bergische Stimme klassifiziert diese Seite als rechtlich bedenklich und nicht jugendfrei (vk.com/id210393507) und distanziert sich ausdrücklich von dieser Seite und ihren Inhalten.

Anzeigen erstattet
Diese Erkenntnisse wurden den Behörden zur Anzeige/Kenntnis gebracht, Auszüge:

[…] „hiermit stelle ich eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige gegen; Rene Vuillot, sowie gegen den verantwortlichen Pro NRW Redakteur, der das Video bei Youtube am 07.10.2013 ins Netz setzte. „Herr Vuillot nutzte missbräuchlich die Bundesdienstfahne, deren Nutzung ausschließlich den Bundesbehörden zusteht, bei einer Veranstaltung von PRO NRW am 07.10.2013. Die Ordnungswidrigkeit ist noch nicht verjährt.“ […]

[…] „Rene Vuillot… betreibt eine Internet-Seite  (Bezeichnung geändert durch Redaktion), auf der er auch – vermutlich sein Glied – öffentlich zur Schau stellt. Schaut man sich die Internetseite genau an, stellt man fest, das dort auch Kinder wie Veronika Piculina, 15 Jahre verlinkt sind. Um eine Jugendgefährdung durch pornografische frei zugängliche Abbildungen sowie einen evtl. Kindesmissbrauch präventiv vorzubeugen, …“ […]

[…] „der Kreisvorsitzender Dominik H. Roeseler, Mönchengladbach, Bezirksvorsitzender Niederrhein und stellvertretender Parteivorsitzender der Bürgerbewegung PRO NRW veröffentlich hier ein Gruppenfoto mit Bundesdienstfahne. Ich erstatte daher eine Anzeige gemäss §124 OwiG. Ladungsfähige Anschrift; …“ […]

„Sozial und Rechtschaffend“
nennen sich die Bürgerbewegten gerne auf ihren Internetseiten. Auch der Vierfachvorsitzende Opladener Rechtsanwalt Markus Beisicht tönte einst laut in einem Flugblatt:

„Null Toleranz gegenüber allen Rechtsbrüchen – Pro NRW fordert als Rechtsstaatspartei die Einhaltung von Recht und Gesetz sowie eine strengere Bestrafung von begangenen Unrecht.“

Dies sollte auch für Pro NRW gelten! Die Wirklichkeit sieht hier einmal mehr ganz anders aus. Die selbsternannte Pro NRW-Grundgesetzpartei, die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnet wird, als Wächter über Recht, Ordnung und Moral wirkt ob solcher neuen Erkenntnisse nur noch unglaubwürdig und lächerlich. Ob der von Roeseler als Kreisverbandsmitglied vorgestellte Vuilott in Mönchengladbach für Pro NRW in der Kommunalwahl 2014 als Kandidat benannt ist, ist noch nicht bekannt, aber nicht sehr unwahrscheinlich.

Würden Sie einer Partei mit solchen Vertretern Ihre Stimme geben? Wir bleiben am Ball und werden zeitnah berichten.

Ihr Ronald Micklich

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Pro NRW: Propaganda unrealistisch, gelogen und lächerlich

Vierfachlautsprecher QuattroDie Pressestelle von Pro NRW gibt bekannt
Liest man derzeit die Propaganda von Pro NRW im Internet, könnte man meinen sich in der Zeit zu befinden, in der täglich zu lesen war: „Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt“. Auch Pro NRW bemüht sich sein angeschlagenes Ansehen, mit „Fanfarenstößen eingeleiteten Sondermeldungen über herausragende Erfolge“ zu übertünchen.

Tagespraktikant Christopher von Mengersen
Der von pro Köln als Tagespraktikant bezeichnete „20jährige Bonner Student und PRO-NRW-Funktionär Christopher von Mengersen“ schreibt wie das Internet hergibt, offensichtlich für die Internet-Präsenz von Pro NRW mit dem Kürzel CvM.

