Pro Köln-Vorstandswahl: Wiener und Wolter wieder an den Schalthebeln des Vorstandes

Pro_NRW_Köln_BlitzVorgezogene Vorstandswahl
Am Sonntag hat, wie kolportiert wurde in Leverkusen, eine Vorstandswahl des Vereins pro Köln stattgefunden. Die letzte Wahl liegt erst gut 7 Monate zurück (06.09.2014). Warum genau schon jetzt wieder neu gewählt wurde ist nicht genau definiert. Michael Gabel spricht davon, „auf neuen Wegen an alte Erfolge anknüpfen” zu wollen. Welcher Art die neuen Wege sind, verriet er jedoch noch nicht.

Wiener und Wolter zurück
Markus Wiener und Ehefrau Judith Wolter sind zurück an den Schalthebeln im Vorstand. Michael Gabel bleibt zwar Vorsitzender aber Markus Wiener ist neuer geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender und hat damit seine Schlüsselposition zurück. Seine Ehefrau Judith Wolter ist die zweite stellvertretende Vorsitzende im Zentrum der Macht.

Alte Bekannte
Wie zu erwarten bleibt Karel Schiele Schatzmeister und Christel Tank Schriftführerin. Doris Rost, Jana Schiele und Bernd M. Schöppe konnten sich im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit 3 der 4 vorhandenen Beisitzer-Plätze sichern. Es ist nicht erstaunlich, dass Bernd Schöppe wieder in der Riege der Vorstandsmitglieder auftaucht. Ist er doch augenscheinlich wieder voll mit in die politische Arbeit eingespannt und präsentiert sich der Öffentlichkeit an Infoständen und mit Bildern in den sozialen Medien.

Tony Xaver Fiedlers Absturz
Der große Verlierer der Wahl ist aber offensichtlich Tony Xaver Fiedler. Seinen Job als geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender musste er erwartungsgemäß an Markus Wiener, der mit 83% der Stimmen gewählt worden sein soll, abgeben. Da nutzte es ihm auch nichts, dass er „vom ehemaligen PRO-KÖLN-Vorsitzenden Markus Beisicht ins Rennen geschickt worden war“, wie auf der Kölner Propagandaseite berichtet wird. Noch erniedrigender dürfte aber die Wahl zum Beisitzer gewesen sein, die Fiedler erst im zweiten Wahlgang vor „dem nur knapp unterlegenem Ehrenfelder Seniorenvertreter Walter Staudenherz und dem ehemaligen Lindenthaler Bezirksvertreter Hans-Willi Wolters, der den Verein zwischenzeitlich schon einmal verlassen hatte, für sich entscheiden konnte.

Kommentar
Für ein Jahr sollte der im September 2014 gewählte Vorstand in Amt und Würden bleiben. Am 16.09.2014 berichteten wir unter der Überschrift „Verzicht auf Kandidatur nur gemimt“:

Die mit Bernd Schöppe und Jörg Uckermann „wegen gemeinschaftlichen Betrug vor Gericht stehenden pro Köln Stadträte Markus Wiener und seine Ehefrau Judith Wolter haben bei der Wahl des neuen Vorstandes am 06.09.2014, vorgeblich aus diesem Grunde, nicht für den Vorstand kandidiert. Gewählt wurde diesmal nur ein verkleinerter Vorstand mit einer nur einjährigen Amtsperiode und Michael Gabel als Vorsitzendem. Warum wohl?

Lange haben Wiener und Wolter die Abstinenz vom Vorstandsleben offensichtlich nicht ausgehalten. Am Freitag 12.09.2014, nur eine Woche nach dem Verzicht auf Amt und Würden, sind die beiden in der Diskussion stehenden Ehemaligen wieder zurück. “Die Ratsmitglieder Judith Wolter und Markus Wiener ergänzen somit den neuen Vorstand als “kooptierte Mitglieder”, wird vom neuen pro Köln Vorsitzenden Michael Gabel bekannt gegeben.

Da der neugewählte Vorstand nur ein Jahr in Amt und Würden ist, darf man gespannt sein wie die Verteilung der Vorstandsposten 2015 aussieht. Wetten … , ein Schelm ist, wer hier Böses denkt.

