Pro NRW – Beisichts Reputation vollkommen im Eimer, Vlaams Belang und FPÖ wenden sich entsetzt ab

Verlierer_1Internes Gezwitscher
Wie am Rande des Neujahrsempfanges von Pro Köln zu erfahren war, sollen sich Hilde DeLobel (Vlaams Belang) und Robert Spieler (Nouvelle Droite populaire) schwer getäuscht vom Vorgehen Beisichts fühlen. Dieser hätte unter Hinweis auf ihre langen persönlichen Beziehungen am Freitag 22.01.2015 um ein privates Gespräch gebeten. Dieses fand dann auch bei einem Mittagessen am folgenden Samstag statt. Als Hilde DeLobel und Robert Spieler später die Propagandameldung von Pro NRW dazu lasen, seien sie aus allen Wolken gefallen, wird unabhängig von mehreren Insidern berichtet. Bei völliger Verdrehung der Tatsachen sei ein bewusst irreführendes Bild des Treffens vorgetäuscht worden. Dass der selbsternannte honorige Anwalt ausgerechnet noch den wegen schwerer Körperverletzung und Landesfriedensbruch verurteilen Thorsten Crämer zum Mittagessen mitschleppte, hätte für weitere Empörung gesorgt. Die Krone wäre dem Ganzen aber durch Beisichts Enthüllung der Übernachtungsörtlichkeit der ausländischen Gäste aufgesetzt worden. Wie zu vernehmen waren, fühlten sich DeLobel und Spieler als Köder für Linksextremisten, und dass nur weil der Anführer der verfassungsfeindlichen Rechtsextremisten seinen Ex-Parteifreunden eins auswischen wollte, wird aus Funktionärskreisen kolportiert. Auch der FPÖ-Mittelsmann Johann Herzog sei regelrecht entsetzt gewesen über solche Methoden, als er davon erfuhr. Mit solchen Figuren und solchen Methoden wolle die FPÖ nichts zu tun haben, war am Sonntag aus gewöhnlich gut informierten Kreisen zu hören.

Die Bergische Stimme erreichten einige Zuschriften zu unserem Artikel aber auch zu den Geschehnissen vom Samstag. Fazit: „Das war der letzte Auftritt Beisichts bei seinen ehemaligen europäischen Partnern“, schreibt ein deutscher Leser. Aus Österreich kommt eine Mail mit folgendem Kern: „Hilde De Lobel und Robert Spieler waren empört …, mit Beiden hat es sich Beisicht nun verscherzt“.

Kommentar
Von Beisichts Halluzinationen bleibt nichts übrig. Wie zu erfahren war, wird es weder eine Vertiefung der politischen Zusammenarbeit geben, noch wird sein Traum von einem Auftritt Hilde DeLobels und Robert Spielers bei einem imaginären islamkritischen Kongress der Restetruppe Realität werden. Die Talfahrt geht weiter. Letzten Mittwoch musste schon die sogenannte „politische Diskussionsrunde“ ausfallen, da sich kein Interessent zeigte. Sogar die „Linken“ von „Gegenüber“ räumten enttäuscht das Feld. Es gibt nichts mehr Interessantes zu sehen und zu hören von Beisicht und seinen ex. NPD´lern.

Ihr Ronald Micklich

Der Brüller am Wochenende: Markus Beisicht (Pro NRW) versucht sich als Global-Player

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild - Vernetzungen der der rechtsextremen Szene. © IDA

Screenshot Migazin: Klicken Sie bitte in das Bild –
Vernetzungen der rechtsextremen Szene. © IDA

Beisichts Ego angegriffen?
Natürlich war eine Reaktion von Markus Beisicht, dem Anführer der rechtsextremistischen und verfassungsfeindlichen Restetruppe Pro NRW, auf unseren Artikel vom 22.01.2015 über den Neujahrsempfang von Pro Köln vorauszusehen.

Unseren Absatz: „Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen“, konnte der selbsternannte „honorige Anwalt“ offensichtlich nur schlecht verdauen und suchte augenscheinlich nach einer Lösung seines Dilemmas.