Bewusst gelogen oder keine Ahnung
Mengersen scheint bei seinem Artikel über den „politischen Orkan im Ruhrgebiet“ vollständig von der Realität abgerückt zu sein. Ob das zeitgleich zum Artikel vorherrschende Orkantief  Xaver, passend zu seinem Pro-Kollegen Tony Xaver Fiedler, zu seinen abstrusen Behauptungen führte oder ob verbotene Mittel eine ersehnte Bewusstseinserweiterung herbeiführten, die letztendlich zu seiner absolut abwegigen Propaganda führten, ist ungewiss.

Mengersen schreibt:

 „Mit PRO NRW tritt in Duisburg die bundesweit einzige ernstzunehmende Kraft rechts von der CDU an, die landesweit in Dutzenden Kreistagen, sowie Stadträten und Bezirksvertretungen verankert ist.“  (Hervorhebung durch Redak.)

Tatsachen
Pro NRW ist in NRW noch in 2 von 4 Kreistagen vertreten, in die sie 2009 gewählt wurden. 2 Kreistage, Rheinisch Bergischer Kreis und Rhein Neuss Kreis haben sie durch Austritt der Mandatare verloren, dazugewonnen den Kreis Minden Lübbecke mit dem Kreistagsabgeordneten Ulrich Manes (ex. REP), der am 9.4.2010 zu Pro NRW übergelaufen ist (Presse). Wo sehen Sie hier „mehrere Dutzend“ Kreistage, in denen Pro NRW Mandatsträger verankert sein sollen? Sind es eher nicht nur 3 Kreistage, rechnet man großzügig?

Empfehlung
Um sich genau über die grandiose „einzig nicht!! ernstzunehmend Kraft“ rechts der CDU und ihre Mandate zu informieren, lesen Sie bitte auch hier und hier. Dies ist insbesondere dem Freiherrn Christopher von Mengersen anzuraten, bevor er selbst in den eigenen Reihen gänzlich Münchhausen zugeordnet wird. Der selbsternannte Politiker ohne Mandat sollte die Struktur seiner gerade bevorzugten Partei schon kennen; sonst wird das nichts in Bonn, Herr Mengersen!

Kommentar
Wie wir bereits über die Jubelperser berichteten, sind die Angaben zur Anzahl von Mandatsträgern, Mitgliedern und Demo-Teilnehmer durch die Pro-Propagandaabteilung nicht nur zweifelhaft, sondern wie auch hier wieder zu sehen schlichtweg gelogen. Ein unbedeutender, offensichtlich aber spendenfreudiger Handlanger, wie Insider berichten, darf auf der Hauptseite von Pro NRW ohne Korrektur seinen lächerlichen Nonsens verbreiten. Lesen Beisicht und Wiener eigentlich die eigenen Beiträge nicht mehr, oder wirkt sich hier auch schon die sich „selbst verwirklichende Prophezeiung“ aus?

Hier gilt: Entlarvt die Lügenbarone und macht die lächerliche Propaganda von Pro NRW / Köln mit verifizierbaren Beweisen öffentlich. Wir sind gerne behilflich.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW: Kreisbeauftragter für den Märkischen Kreis C. Dahlmann hat hingeschmissen

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRw Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Bild: Christian Dahlmann (Front) damals Kreisbeauftragter Pro NRW Märkischer Kreis mit Wolfgang Palm (links, stellvertretender Landesvorsitzender)

Jetzt SPD-Mitglied
Christian Dahlmann ist jetzt nach eigenen Angaben SPD-Mitglied. Da Doppelmitgliedschaften in der SPD unzulässig sind, muss Dahlmann bei Pro NRW ausgetreten sein. Das Austrittsdatum ist nicht bekannt.