Anzumerken sei noch: Beisichts Einfluss bei Pro Köln minimiert sich mehr und mehr. Die Bergische Stimme ist auf die Reaktionen aus Leverkusen gespannt.

Ihr Ronald Micklich

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Pro Köln: Mitgliederversammlung zur Neuwahl des Vorstandes am 06. Sept. 2014

Hoffnung Gerd Altmann_pixelio.deMitgliederversammlung
Einem der Bergischen Stimme vorliegendem Papier zufolge, lädt Markus Beisicht als Vorsitzender von pro Köln seine verbliebenen Mitglieder zu einer Versammlung am kommenden Samstag in das Foyer des Handwerkerhofes (gegenüber dem Stadthaus, neben der Aral-Tankstelle) am Athener Ring 3, in 50765 Köln ein (Einlass ab 14:30 Uhr ).
Scheinbar nicht ohne Grund, bittet der Mehrfachvorsitzende um möglichst viele Teilnehmer an der seiner Meinung nach wichtigen Veranstaltung.

Tagesordnung
Interessant dürfte Tagesordnungspunkt 4 (TOP 4) werden. Dort sollen die Rechenschaftsberichte des alten Vorstandes und der Kassenprüfer vorgestellt werden. Ob je ein Mitglied Einsicht in die Berichte hatte oder gefordert hatte? Vielleicht wird ja die Gelegenheit genutzt und nachgefragt.

In TOP 5 erwartet der Vorstand mit den derzeit wegen Betrugs vor Gericht stehenden Vorstandsmitgliedern Judith Wolter, Markus Wiener und Jörg Uckermann „Entlastung“.

Wichtigster TOP (6) ist aber sicherlich die Neuwahl des Vorstandes a) Vorsitzender, b) gf. stv. Vorsitzender, c) stv. Vorsitzender, d) Schatzmeister, e) Schriftführer, f) bis zu 6 Beisitzer.

Querelen im Vorfeld
Es ist nicht ausgeschlossen, dass es bei der Wahl Überraschungen gibt. Durch Beisichts Verzicht auf eine erneute Kandidatur darf auch um den Vorsitz gebuhlt werden. So wird gerüchteweise vermutet, dass der bekennende Homosexuelle Michael Gabel als Kandidat für den Vorsitz von höchster Stelle protegiert werden soll. Dies wiederum soll einer uns vorliegenden Information zufolge große Unruhe und Aufruhr bei langjährigen Mitgliedern und Vorstandsmitgliedern ausgelöst haben.

Aus Facebook und aus internen Quellen ist zu entnehmen, dass offen gegen Wiener, Wolter und Beisicht opponiert wurde und einige Mitglieder wegen dieser Personalien pro Köln verlassen haben. Das spielt wiederum dem alten Vorstand in die Karten, die Unzufriedenen dürfen ja nicht mehr wählen! Es bleibt abzuwarten, ob Teile des alten Vorstandes weiterhin den neuen Vorstand bilden werden, oder ob die Bürgerbewegten dieses Mal etwas kritischer wählen. Schon bei der Nominierung zu den Kommunalwahlen soll es 7 Gegenstimmen für den Spitzenfunktionär gegeben haben.

Das „Schlusswort“ soll vom „neuen Vorsitzenden“ gesprochen werden, wer immer dies auch sein wird.

Ihr Ronald Micklich

Pleiten, Pech und Pannen Quartal 1 2014

ProAktionVorwort
Die Zusammenfassung “Pleiten Pech und Pannen (Peinlichkeiten)” gibt es nun schon seit Januar 2011. Auch für das erste Quartal 2014 bekommen Sie hier wieder eine Übersicht der Ereignisse, die der Splitterpartei Pro NRW/Köln Presse brachten und zum Nachdenken über diese Partei anregen soll.

Es gibt noch einige bemerkenswerte Ereignisse, die Pro NRW/Köln fragwürdig erscheinen lassen und vor der Kommunalwahl 2014 publiziert werden. Der aufmerksame, kritische Leser wird nach Studium der Serie „Pleiten, Pech und Pannen“ sicherlich die richtigen Schlüsse ziehen:

„Keine Stimme für Markus Beisicht und seine Dilettantentruppe. Keine Stimme für die vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich bezeichnete Splitterpartei Pro NRW/Köln bei der Kommunal- und Europawahl 2014, denn:

Pro NRW/Köln […] „sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“ […], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012.