So gab es ein Treffen mit Hilde DeLobel und Robert Spieler in Köln, um den ganz Unbedarften wieder mal einen erzählen zu können.

Propagandagesülze
Markus Beisicht schwafelt in seiner Propaganda von einer Vereinbarung über die Vertiefung ihrer langjährigen politischen Zusammenarbeit. Diese hat seit langer Zeit nicht mehr stattgefunden. Die rechtsextremistischen Verfassungsfeinde von Pro NRW wollen angeblich noch dieses Jahr mit Hilde de Lobel und Robert Spieler auf einem geplanten islamkritischen Kongress von PRO NRW auftreten.

Beisicht hebt hervor, dass er mit DeLobel noch ausführlich mögliche gemeinsame Aktivitäten von Pro NRW und dem Vlaams Belang, sowie der Fortführung einer von Beisicht herbeigeredeten, bewährten Kooperation mit den Rechtsextremisten aus Belgien besprochen haben will. Es sei unheimlich wichtig, dass sich die europäischen Patrioten weiter vernetzen und ihre Zusammenarbeit fortführen, plappert Beisicht in seiner Propaganda weiter.

Vlaams Belang
Am 15.10.2012 berichteten wir über die größte Wahlschlappe des Vlaams Belang seit seiner Gründung. „Der ausländerfeindliche Vlaams Belang dagegen erlebt eine dramatische und wahrscheinlich definitive Niederlage. Der Stimmenanteil der ausländerfeindliche Partei Vlaams Belang (VB) sank von 33 auf unter 10 Prozent“, ist hier zu lesen. Kurz und bündig, Hilde DeLobel ist in Belgien Vergangenheit und hat keinen politischen Einfluss mehr.

Wer sich für die belgische Regierung interessiert wird hier fündig. Am 20.04.2015 ist auf Belgien Info unter der Überschrift „Regierung Charles Michel sechs Monate im Amt – Eine Zwischenbilanz“ ein lesenswerter Artikel eingestellt, der auch kurz den Vlaams Belang streift. Auszug:

Im Ergebnis ist die N-VA (Neue Flämische Allianz) in Flandern zur stärksten Partei mit dem belgienweit besten Wahlergebnis geworden: 32,4 % in Flandern und 2,7 % in Brüssel, was gleichbedeutend mit 20,3 % für ganz Belgien ist. Dies ging vor allem zu Lasten von Gruppierungen wie der inzwischen verschwundenen libertären „Liste Dedecker“ (Lijst Dedecker, LDD) oder extrem rechter Parteien wie dem „Flämischen Interesse“ (Vlaams Belang), die mit ihrer Forderung nach sofortiger Abspaltung Flanderns („splitsing nu!“) vom Rest Belgiens nicht mehr so recht punkten können.

Nouvelle Droite populaire
Über Robert Spieler und der von ihm 2008 gegründeten Nouvelle Droite populaire, lohnt es sich fast nicht zu berichten. Eine regionale islamfeindliche Minipartei, die selbst in Wählerbündnissen nicht über 3% der Stimmen auf sich vereinigen konnte und selbst eine 0,..% Partei ist, passt natürlich gut zu Beisichts Restetruppe. Auch Robert Spieler spielt keine Rolle in der politischen Landschaft Frankreichs. Wer sich dennoch interessiert, Quelle

FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich)
Gerne segelte Beisicht in der Vergangenheit im Kielwasser der erfolgreichen FPÖ mit Heinz-Christian Strache an der Spitze. Auf der Internetpräsenz der FPÖ sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die zur NPD 2.0 mutierten Verfassungsfeinde von Pro NRW.

In unserem Artikel „Pro NRW – Beisichts phantastische Tagträume von einer intensiven Zusammenarbeit mit der FPÖ“ vom 01.10.2015 berichteten wir über das Verhältnis zwischen Pro NRW und der FPÖ. Auszug:

„Schon 2010 wollte die FPÖ auf keinen Fall etwas mit radikalen Gruppierungen oder gar der NPD zu tun haben. Aus genau dieser Mischpoke besteht aber Beisichts Restetruppe, was ihm sogar der Verfassungsschutz attestiert. Der ehemalige Wiener FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellte klar: “ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen. Herzog beruhigte damals: “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus”, und Markus Beisicht gehört sicherlich nicht mehr dazu.