Nur heiße Luft
Der stellvertretende NRW-Landesvorsitzende der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, Christian Dahlmann, ist zur Bürgerbewegung PRO NRW gewechselt. Der bekannte Islamkritiker aus dem Sauerland wird ab sofort die Planungen für einen PRO NRW-Kommunalwahlantritt in Menden und im Märkischen Kreis in Angriff nehmen“, quäkten die Propagandalautsprecher von Pro NRW noch am 25.04.2013.

Mit Zitronen gehandelt
Jetzt, ein gutes halbes Jahr später, müssen sich die Bürgerbewegten im „Märkischen Kreis“ für die Planungen des Kommunalwahlkampfes einen Anderen suchen. Ob sie wohl Einen finden?

Der durch den stellvertretenden Pro-NRW-Vorsitzenden Jörg Uckermann als spektakulären Wechsel bezeichnete Neuzugang (Dahlmann) erweist sich als Rohrkrepierer. Nichts ist es mit vielen ehemaligen „Die Freiheit“ Mitgliedern, die die Bürgerbewegten verstärken sollen. Nichts ist es mit hoch motivierten und aktivistischen neuen Mitstreitern. Nichts ist aus einer Belebung des ganzen Bezirksverbandes Südwestfalen und des “Märkischen Kreises“ geworden. Wie immer nur dumpfe Propaganda!

Auf der Hauptseite von Pro NRW ist im Bezirksverband Südwestfalen der Märkische Kreis zwar gelistet, aber weder mit einer Internetpräsenz noch mit einem Ansprechpartner hinterlegt. Der ehemalige Republikaner Gerald Thörner fungiert als Kontaktperson für den Bezirksverband, das war es aber auch schon. Die aktiven lokalen Internet-Seiten aus diesem Bereich haben deckungsgleichen Inhalt mit der Hauptseite von Pro NRW. Lokale Informationen sucht man vergeblich. Wer soll diese Renommisten eigentlich wählen?

Dahlmanns politische Karriere
Nun hat sich Christian Dahlmann, der von Spöttern gerne als „politischer Wanderpokal“ bezeichnet wird, auch bei Pro NRW verabschiedet und ist jetzt nach eigenen Angaben Mitglied der SPD. Die SPD Märkischer Kreis (SPD-MK), hier jetzt der Ortsverband Menden, hat einen Antrag von C. Dahlmann auf Mitgliedschaft abgelehnt und ist so gar nicht glücklich über den neuen „Genossen“. Doch Dahlmann bleibt hartnäckig. In einem Anschreiben an die SPD-MK, das auch an die Medien adressiert ist und der „Bergischen Stimme“ vorliegt, verweist Dahlmann auf eine bestätigte Mitgliedschaft durch den Parteivorstand der SPD in Berlin:

[…] „zudem wurde mir eine Mitgliedsausweis ( SPD-Card ) samt Mitgliedsnummer 80052XXX ausgestellt … . Des Weiteren wurde mir vom Parteivorstand mit Schreiben vom 04.11.2013 mitgeteilt, dass ich Mitglied in der SPD bin.“[…]

Die Ablehnung seines Mitgliedsantrages durch den Ortsverband Menden sieht Dahlmann als gegenstandslos an, da diese nicht zulässig sei. Auch ein eventuelles Parteiausschlussverfahren bezeichnet Dahlmann als aussichtslos. Seine Begründung ist höchst interessant:

[…] „Vorsorglich wird zudem mitgeteilt, dass ein Parteiausschlussverfahren gegen meine Person aussichtlos ist da meine frühere Mitgliedschaft im Landesvorstand NRW der Partei ,, DIE REPUBLIKANER “ sowie meine Funktion als stellvertretender Landesvorsitzender NRW  der Bürgerrechtspartei ,, DIE FREIHEIT “ und meine Mitgliedschaft in der ,, Bürgerbewegung PRO NRW “ kein Ausschlussgrund sein kann. Selbst, dass ich ein bekannter Islamkritiker bin ist keine Grund für einen Ausschluss aus der Partei.“[…]

Kommentar
In unserem Artikel „Politische Sensation: „Vizevorsitzender der FREIHEIT wechselt zur Pro NRW“ hatten wir prognostiziert und festgestellt:

„Die letzte Chance, Pro NRW? Nach seinem Beitritt in die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, gibt es keine weitere politische Option mehr.“

Die Wahrscheinlichkeit, dass Dahlmann auch nur eine Sekunde am politischen Leben der SPD in Menden teilnimmt, tendiert wohl eher gegen Null.