Januar
10. Januar Wappen-Pleite:
Wappen der Städteregion Aachen muss von Pro-Seite entfernt werden Blog-Info1    Blog-Info2
13. Januar Pro-Pleite:
Pro NRW-„Volksinitiative“ hat fertig   Blog-Info
15. Januar Gerichts-Pleite:
Gelsenkirchener Pro-Fraktion muss Gehalt nachzahlen  Blog-Info
16. Januar Polit-Pech:
Keine Polit-Unterstützung für Pro NRW  zur Kommunalwahl  Blog-Info
18. Januar Pleite:
Leverkusener Pro-Kandidatin Maria Demann aus Prebyterium entfernt  Blog-Info1  Blog-Info2  Blog-Info3  Blog-Info4    Blog-Info5
18. Januar Pro-peinlich:
Pro Köln und der gefeierte „Neuzugang“ Jochen Tiffe  Blog-Info
20. Januar Fahnen-Pech:
Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet  Blog-Info
21. Januar Pro-Remscheid-Pleite:
Kreisverbandsvize Jörg Schadwill schmeißt hin  Blog-Info
29. Januar Presse-Pech:
Alles unter einer Kappe – Pro NRW, NPD und Die Rechte  Blog-Info

Februar
2. Februar Demo-Pleite:
Remscheid – Demo ohne Publikum und Allianz mit „IG-Remscheid Mitte“ am Ende  Blog-Info1   Blog-Info2
2. Februar Daten-Posse:
„Datenschutz“ bei Pro NRW  Blog-Info
5. Februar Gerichts-Pleite:
Email-Versand endet mit Niederlage für Pro Köln vor Gericht   Blog-Info
10. Februar peinliches Pro Köln-Getöse:
Kandidaten-Garnitur wird vorgestellt  Blog-Info
19. Februar  peinliche Hetz-Propaganda:
Pro NRW und die Eingliederungshilfe  Blog-Info
18. Februar Pro Köln-Pleite:
Störversuche bei Bürgerversammlung in Riehl ohne Wirkung  Blog-Info
22. Februar Pro Köln-Pech:
Anklage gegen die Ratsmitglieder Wiener, Wolter, Schöppe und Uckermann  wegen Gewerbs- und bandenmäßigen Betruges   Blog-Info
23. Februar Unterschriften-Panne:
Gefälschte Unterstützungsunterschriften? – Staatsanwaltschaft ermittelt   Blog-Info
25. Februar Pro-Pleite:
Rechenschaftsbericht 2012  enthüllt die tatsächlichen Mitgliederzahlen und die desolate Finanzlage  Blog-Info

März
2. März Pro-peinliche Doppelmoral:
Pro NRW Essen  giftet gegen Essener Bürgerbündnis  Blog-Info
8. März Pro-Panne in Bonn:
Anzeige gegen Pro -NRWler wegen Körperverletzung  Blog-Info
15. März Demo-Schlappe Leverkusen:
Tränendrüsen-Kundgebung  mit  35 Pflicht-Demonstranten  Blog-Info1     Blog-Info2
18. März Moschee-Abriss-Pleite in Witten:
„Bürger-Antrag“ einstimmig abgelehnt  Blog-Info
22. März peinliche Wahlkampfgeschichten:
Staatsanwaltschaft ermittelt  Blog-Info

Ihr B.S. Team

Pro Köln nominiert Kandidaten: Die Propagandaabteilung des Vereins gibt bekannt!

Wahlen 2014Kandidaten der Reserveliste
Mit lautem Getöse, wohl unerfüllbaren und utopischen Wahlprognosen aber dafür mit teilweise geschönten Berufsbezeichnungen stellt Pro Köln seine ersten 10 Kandidaten für die Reserveliste zur Kommunalwahl am 25. Mai 2014 vor.

Da selbst auch nur ein einziges Direktmandat in einem der Wahlkreise ausgeschlossen ist, kann eine mögliche Wahl in den Rat der Stadt Köln ausschließlich über die Reserveliste erfolgen. In der Reihenfolge der Listenplätze (LP) auf der Reserveliste (RL) werden die nominierten Kandidaten die durch die Wahl errungenen Ratsplätze belegen. Bisher hat Pro Köln 5 Mandate inne (mit 5,4% Stimmenanteil 2009 erreicht).