Nun ergibt sich eine andere Liaison zwischen der FPÖ und der AfD (Alternative für Deutschland), bei der Beisicht die Tränen in den Augen stehen dürften. So ist in der Presse zu lesen:

„AfD-Einladung: HC Strache (FPÖ) kommt nach Düsseldorf! Die Alternative für Deutschland hat den österreichischen Politiker Heinz-Christian Strache zu einem Vortrag eingeladen.“ Auszug:

„Die Alternative für Deutschland hat über Ihren Europaparlamentarier Marcus Pretzell eine Veranstaltung unter der Prämisse „Europäische Visionen“ auf Facebook erstellt.“

„Kommen sollen neben ihm selbst und der Bundesvorsitzenden der Partei, Frauke Petry, auch der Vorsitzende der liberalen slowakischen Partei „Sloboda a Solitarita“ und Europaparlamentarier Richard Sulik und – und das ist die rießige Überraschung – Heinz-Christian Strache, Vorsitzender der österreichischen FPÖ.

Damit dürften die Fronten wer mit wem geklärt sein. “Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus” wie Johann Herzog schon 2010 treffend anmerkte, zeigt deutlich, dass Beisicht mit seiner von ex. NPD´lern verseuchten Restetruppe keine politische Rolle in der europäischen Vernetzung spielt.

Beisicht macht sich mit seiner Propaganda immer lächerlicher und dies dürfte mit ein Grund dafür sein, dass sich überhaupt noch Leser auf seine Märchenbuchseite verirren.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln – Neujahrsempfang im Kölner Rathaus am 24.01.2016

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Spanischer Bau des Kölner Rathauses

Termin
Der Neujahrsempfang findet am Sonntag, 24. Januar, um 11 Uhr im Theo-Burauen-Saal des Spanischen Baus des Kölner Rathauses statt. Einlass ist ab 10.30 Uhr.

Tagesordnung
11:00 Uhr Begrüßung durch die Rats – Gruppenvorsitzende Judith Wolter
11:15 Uhr Gastrede des Pro Köln Mitbegründers und Vorsitzenden der Bürgerbewegung Pro Deutschland, Manfred Rouhs: „20 Jahre Pro Köln von der Straße ins Rathaus!“
11:45 Uhr Grußwort von Hilde DeLobel, ehemalige Abgeordnete des Vlaams Belang
12:00 Uhr Gastrede des französischen Islamkritikers Robert Spieler: „Frankreich nach der islamischen Terrorwelle von Paris“

Auch der 2. Landtagspräsident von Wien, Mag. Johann Herzog (FPÖ), hat sein Kommen angekündigt und wird seinen Sprachbeitrag leisten.

Anschließend ab 12:00 Uhr „Eröffnung des Buffets“

Kommentar
Nach einer Durststrecke 2015 scheint Pro Köln an alte Zeiten anzuknüpfen. Wie in früheren Jahren findet der Empfang im Spanischen Bau des Kölner Rathauses statt. Wie aus internen Quellen zu erfahren war, soll Pro Köln vermehrt neue Mitglieder verzeichnen können. Im Gegensatz zu Pro NRW, die bei ihrem Neujahrsempfang nur durch aufgeblasene Propaganda und drittklassige, zum Teil aus ehemaligen NPD Mitgliedern bestehenden Islamfeinden als Redner auffielen, sind bei der Veranstaltung von Pro Köln wieder die politischen Vertreter aus Belgien (Vlaams Belang), Frankreich (Alsace d’abord) und Österreich (FPÖ) vor Ort, die mit Beisichts Restetruppe offensichtlich nichts mehr zu tun haben wollen.