„In die Reihe der „Wechsler“, wie Andreas Molau, Torsten Lange (Politiker und Wechsler), Christopher v. Mengersen, Tony Xaver Fiedler, Max u. Gerald Branghofer, Andreas Winkler, Sebastian Nobile, Oliver Wesemann und viele andere als „Hochkaräter“ verkaufte „Möchtegern-Politiker“, reiht sich Dahlmann allerdings fugenlos ein“, ja er tritt mit seinem Austritt bei Pro NRW sogar deutlich hervor.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW-Demo Duisburg – letzte Meldungen +aktualisiert+Bilderstrecke+

Peschen Duisburg

Gegendemonstranten in Duisburg

Bilder des Tages: Hier geht es zur Bilderstrecke

Meldungen des Polizei-Presseportals
Duisburg (ots) – Erste Auseinandersetzungen mit Linksautonomen

Um 12:00 Uhr begann an der Schillerstraße die Auftaktkundgebung des „Bündnisses der Erinnerung“. Anschließend zogen rund 350 Teilnehmer in Richtung Hohenzollernplatz. An der Straße Im Neuenkamp versuchten einige der Teilnehmer eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dies gelang ihnen jedoch nicht. Rund 70 Teilnehmer von PRO-NRW sammelten sich gegen 13:00 Uhr am Hohenzollernplatz und zogen mit Polizeibegleitung um 13:20 Uhr wie angekündigt in Richtung des ehemaligen Barbarakrankenhauses. Mehrere Kleingruppen, dem linksautonomen Spektrum zuzuordnen, schwarz gekleidet und zum Teil vermummt, und versuchen mit Gewalt die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen.

Duisburg (ots) – Gegen 15:00 Uhr waren die beiden Demonstrationen in Neumühl beendet. Eine vorläufige Festnahme, ein Mann schlug mit seiner Fahnenstange auf Polizisten ein und ein leicht verletzter Polizist an einer Sperrstelle, waren neben den bereits gemeldeten Versuchen, Sperren zu überwinden die einzigen Vorkommnisse. Da die einzelnen Vermummten den Kleingruppen und nicht der Versammlung des Bündnisses „Erinnern heißt Handeln“ zuzuordnen waren, war kein Straftatbestand erfüllt.

Aktuell 19:15 Uhr: Duisburg (ots) – Bis 16:00 Uhr versammelten sich rund 110 Teilnehmer des Duisburger Netzwerkes gegen Rechts im Bereich Krefelder/Schwarzenberger Straße. Rund um den Aufzugsweg von Pro-NRW versuchten Linksautonome vergeblich die Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dabei kam es zum Einsatz von Pfefferspray und dem defensiven Gebrauch des Einsatzmehrzweckstockes. Die Teilnehmer von Pro-NRW hatten um 17:10 Uhr den Veranstaltungsort erreicht. Immer wieder versuchen Personengruppen die Absperrungen zu überwinden, um den Zugweg zu blockieren. Eine Person ist wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorläufig festgenommen worden. Die Pro-NRW Kundgebung begann um 17:25 Uhr, der Aufzug mit rund 70 Teilnehmern um 17:45 Uhr. Die Gruppe der Gegendemonstranten war zwischenzeitlich auf rund 300 Personen angewachsen. Von 17:55 Uhr bis 18:35 Uhr tauschten beide Lager, nur getrennt von einer Reihe Polizeifahrzeuge, lautstark ihre Meinungen aus. Um 18:50 Uhr traten alle Teilnehmer den Heimweg an. Neben der Strafanzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gab es eine weitere wegen Landfriedensbruch.