Ob die ersten LP, wie 2009, wieder mit der Zahlung eines Obolusses von 3.000 €uro verbunden waren, ist nicht bekannt.

Bemerkenswert ist die Tatsache, dass sich die Familie Schöppe (Bernd, Daniel und Martin) , insbesondere aber das Kölner „Noch-Ratsmitglied“ Bernd Schöppe, der zu den Gründungsmitgliedern von Pro Köln gerechnet wird, nun keine Erwähnung mehr bei Pro Köln/NRW erfährt und offenbar dort auch keine Rolle mehr spielt.

Reihung
Listenplatz (LP1) Judith Wolter, LP2 Markus Wiener, LP3 Jörg Uckermann, LP4 Karel Schiele, LP5 Michael Gabel, LP6 Tony Xaver Fiedler, LP7 Christel Tank, LP8 Jana Schiele, LP9 Waldemar Staudenherz, LP10 Klaus Arlt.

Vorstellung der Kandidaten
Natürlich gilt bei der Vorstellung der Kandidaten auf der Propaganda-Webseite der Bürgerbewegten einmal mehr das beliebte Pro-Motto „mehr Schein als Sein“.

Die Bergische Stimme stellt Ihnen die Kandidaten aus einer etwas anderen Sicht vor:
Familie Wiener/Wolter – Auf LP1 wurde erwartungsgemäß die 35jährige Rechtsanwältin Judith Wolter gewählt, die in der Anwaltskanzlei des Vierfachvorsitzenden von Pro Köln/NRW, Markus Beisicht & Dr. Schlaeper arbeitet. Auf LP2 wurde ihr Ehemann Markus, der seinen Familiennamen Wiener behalten hat gewählt, was auch nicht anders zu erwarten war.

LP3: Erstaunlicher Weise konnte sich der vorbestrafte Jörg Uckermann, gegen den, wie der Kölner Stadt Anzeiger berichtete, noch ein Betrugsverfahren wegen Sozialbetrug anhängig sei, den dritten Listenplatz sichern. Seine Vorstrafenlatte scheint kein Hindernis für einen scheinbar sicheren Listenplatz zu sein.

Familie Schiele errang die LP4 und 8. Der ehrgeizige KVB-Busfahrer Karel Schiele ging zur Kommunalwahl 2009 mit LP6 baden und kam erst durch den Weggang von Manfred Rouhs in den lang ersehnten Genuss der Ratsmitgliedschaft und den damit verbundenen Erlösen.

LP5 belegt Michael Gabel, der wegen seiner Verbalausfälle bekannt ist. Als Ausschussmitglied im Rat der Stadt Köln gibt Michael Gabel in seiner „Ehrenerklärung“ als Beruf Schauspieler und als Arbeitgeber die Burghofbühne Dinslaken an. Schon vor Jahren hat sich die Burghofbühne von Gabel getrennt, ein Vertragsverhältnis besteht nicht mehr. Den von Gabel auf der Ehrenerklärung unterschriebenen Passus, „sofern sich Änderungen zu den obigen Angaben ergeben, werde ich diese unverzüglich dem Amt des Oberbürgermeisters mitteilen“, hat das Mitglied der selbsternannten NRW-Grundgesetzpartei die „Null Toleranz“ bei Rechtsverstößen propagiert offensichtlich ausgeblendet.

Auf den LP6 und 7 sowie 9 und 10 folgen der Pro Köln Fraktions-Referent Tony Fiedler, die Krankenschwester Christel Tank, der Rentner Waldemar Staudenherz und der Einzelhandelskaufmann Klaus Arlt.

Chancen
Mit der Aussage 6% plus X und einem weiteren Zugewinn an Mandaten bei der Kommunalwahl haut Pro Köln mächtig auf den Putz. Die Chancen stehen aber eher schlecht. Nur wenn es den Blendern von Pro Köln gelingt an die Wahl 2009 anzuknüpfen, sind eventuell wieder 5 Mandate drin. Die Liste schließt dann bei Michael Gabel. Die Frage ist ob dies gelingt. Der Rest der Kandidaten wird sich dann eher in den Ausschüssen wiederfinden.