Ihr Ronald Micklich

Akademikerball Wien: Pro NRW-Propaganda obligatorisch

Screenshot Hofburg Wien

Screenshot Hofburg Wien

Mehr Schein als Sein
In der gewohnten Wichtigmacher-Propaganda berichtet Pro NRW über die Teilnahme dreier Mitglieder am diesjährigen Akademikerball in Wien. Dieser wurde am 30.01.2015 von der FPÖ (Freiheitliche Partei Österreich) in den Festsälen der Wiener Hofburg ausgerichtet. Die Eintrittskarten kosteten 75€ als Herren/Damen-Karte, Ermäßigungen gab es für Studenten, jedermann konnte teilnehmen.

Hochtrabend schwafelt der augenscheinliche Autor des Pro-Internetbeitrags und Teilnehmer am Akademikerball, Tony Xaver Fiedler, in seinem Bericht über das Ansehen und die Wichtigkeit von Pro NRW und suggeriert, dass die rechtsradikale Splitterpartei Pro NRW mit ihren Repräsentanten Tony-Xaver Fiedler (Generalsekretär, Bezirksvertreter Köln-Kalk), Kevin Gareth Hauer (stellv. Vorsitzender, Fraktionsvorsitzender Gelsenkirchen) und Christopher Freiherr von Mengersen (Schriftführer, Stadtverordneter Bonn) „zu den führenden Köpfe des freiheitlichen Spektrums aus Europa“ gehören solle.

Die Wichtigkeit und Verbundenheit soll offensichtlich noch dadurch belegt werden, dass die aus Deutscher- und Europapolitischer Sicht gesehenen, unbedeutenden Pro-Funktionäre  am „persönlichen Tisch“ des Wiener Landtagsabgeordneten Wolfgang Jung, der ja auch Brigadegeneral a.D. ist, der Eröffnungsrede von FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache lauschen durften.

Natürlich wurden wieder viele persönlichen Gesprächen mit europäischen Politikern geführt und neue Kontakte geknüpft, wird behauptet. Dazu sollen „diverse FPÖ-Funktionäre“ und der neue Vorsitzende der Vlaams Belang, Tom van Grieken“ gehört haben.

FPÖ und Vlaams Belang noch offizielle Freunde von Pro NRW?
Wenn die Verbundenheit zwischen Vlaams Belang, der FPÖ und Pro NRW so groß sein soll, fragt man sich, wieso auf der Internetseite von Pro NRW seit etwa November 2014 der Link zu FPÖ und Vlaams Belang verschwunden ist. Auch auf den Seiten der „Freiheitlichen“ aus Österreich und auf der Seite von Vlaams Belang sucht man vergeblich nach einem Hinweis auf die Bürgerbewegten.

Selbst auf der Seite der FPÖ Wien, auf der der Landtagsabgeordnete Wolfgang Jung präsent ist, findet sich nur ein alter, aber sehr interessanter und bezeichnender Artikel vom 27.07.2011!

Dort geht es um ein Bild, dass unter der Überschrift „Die Retter des Abendlandes“ wie folgt unterschrieben ist: Gegen den Islam vereint: die rechtsextreme NPD und die anti-islamische „Pro NRW“ in Duisburg 2010. Dies wollte die FPÖ, die damals ja tatsächlich noch eine gewisse Beziehung zu Pro NRW pflegte, augenscheinlich nicht so stehen lassen. Und so schrieb die FPÖ:

„Richtigstellung zu Artikel in der „Wiener Zeitung“ auf Seite vier

Unter dem Titel „Die Retter des Abendlandes“ behauptet Redakteur Georg Friesenbichler im Bildtext, dass die NPD bei der Veranstaltung von „Pro NRW“ in Duisburg im Jahr 2010 vertreten gewesen wäre. (Link zur Online-Ausgabe: hier)“

„“Das stimmt nicht“, stellt Wiens FP-Landtagspräsident Johann Herzog klar, „ich bin enttäuscht, dass eine Zeitung, die im Eigentum der Republik Österreich steht, sich daran beteiligt, die Freiheitlichen mit radikalen Gruppierungen in Zusammenhang zu bringen.““

„Herzog beruhigt: „Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus.““

Kommentar
Schon 2011 wollte die FPÖ augenscheinlich keinesfalls eine Verbindung zu den Rechtsradikalen der NPD eingestehen. Beisichts stetiges Gemurmel vom NPD Narrensaum und der NRW-Grundgesetzpartei PRO NRW, scheint bei der FPÖ nicht mehr glaubhaft zu sein. Eine vom Verfassungsschutz als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei, die bei den letzten Europawahlen mit Spitzenkandidat Markus Beisicht und dem auf Listenplatz 2 gesetzten Christopher v. Mengersen (CvM) ein niederschmetterndes Wahlergebnis von gerade einmal 0,2% erreichten, dürften wenig interessant als politischer Partner sein.