Kommentar
Es ist wie immer, vollkommen überzogene Jubelpersermeldungen der Landes-Berichterstatter der Bürgerbewegten und realistische Meldungen von Berichterstattern vor Ort per Twitter und im Internet. Die Presse berichtet umfänglich. Das arithmetische Mittelmaß kommt den Meldungen wahrscheinlich am nächsten. Deswegen hier nur die offiziellen Mitteilungen der Polizei. Einen umfänglichen Bericht mit Bildern finden Sie hier und hier.

Ihr B.S. Team

Proteste gegen erneute Pro NRW Demos in Duisburg sollen nur Stimmungsmache sein

Die braune FalleErneut Demos in Duisburg angemeldet
Als eine konsequente Weiterführung der Proteste bezeichnet Pro NRW sein Vorhaben, am 09. November und 07. Dezember 2013 nun zum dritten Mal an gleicher Stelle gegen Sinti und Roma in Duisburg zu demonstrieren.
Da sich am 09. November 2013 das national-sozialistischen Pogrom von 1938 jährt, will die selbsternannte „NRW-Grundgesetzpartei“ Pro NRW jeweils mit einer Schweigeminute seine „Rechtsstaatlichkeit“ untermauern.

„Wir werden mit einer Schweigeminute der Opfer des national-sozialistischen Pogroms vor 75 Jahren gedenken und gleichzeitig auf die Gefahren der geplanten Flutung der NRW-Kommunen mit Asylbewerbern hinweisen“, weiß dazu der Partei-Vize Dominik H. Roeseler zu berichten.

Pro NRW sieht nur Stimmungsmache
Die etablierten Parteien, allen voran der SPD-Oberbürgermeister Sören Link, der mit Hilfe der Presse, wie z.B. der WAZ, würden versuchen die Bürgerbewegten wegen des ersten Demonstrationsdatums in eine neo-nazistische Ecke zu drängen, schreibt Tony Xaver Fiedler. Seinem Gejammer schließen sich einige gut-gläubige Pro-Jünger auf ihren FB-Seiten an. Die übliche Opferrolle wird ausgegraben, auf die Tränendrüsen gedrückt. Wir sind „die Guten“ das sind „die Bösen“ wird propagiert. Wo Pro NRW/Köln nun wirklich steht, weiß der Verfassungsschutz zu berichten:

„Wenn sich „pro Köln e.V.“ und „pro NRW“ immer wieder geradezu demonstrativ zum Grundgesetz bekennen und sich gegen jede Form von Extremismus verwahren, wirkt dies taktisch motiviert. Agitation und Propaganda stehen zumindest in Teilen in offenem Widerspruch zur vordergründig wirkenden Bejahung der Verfassungsgrundsätze des Grundgesetzes. Äußerungen und Aktivitäten haben die tatsächliche Ausrichtung auch in 2012 wieder erkennen lassen. Mit Stereotypen wird häufig ein Bedrohungsszenario gezeichnet, für das einseitig bestimmte Bevölkerungsteile verantwortlich gemacht werden. Wortwahl und Argumentationsmuster lassen ein Menschenbild deutlich werden, das mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist.“ Quelle VS-Bericht 2012 (Unterstreichungen durch Redak.)

Was denkt die Mehrheit
Wenn Pro NRW von etablierten Parteien spricht, können damit nur die gewählten Parteien und ihre Wähler gemeint sein, die sich in die Parteienlandschaft erfolgreich eingefügt haben und akzeptiert werden. Dazu gehört ausdrücklich nicht Pro NRW. Weder in den Kommunen noch in den Kreisen findet Pro NRW die nötige Akzeptanz um auf Augenhöhe politisch mitzuwirken.