Die AfD hat ihren Stadtparteitag am 9. Februar in der alten Versteigerungshalle, Marktstraße 10, in 50968 Köln-Raderberg abgehalten. Hier sollten die Voraussetzungen für eine Teilnahme an der Kölner Kommunalwahl festgezurrt werden. Ergebnisse liegen jetzt vor. Sollte es der „Alternative“ gelingen die bürokratischen Formalitäten wie die Beibringung von Unterstützungsunterschriften fristgerecht zu erfüllen, wird Pro Köln mit der AfD einen erheblichen Konkurrenten um die Gunst der Wählerstimmen im Rennen haben und die anvisierten 6% plus X wohl nicht erreichen.

Der Unterschied zwischen AfD und Pro Köln liegt auch hier:

Pro NRW/Köln […]„sei über den bloßen Verdachtsfall hinausgehend als verfassungsfeindlich einzuschätzen, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW‘ missachten Menschenrechte, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ schüren Fremdenfeindlichkeit, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ verbreiten islamfeindliche Vorurteile, ‘Pro Köln e.V.’ und ‘pro NRW’ werten Minderheiten ab und grenzen sie aus.“[…], so der Verfassungsschutzbericht NRW 2012. Auf die AfD trifft dies nicht zu.

Deshalb: Keine Unterschrift und keine Stimme für pro Köln und Pro NRW mit seinen Profit- Politikern zur Kommunal- und Markus Beisicht zur Europawahl 2014.

Ihr Ronald Micklich

Pro Köln: Vorstand und Kandidaten für die Bezirksvertretungen gewählt

NarrenkappeVorstand
Dass der Vierfachvorsitzende Markus Beisicht in seiner Funktion als Vorsitzender von pro Köln bestätigt wurde, war in einer diktatorisch geführten Sekte auch nicht anders zu erwarten. Mehr als 6 % möchte der Opladener Anwalt bei der kommenden Kommunalwahl 2014 in Köln erreichen. Das seine untergebenen Mitstreiter wie Wiener, Wolter und Schiele vom unkritischen Wahlvolk ebenso wiedergewählt wurden, war vorauszusehen.

Tony-Xaver Fiedler, ohne Gegenstimme als neuer Schriftführer  gewählt, stellt auch keine Besonderheit dar. Als Fraktionsmitarbeiter in Köln hatte er lange genug gebuckelt um in diese Position zu kommen.  Dass dabei noch die Listenführerschaft  für die Bezirksvertretung Köln-Kalk abfiel, rundet die Angelegenheit nur ab.

Als Beisitzer wurden Michael Gabel („hast Du heute schon gefickt“, „ich ficke jeden Tag“) mit bestem Ergebnis, sowie Jana Schiele, Klaus Arlt, Christel Tank, Waldemar Staudenherz und Jörg Uckermann gewählt.

Bezirksvertretungen
Als Listenführer für die 9 Kölner Bezirksvertretungen wurden gewählt:

Judith Wolter für Mülheim, Regina Wilden für Porz, Karel Schiele für Lindenthal (ersetzt Hans Willi Wolters),  Frank Maul für die Innenstadt (ersetzt Karl-Heinz Jorris), Jana Schiele für Rodenkirchen (ersetzt Bernd Schöppe), Jörg Uckermann für Ehrenfeld, Michael Gabel für Nippes (ersetzt Ellen Sänger) und Markus Wiener für Chorweiler (ersetzt Martin Schöppe).

Markus Wiener gibt seinen alten Bezirk Kalk an Emporkömmling Fiedler ab. Sein neuer Bezirk Chorweiler hat bis Dato Fraktionsstatus. So könnte Wiener bei erfolgreicher Wahl 2014 mit entsprechendem Wahlergebnis  sein Salär als Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung verdoppeln.

Wie zu erwarten ist Bernd Schöppe aus dem Rennen. Was aus ihm und seinem Bruder Martin, der offensichtlich ebenfalls keine Rolle mehr spielt und Markus Wiener weichen muss wird,  ist noch unbekannt.

Die Ratsreserveliste soll in einer zweiten Nominierungsversammlung Anfang des Jahres 2014 aufgestellt werden, die 9 Semi-Profiteure stehen fest. Gleiche Personen werden sich auch die fetten Stücke aus dem Kuchen des Mandatsträger-Salärs abgreifen, wetten?

Ihr Ronald Micklich