Dazu kommt noch das offene Bekenntnis von Pro NRW zu ehemaligen Angehörigen der NPD (JN) und der von der Bildfläche verschwundenen DVU, die noch heute Positionen als Funktionäre bis in den Landesvorstand einnehmen. Auch die Pressereaktionen und Bilder von Beisichts Dü-Kö-Bo/gida Veranstaltungen mit Tony Xaver Fiedler, Melanie Dittmer, CvM und vielen anderen Pro-Aktivisten unter Beteiligung von gewaltbereiten Hooligans, der NPD und „Die Rechte“, sprechen eine deutliche Sprache.

Wiens FP-Landtagspräsident Johann Herzog stellt schon 2011 klar: „Wir suchen uns unsere Freund sehr genau aus.“ Dies hat man offensichtlich umgesetzt. Es scheint kein Renommee zu sein, mit einer Partei wie Pro NRW / Köln, die Rechte oder die NPD in Verbindung gebracht zu werden. Die europäische Verbundenheit mit Vlaams Belang und FPÖ scheint nur noch ein Wunschgedanke im Gedenken an alte Zeiten zu sein. Mit keinem Wort wir auf den Seiten von Vlaams Belang oder der FPÖ vom Akademikerball, geschweige denn von Gesprächen mit einer Pro NRW-Delegation gesprochen. Die Propaganda von PRO NRW erweist sich wieder nur als großmäuliges Luftschloss.

Ihr Ronald Micklich

Köln: AfD dementiert pro Köln Propaganda

Schaumschläger„Rumgepupse“ von den „Schaumschlägern
Eine pro Köln Pressemitteilung vom 25.09.2013 unter der Überschrift „PRO KÖLN begrüßt möglichen AfD-Antritt zur Kommunalwahl 2014“, sorgte für Verwirrung.
Aus dem Text war zu entnehmen, dass es einige gut bekannte AfD-Verantwortliche geben würde, die nach Ansicht von pro Köln nach einer Wahl 2014 in den Stadtrat eine gute Ergänzung für die rechtsradikale Kölner Truppe wären. Namentlich benannt wurde der Kölner Pressesprecher der AfD, Carlo Clemens. Ihm  wurde nachgesagt, er hätte höchsten Respekt vor den pro Köln´ern und würde wohlwollend über deren Aktivitäten berichten.

Stellungnahme Carlo Clemens
Die Bergische-Stimme wollte es genau wissen, und bat Herrn Clemens um eine Stellungnahme. Diese kam postwendend. Herr Clemens verwies auf eine soeben in der „Kölnischen Rundschau“ online erschienenen Erklärung der AfD zum Thema.

Auszug:
„Der Stadtverband Köln der neugegründeten Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) weist Annäherungsversuche der rechtsgerichteten „Pro Köln“ zurück. „Es wird keine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit Pro Köln geben“, sagte der Kölner AfD-Vorsitzende Roger Beckamp der Rundschau. Im Übrigen gebe es auch „keine personellen oder inhaltlichen Überschneidungen“ der AfD mit Pro Köln.“

Herr Clemens ergänzt in seiner Antwort:
Er habe erst durch den Anruf eines Rundschau-Redakteurs von der Pressemitteilung von Pro Köln erfahren. Es habe nie irgendeinen Kontakt zu Funktionären von Pro Köln/NRW – weder schriftlich, noch persönlich, noch sonst wie gegeben. Die Frage nach einer „guten Zusammenarbeit“ mit pro Köln beantwortet Clemens so: „Nein. Pro Köln/NRW steht im politischen Abseits, in der Schmuddelecke. Es gibt weder inhaltliche, noch persönliche Parallelen zwischen denen und uns.“

„Dass es keine Zusammenarbeit zwischen dem Kölner Stadtverband der AfD und Pro Köln geben wird, möchte ich nochmal betonen“, hebt Clemens in seiner Antwort hervor.