Bei den Landtagswahlen am 13.05.2012 erreichten die „rechtsradikalen Parteien“ Pro NRW (1,5%) und NPD (0,5%) gerade einmal 2% der Wählerstimmen bei anonymer Wahl. Die Meinung der übrigen 98% der Menschen, Wählerstimmen und Bürger/innen einmal gleichgesetzt, denken in überwältigender Mehrheit eben anders als die „Rechtsradikalen“.

Beispiele:

„Pro NRW“ missbraucht jüdische Opfer des Holocaust
„Am 09. November, dem 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, hat die rechtspopulistische Partei „Pro NRW“ für Duisburg zwei Kundgebungen gegen sog. „Armutseinwanderung“ und sog, „Asylmissbrauch“ angemeldet. Nachdem die Presse das Datum der Reichspogromnacht thematisiert hatte, hat Pro NRW nachgelegt und will nun das Gedenken an die Reichspogromnacht für ihren Rassismus missbrauchen.“ Quelle

Besonders bösartig
„Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass „ProKöln“ dieses Mal das Betteln aufs Korn genommen hat. Betteln ist eine Spezialität von PK selbst. Die rechte Truppe bettelt … um Aufmerksamkeit. Was soll man auch machen, wenn es in Köln nur 60-70 Leute und in NRW nur knapp 150 Leute gibt, die sich öffentlich zur Truppe bekennen und bereit sind auf die Straße zu gehen? Dann muss man um Publicity betteln – indem man „maximale Provokationen“ verspricht, von Moschee zu Moschee, von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim zieht.“ Quelle

Kommentar
Die Presse und die Blogs von „Linken“ und „Antifa“ berichten über das Vorhaben von Pro NRW. Die dabei kommunizierten Informationen beinhalten oft erstaunliche Details. So findet man unter der Überschrift: „JN Landesbeauftragter verhöhnt Opfer des Holocaust“ vom 23. April 2010, Entlarvendes über den bei Pro NRW Demos neuerdings auftretenden und sprechenden Christoph Thomas Schmidt.

Auszug:

„„Erwähnenswert an dieser Stelle sicherlich vor allem sein Auftritt vor dem Denkmal des KZ-Außenlagers von Buchenwald, in Witten-Annen, im Sommer des vergangenen Jahres. Vor abendlicher Kulisse ließ Christoph alle Hemmungen fallen und posierte im Kreis seiner “Kameraden” mit Reichsfahne, sowie mit einem JN-Wimpel, in Siegerpose vor dem offiziellen Denkmal.

Inschrifttext der Denkmaltafel:

“AUF DIESEM GELÄNDE BEFAND SICH VON SEPT. 1944 BIS APRIL 1945 EIN AUSSENKOMMANDO DES KONZENTRATIONSLAGERS BUCHENWALD. AN DIE HIER INHAFTIERTEN MENSCHEN UND DIE AN IHNEN VERGANGENEN VERBRECHEN SOLL DIESE GEDENKSTÄTTE ERINNERN.”“ Quelle mit Bildern

Dazu passt Schmidt´s ehemaliger NPD-Kamerad und jetziger Pro NRW-Funktionär, der ehem. Landes-Geschäftsführer von Pro NRW, André Hüsgen wie bestellt. Unter der Überschrift: „EX-NPD-Mann verlor gegen die Linken“ war 2011 in der Westfälischen Rundschau zu lesen:

„Unter dem Az.23C47/11 „Hüsgen gegen Zett“ ging es eigentlich um den mittlerweile 11 Jahre zurückliegenden Angriff rechtspolitisch engagierter Männer auf die Gäste einer Gedenkveranstaltung am Wuppertaler Mahnmal zum KZ Kemna, bei dem sinngemäß in einem Satz behauptet wurde, „André Hüsgen sei beteiligt gewesen an dem Angriff auf die Gedenkfeier und sei wegen Fluchthilfe verurteilt worden.“ Dagegen wehrte sich das Ratsmitglied.