Kommentar
So sind sie nun einmal, die Propagandisten der selbsternannten Bürgerbewegung. Immer wieder versuchen diese Trittbrettfahrer politische Aufmerksamkeit zu erhaschen. Beste Beispiele sind der Essener Sozialdezernent Peter Renzel, der instrumentalisiert werden soll und der jetzt der rechtsextremen Partei Pro NRW mit einer Unterlassungsklage droht (wir berichteten).

Auch der Hattinger CDU-Fraktion passt das „Geschleime“ der Islamallergiker zum Thema einer neuen Moschee und einer Bürgerbefragung nicht. „Ein dickes Bravo an die Hattinger CDU“, heißt es in einem Text, der den Christdemokraten allerdings nicht wirklich gefallen dürfte. Denn der Absender ist: Pro NRW. Die als rechtsextremistisch und verfassungsfeindlich eingestufte Bürgerbewegung meldet sich überall im Land mit antimuslimischen Parolen zu Wort, schreibt die WAZ.

Ob es die Bürgerinitiative in Münster (Hindenburg-Platz) oder die Wuppertaler-Initiative gegen eine geplante Forensik ist, überall versucht Pro NRW das Trittbrett zu erreichen. Bei allen unserer Anfragen lehnten die Verantwortlichen schon ein bloßes „in Verbindung bringen“ strikt ab. Wer will sich schon mit Pro NRW / Köln kontaminieren?

Pro Köln / NRW protzte immer gerne mit seinen „europäischen Freunden“ und der tiefen Verbundenheit der einzigen stabilen „freiheitlichen Bewegung Deutschlands“ mit FPÖ und Vlaams Belang. Was ist daraus geworden?

Zum letzten Pro-Parteitag im September diesen Jahres, zur Wahl der Kandidaten für das Europaparlament, entsendete der „Vlaams Belang“ aus Belgien ein drittklassiges Ausschussmitglied. Von der FPÖ ließ sich erst gar niemand blicken. Dafür großes Lob von H. C. Strache und dem FPÖ-Europa-Abgeordneten Andreas Mölzer zum hervorragenden Bundestags-Wahlergebnis der AfD. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Da muss doch etwas gehen. Vielleicht können wir uns ja bei der AfD anbiedern, um 2014 nicht sang- und klanglos in der Versenkung zu verschwinden, scheinen die Pro-Strategen offensichtlich gedacht haben. Die Schweigespirale wurde jedenfalls einmal mehr durchbrochen, aber mit keinem positiven Ergebnis.

Ihr Ronald Micklich

Pro NRW Parteitag: Extranews ++UPDATE++

UPDATE wegen vielen Anfragen 

Wen es interessiert
Hier die SED- ähnlichen Wahlergebnisse des Wahlparteitages pro NRW aus zuverlässigen Quellen:

Wahlberechtigte – 101, gewählt wurden:
Vorsitzender Markus Beisicht –  Ja-Stimmen 93, Nein-Stimmen 7, Enthaltungen,1
Generalsekretär Markus Wiener – Ja-Stimmen 92, Nein-Stimmen 7, Enthaltungen 1, Diff. 1

Stellvertretende Vorsitzende mit Ja-Stimmen:
Wolfgang Palm   94
Jörg Uckermann 92
Kevin Hauer 81
Dominik Roeseler ?