Dreh und Angelpunkt: Ist André Hüsgen tatsächlich verurteilt worden? Dazu gab die Rechtsanwältin Judith Wolter, die auch Schatzmeisterin bei Pro NRW ist, folgende Erklärung ab:

„Mein Mandant ist 2004 wegen versuchter Strafvereitelung verurteilt worden. Das Urteil wurde 2005 rechtskräftig.“

Die Lebensgefährtin von André Hüsgen, Claudia Gerhardt, Mitglied im Landesvorstand von Pro NRW und ehemalige Werbeikone der NPD (2010), können Sie zusammen mit Christoph Schmidt im NPD-Wahl-Werbevideo bewundern.

So viel zu „Schweigeminute“ und „Grundgesetzpartei“!

Prägen nicht auch diese Pro NRW/Köln Mitglieder das Bild einer „rechtsradikalen, verfassungsfeindlichen Partei“? Einige von ihnen, so z. B. der ex NPD´ler und ex Pro NRW Vorstands-Mitglied Andreas Molau, der in einem Cicero-Interview anmerkte: „Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist“, sind schon in der Versenkung verschwunden, Andere fühlen sich noch sichtlich wohl, … in der Beisicht-Partei.

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland Tour: Spott und Häme für Pro-Chef Markus Beisicht

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Screenshot: öffentliche FB-Seite v. L.Seidensticker

Spott und Häme
Nach der gestrigen Station der Wahlkampftour von Pro Deutschland (PD) in Leverkusen, nahm die Truppe um den Generalsekretär von PD, Lars Seidensticker, die Gelegenheit wahr, den Vorsitzenden des Dachverbandes der Pro Bewegung mit einem Höflichkeitsbesuch zu beglücken.

So wurde dem Leverkusener Rechtsanwalt per Boten ein Gewinn, eine Tütensuppe, sowie eine Glückwunschkarte zur Kanzlei (Briefkasten) gebracht. Bote: Lars Seidensticker, Zeuge der Übergabe: Oliver Wesemann, sowie ein unbekannter zweiter Fotograf. Quelle

Text: „Sehr geehrter Herr Beisicht, Sie sind der Gewinner der pro- Deutschland Tütensuppe des Tages vom 31. August 2013. Mit bestem Gruß ihre pro-Deutschland-Tourmannschaft“.

Bemerkungen
Seidensticker: „Die Auszeichnung „Tütensuppe des Tages“ wurde heute dem „mutigsten Politiker Europas“ für die flammendste und mitreißendste Rede verliehen, die er gehalten hätte, wenn er zu unseren Veranstaltungen gekommen wäre!“

Uwe Wiede: „der Oberguru taucht wohl nicht auf an der Front??“

Das auch Pro NRW-Remscheid sein Like abgegeben hat, verwundert nicht sehr.

Kommentar
Das Verhältnis zwischen dem PD Generalsekretär L. Seidensticker und Pro NRW kann durchaus als angespannt betrachtet werden. So bezeichnete ein Pro NRW Vorstandsmitglied, in einem Gespräch am Rande einer Pro-Demo, den „General“ als  „Persona non grata, bei Pro NRW“.

Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerbewegten, Dominik H. Roeseler geht da noch einen Schritt weiter. Auf der offiziellen Facebook-Seite von Pro NRW nennt er Seidensticker im Zusammenhang mit einer seiner Reden während der Wahlkampftour, einen geistig verwirrten Menschen“. Das „Woxikon“ findet dafür folgende Synonyme: „blöde, blödsinnig, debil, geistesgestört, geisteskrank, idiotisch, irre, schwachsinnig, umnachtet, unzurechnungsfähig, verblödet, verrückt, verstört„.

Die Klage Roeselers: Herr Seidensticker hat mich … in den letzten Monaten immer wieder öffentlich als homosexuell dargestellt.“, steht offensichtlich in direktem Zusammenhang mit der Retourkutsche des Pro NRW-Funktionärs.

Addiert man noch die streckenweise üble Hetze gegen PD (auf dem Schmuddelblog von Pro NRW) hinzu, erscheint ein zukünftig gemeinsames „politisches Zusammen“ der beiden Schwester-Parteien als erkennbar ausgeschlossen. Der „Kaiser-Teller“ als Tütensuppe für Beisicht, sagt dazu alles!

Ihr Ronald Micklich

Pro Deutschland Rally: Demo am AZ Leverkusen – 1:0 für die Antifa

PD GruppeDarsteller
Gegen 10:00 Uhr reiste der übliche Trupp mit einer halbstündigen Verspätung an. Neben dem Generalsekretär von Pro Deutschland (PD), Lars Seidensticker, war noch der Fahrer, ein weiterer Helfer sowie Stephanie Trabant, die „Burka-Komparsin“ als Berliner Teilnehmer/in dabei.

Unterstützung von Pro NRW/Köln
Von Pro NRW/Köln waren die gebuchten Dauer-Mitreisenden Oliver Wesemann (sachkundiger Bürger für Pro Köln) und Nico Ernst (Stadtverordneter für Pro NRW in Bonn) im Kleinbus. Zusätzlich leistete heute das PRO NRW Vorstandsmitglied Tony Xaver Fiedler Unterstützung. Weitere 5 bekannte Dauerdemonstranten, mehrheitlich von Pro NRW, vervollständigten das 12´er Trüppchen.

AZ LeverkErfolgloser, kurzer Auftritt
Die Antifa in Leverkusen hatte diesmal die besseren Ideen. Ca. 50 Gegendemonstranten hatte sich eingefunden und waren auch nicht sonderlich laut.

Die Ankündigung auf einem Plakat, das an dem AZ angebracht war, sollte sich jedoch bewahrheiten:

Nicht sichtbar hinter einem Kunststoffvorhang, begannen die AZ-Aktionisten mit  zwei großen, sehr lauten „Flex“, Kalksandsteine zu schneiden, und bliesen  den Schneidestaub in Richtung der PD Demonstranten. Außerdem schallte ein ohrenbetäubender Lärm aus 4 Lautsprechern, die in der 1 Etage an 2 Fenstern aufgestellt waren.

AZ Lev GegendemoDer Versuch von PD, sich dennoch Gehör zu verschaffen, scheiterte kläglich. Schon nach knapp einer halben Stunde, gegen 10:30 Uhr, gaben die Demonstranten erfolglos auf und machten sich aus dem (Flex-) Staub.

Dazu die Antifa per Twitter: „So, die Bauarbeiten sind beendet. Das KAW glänzt wieder. Flexen gegen Rechts macht Spaß! Der kleine Haufen Pro Deutschland Anhänger musste unverrichteter Dinge wieder einpacken. Der Baulärm übertönte das rassistische Geschwafel.“

Kommentar
„Die Unterstützung von Pro NRW Parteimitgliedern sei groß, aber die Pro NRW´ler hätten Angst vor Repressalien aus den eigenen Reihen“, so der Generalsekretär in einem Gespräch am Rande der Demo. So hatte der Bezirksvorsitzende von Pro NRW aus Ostwestfalen Lippe, Thomas Borgartz in Bielefeld sogar das Mikrofon ergriffen und eine Rede gehalten. Ob dies alles die Zustimmung des Vierfachvorsitzenden Markus Beisicht findet, darf bezweifelt werden. Die Lokalpresse war anwesend und wird berichten, so hat PD zumindest sein Hauptziel, Öffentlichkeit zu erlangen, erreicht.

Ihr Ronald Micklich