Schatzmeisterin – Judith Wolter
Geschäftsführer –  ex.NPD´ler Andre Hüsgen
Schriftführer – ex. DVU´ler / REP Tony Xaver Fiedler

Beisitzer – Karel Schiele (Köln), Claudia Gehrhardt (Wuppertal), Christopher von Mengersen (Frankfurt), Susanne Kutzner (Leverkusen), Udo Schäfer (Radevormwald), Michael Gabel (Köln), Detlev Schwarz (Bonn), Ulrich Manes (Minden-Lübecke), Hans-Joachim Adler (Bochum), Thomas Heldman (Rhein-Erft) und Jörg Schadwill (Remscheid)

Präsidenten des Schiedsgerichts – Rechtsanwälte André Picker und Jürgen Clouth

Besuch
Von der FPÖ hatte sich wie meistens Wolfgang Jung (Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderats der Stadt Wien) eingefunden.

Ihr Ronald Micklich

Der Parteitag der Bürgerbewegten im Leverkusener Forum läuft auf vollen Touren (Bild), von den angekündigten Gästen aus dem Ausland kann nur Hilde Delobel von der Vlaams Belang ausgemacht werden. Ansonsten die üblichen Unverbesserlichen, Wiener (am Pult), Wolfgang Palm, Beisicht, Wolter usw. Im Publikum u. A. die ex. Piraten Winkler und Wesemann. Von REP-Präsentanten weit und breit keine Spur. Wichtige FPÖ-Funktionäre – Fehlanzeige.

Eine weitere Berichterstattung über diese unwichtige Versammlung erübrigt sich wohl. Warten wir auf die ProPaganda.

Ihr B.S. Team

Niederösterreich und Kärnten: Freiheitliche schmieren ab

FPÖ+FPKNiederösterreich – FPÖ verliert Landesrat
Die FPÖ muss einen Stimmenverlust hinnehmen, die Partei erreicht 8,2 Prozent (-2,26%) und rutscht auf Platz vier. Die FPÖ verliert zwei Mandate im Landtag und auch ihren Sitz in der Regierung, die nach dem Proporzsystem gebildet wird. Der „Mut zur Heimat“, den die FPÖ plakatierte, wurde nicht belohnt. In der FPÖ könnte nach der Wahl eine Obmanndebatte ausbrechen. Quelle

Stimmen: FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache gestand für seine Landespartei kein „Optimalergebnis“ ein. Landesobfrau Barbara Rosenkranz bezeichnete die Verluste der FPÖ als „schmerzlich“. Die Spitzenkandidatin gestand auch ein, dass die Wahlziele nicht erreicht wurden.

Kärnten – Desaster für die FPK
Für die Schwesterpartei der FPÖ, der Freiheitlichen Partei Kärnten wurde die Wahl zum Desaster. Von den ehemals 17 Landessitzen blieben nur 6 Sitze übrig. Die FPK hatte am 1. März 2009 ein Rekordergebnis zu verzeichnen. Knapp fünf Monate nach dem Unfalltod von Landeshauptmann Jörg Haider wurden 44,89 Prozent der Stimmen erreicht – noch für das BZÖ. Im Dezember 2009 wechselten schließlich 17 Kärntner Landtagsabgeordnete mit der Abspaltung der FPK das Lager. Nun der Absturz auf 17,1% (-27,8%). Quelle

Stimmen: Eine erste Reaktion kam von Parteiobmann Kurt Scheuch: „Eine Analyse für die Gründe ist derzeit nicht machbar. Es ist ein trauriger Tag, wir müssen das Ergebnis zur Kenntnis nehmen.“ Scheuch will noch am Sonntagabend mit FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache das weitere Vorgehen nach der Wahlschlappe der Kärntner Schwesterpartei besprechen. FPÖ-Chef H.C. Strache zeigte sich vom schlechten Abschneiden der FPK sehr enttäuscht.

Kommentar
Von den Wahlschlappen der „Europäischen Verbündeten“, zum Beispiel Vlaams Belang (wir berichteten) wird man auch dieses Mal auf der Internetseite von Pro NRW vergeblich nach einem Statement suchen. Niederlagen werden nicht kommentiert. Sollte am Freitag zum Parteitag in Leverkusen ein Besucher aus dem Alpenland anreisen, wird er nichts erfreuliches berichten können. So könnte sich die Freude der Bürgerbewegten nur auf den Zugang von zwei „namhaften“ Piraten / ex. Piraten beschränken, was dann reichen muss.

Ihr Ronald Micklich

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